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	<title>Kloster Strahov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Strahov&amp;diff=165909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-15T04:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CZ-Prag-kloster-strachov-petrin.jpg|mini|hochkant=1.4|Prämonstratenserstift Strahov Prag]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königliche [[Kanonie]] der Prämonstratenser vom Strahov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Strahow&amp;#039;&amp;#039;, {{csS|Královská kanonie premonstrátů na Strahově}}) ist eine [[Abtei]] des [[Prämonstratenser]]-Ordens am &amp;#039;&amp;#039;Strahovské nádvoří&amp;#039;&amp;#039; im [[Prag]]er Stadtteil [[Hradčany (Prag)|Hradčany]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Praha, Strahovský klášter, hlavní brána 01.jpg|mini|hochkant|Barocktor von 1742]]&lt;br /&gt;
In enger Zusammenarbeit mit [[Heinrich Zdik]], dem Bischof des [[Erzbistum Olmütz|Bistums Olmütz]], gründeten Herzog [[Vladislav II.]] und seine Gemahlin, Gertrud (ca. 1120 bis 8. April 1150; Tochter von [[Leopold III. (Österreich)]]) 1140–1143 auf dem Berg Strahov (deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Strohhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://biblio.unibe.ch/adam/zoom/zoom.php?col=ryh&amp;amp;pic=Ryh_4405_51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://biblio.unibe.ch/adam/zoom/zoom.php?col=ryh&amp;amp;pic=Ryh_4409_8_B&amp;lt;/ref&amp;gt;) das Prämonstratenserkloster [[Zion|Mons Sion]]. Es wurde mit Chorherren aus dem [[Kloster Steinfeld]] in der [[Eifel]] besiedelt, die eine [[Klosterkirche]] sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichteten. Erster Abt war Gezo, ein Kölner [[Kanoniker]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Hilsch]] |Titel=Die Bischöfe von Prag in der frühen Stauferzeit, ihre Stellung zwischen Reichs- und Landesgewalt von Daniel I. (1148–1167) bis Heinrich (1182–1197) |Verlag=Lerche |Ort=München |Datum=1969 |Reihe=Veröffentlichungen des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]] |BandReihe=22 |Seiten=79 und 81 |Online=https://ostdok.de/id/BV002906829/ft/bsb00044495?page=79&amp;amp; und https://ostdok.de/id/BV002906829/ft/bsb00044495?page=81&amp;amp;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1193 wurde das [[Stift Tepl]] mit Chorherren aus Strahov besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem verheerenden Brand von 1258 wurde die gesamte Anlage innerhalb weniger Jahre wieder aufgebaut. Weitere Beschädigungen erfolgten im 15. Jahrhundert während der [[Hussitenkriege]], im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] 1741.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Abt]] des Klosters Strahov ist seit 2018 Daniel Janáček [[OPraem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Schneibergová: [https://www.radio.cz/de/rubrik/nachrichten/neuer-abt-des-praemonstratenserstifts-strahov-in-prag-ins-amt-eingefuehrt &amp;#039;&amp;#039;Neuer Abt des Prämonstratenserstifts Strahov in Prag ins Amt eingeführt&amp;#039;&amp;#039;], Radio Praha, 16. August 2018, abgerufen am 23. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahov bazilika Nanebevzetí Panny Marie 6.jpg|mini|Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahov Westfassade Klosterkirche.jpg|mini|Westfassade der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahov Klosterkirche Innenraum mit Chor.jpg|mini|Innenraum der Klosterkirche mit Chor]]&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Romanik|romanische]] Klosterkirche [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] (&amp;#039;&amp;#039;Kostel Nanebevzeti Panny Marie&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1148 erhielt nach dem Brand von 1258 eine frühgotische [[Einwölbung]], ein [[Querschiff]] und zwei [[Kapelle (Kirchenbau)|Seitenkapellen]]. Unter Abt [[Jan Lohelius]], dem späteren [[Bistum Prag|Bischof von Prag]], wurde die Kirche im [[Renaissance]]stil umgestaltet und mit einer [[Doppelturmfassade]] versehen. Seit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] befinden sich die [[Reliquie]]n des Ordensgründers [[Norbert von Xanten]] im königlichen [[Geistliches Territorium|Stift]] Strahov (nördliches Seitenschiff); Abt [[Caspar von Questenberg]] hatte sie 1626 aus dem [[Kloster Unser Lieben Frauen|Liebfrauenstift]] in Magdeburg überführt. [[Wallenstein]] ließ hier seinen 1632 in der [[Schlacht bei Lützen]] tödlich verwundeten General [[Gottfried Heinrich zu Pappenheim]] bestatten, dessen [[Epitaph]] in einer Seitenkapelle zu sehen ist. Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau im Stil des [[Barock]] nach Entwurf von [[Jean Baptiste Mathey]]. Während der Belagerung im [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] trug auch die Klosterkirche durch Artilleriebeschuss schwere Schäden davon und erhielt mit der anschließenden Instandsetzung ihr heutiges Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumeister [[Johann Ignaz Palliardi]] teilte das [[Gewölbe]] 1743 mittels Stuck-[[Kartusche (Kunst)|Kartuschen]] in 40 Felder, die von [[Ignaz Raab]] und [[Josef Kramolín]] mit Szenen aus dem Leben der [[Maria (Mutter Jesu)|hl. Maria]] ausgemalt wurden. Die Innenraumfresken schuf [[Georg Wilhelm Neunherz]], den Skulpturenschmuck der Seitenaltäre Johann Anton Quittainer. Den Hauptaltar gestalteten [[Ignaz Franz Platzer]] und Josef Lauermann, die Altargemälde stammen von [[Johann Christoph Lischka]] und [[Michael Willmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1991 durch Papst [[Johannes Paul II.]] zur [[Basilica minor]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gcatholic.org/churches/europe/1272.htm Bazilika Nanebevzetí Panny Marie] auf gcatholic.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche ==&lt;br /&gt;
Die dem Pestheiligen [[Rochus von Montpellier|Rochus]] geweihte Kirche &amp;#039;&amp;#039;(Kostel sv. Rocha)&amp;#039;&amp;#039; im Vorhof des Klosters wurde unter Abt [[Jan Lohelius]] 1603–1612 vom böhmischen [[Landesherr]]n [[Rudolf II. (HRR)|Kaiser Rudolf II.]] zum Dank für die Verschonung vor der [[Pest]] des Jahres 1599 gestiftet. Sie diente bis 1784 als [[Pfarrkirche]] von Strahov und wurde im 20. Jahrhundert zum Ausstellungssaal umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strahover Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahov knihovna Teolog 2.jpg|mini|Theologischer Saal der Bibliothek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strahov Philosophischer Saal.jpg|mini|Philosophischer Saal]]&lt;br /&gt;
Die Strahover Bibliothek&amp;lt;ref&amp;gt;Linksammlung: http://archiv.twoday.net/stories/326205698/.&amp;lt;/ref&amp;gt; beherbergt neben der Büchersammlung zahlreiche [[Unikat]]e, [[Buchdruck|Drucke]], [[Handschrift (Paläographie)|Handschriften]], [[Kupferstich|Stiche]] und [[Karte (Kartografie)|Landkarten]]. Zu den größten Kostbarkeiten zählt das „[[Strahov-Evangeliar|Evangeliar von Strahov]]“, eine Handschrift aus dem 9./10. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Theologische Saal“ enthielt zunächst die gesamte Klosterbibliothek und beherbergt seit 1790 nur die theologischen Werke. Er wurde 1671–1679 nach Plänen von [[Giovanni Domenico Orsi de Orsini]] errichtet und 1721 erweitert. Die Fresken wurden von 1723 bis 1727 von [[Franz Siard Nosecký]] gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Philosophische Saal“ wurde 1783–1790 für die Bibliotheksbestände des [[Säkularisation|säkularisierten]] Klosters [[Kloster Louka|Klosterbruck]] bei [[Znojmo|Znaim]] nach Plänen von [[Johann Ignaz Palliardi|Ignaz Johann Palliardi]] errichtet. Die prächtigen Bibliotheksschränke wurden unter Abt Josef Mayer erworben, der auch den Neubau der Bibliothek initiiert hatte, sie waren ursprünglich für den Neubau der Klosterbibliothek im Kloster Louka vom Schreiner Johannes Lahover in zehnjähriger Arbeit angefertigt worden. Nach der Überlieferung wurde dafür eine gesamte Nussbaumallee gefällt. Das Deckenfresko schuf 1794 [[Franz Anton Maulbertsch]], den Fassadenschmuck Ignaz Michael Platzer (Sohn des [[Ignaz Franz Platzer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocktor mit der Statue des [[Norbert von Xanten|hl. Norbert]], 1742 von Johann Anton Quittainer geschaffen.&lt;br /&gt;
* Die Klosterbrauerei, die es mit Unterbrechungen seit dem 12. Jahrhundert gibt, wurde im Jahr 2000 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Klášterní pivovar Strahov&amp;#039;&amp;#039; („Klösterliche Bierbrauerei Strahov“) wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.klasterni-pivovar.cz/de/bierbrauerei/geschichte-der-bierbrauerei/ |wayback=20100923130554 |text=Geschichte der Klosterbrauerei}} auf klasterni-pivovar.cz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Klosterimpressionen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Strahov Kreuzgang Hof.jpg&lt;br /&gt;
Strahov Kreuzgang Gestaltung.jpg&lt;br /&gt;
Madonna von Jihlava 1360.jpg&lt;br /&gt;
Gottvater 1500.jpg&lt;br /&gt;
Altarbild 1526.jpg&lt;br /&gt;
Prague 07-2016 View from Lesser Town Nicholas Church img7.jpg|Stiftkomplex&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Petr Voit: &amp;#039;&amp;#039;Katalog prvotisků Strahovské knihovny v Praze&amp;#039;&amp;#039;. Vyd. 1. Praha: Královská kanonie premonstrátů 2015 (Bibliotheca Strahoviensis: Series Monographica; 3) ISBN 978-80-88009-05-4.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], [[Winfried Eberhard]], Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8. S. 474, 478 Nr. 28 in Kartenskizze.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Gorys]]: &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst-Reiseführer Tschechische Republik. Kultur, Landschaft und Geschichte in Böhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1994, ISBN 3-7701-2844-3.&lt;br /&gt;
* Anne Kotzan, Horst Schmeck: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Kunstführer Tschechische Republik.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-26609-1.&lt;br /&gt;
* Duncan J. D. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Nur in Prag: Ein Reiseführer zu sonderbaren Orten, geheimen Plätzen und versteckten Sehenswürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Brandstätter, Wien 2012, S. 42ff, ISBN 978-3-85033-135-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Strahov Monastery|Kloster Strahov}}&lt;br /&gt;
* [https://www.strahovmonastery.cz/ Kloster Strahov] Homepage (tschechisch und englisch)&lt;br /&gt;
* [https://strahov.topoteka.net/ Topothek Strahovský klášter] historisches Bildmaterial, verortet, verschlagwortet und datiert (&amp;#039;&amp;#039;tschechisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/5/11/N |EW=14/23/23/E |type=landmark |region=CZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2133421-3|LCCN=n/90/712617|VIAF=267273142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Strahov| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämonstratenserkloster in Tschechien|Strahov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Strahov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|Prag Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Prag|Strahov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Prag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norbert von Xanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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