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	<title>Kloster Thron - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Thron&amp;diff=1427320&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25693-80: Die korrekte Abkürzung für den Nassauischen Zentralstudienfonds lautet NZF. Nachzulesen auf der Website durch das RP Darmstadt.</title>
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		<updated>2026-04-28T08:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die korrekte Abkürzung für den Nassauischen Zentralstudienfonds lautet NZF. Nachzulesen auf der Website durch das RP Darmstadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel = &lt;br /&gt;
| Bild = Wehrheim, Kloster Thron (1).jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Lage = [[Deutschland]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Hessen]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.284675&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.5775972&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
| Nummer = &lt;br /&gt;
| Patrozinium = &lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1243&lt;br /&gt;
| Auflösung = 1576&lt;br /&gt;
| Mutterkloster = [[Kloster Arnsburg]]&lt;br /&gt;
| Tochterklöster = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster (Marien-)Thron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|thronus sanctae mariae}}) war ein [[Zisterzienserinnen]]kloster bei [[Wehrheim]] im [[Taunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Das [[Kloster]] wurde am 20. März 1243 durch Graf [[Gerhard von Dietz]] gestiftet. Die Basis des Klosters bildete das Gut [[Niedernhain (Wehrheim)|Niedernhain]]. Dies war zwar kein [[Allod]] Gerhards, sondern ein [[Lehnswesen|Reichslehen]], was Gerhard nicht daran hinderte, es dem künftigen Kloster zu übereignen. Die [[Grafschaft Diez|Grafen von Dietz]] hatten unter den [[Staufer]]n den Höhepunkt ihrer Macht erreicht. Im Rahmen der Auseinandersetzung von Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] mit dem Papst und dem damit verbundenen [[Anathema|Kirchenbann]] hatten die Reichsfürsten Freiräume gewonnen, über die Rechte des Reiches hinwegzusehen. Im Jahr 1288 wurde dieser Fehler dadurch geheilt, dass das Kloster dem Schutz des Reiches unterstellt und aus der Oberhoheit der Dietzer entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner ==&lt;br /&gt;
Das Kloster war ein hauptsächlich durch adlige [[Nonne]]n bewohntes Frauenkloster. In seiner Blütezeit im Jahr 1320 lebten dort 60 Nonnen. 1527 wurden noch 17 Nonnen und 2 [[Noviziat|Novizinnen]] gezählt, im Jahr 1563 gab es nur noch eine Nonne (die letzte Äbtissin [[Margarete von Hattstein]]) und 3 Novizinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1262 weihte der Mainzer Erzbischof [[Werner von Eppstein]] die Klosterkirche. Dies war der Abschluss der Bauphase, die von etwa 1244 bis 1262 ging. 1249 zog die erste Äbtissin Irmgard mit 12 Nonnen in das noch unfertige Kloster. Die Finanzierung des Baus erfolgte zum einen aus Mitteln des Gutes Niedernhain, aus Spenden sowie dem Verkauf von [[Ablassbrief]]en. Neun Ablassurkunden zur Finanzierung des Klosters Thron sind bekannt. 1251 erfolgte die Inkorporation des Klosters in den Orden. Übergeordnetes Kloster war das [[Kloster Arnsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermögen ==&lt;br /&gt;
Das Kloster verfügte über das Gebiet zwischen der heutigen [[Freizeitpark Lochmühle|Lochmühle]] und dem [[Erlenbach (Nidda)|Erlenbach]] und reichte über die heutige [[Bundesstraße 456|B 456]] hinaus. Aufgrund der schlechten Böden war die landwirtschaftliche Nutzung eher schwierig. Hinzu kamen 600 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Wald. Im Laufe der Zeit erwarb das Kloster eine Vielzahl von Grundstücken und [[Zehnt]]rechten hinzu. Insgesamt 145 derartige Rechte besaß das Kloster in seiner wirtschaftlichen Blütezeit. Hierzu zählten Höfe in [[Obernhain]], [[Petterweil]] und [[Bad Vilbel|Vilbel]], verschiedene [[Wassermühle|Mühlen]] und auch drei [[Pfleghof|Stadthöfe]] in [[Frankfurt am Main]], [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] und [[Wetzlar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergang ==&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert begann der Niedergang des Klosters. Finanzielle Engpässe und vor allem die allgemein sinkende Bereitschaft, Klöster zu unterstützen, führten zu einem langsamen Abstieg. Mit der [[Reformation]] geriet das Kloster Thron in den Konflikt zwischen [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Protestantismus|Protestanten]]. Im Jahr 1528 führte Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp von Hessen]], dem ein Viertel des [[Amt Wehrheim|Amtes Wehrheim]] gehörte, den [[Luthertum|lutherischen]] Glauben ein. Graf [[Wilhelm (Nassau)|Wilhelm von Nassau]] ließ ihm freie Hand. Damit war es für das Kloster Thron ab 1548 nicht mehr möglich, einen katholischen Pfarrer zu finden. Die Aufhebung des Klosters oder die Erzwingung einer Konversion war Graf [[Johann VI. (Nassau-Dillenburg)|Johann VI. von Nassau-Oranien]] nicht möglich, da auch [[Kurtrier]] seit 1564 Anteile am Amt Wehrheim besaß. Er verhinderte jedoch die Aufnahme neuer Nonnen. Mit dem Tod von Magarete von Hattstein 1576 endete die Geschichte des Klosters. Die Anlage wurde in der Folge als landwirtschaftliches Gut fortgeführt. Das Hofgut Thron gehörte zur Hälfte dem &amp;#039;&amp;#039;Doctionsfonds zu Montabaur&amp;#039;&amp;#039; und zur anderen Hälfte dem &amp;#039;&amp;#039;Fonds der Academie zu Herborn&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Gründung des [[Nassauischer Zentralstudienfonds|Nassauischen Zentralstudienfonds]] (NZF) 1817 ging das Eigentum in dessen Hände über. Der NZF ist heute immer noch Eigentümer. Derzeitiger Pächter des Hofgutes mit 120&amp;amp;nbsp;ha Fläche ist Werner Etzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtanlage des heutigen Hofs sowie die ehemalige Klostermühle stehen als Kulturdenkmal unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Thron |Band=7 |Seite=133–134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserinnenkloster Thron bei Wehrheim im Taunus. Landes-, ordens-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Studien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Band 41). [[Historische Kommission für Nassau]], Wiesbaden 1986, ISBN 3-922244-71-8.&lt;br /&gt;
* Ulrich Simon: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Thron.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedhelm Jürgensmeier, Regina Elisabeth Schwerdtfeger (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser in Hessen und Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. EOS-Verlag, St. Ottilien 2011. (= [[Germania Benedictina]]. Herausgegeben von der [[Benediktinische Akademie Salzburg|Bayerischen Benediktinerakademie]], Historische Sektion, Band IV, Teilband 2). ISBN 978-3-8306-7450-4, S. 1497–1521.&lt;br /&gt;
* Johanna Koppenhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Klosters Thron in Wehrheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Hochtaunuskreises 1995.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0943-2108}}, S. 207–217.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-8062-2905-9|Seite = 677–679}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Thron}}&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g86282&amp;amp;page=1&amp;amp;reload=true&amp;amp;sorting=41 Archivalien zum Kloster Thron im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Hessen|Thron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Thron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wehrheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wehrheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Hochtaunuskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1243|Thron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1576]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25693-80</name></author>
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