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	<title>Kloster Stuben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-34877-51 am 24. November 2025 um 20:42 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-24T20:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Stuben.jpg|mini|300px|Luftaufnahme der Klosterruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterruine-Stuben-03.jpg|mini|300px|Klosterruine Stuben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Stuben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1137–1802) ist ein ehemaliges [[Augustinerorden|Augustiner-Chorfrauen]]-[[Frauenstift|Stift]] in Bremm, [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine der Stiftskirche liegt auf einer Halbinsel bei [[Bremm]] an der [[Mosel]]. Das Gelände des ehemaligen Klosters wird zum Weinbau genutzt und ist durch die Marke &amp;#039;&amp;#039;Abtei Kloster Stuben&amp;#039;&amp;#039; als Einzellage bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterruine Stuben.jpg|alternativtext=Blick über die Mosel bei Bremm auf die Klosterruine Stuben|mini|300x300px|Blick über die Mosel bei Bremm auf die Klosterruine Stuben]]&lt;br /&gt;
Die Gründung des Stifts zu Beginn des 12. Jahrhunderts geht auf die Augustinerchorherren von [[Kloster Springiersbach|Springiersbach]] zurück. Der Adlige Egelolf übergab Abt Richard I. von Springiersbach auf Wunsch seiner Tochter Gisela sein Burghaus, eine Kapelle und sonstige Besitzungen auf einer Landzunge bei Bremm zur Errichtung eines Klosters – eine Schenkung, die es diesem ermöglichte, eine Nikolauskirche errichten zu lassen. Stuben wird zuerst als &amp;#039;&amp;#039;ecclesia beati Nicolai de insula&amp;#039;&amp;#039;, um 1160 als &amp;#039;&amp;#039;sorores de Insula&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1137 hatte sich hier ein großer Frauenkonvent niedergelassen. Der [[Bistum Trier|Trierer Erzbischof]] [[Albero von Montreuil|Albero]] beschränkte diesen in seiner Gründungsbestätigung von 1137 auf 100 Frauen. Der Ritter [[Heinrich von Ulmen]] (nachweisbar 1202–1236) übergab seiner Schwester [[Irmgard von Ulmen|Irmgard]] als Vorsteherin des Stifts 1208 die [[Staurothek]] (heute im Diözesanmuseum [[Limburg an der Lahn]]) mit Kreuzpartikeln und weiteren [[Reliquien]], die er vom [[Vierter Kreuzzug|vierten Kreuzzug]] aus [[Konstantinopel]] mitgebracht hatte. Stuben zog seitdem viele Pilger an. Zur Verehrung der Reliquie wurde um 1275 eine Kreuzkapelle errichtet. Trotz des wirtschaftlichen Niedergangs wurden 1685–1687 Klosterkirche und Kreuzkapelle neu erbaut. 1788 wurde das Stift in ein freies Damenstift &lt;br /&gt;
umgewandelt. [[Erster Koalitionskrieg#Feldzug von 1794|1794]] besetzten französische Truppen das [[Linkes Rheinufer|linke Rheinufer]]; damit begann die [[Franzosenzeit]]. Das Stift wurde [[Säkularisation#Linksrheinische_Départements_Deutschlands_1802|1802 aufgehoben]]. Die Klostergebäude wurden [[1820]] auf Abriss versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staurothek war mit anderen Reliquien im Zuge der Flucht vor den [[Napoleon Bonaparte|Franzosen]] auf die rechte Rheinseite gebracht worden. &amp;lt;!--&amp;quot;Sie kam an den Herzog von Nassau-Weilburg, der sie 1835 zusammen mit anderen Trierer Reliquien (u.&amp;amp;nbsp;a. dem [[Petrusstab]]) dem neu gegründeten [[Bistum Limburg]] schenkte.&amp;quot; Kann so nicht sein, wahrscheinlich ging die Staurothek an Friedrich Wilhelm (Nassau-Weilburg) und dessen Sohn Wilhelm I. (Nassau) verschenkte sie.--&amp;gt; (Siehe [[Limburger Staurothek]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siegel ==&lt;br /&gt;
Das [[Siegel]] zeigte das Stubener Kreuz, den [[hl. Nikolaus]] und das byzantinische Doppelkreuz, das auch auf der Staurothek zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Brommer (Archivar)|Peter Brommer]], Achim Krümmel: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Stifte.&amp;#039;&amp;#039; (=Wegweiser Mittelrhein 6), Koblenz 1998, S. 27&lt;br /&gt;
* Bernhard Kreutz: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Ulmen (ca. 1175–1234). Ein Kreuzfahrer zwischen Eifel und Mittelmeer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Porträt einer europäischen Kernregion. Der Rhein-Maas-Raum in historischen Lebensbildern.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2006, S. 80–91&lt;br /&gt;
* [[Hans Wolfgang Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Ulmen, der vierte Kreuzzug und die Limburger Staurothek.&amp;#039;&amp;#039; in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 10 (1984), S. 67–106&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler des Landkreises Cochem.&amp;#039;&amp;#039; (=Die Kunstdenkmäler von Rheinland-Pfalz 3.2), Düsseldorf 1959, S. 716–722&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Schorn, Georg Bärsch, Johann Friedrich Schannat |Titel=Eiflia sacra oder Geschichte der Klöster und geistlichen Stiftungen der Eifel | Kapitel=Stuben. Adliges Augustiner-Nonnenkloster |Online=https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN777085216/617/ |Datum=1888 |Seiten=607-622 |Ort=Bonn |Abruf=2021-05-24 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weinlagen-info.de/?lage_id=342 Genauer Umriss der Weinlage „Abtei Kloster Stuben“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/6/15.97/N |EW=7/7/21.34/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Frauenstift|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorfrauen-Stift in Rheinland-Pfalz|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Cochem-Zell|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Cochem-Zell|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterruine in Rheinland-Pfalz|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremm|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinlage (Mosel)|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Cochem-Zell)|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Cochem-Zell)|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Rheinland-Pfalz|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1137|Stuben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1802]]&lt;/div&gt;</summary>
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