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	<title>Kloster Weyarn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Weyarn&amp;diff=264476&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19856-30: inhaltliche Übereinstimmung im Artikel Reiffenstuel</title>
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		<updated>2026-03-31T15:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;inhaltliche Übereinstimmung im Artikel &lt;a href=&quot;/index.php/Reiffenstuel&quot; title=&quot;Reiffenstuel&quot;&gt;Reiffenstuel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weyarn St. Peter und Paul.jpg|mini|[[St. Peter und Paul (Weyarn)|St. Peter und Paul]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Wening M040 Weyarn, Kloster.jpg|mini|Kloster Weyarn nach einem Stich von [[Michael Wening]] (1726)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weyarn St. Peter und Paul, innen 2011-01.jpg|mini|Innenansicht der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Weyarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Stift der [[Augustiner-Chorherren]] und heutiges Haus des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in [[Weyarn]] in [[Bayern]] in der [[Erzbistum München und Freising|Erzdiözese München und Freising]]. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-1-82-137-3 als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn|Baudenkmal]] von Weyarn verzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das St. Peter und Paul geweihte Kloster wurde 1133 durch Graf Siboto II. von [[Falkenstein (Bayerisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]] an der Stelle der [[Burg Weyarn]] gegründet. Die geistliche Oberaufsicht hatte das Salzburger Domkapitel mit dem Vorschlagsrecht für den jeweiligen Propst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1236 und 1356 vernichteten Großbrände das Stift nahezu vollständig. Erst im späten 14. Jahrhundert hatte sich Weyarn von diesen Katastrophen erholt. Hiervon zeugte ab 1374 der Bau einer neuen Stiftskirche im Stil der frühen Gotik. Im Zeitalter der [[Reformation]] erlebte das Stift eine Phase geistlichen Verfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1653 betreuten [[Chorherr]]en die ständige Wallfahrtsseelsorge in [[Weihenlinden]]. Die prächtige Stiftskirche [[St. Peter und Paul (Weyarn)|St. Peter und Paul]] erbaute [[Lorenzo Sciascia|Lorenzo Sciasca]] aus Roveredo von 1687 bis 1693 im Stil des Graubündner Hochbarock.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hdbg.eu/kloster/index.php/detail/geschichte?id=KS0434 |titel=Weyarn - Wein und Musik im wilden Tal |werk=Haus der Bayerischen Geschichte - Klöster in Bayern |abruf=2025-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1803 im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgelöst. [[1806]] erwarben einige Chorherren den Konventstock. [[Prälat]]ur und Refektorium wurden abgerissen, Kirche und St. Jakobs-Kapelle blieben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete die Stadt München in Weyarn ein Waisenhaus. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts diente es als Führerschule der [[Hitlerjugend]] und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als Lazarett. In der Nachkriegszeit übernahm das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNRA) die Anlage als Übergangsheim für &amp;quot;Displaced Persons&amp;quot;. 1953 kaufte der Pädagoge Max Riel das Gelände von der Stadt München und gründete in Weyarn ein Privatschule. Sie stellte 1984 den Betrieb ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Seit 1998 existiert im Kloster Weyarn ein [[Kloster#Grundbegriffe|Konvent]] der Deutschen Brüderprovinz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. In ebendiesem Jahr wurde das Kloster zum Hauptsitz der [[Ordensprovinz]] (auch [[Prior]]at genannt) und der Deutschordenswerke. Das anfängliche Vorhaben des Wiederaufbaus des fehlenden Nordtraktes wurde vom Orden zugunsten der notwendigen restauratorischen Arbeiten in anderen Teilen des Gebäudekomplexes aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 sanierte der Orden 4 Apartments für Brüder, die im Konvent leben. Im Sommer 2018 wurde das neue Priorat eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reihe der Pröpste ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hartig: &amp;#039;&amp;#039;Die oberbayerischen Stifte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;I: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktiner-, Cisterzienser- und Augustiner-Chorherrenstifte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag vorm. G.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;Manz, München 1935, {{DNB|560552157}}, S.&amp;amp;nbsp;222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:18em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wilhelm, 1159, 1177&lt;br /&gt;
# Heinrich I.&lt;br /&gt;
# Conrad I., 1224&lt;br /&gt;
# Liebhard, 1273&lt;br /&gt;
# Gotschalk, 1307&lt;br /&gt;
# Wilhelm II.&lt;br /&gt;
# Rupert I., 1328&lt;br /&gt;
# Conrad II., um 1337&lt;br /&gt;
# Albert, 1350&lt;br /&gt;
# Heinrich II., 1372, † 1377&lt;br /&gt;
# Conrad III., † 1389&lt;br /&gt;
# Ulrich Liebslender, [[Resignation#Resignation im geistlichen Kontext|resignierte]] 1403&lt;br /&gt;
# Jakob I. Schlipfhaimer, 1404–1407 [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]], 1407–1435 [[Propst]]&lt;br /&gt;
# Conrad IV. Schleher, 1435–1437&lt;br /&gt;
# Paul Thum, 1437–1440&lt;br /&gt;
# Christian Kiezagl, 1440–1465&lt;br /&gt;
# Friedrich Kirschner, 1465–1474&lt;br /&gt;
# Leonhard Lauffer, 1474–1490&lt;br /&gt;
# Georg I. Haffner, 1490–1509&lt;br /&gt;
# Georg II. Rotschmied, 1509–1532&lt;br /&gt;
# Jakob II. Kypfinger, 1532–1543&lt;br /&gt;
# Georg III. Schmidhamer, 1543–1549&lt;br /&gt;
# Caspar Holnsteiner, 1589–1607&lt;br /&gt;
# Wolfgang [[Reiffenstuel]], 1607–1626&lt;br /&gt;
# Valentin Steyrer, 1626–1659&lt;br /&gt;
# Bernhard Glas, 1660–1671&lt;br /&gt;
# Benno Zach, 1672–1675&lt;br /&gt;
# Gelasius Harlas, 1675–1697, erhielt 1692 die [[Pontifikalien]]&lt;br /&gt;
# Praesidius Held, 1698–1731&lt;br /&gt;
# Patritius Zwick, 1731–1753&lt;br /&gt;
# Augustin Hamel, 1753–1765&lt;br /&gt;
# Rupert II. Sigl, 1765–1803, † 1. Mai 1804&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Besnard: &amp;#039;&amp;#039;Literaturzeitung für die katholische Geistlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, 25. Jahrgang: &amp;#039;&amp;#039;Dritter Band: Juli, August, September&amp;#039;&amp;#039;. Druck und Verlag von Joseph Thomann, Landshut 1834, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche St. Peter und Paul ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Stiftskirche Sankt Peter und Paul ist jetzt Pfarrkirche. Der barocke Neubau aus Tuffsteinquadern entstand von 1687 bis 1693 unter Leitung von [[Lorenzo Sciascia]]. Der Turmunterbau entstand um 1630, der Oberteil ist von 1713. Das denkmalgeschützte Gebäude ist [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-5|in die Denkmalliste]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Gebäude ==&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz stehen weitere ehemalige Klostergebäude:&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-3|Seminargebäude]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-4|Erweiterungsbau des ehemaligen Seminargebäudes und Theatersaal]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-6|Seminarkapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-7|Richterstock]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-8|Wallfahrtskapelle Maria Hilf]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-14|Bedienstetenwohnungen und Ökonomiegebäude, jetzt Wohn- und Geschäftsgebäude]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-16|Torhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-17|Konventsgebäude, sogenannter Petersstock]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-117|Stallung, heute Wohn- und Geschäftshaus]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-15|Stallung und Scheune der Brauerei]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Weyarn#D-1-82-137-18|Klosterfärberei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Sepp: &amp;#039;&amp;#039;Weyarn. Ein Augustiner-Chorherrenstift zwischen katholischer Reform und Säkularisation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur altbayerischen Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). München 2003.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20090710042030|url=http://www.lrz-muenchen.de/~GML/abstracts/mag-2002.htm|text= Abstract der Arbeit von Florian Sepp über Kloster Weyarn}} auf lrz-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jan H. Marbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Augustiner-Chorherren an der Mangfall. Eine Geschichte des Klosters Weyarn und seines Einflußgebiets.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Gemeinde Weyarn, Weyarn 2002, ISBN 3-937425-00-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0434||Weyarn - Wein und Musik im wilden Tal|autor=Christian Lankes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarrei-weyarn.de/ Die Geschichte der ehemaligen Stiftskirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/51/27/N |EW=11/47/47/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4327394-4|LCCN=nb2005003321|VIAF=147999942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Weyarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Weyarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in Bayern|Weyarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Deutschen Ordens|Weyarn, Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falkenstein (bayerisches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Weyarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Weyarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Weyarn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19856-30</name></author>
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