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	<title>Kloster Und - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:24:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Und&amp;diff=1379898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-17T22:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Und, Krems an der Donau, Lower Austria, 20210729 1027 0933.jpg|mini|Das renovierte ehemalige Kloster (2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster-UND-bei-Krems.jpg|miniatur|Kloster Und, Radierung um 1780]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Und Gesimse.JPG|miniatur|Ehem. Kloster Und, Kapelle, umlaufendes Kranzgesimse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Und Deckenfresko.jpg|miniatur|hochkant|Ehem. Gnadenkapelle Und, Kuppelfresko von [[Daniel Gran]], 1756]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Krems an der Donau|Krems]] in [[Niederösterreich]] war ein Kapuziner[[kloster]] und Marien[[wallfahrtsort]] der [[Gegenreformation]]szeit. Es bestand von 1614 bis 1796. Das Gebäude wird heute als Veranstaltungszentrum, Restaurant und Weinkolleg genutzt. Es liegt in [[Stein an der Donau]] (heute ein Stadtteil von Krems), außerhalb der Steiner Stadtmauern, etwa auf halbem Weg zur Altstadt von Krems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem [[Matthias (HRR)|Kaiser Matthias]] im Jahre 1612 den [[Kapuziner]]n die Errichtung eines Klosters zwischen Krems und Stein erlaubt hatte, begannen diese 1614 mit dem Bau nach Plänen von [[Mathias Piazolli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dem Südtrakt vorgelagerte und östlich der Klosterpforte befindliche Baukörper mit Vorhalle auf zwei Säulen wurde 1638 als Kapelle für eine aus [[Prag]] gebrachte [[Muttergottes]] gestiftet, jedoch vorerst nicht ausgeführt. 1643 erfolgten drei [[Wunderheilung]]en um die Marienfigur und das dort fließende Heilwasser. Dem [[Leopold Wilhelm von Österreich|Erzherzog Leopold Wilhelm]], Bischof von Passau, wurde ein Gesuch um Zustimmung zum Bau der Gnadenkapelle in Und vorgelegt, dafür waren 14.000 Gulden erforderlich. Leopold Wilhelm beauftragte Hof-Steinmetzmeister [[Pietro Maino Maderno]], nach Piazolls Plan die Gnadenkapelle im Kapuzinerkloster Und bei Krems zu errichten.&lt;br /&gt;
Der Kremser Pfarrer Werner Haldenfeld nahm die Übertragung der Muttergottesstatue von der Klostermauer, wo diese seit 1614 verwahrt worden war, in die neue Gnadenkapelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brand am 30.&amp;amp;nbsp;April 1656 äscherte die Klosterkirche und das Konventsgebäude ein. Nach Wiederaufbau durch [[Domenico Sciassia]] und Weihe am 7.&amp;amp;nbsp;September 1659 durch den Domherrn von Olmütz, Weihbischof Johann Geiger, wurde tags darauf die Muttergottesstatue aus der kleinen Kapelle in die neu erbaute Kirche transferiert, deren Kirchenschiff an die Kapelle anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1796 wurde das Kloster aufgehoben. Der große Altar aus schwarzem Marmor wurde in die [[Pfarrkirche St. Veit (Krems)|Stadtpfarrkirche St. Veit]] nach [[Krems an der Donau|Krems]] verlegt und ist als Seitenaltar im linken Querschiff aufgebaut. Er erinnert an die angebliche Heilquelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Bründl&amp;#039;&amp;#039; (Marienbrunnen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Magistrat der Stadt Krems |titel=Stadtrundgang - Stadtpfarrkirche St. Veit, Pfarrplatz |url=http://www.krems.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=220078042&amp;amp;detailonr=220077915 |abruf=2014-07-29 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140117051531/http://www.krems.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=220078042&amp;amp;detailonr=220077915 |archiv-datum=2014-01-17 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-10 00:34:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einer Renovierung in den 1980er Jahren wird das Gebäude heute als Veranstaltungszentrum und Restaurant genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name dürfte sich vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Sancta Maria ad undas&amp;#039;&amp;#039; (Hl.&amp;amp;nbsp;Maria an den Wellen) herleiten, das auf die Lage des Klosters nahe der [[Donau]] (vor der [[Donauregulierung]]) anspielt. Vor Ort wird der Name &amp;#039;&amp;#039;Und&amp;#039;&amp;#039; scherzhaft gern damit erklärt, dass das Kloster zwischen Krems &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Stein gelegen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bildet noch heute einen [[Zählbezirk]] der Stadt Krems (Zählsprengel 010 und 011), umfasst etwa 260 Gebäude und 2.100 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
* Deckenfresko von [[Daniel Gran]] aus dem Jahr 1756 (Kapelle, nach dem Brand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Mares: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Kunstbestrebungen des Erzherzogs Leopold Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch kunsthistorischer Sammlungen des allerhöchsten Kaiserhauses&amp;#039;&amp;#039;. 1887.&lt;br /&gt;
* [[Harry Kühnel]]: &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte des ehemaligen Kapuzinerklosters in Und bei Krems&amp;#039;&amp;#039;. 1968.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: &amp;#039;&amp;#039;Pietro Maino Maderno&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des [[Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch|Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 34, 1994, S. 6–26. ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterund.at/ www.klosterund.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterund.at/jart/prj3/kloster_und/data/uploads/Eventmappe_KlosterUnd_2011.pdf Kloster Und Eventmappe] (Präsentation der Veranstaltungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Bildern und detaillierten Grundplänen; PDF-Datei; 1,40&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;!--kommerziell, aber extrem gut!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/24/24/N |EW=15/35/27/E |type=landmark |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kremsdonau, Und, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungszentrum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Kloster--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niederösterreich|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kapuzinerkloster in Österreich|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1610er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säkularisiertes Kloster|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage in Österreich|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Krems an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1614|Und]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kirchenkategorien in Weiterleitung [[Gnadenkapelle Und]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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