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	<title>Kloster Walsrode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:51:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Walsrode&amp;diff=889481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karla1964: /* Weblinks */ Deutschlandradio</title>
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		<updated>2025-12-21T17:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Deutschlandradio&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Walsrode aussen.jpg|mini|Eingangstor mit Klostermauer, links der Dachreiter der Klosterkapelle]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Walsrode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Walsrode]] ist eines der historischen [[Lüneklöster]]. Heute ist es ein [[evangelisch]]es [[Frauenstift]] in der [[Lüneburger Heide]], das von der [[Klosterkammer Hannover]] verwaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Walsrode 1755.jpg|mini|Grundriss der Klosteranlage 1755]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walsrode Kloster456Remter v 1910.JPG|mini|hochkant|Der neugotische [[Refektorium|Remter]] wurde 1910 von [[Kaiserin Auguste Viktoria]] gestiftet]] &lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im zehnten Jahrhundert durch den Grafen Walo und seine Frau Odelint als [[Kanonissenstift]] gestiftet, das genaue Gründungsjahr ist nicht bekannt. Die erste urkundliche Nennung erfolgte in einer Schenkungsurkunde von König [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] aus dem Jahr 986. Es ist das mit Abstand älteste Frauenstift im ehemaligen [[Fürstentum Lüneburg]]. Sein Schutzpatron ist [[Johannes der Täufer]]. Obwohl das Kloster dem [[Benediktinerorden]] nicht zugehörig war, wurde die [[Regula Benedicti|Regel des Hl. Benedikt]] im Jahr 1255 eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1482 brannten große Teile des Stiftes durch einen [[Blitzschlag]] ab. Teile des Backsteinmauerwerks und die Buntglasfenster der Kapelle stammen aus dem nachfolgenden spätgotischen Wiederaufbau. Ab 1528 begann im Laufe der [[Reformation]] die Konversion zum lutherischen Glauben, die sich – wie auch in den anderen fünf Lüneburger Klöstern – über mehrere Jahrzehnte hinstreckte, und nach Widerständen des Konvents erst 1570 vollendet war. Fortan wurde das Kloster als evangelisches Damenstift geführt, welches hinfort bis heute mit maximal 11 Bewohnerinnen besetzt war. 1699 verfügte der Welfenherzog [[Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg)|Georg Wilhelm]] auch auf Druck des Adels, dass sämtliche Stellen im Kloster adligen Damen vorbehalten bleiben sollten. 1626, im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], wurde das Kloster durch Soldaten [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tillys]] geplündert. Ab 1700 wurden die stark verfallenen Klostergebäude abgebrochen und durch Neubauten auf den ursprünglichen Grundmauern ersetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Walsrode455Klosterkapelle+Chor d Stadtkirche.jpg|mini|Gotische Südfenster der Klosterkapelle, rechts dahinter der Chor der 1850 errichteten Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1812 bis 1815 war der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] aufgehoben und das Stift für drei Jahre durch [[Napoleon]] besetzt. In der Folge setzten sich der Konvent und seine Mitglieder stark für die sozialen Belange in Walsrode und Umgebung ein. 1835 wurde das eigenständige [[Amt Walsrode]] aufgehoben und in die [[Amt Fallingbostel|Amtsvogtei Fallingbostel-Soltau]] eingegliedert. 1842 wurde durch die Äbtissin von Marschalck eine Armenschule in Walsrode begründet, 1875 erfolgte die Errichtung eines ersten Krankenhauses durch die Priorin Amalie von Stoltzenberg. 1890 wurde durch Therese von Plato eine [[Warteschule]] für Kinder eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 endete die Beschränkung des Konvents auf die Aufnahme Adeliger, ab sofort wurden auch bürgerliche Frauen als Mitglieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselvolle Geschichte sorgte dafür, dass viele Kunstschätze und die alte Bausubstanz zerstört wurden, so dass heute überwiegend Bauten aus dem 18. Jahrhundert zu sehen sind, wie das bekannte Lange Haus von 1720. Der beachtenswerte [[Refektorium|Remter]] ist eine Stiftung des letzten deutschen Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] und seiner Gemahlin. Erhalten blieben die Fenster der Kapelle in der Ausführung nach dem Brand 1482, eine fast lebensgroße Figur des Klosterstifters Walo aus der Zeit um 1300 sowie eine etwa 500 Jahre alte bekleidete Holzfigur des Christuskindes (&amp;#039;&amp;#039;Bambino&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christliche Gebet so im Kloster zu Walszrode gebräuchlich. Gebetbuch des Klosters Walsrode von 1649.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck mit einem Kommentar von Renate Oldermann-Meier (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Bundes der Freunde des Heidemuseums Walsrode.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Walsrode 1995. ISBN 3-9803242-2-2.&lt;br /&gt;
* Renate Oldermann-Meier: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Gebet So im Kloster zu Walszrode gebräuchlich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 94, 1996, S. 211–219.&lt;br /&gt;
* [[Renate Oldermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Walsrode – Vom Kanonissenstift zum evangelischen Damenkloster. Monastisches Frauenleben im Mittelalter und in der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 2004. ISBN 3-86108-045-1.&lt;br /&gt;
* Renate Oldermann: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Gebet So im Kloster zu Walszrode gebräuchlich&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Brandis, Hans-Walter Stork (Hrsg.): Weltbild und Lebenswirklichkeit in den Lüneburger Klöstern, Berlin 2015, S. 183–193. ISBN 978-3-86732-221-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-walsrode.de/ Website des Klosters Walsrode]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.stadt-walsrode.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=237.45&amp;amp;mNavID=237.8&amp;amp;ffmod=tx&amp;amp;ffmod=tx&amp;amp;object=tx%7C352.43.1%7C352.12.1 |titel=Das Kloster Walsrode |werk=stadt-walsrode.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120309132050/http://www.stadt-walsrode.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=237.45&amp;amp;mNavID=237.8&amp;amp;ffmod=tx&amp;amp;ffmod=tx&amp;amp;object=tx%7C352.43.1%7C352.12.1 |archiv-datum=2012-03-09 |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32688573/1/-/ |titel=Kloster Walsrode |werk=[[Denkmalatlas Niedersachsen]] |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lueneburgerheide-kirchen.de/suedheide/html/32.html |titel=Beschreibung des Klosters St. Johannes der Täufer |werk=lueneburgerheide-kirchen.de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20070219122455/http://www.lueneburgerheide-kirchen.de/suedheide/html/32.html |archiv-datum=2007-02-19 |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/ratgeber/reise/lueneburger_heide/Das-Kloster-Walsrode-und-sein-Schatz,klosterwalsrode101.html |titel=Das Kloster Walsrode und sein Schatz |werk=[[Norddeutscher Rundfunk|NDR.de]] |datum=2017-06-28 |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Niels Petersen |url=http://www.landesgeschichte.uni-goettingen.de/kloester/website/artikel.php?id=770 |titel=Walsrode - Kanonissen(?), später Benediktinerinnen, später ev. Damenstift |werk=Niedersächsische Klosterkarte des [[Institut für Historische Landesforschung|Instituts für Historische Landesforschung]] |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thomas Klatt |url=http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/02/05/frauengemeinschaft_statt_einsamkeit_der_evangelische_dlf_20210205_0947_e381cbdc.mp3 |titel=Frauengemeinschaft statt Einsamkeit – der evangelische Klosterkonvent Walsrode |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Tag für Tag“ |datum=2021-02-05 |format=mp3-Audio; 4,2&amp;amp;nbsp;MB; 4:32&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2021-02-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
*[http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/02/05/frauengemeinschaft_statt_einsamkeit_der_evangelische_dlf_20210205_0947_e381cbdc.mp3 Reportage auf Deutschlandradio]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/51/37.77/N |EW=9/35/47.74/E |type=landmark |region=DE-NI|dim=180}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4813347-4|LCCN=nb/2006/004941|VIAF=140973694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niedersachsen|Walsrode]]&amp;lt;!--u.&amp;amp;nbsp;a. Benediktinerinnen, Kanonissen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (10. Jahrhundert)|Walsrode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisches Frauenstift|Walsrode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Walsrode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lüneburger Heide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkammer Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Ordensgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Walsrode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Walsrode)]]&lt;/div&gt;</summary>
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