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	<title>Kloster Werl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:04:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Werl&amp;diff=1237872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ein Werler: /* 19. und 20. Jahrhundert */ Kleine Änderungen</title>
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		<updated>2025-06-27T09:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;19. und 20. Jahrhundert: &lt;/span&gt; Kleine Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werl-Kloster1-Bubo.JPG|miniatur|hochkant|Kloster Werl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werl-Kloster2-Bubo.JPG|miniatur|Klosterpforte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werl, altes Kapuzinerkloster um 1880, Zeichnung von Adolf Stampfer.jpg|miniatur|Kloster um 1880, Zeichnung von Adolf Stampfer]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Werl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1645 bis 1834 ein [[Kapuziner]]kloster und von 1848 bis 2019 ein [[Kloster]] des [[Franziskanerorden]]s in [[Werl]], [[Kreis Soest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Kloster der [[Kapuziner]] wurde im Jahre 1645 von Kurfürst [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinand]] gegründet, um das katholische Leben zu stärken. Sein Nachfolger [[Maximilian Heinrich von Bayern|Maximilian Heinrich]] übergab 1661 dem Orden das [[Gnadenbild]] der [[Trösterin der Betrübten]] aus der Soester [[Wiesenkirche (Soest)|Wiesenkirche]], das eine Anziehung für [[Pilger]] darstellte und viel Geld in die Stadt brachte. So sind auch eine Reihe medizinischer Wunder bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klostergebäude lagen östlich des Marktes. 1786/89 wurde die Klosterkirche nach Plänen von [[Arnold Boner]] neu errichtet. Die Kapuziner bestritten ihren Lebensunterhalt durch Almosen. Der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] bestand 1802 aus 28 Personen. Unter ihnen waren auch einige Franzosen, die vor der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der hessischen Übernahme des [[Herzogtum Westfalen|Herzogtums Westfalen]] blieb das Kloster zunächst bestehen. 1804 nahm es Ordensleute aus dem aufgelösten [[Kapuzinerkloster Rüthen]], 1813 aus dem aufgehobenen [[Kapuzinerkloster Marsberg]] auf. Das Kloster Werl wurde dann 1834 unter preußischer Regierung aufgelöst. Die letzten Kapuziner verließen 1836 das Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1848 gründeten Franziskaner das Kloster neu. Kloster und Kirche waren Eigentum der Pfarrei, die es ausweislich einer Vereinbarung von 1872 dem Franziskanerorden ohne Zahlung einer Pacht zur Nutzung überließ; die Franziskaner mussten die Anlage auf eigene Kosten instand halten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Georg Aschoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kulturkampf bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Schmiedl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sächsischen Franziskaner-Provinz von der Gründung bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kulturkampf bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinz von der Gründung bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts, Bd.&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Sächsischen Franziskanerprovinz) Schöningh, Paderborn 2010, S. 23–287, hier S. 141, nach: Gisela Fleckenstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kulturkampf bis zum Ende der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: Gisela Fleckenstein, Engelhard Kutzner: &amp;#039;&amp;#039;Franziskaner in Werl.&amp;#039;&amp;#039; Werl 1999, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brüder wurden 1875 aufgrund der Klostergesetzgebung während des sogenannten [[Kulturkampf]]es ausgewiesen und kehrten 1887 zurück. Das Gnadenbild und die [[Wallfahrtsbasilika Werl|Wallfahrtsbasilika]] wurden bis zu ihrem Abzug 2019 von ihnen betreut. Diese Aufgabe übernahm am 1. September 2019 das neu formierte diözesane Wallfahrtsteam um den damaligen [[Dekan (Kirche)|Dechanten]] des Dekanats Hellweg ([[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]]), [[Gerhard Best]], mit derzeit drei Weltpriestern, einem Benediktinerpater(aus der [[Abtei Königsmünster]] bei Meschede) und zwei Gemeindereferenten(w/m) als Wallfahrtsseelsorger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wallfahrt-werl.de/kontakt-service/wallfahrtsteam/ Wallfahrtsteam Werl], abgerufen am 27. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1904 wurde das Klostergebäude neu gebaut, da das bisherige Kloster (der Kapuziner und später der Franziskaner) dem Neubau der Wallfahrtsbasilika weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 errichteten die Franziskaner im dafür erworbenen Wohnhaus des Kunstmalers Hoffmann südlich der Kirche ein [[Exerzitien]]haus. Wegen des guten Zuspruchs war es bald zu klein, so dass 1912 ein Neubau errichtet wurde, dessen Pläne von dem Franziskanerbruder [[Quintilian Borren]] stammten. Das Haus wurde 2001 geschlossen und 2005/2006 in eine Wohnanlage für betreutes Wohnen umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.werl.de/rathaus-politik-buerger/planen-bauen-wohnen/bauen-und-wohnen/denkmalschutz-und-pflege/denkmal-des-monats/2008-ehemaliges-exerzitienhaus-der-franziskaner-betreutes-wohnen-rosengarten/ Wallfahrtsstadt Werl: ‘ ‘Ehemaliges Exerzitienhaus der Franziskaner - Betreutes Wohnen &amp;quot;Rosengarten&amp;quot; in Werl.‘‘]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde die [[Wallfahrt]] immer stärker beschränkt und letztlich verboten. Der damalige Wallfahrtsleiter, Pater Lambert Fester, versuchte trotzdem den „Wallfahrtsbetrieb“ aufrechtzuerhalten. Das gelang ihm trotz Einschränkungen immer wieder. Da große Wallfahrten verboten wurden, kamen die Teilnehmer der Fußwallfahrt aus [[Werne]] auf Umwegen nach Werl und wurden von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] kurz vor der Stadt gestoppt und nach Hause geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft des Franziskanerklosters auf dem Werler Parkfriedhof liegt die Asche des Franziskanerpaters [[Kilian Kirchhoff]] begraben, der am 24. April 1944 in Brandenburg-Görden als Opfer des NS-Regimes enthauptet wurde. Er war von einer Frau aus Kassel denunziert worden, verhaftet und in Dortmund angeklagt worden. [[Roland Freisler]] verurteilte Kirchhoff am 7. März 1944 vor dem [[Volksgerichtshof]] zum Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch das Erzbistum Paderborn ===&lt;br /&gt;
2015 gaben die Franziskaner bekannt, dass sie im Jahr 2019 das Kloster und die Wallfahrtsseelsorge in Werl aufgeben werden. Die frühe Ankündigung sollte dem Erzbistum Paderborn helfen, die Wallfahrtsseelsorge in Werl neu zu regeln. 2017 kaufte das Erzbistum das Kloster. Am 1. September 2019 verließen die Franziskaner Werl und ein Wallfahrtsteam aus zwei Priestern und zwei Laien-Wallfahrtsseelsorgern übernahm die Wallfahrtsseelsorge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://franziskaner.net/abschied-von-werl/ &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Werl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Erzbistum hat das Klostergebäude Oktober 2019 bis Dezember 2021 zu einem Wallfahrtszentrum umgebaut, in dem zum einen die Verwaltung kirchlicher Einrichtungen (Wallfahrts- und Dekanatsverwaltung) und zum anderen eine Pilgerherberge mit ca. 80 Betten, zwei Priesterwohnungen und der Konvent der Werler Ursulinenschwestern untergebracht sind.&amp;lt;ref&amp;gt; Foto- und Videomaterial auf der Homepage der Werler Wallfahrt: [https://wallfahrt-werl.de/orte/kloster/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des Erzbistums Paderborn: {{Webarchiv|url=http://www.erzbistum-paderborn.de/38-Nachrichten/21654,Erzbistum-kauft-Werler-Kloster-und-plant-die-Zukunft-der-Wallfahrt.html |wayback=20170802171310 |text=&amp;#039;&amp;#039;Erzbistum kauft Werler Kloster und plant die Zukunft der Wallfahrt&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-10 00:41:41 InternetArchiveBot }}, 14. Juli 2017, abgerufen am 2. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wallfahrtsleiter seit 2019 ====&lt;br /&gt;
* 2019 bis 12.2024 - Monsignore [[Gerhard Best]]&lt;br /&gt;
* seit 12.2024 - Pastor Bernd Haase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Simultaneum der alten Klosterkirche ===&lt;br /&gt;
In Werl lebten um 1828 etwa 100 Protestanten; Werl hatte um die 3350 Einwohner. Diese protestantischen Mitbürger, zumeist Angehörige der preußischen Beamtenschicht, hatten ihre Gottesdienste bislang in einer Kapelle auf der Gänsevöhde abgehalten. Ab 1831 war die Klosterkirche – heute alte Wallfahrtskirche – zum simultanen Gebrauch bestimmt. Zwischen beiden Gemeinden kam es immer wieder zu Schwierigkeiten wegen der Kirchennutzung. Am 6.&amp;amp;nbsp;März 1851 wurde das Simultaneum vertraglich aufgehoben. Die evangelischen Gläubigen feierten ihre Gottesdienste bis zur Fertigstellung ihrer eigenen Kirche im Jahr 1854 im Sitzungssaal des damaligen Werler Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Franziskaner in Werl.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-87163-241-4, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Didakus Falke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des früheren Kapuziner- und jetzigen Franziskanerklosters zu Werl&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1911 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-82651}})&lt;br /&gt;
* Heinrich Josef Deisting: &amp;#039;&amp;#039;„… elende Gassen (lassen) den Wohlstand nicht vermuten …, der hier wirklich herrscht“. Werl in der Säkularisationszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Ingrid Reißland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Kurkölnischen Krummstab über den Hessischen Löwen zum Preußischen Adler. Die Säkularisation und ihre Folgen im Herzogtum Westfalen 1803–2003.&amp;#039;&amp;#039; Sauerland-Museum, Arnsberg 2003, ISBN 3-930264-46-3, S. 185–197.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Werl unterm Hakenkreuz. Brauner Alltag in Bildern, Texten, Dolkumenten.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Werl 1983.&lt;br /&gt;
* Gisela Fleckenstein, Engelhard Kutzner: &amp;#039;&amp;#039;Franziskaner in Werl.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Franziskanerkloster Werl, Druck Dietrich Coelde Verlag, Werl 1999, ISBN 3-87163-241-4.&lt;br /&gt;
* Waltram Schürmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Wallfahrt nach Werl. 1661–1961.&amp;#039;&amp;#039; Franziskanerkloster, Werl 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://hometown.aol.de/_ht_a/fidlerru/mirakelbuch.htm | wayback=20050102075808 | text=http://hometown.aol.de/_ht_a/fidlerru/mirakelbuch.htm Auszüge aus dem Werler Mirakelbuch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wallfahrt-werl.de//wallfahrt_pilgern/das-pilgerkloster/ Kloster Werl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/33/13.4/N |EW=7/54/56.3/E |type=landmark |region=DE-NW|dim=150}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2176710-5|VIAF=126388948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Werl, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Nordrhein-Westfalen|Werl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kapuzinerkloster in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Werl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Franziskanerprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Franziskanerprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Werl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Werl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1645|Werl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1834]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ein Werler</name></author>
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