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	<title>Kloster Wettingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50 am 27. März 2026 um 13:30 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-27T13:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel = Kloster Wettingen&lt;br /&gt;
| Bild = Maris Stella Wettingensis 2015-11-21.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Luftbild des Klosters Wettingen&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Lage = {{CHE}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
| Bistum = bis 1841 [[Territorialabtei|exemte Abtei]], heute [[Bistum Basel]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47/27/23.00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8/18/57.15/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| Nummer = 598&lt;br /&gt;
| Patrozinium = [[Beata Maria Virgo|BMV]] [[Stella maris|Maris stella]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1227&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
| zisterziensisch = 1227&lt;br /&gt;
| Auflösung = [[1841]]&lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
| Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
| Mutterkloster = [[Reichsabtei Salem]]&lt;br /&gt;
| Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
| Kongregation = [[Oberdeutsche Zisterzienserkongregation]] (bis 1806), dann Schweizerische Zisterzienserkongregation (bis 1841)&lt;br /&gt;
| Tochterklöster = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Wettingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Abbatia B.M.V. Maris Stella Wettingensis}}) war eine [[Exemtion|exemte]] [[Zisterzienser]]abtei in [[Wettingen]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es wurde [[1227]] gegründet und im Zuge der [[Säkularisation]] im Jahr 1841 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich von Rapperswil als Klosterstifter von Wettingen, Nachzeichnung eines verlorenen Wandbilds des 17. Jahrhunderts im Kreuzgang des Klosters Wettingen, Graphische Sammlung Zentralbibliothek Zürich 2012-12-01 16-58-52.JPG|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;“Graf Heinrich von Rappersweil als Stifter des Gotts Hauses Wettingen, in dem Kreuzgang daselbst zu sehen”&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Informationstafel .jpg|alt=Informationstafel, Klostergebäude Wettingen|mini|Informationstafel]]&lt;br /&gt;
Freiherr Heinrich II. von [[Rapperswiler|Rapperswil]] kaufte nach 1220 Güter in Wettingen sowie das Patronatsrecht über die Kirche des Dorfes. Nachdem Heinrich während der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] auf wundersame Weise aus Seenot gerettet worden war, schenkte er seine Besitztümer in Wettingen dem [[Reichsabtei Salem|Kloster Salem]], einer [[Zisterzienser]]abtei im nördlichen Bodenseeumland. Das für den Neubau notwendige Grundstück stiftete das [[Kloster Schänis]]. Der Salemer Abt [[Eberhard von Rohrdorf]] entsandte die für eine Neugründung notwendigen zwölf Mönche und einige [[Laienbruder|Laienbrüder]] unter dem designierten Abt Konrad, zuvor Eberhards Stellvertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1227 begannen die Mönche mit dem Aufbau des Klosters, das den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Ave maris stella|Maris Stella]]&amp;#039;&amp;#039; (Stern des Meeres) erhielt. In Erinnerung an ihren grosszügigen Spender lautete der Wahlspruch „Non mergor“ ({{laS}} „Ich gehe nicht unter“). Im Jahre 1256 wurde die Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;Maria Meerstern&amp;#039;&amp;#039; wie alle Kirchen des Zisterzienserordens der [[Mariä Aufnahme in den Himmel|in den Himmel aufgenommenen Gottesmutter]] geweiht, mit dem [[Patrozinium]]sfest am 15. August. Von Anfang an konnte das Kloster seinen Grundbesitz um Güter in [[Uri]], in [[Zürich]], in [[Riehen]] und vor allem im [[Limmattal]] um Wettingen herum vermehren. Das meiste war Streubesitz. Im Limmattal besass die Abtei die [[niedere Gerichtsbarkeit]]. Schirmherren über das Kloster waren bis 1415 die [[Habsburg]]er, danach die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 16. Jahrhundert war das Kloster aufgrund finanzieller Probleme stark geschwächt. 1507 zerstörte ein Brand Teile des Klosters und seiner Ökonomiegebäude:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Text=Anno Domini 1507 auff den elfften aprellen was sambstag nach dem osterlichen feÿhrtagen, verbranne ein gottsshaus Wettingen sehr ubel. Nemlich das munster, orgeln, thurn, altartaffeln, gesteul [=Gestühl] im chor[,] buocher, sampt allen kirchenziertten, creuzgang, refectorium, keller und alle fass sampt dreÿhundert saum weÿn, trotten, bind- und werckhaus, scheüren, kuchi, ettliche stuben, schiff [= Gefässe] und geschir und anders fil mehr, wie dan in einem closter mehr dann vil von notten. Und wan die burger einer stadt Baden, sampt anderen benachbarten, nit so treulich zu hulff komen were das gantze gottshaus verbrunnen. Welche brunst dan in die sechtzehntausent gulden geschadet.|Autor=Heinrich Murer|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des Klosters Wettingen. Ittingen 1631. Frauenfeld, [[Kantonsbibliothek Thurgau]], Y 115.&amp;lt;/ref&amp;gt;|vor=«|nach=»}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 traten der Abt [[Georg Müller (Abt von Wettingen)|Georg Müller]] und die Mehrheit der Mönche zum [[Reformation|reformierten]] Glauben über. Nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] von 1531 verfügten die katholischen Orte die [[Rekatholisierung]] des Klosters und ernannten bis 1564 die [[Abt|Äbte]] selbst. 1540 verkaufte das Kloster alle seine Rechte in Riehen an die Stadt Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lexikon-riehen.ch/ereignisse/kauf-aller-rechte-des-klosters-wettingen-durch-die-stadt-basel/ Kauf aller Rechte des Klosters Wettingen durch die Stadt Basel]. In: Gemeinde Lexikon Riehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KlostWettingen2.JPG|mini|Garten im Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Wettingen 1832.jpg|mini|Ansicht des Zugangsbereiches 1832]]&lt;br /&gt;
Unter der Führung des Abtes [[Christoph Silberysen]] (1563–1594) entstanden im Kloster reich illustrierte [[Chronik]]en; die Abtei erhielt neue farbige [[Glasmalerei|Glasfenster]] und Standesscheiben. Unter Abt Peter Schmid (1594 bis 1633) blühte das Kloster auf. Die Gebäude wurden restauriert und erweitert, 1604 eröffnete das Kloster eine [[Philosophie]]- und [[Theologie]]schule, 1671 eine eigene Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkriegs]] von 1712 mussten die Mönche für einige Zeit in die Innerschweiz flüchten. In den Wirren nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] war das Kloster Zufluchtsort für Tausende von religiösen und politischen Flüchtlingen aus Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 gelangte das Kloster in den Besitz des neu gegründeten Kantons Aargau, der vorerst das Weiterbestehen zusicherte. Das Kloster wurde jedoch zur Führung einer Schule verpflichtet. Ab 1830 stellte die Aargauer Regierung immer höhere Geldforderungen an das Kloster. 1834 wurde das Vermögen unter staatliche Aufsicht gestellt, ein Aufnahmeverbot für [[Noviziat|Novizen]] verhängt und die Klosterschule geschlossen. Als Reaktion auf bewaffnete Aufstände nach der Verhaftung des [[Bünzer Komitee]]s hob der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] das Kloster am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1841 auf, was zum [[Aargauer Klosterstreit]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf mussten die Mönche – unter ihnen [[Alberich Zwyssig]], der Komponist des [[Schweizerpsalm]]s – das Kloster verlassen. Die umfangreichen Bestände der Klosterbibliothek wurden von der Aargauischen Kantonsbibliothek übernommen. Die Mönche zogen einige Jahre umher und machten am 8. Juni 1854 das säkularisierte Benediktinerkloster Mehrerau in [[Bregenz]] zu ihrer neuen Niederlassung. Diese Abtei heisst seither [[Territorialabtei Wettingen-Mehrerau]] und ist kirchenrechtlich direkt dem [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] unterstellt. Der [[Abt]] trägt den Titel des Abtes von Wettingen und [[Prior]]s von Mehrerau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leer stehenden Gebäude in Wettingen wurden 1843 dem kantonalen [[Lehrerseminar Wettingen]] zur Verfügung gestellt. Seit 1976 werden die Räumlichkeiten von der [[Kantonsschule Wettingen]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Äbte von Wettingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grablege ==&lt;br /&gt;
Im Kloster Wettingen fanden wichtige Adelsgeschlechter der Region ihre letzte Ruhestätte. Darunter [[Freiherren von Wart|Arnold von Wart]], der mit Anna [[Teufen (Adelsgeschlecht)|von Teufen]] verheiratet war, sowie Ita [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|von Tegerfelden]], die Frau Ulrichs II. [[Klingen (Adelsgeschlecht)|von Klingen]]. In der Klosterkirche sind grosse Sarkophage aus dem Mittelalter erhalten, wie beispielsweise von [[Rudolf III. (Habsburg)|Rudolf von Habsburg-Laufenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Wettingen, Kreuzgang .jpg|alt=Kloster Wettingen, Kreuzgang|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
Das Kloster besteht aus einer Vielzahl von Gebäuden. Diese verteilen sich auf den inneren und den äusseren Klosterbezirk und in einen Bereich ausserhalb des ehemaligen Schutzrings. Der innere Klosterbezirk war das eigentliche Kloster mit der Kirche und den Aufenthaltsräumen der Mönche, während der äussere Klosterbezirk die Gebäude für die Versorgung des Konvents und die Unterbringung der Gäste des Klosters umfasste. In der näheren Umgebung befanden sich noch andere Gebäude, die zwar dem Kloster gehörten, aber der weltlichen Obrigkeit unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Beleuchtung]] entspricht seit 2007 nicht den gesetzlichen Vorschriften, da die Vorschriften in Bezug auf die [[Lichtverschmutzung]] nicht erfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/lichtverschmutzung-kanton-aargau-will-kuenftig-alle-schloesser-nach-gesetz-beleuchten |titel=Lichtverschmutzung — Kanton Aargau will künftig alle Schlösser nach Gesetz beleuchten |werk=srf.ch |datum=2021-09-29 |abruf=2021-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterkirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Klosterkirche Wettingen}}&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche entstand im 13. Jahrhundert und wurde später mehrmals umgebaut und erweitert. Sie ist in zwei Bereiche unterteilt. Der hintere Teil des [[Kirchenschiff|Schiffes]] war schon während der Zeit, als das Kloster noch bestand, der Öffentlichkeit zugänglich und wird deswegen &amp;#039;&amp;#039;Konversenkirche&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der vordere Abschnitt des Schiffes ist durch ein Portal vom hinteren Teil abgetrennt und war nur den Mönchen und Geistlichen zugänglich, weshalb er auch &amp;#039;&amp;#039;Mönchskirche&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Wettingen Ost 19.jpg|mini|Wappenscheibe im Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerer Klosterbereich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wappenscheiben des Klosters Wettingen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KreuzgangWettingen.JPG|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzgang .jpg|alt=Kloster Wettingen, innerer Kreuzgang|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altar, Kloster Wettingen.jpg|alt=Altar im Kreuzgang|mini|Altar der Kreuzgangkapelle]]&lt;br /&gt;
Der innere Klosterbereich umfasst den [[Kreuzgang]] mit dem umstehenden Gebäuden und den Osthof mit den umstehenden Gebäuden sowie auch die Klosterkirche. Der Bau des Kreuzganges wurde um 1520 unter Abt Johann Müller beendet. Er besitzt grosse gotische Masswerkfenster zum Kreuzganggarten hin. Die Fensteröffnungen sind mit Glasscheiben verschlossen, die eine Serie von [[Bleiglasfenster|Kabinettscheiben]] mit [[Glasmalerei]]en umfassen. Die Aussenseite der Gänge ist mit Mauern abgeschlossen und von allen vier Seiten mit Türen zugänglich. Nur die Wand zum ehemaligen [[Kapitelsaal]] ist mit Kuppelfenstern durchbrochen. An den Wänden sind plastische Figuren der Muttergottes und der ehemaligen Äbte des Klosters mit deren Wappen angebracht. Im Plattenboden sind kleinformatige [[Grabstein]]e von dort bestatteten Mönchen eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des Osttraktes befindet sich nahe bei der Türe zur Klosterkirche die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzgangkapelle&amp;#039;&amp;#039;. Diese entstand um 1285 und wurde 1954 wiederhergestellt. Dabei wurden die spätmittelalterlichen [[Fresko|Fresken]] wieder sichtbar gemacht, welche die [[Taufe Jesu]] sowie die Heiligen [[Benedikt von Nursia]] und [[Antonius der Große|Antonius Eremita]] darstellen. In der Kapelle befindet sich das Holzgemälde des [[Wettinger Jesuskind]]es aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Zahlreiche Brandspuren erinnern an die wundersame Bewahrung dieses Bildes im verheerenden Klosterbrand vom 11.&amp;amp;nbsp;April des Jahres 1507, dem [[Weißer Sonntag|Sonntag nach Ostern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitelsaal im Erdgeschoss des Osttraktes wird seit der Renovation 1954, wobei sein ursprüngliches Aussehen wiederhergestellt wurde, als Musik[[aula]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äusserer Klosterbereich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Vorplatz .jpg|alt=Kloster Wettingen|mini|Vorplatz]]&lt;br /&gt;
Der äussere Klosterbereich umfasst alle Gebäude an der Klosterstrasse, die sich innerhalb der Schutzmauer befanden. Die Schutzmauer trennte die gesamte Limmathalbinsel vom Wettinger Feld ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwesternhaus, für das auch der Name «Weiberhaus» überliefert ist, ist als einziges historisches Gebäude im Bereich des Klostertores erhalten geblieben. Die beiden Torhäuser befanden sich nordwestlich davon. Der dazwischen liegende Platz war in der Zeit des Klosters jene Stelle, wo sich der sakrale und der weltliche Bereich trafen. Nach der Klosteraufhebung wurde das Schwesternhaus zum [[Gasthof Sternen (Wettingen)|Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;zum Sternen&amp;#039;&amp;#039;]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Seilerei (mit dem Weinkeller im Untergeschoss), auch Langhaus genannt, bildet zusammen mit dem Schwesternhaus den markanten architektonischen Riegel zwischen dem ehemaligen Kloster und der Gemeinde Wettingen. Der 70 Meter lange Bau beherbergt heute die Biologie- und Chemieräume und auch Vorbereitungs- und Praktikumsräume der Kantonsschule. Er wurde nach der Klosteraufhebung stark verändert, um den neuen Verwendungszweck erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich folgt in der gleichen Achse neben dem Langbau das ehemalige Backhaus. Karl Rothpletz gestaltete es 1884 zu einer Wohnung um. Wo heute der mehrseitig offene Zwyssighof liegt, befand sich früher das jetzt abgebrochene Knechten- und Gesindehaus. Der Hof erhielt seinen Namen von Pater [[Alberich Zwyssig]], dessen Denkmal er umschliesst. Die 1954 von Bildhauer [[Eduard Spörri]] geschaffene Bronzeplastik zeigt die Figur eines Engels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Klostermühle an der [[Limmat]] wurde im 19. Jahrhundert durch die [[Spinnerei Wettingen]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Klosterareal gehörten die Gärten auf der Südseite bis an die Limmat und zu der [[Holzbrücke]], die der Brückenbaumeister [[Hans Ulrich Grubenmann]] im Jahr 1764 im Auftrag des Abtes errichtete. Dieser Flussübergang wurde 1799 durch französische Truppen zerstört und 1819 durch einen Neubau ersetzt, von dem das grössere der beiden Joche noch erhalten ist ([[Holzbrücke Wettingen–Neuenhof]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Wettingen .jpg|alt=Kloster Wettingen|mini|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Klosterkirche IMG 6717 ShiftN.jpg|Klosterkirche, Ansicht von Osten&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Klosterkirche IMG 6715 ShiftN.jpg|Altar&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Klosterkirche IMG 6714.JPG|Deckenfresko und Orgel&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Klosterkirche IMG 6718.JPG|Turm&lt;br /&gt;
 KreuzgangWettingen.JPG|Kreuzgang&lt;br /&gt;
 Jesuskind in Wettingen.jpg|Wettinger Jesuskind&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Garten IMG 6722 ShiftN.jpg|Klostergarten und Park&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen IMG 6719 ShiftN.jpg|Ansicht von Südosten&lt;br /&gt;
 Kloster Wettingen - Sternen IMG 6712 ShiftN.jpg|Sternen&lt;br /&gt;
 Rudolf von Habsburg-Laufenburg.jpg|Habsburger-Sarkophag im Seitenschiff der Kirche&lt;br /&gt;
 CH-NB-Baden im Aargau und seine Umgebung-nbdig-17992-page005.tif|Kloster Wettingen um 1838&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|12147|Wettingen (Kloster)|Autor= Anton Kottmann}}&lt;br /&gt;
* Peter Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]].&amp;#039;&amp;#039; Band 604/605.) Bern 1997, ISBN 3-85782-604-5.&lt;br /&gt;
* Peter Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; Band VIII, &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Baden,&amp;#039;&amp;#039; III.) Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1998 (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 92). ISBN 3-909164-65-X.&lt;br /&gt;
* Peter Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Glasmalerei im Kanton Aargau. Kloster Wettingen.&amp;#039;&amp;#039; Kanton Aargau, 2002, ISBN 3-906738-34-5.&lt;br /&gt;
* Charlotte Bretscher-Gisiger, Rudolf Gamper: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Klosters Wettingen.&amp;#039;&amp;#039; Dietikon/Zürich 2009, ISBN 978-3-85951-271-9.&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Alzog|J. Alzog]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisbüchlein des Conrad Burger (Itinerarium oder Raisbüchlein des Paters Conrad Burger, Conventual des Cistercienser-Klosters Thennenbach und Beichtiger im Frauenkloster Wonnenthal 1641–1678).&amp;#039;&amp;#039; Zur Geschichte des [[Kloster Tennenbach|Klosters Tennenbach]] im Dreißigjährigen Krieg. Reprint von 1870/1871. Freiburger Echo Verlag, ISBN 3-86028-074-0. (Original befindet sich im Armarium des Zisterzienserklosters Wettingen-Mehrerau, Reprint aus dem Freiburger Diözesan-Archiv, Band 5/6 1870/71.)&lt;br /&gt;
* Leopold Amann OCist (†): &amp;#039;&amp;#039;Vom Meeresstern zur Mehrerau 1841–1854.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser Chronik]].&amp;#039;&amp;#039; 129 (2022), Heft 1, S. 73–88.&lt;br /&gt;
* Rudolf Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Heilige und Fratzen am Chorgestühl der Klosterkirche Wettingen.&amp;#039;&amp;#039; Aufnahmen von Rudolf Fischer. Edition Piscator 1986, ISBN 978-3-906090-16-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Klosters Wettingen Gütererwerbungen im Gebiete des Kantons Zürich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 10. 1887. S. 142–198 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1887%3A10#150 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Wettingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterhalbinselwettingen.ch Klosterhalbinsel Wettingen], offizielle Website von Museum Aargau&lt;br /&gt;
* [https://www.aargauerkapellen.ch/kapellen/KreuzgangkapelleWettingen/Index.php/ Kreuzgangkapelle Wettingen]&lt;br /&gt;
* [https://gebetsapostolatwettingerjesuskind.blogspot.com/ Gebetsapostolat Wettinger Jesuskind]&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Murer]]: Chronik des Klosters Wettingen, [[Kantonsbibliothek Thurgau]] Y 115 [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/kbt/y115 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* [http://www.freunde-kloster-wettingen.ch/ Freunde des Klosters Wettingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.christkath.ch/index.php?id=35 Webseite der Christkatholischen Kirche Baden/Brugg/Wettingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kath-wettingen.ch/ Website der Römisch-Katholischen Kirche Wettingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kanti-wettingen.ch/ Kantonsschule Wettingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.mehrerau.at/ Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau]&lt;br /&gt;
* {{DIAG|26718}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Bistum|ID=wett0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klöster im Aargau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=809503-6|LCCN=n/90/683971|VIAF=148235929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wettingen, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Wettingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkloster in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau|Kloster Wettingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutzobjekt im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Territorialabtei Wettingen-Mehrerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Kanton Aargau|Wettingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsabtei Salem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Wettingen)|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Territorialabtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabstätte der Habsburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1227|Wettingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1841]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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