<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Zangberg</id>
	<title>Kloster Zangberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Zangberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Zangberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T03:14:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Zangberg&amp;diff=694101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alois D. Senn: /* Geschichte */ Konzerte eingefügt mit Beleg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Zangberg&amp;diff=694101&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T11:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Konzerte eingefügt mit Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche Herz Jesu, Zangberg.jpeg|mini|hochkant|Klosterkirche Herz Jesu in Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Wening Schloss Zangberg.jpg|mini|Schloss Zangberg nach einem Stich von [[Michael Wening]] (1720)]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Zangberg (Oberbayern).PNG|mini|Lageplan von Schloss Zangberg (Oberbayern) auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Zangberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kloster der [[Salesianerinnen|Schwestern der Heimsuchung Mariä]] in [[Zangberg]] in [[Oberbayern]]. Die Gebäude des früheren [[Schloss (Architektur)|Schlosses]] gehen auf eine Burg aus dem Jahr 1000 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gebäude gehen auf eine Burg aus dem Jahr 1000 zurück. 1285 wurde diese zur Veste erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Um die newen veste, di der Harschircher gebowen hat ouf des gotshous aigen datz Zangwerch&amp;#039;&amp;#039;. Nach &amp;#039;&amp;#039;Lexikon bay. Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1684–1715 wurden die Gebäude nach einem Brand von [[Ferdinand Maria Franz Freiherr von Neuhaus]] nach Plänen [[Antonio Riva (Baumeister)|Antonio Rivas]] als vierflügeliges Schloss um einen Innenhof umgebaut. Das Schloss war damaliger Sitz der [[Hofmark Zangberg]]. Ein Kupferstich von [[Michael Wening]] (Anfang 18. Jahrhundert) zeigt den eindrucksvollen, auf einer Anhöhe gelegenen Bau und die Parkanlagen. Die künstlerisch bedeutendsten, bis heute weitgehend unverändert erhaltenen Innenräume sind der Fürsten- und der Ahnensaal, in dem gelegentlich Konzerte veranstaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Angaben zu den Bauwerken des Klosters siehe [[Liste der Baudenkmäler in Zangberg#Zangberg|Liste der Baudenkmäler in Zangberg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einzige Erbin, Maria Josefa von der Wahl, übernahm 1759 die Hofmark. Sie starb 1807 als Witwe ohne Nachkommen. Franz Graf von Deroy, der das Thronlehen Zangberg 1818 um 380.000 Gulden erworben hatte, errichtete am 3. Juni 1820 das [[Patrimonialgericht]] II. Klasse Zangberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isarkreis |Titel=Königlich-bayerisches Intelligenzblatt für den Isarkreis |Datum=1820 |Seiten=685 |Online=https://books.google.com/books?id=Ps5CAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=0 |Abruf=2022-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses wurde als Folge der [[Revolution 1848]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 verkaufte Carl Theodor Graf Geldern-Egmont die Gebäude an die &amp;#039;&amp;#039;Schwestern der Heimsuchung Mariä&amp;#039;&amp;#039;, einen Orden der [[Salesianerinnen]]. 26 Schwestern, vier Novizinnen und eine Kandidatin übersiedelten aus [[Kloster Dietramszell|Dietramszell]] in das neue Kloster. Es ist als Kloster St. Josef bis heute im Besitz der Schwestern. Das Kloster betrieb eine Höhere-Töchter-Schule (Internat), deren berühmteste Schülerin wohl [[Zita von Bourbon-Parma]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1941 mussten die Schwestern das Gebäude für mehrere Jahre verlassen; sie wohnten vorübergehend in der Villa Ortner (Schloss Geldern) in Palmberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursel Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten und Gerichte aus dem Kloster Zangberg&amp;#039;&amp;#039;. Kloster Zangberg, Zangberg u. a. 2002, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Klostersturm im Nationalsozialismus|beschlagnahmten Kloster]] sollte eine Munitionsfabrik errichtet werden. Dazu wurden zunächst Zwangsarbeiter aus Mettenheim angefordert, später wurde in Zangberg ein eigenes Lager mit etwa 60 Gefangenen eingerichtet, zum größten Teil Facharbeiter. Das [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf#Lager Zangberg|Lager Zangberg]] war als nicht selbständiges Lager dem Lager Mettenheim, einem Teil des [[KZ Dachau|Dachauer]] [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf|KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf]], zugeordnet. Amtlich erwähnt wurde das Lager erstmals kurz vor Kriegsende im März 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit die Darstellung nach dem Artikel [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf]]. Möglicherweise wurden die Gefangenen des Lagers Zangberg zudem auch zur Errichtung der Rüstungsanlage „[[Weingut I]]“ herangezogen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1946 konnte der Schulbetrieb durch die Schwestern wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursel Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten und Gerichte aus dem Kloster Zangberg&amp;#039;&amp;#039;. Kloster Zangberg, Zangberg u. a. 2002, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Schule aufgelöst wurde, befinden sich in ihren Räumen heute die &amp;#039;&amp;#039;BSH Academy&amp;#039;&amp;#039; der [[BSH Hausgeräte|BSH Hausgeräte GmbH]] (seit 2000) sowie Schulungsräume der &amp;#039;&amp;#039;Capgemini sd&amp;amp;m&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist unter der Aktennummer D-1-83-151-2 als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Zangberg|Baudenkmal]] von Zangberg verzeichnet. Ebenso wird sie als [[Bodendenkmal]] unter der Aktennummer D-1-7740-0253 im [[Liste der Bodendenkmäler in Zangberg|Bayernatlas]] als „untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich von Schloss Zangberg und seinen Vorgängerbauten mit barocken Gartenanlagen“ geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig finden im historischen Ahnensaal des Klosters Konzerte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kloster-zangberg.de/von-klassik-bis-chanson/ |titel=Von Klassik bis Chanson - Kloster Zangberg |datum=2026-01-26 |sprache=de-DE |abruf=2026-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursel Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten und Gerichte aus dem Kloster Zangberg&amp;#039;&amp;#039;. Kloster Zangberg, Zangberg u. a. 2002, ISBN 3-00-014597-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herz-Jesu (Zangberg)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Zangberg}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6341|Schloss Zangberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-zangberg.de Kloster Zangberg] &lt;br /&gt;
* [https://lk-mue-kl.de.tl/Zangberg.htm Kloster Zangberg auf Website über den Landkreis Mühldorf am Inn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.2748 |EW=12.4260 |elevation=433|type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salesianerinnenkloster in Bayern|Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Zangberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1862|Zangberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alois D. Senn</name></author>
	</entry>
</feed>