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	<title>Kloster Zimmern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-30T20:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Zimmern 01.jpg|mini|Kloster Zimmern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild-klosterzimmern.jpg|mini|Luftbild (2025)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Zimmern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Klosterzimmern&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Kloster]] der [[Zisterzienserinnen]] in [[Deiningen]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Landkreis Donau-Ries]]. Der Konvent wurde im Zuge der [[Reformation]] aufgehoben. Auf der Westseite mündet die [[Mauch (Fluss)|Mauch]] in die [[Eger (Wörnitz)|Eger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung dieses Klosters lag außerhalb des Rieses im [[Gunzenhausen|Gunzenhäuser]] und [[Hahnenkamm (Altmühltal)|Hahnenkammgebiet]]. 1233 wurde das Zisterzienserinnen-Kloster von Friedrich von [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Truhendingen]] und seiner Ehefrau Agnes zu [[Windsfeld]] gegründet. 1245 verlegte es seinen Sitz auf den Stahelsberg, dem heutigen Schloßberg in der [[Hechlingen]]er Gemarkung. Dort sind noch Ruinen der ehemaligen [[Klosterkirche]] zu finden. 1252 erfolgte eine nochmalige und letzte Verlegung, in das fruchtbare [[Nördlinger Ries]], wo Rudolf I. von [[Hürnheim (Adelsgeschlecht)|Hürnheim-Rauhhaus]] sein Gut „Zimmern“ der Kirche mit der Auflage schenkte, dass das Kloster dorthin übersiedelt und er das [[Erbbegräbnis]] seiner Familie dort einrichten könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Kloster Zimmern zu einem der reichsten Klöster im Ries. Als Beispiel sei 1279 der Kauf des halben Dorfes [[Pfäfflingen]] genannt. Im selben Jahr erging eine Stiftung durch den Arzt [[Trutwin (Mediziner)|Trutwin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Graf (Historiker)|Klaus Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Trutwin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 9, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1995, Sp. 1109–1111.&amp;lt;/ref&amp;gt; an das Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert gelang es den [[Grafschaft Oettingen|Oettinger Grafen]], ohne je an der Stiftung beteiligt gewesen zu sein, die Vogtei über Zimmern zu erlangen. Seit 1522 hielt auch in Zimmern die [[Reformation]] Einzug und die Nonnen vertauschten ihr Ordensgewand mit langen schwarzen Kleidern. Die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische]] Lehren wurden aufgenommen. Die Trennung des Klosters vom Vaterabt in [[Kloster Kaisheim|Kaisheim]] vollzog sich: Das Kloster Zimmern wurde lutherisch. Nach einer Wiederbesiedlung des Klosters infolge des [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieges]] 1547 wurde das Kloster durch die [[Grafen von Oettingen]] 1558 endgültig aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Fürsten [[Albrecht Ernst I. (Oettingen-Oettingen)|Albrecht Ernst I.]] und [[Albrecht Ernst II. (Oettingen-Oettingen)|Albrecht Ernst II.]] kam es zu umfangreichen Verkäufen aus dem Klosterbesitz. Nach dem Tode Albrecht Ernst II. (1731), des letzten Fürsten der Linie [[Oettingen-Oettingen]], fiel das Gut an die römisch-katholische Linie [[Oettingen-Wallerstein]] und wurde vom [[Oberamt Alerheim]] verwaltet. Schon Albrecht Ernst II. hatte eine [[Fasanerie]] aufgebaut, die unter den Wallersteinern einen Aufschwung erlebte. 1775 wurde in Zimmern eine Tuchfabrik errichtet, die jedoch bald wieder einging. In den Folgejahren war das Gut Klosterzimmern ein landwirtschaftlicher Gutshof im Besitz des Wallersteiner Fürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde Klosterzimmern an Mitglieder der Glaubensgemeinschaft [[Zwölf Stämme (Glaubensgemeinschaft)|Zwölf Stämme]] verkauft. Dieser wurde 2013 [[Kindesmisshandlung]] vorgeworfen. Daraufhin zogen die meisten Mitglieder nach [[Tschechien]]. 2017 gaben die Zwölf Stämme an, Deutschland verlassen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/bayern/article174761060/Pruegeln-fuer-Gott-Sekte-Zwoelf-Staemme-klagt-vor-Menschenrechtsgericht.html. Sekte Zwölf Stämme klagt vor Menschenrechtsgericht], WELT, 21. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage wurde an einen privaten Käufer verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Urteil-gegen-Zwoelf-Staemme/!5490738/ Ein trügerisches Idyll], [[taz]], 22. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Zimmern Kirche4420.JPG|mini|300px|Kirche von Kloster Zimmern]]&lt;br /&gt;
Die Reste der einstigen gotischen Klosterkirche sind heute noch als Gotteshaus erhalten. Ein Großteil der Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Die evangelische Kirchengemeinde Deiningen nutzt die Kirche noch sporadisch zu Gottesdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Stahelsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 48 (1993), S. 46f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0461||}}&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/forschung/forschungsprojekte-akademienprogramm/germania-sacra/klosterdatenbank/datenbankabfrage/gsn/60159 Klosterdatenbank der Germania Sacra]&lt;br /&gt;
* [https://www.deiningen.de/index.php/deiningen/gemeinde-deiningen/klosterzimmern Der Ort auf der Website der Gemeinde Deiningen] &amp;lt;!-- Textquelle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.deiningen.de/index.php/leben1level/sehenswert/klosterkirche Klosterkirche auf der Website der Gemeinde Deiningen]&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10380685/bsb:4161415?page=7 Darstellung 1841]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Klosterzimmern|val=44769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Deiningen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.8762 |EW=10.5569 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4534069-9|VIAF=235667125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Bayern|Zimmern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Schwaben (Bayern)|Zimmern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Deiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Donau-Ries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Deiningen|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1233|Zimmern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1558]]&lt;/div&gt;</summary>
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