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	<title>Kloster Stolpe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Stolpe&amp;diff=962088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-04T11:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Stolpe&lt;br /&gt;
 | Bild = Stolpe Kloster 01.jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Ruine des Westturmes der Klosterkirche St. Johannes&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = [[Deutschland]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 53/52/23.71392/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 13/33/41.19083/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
 | Nummer = 697&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1153&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = [[Benediktiner]]&lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = 1304&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1535&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Zisterzienserabtei Pforta|Kloster Pforta]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation =&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Kloster Kärkna]] (1305)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kloster Padise]] (1319)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Stolpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Kloster in [[Stolpe an der Peene]] in der Nähe von [[Anklam]]. Es war das erste und damit älteste Kloster in [[Pommern]]. Die Reste des westlichen Untergeschosses der Klosterkirche können in Stolpe besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung als Benediktinerkloster ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde am 3. Mai 1153 durch Herzog [[Ratibor I.]] und Bischof [[Adalbert von Pommern]] in Stolpe an der Peene gegründet. Stolpe war ein Ort mit [[Krugrecht|Krug]] und Zoll, dem Krug im Land [[Groswin]], dem Schiffszoll eines Flusses Ribenitz und einen dort gelegenen Marktflecken mit Ackerflächen und Wiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1147 oder 1148 (nach anderen Angaben 1134 und 1136) war hier in der Nähe der Peene Ratibors Bruder, der zum christlichen Glauben übergetretene Herzog [[Wartislaw I.]], erschlagen worden. Dass es sich bei seinem Mörder um einen heidnischen [[Liutizen]] gehandelt haben soll, ist nicht belegt. Möglicherweise befand sich in Stolpe eine slawische Kultstätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lohfink&amp;quot;&amp;gt;[[Ingeborg Lohfink]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommern - Begegnungen mit dem Land am Meer.&amp;#039;&amp;#039; S. 28, Hinstorff Verlag, Rostock 1991, ISBN 3-356-00418-2&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geringe Zahl von Mönchen ist aus den ersten beiden Jahrzehnten des Stolper Priorats nur wenig überliefert. Als sich im Zusammenhang mit den dänisch-wendischen Kämpfen 1164 [[Heinrich der Löwe]] und der dänische König [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] zur Absprache einer Familienbindung beider Fürsten in der Burg Groswin trafen, suchte Waldemar anschließend das Priorat in Stolpe auf, während Heinrich der Löwe nach [[Demmin]] zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1176 empfing der Stolper Propst Helmwig gemeinsam mit dem künftigen [[Abt]] des [[Kloster Kolbatz|Klosters Kolbatz]], Eberhard, vom Bischof [[Konrad I. von Salzwedel|Konrad I.]] die [[Abt#Abtsbenediktion|Benediktion]] empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pommersches Urkundenbuch]] 1 (1868) Nr. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die ersten [[Benediktiner|Benediktinermönche]] [[Hirsauer Reform|Hirsauer Observanz]] kamen mit dem vom Abt Arnold des Benediktinerklosters [[Kloster Berge|Berge]] bei Magdeburg entsandten Gründungskonvent. Die Gründung des Klosters Stolpe ist zugleich ein erstes Ergebnis der Magdeburger Kirchenpolitik in Pommern. Neben dem Propst Helmwig kamen als erste Mönche noch die Priester Dietrich und Bruningus aus dem Kloster Berge.&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 1 Nr. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpe Kloster 02.jpg|mini|hochkant|Gewölbe unter der Ruine]]&lt;br /&gt;
Bei seiner Gründung war das Kloster nicht sehr umfangreich ausgestattet, und so bildete das Dorf Stolpe den ersten Landbesitz. Vor allem durch bischöfliche und herzogliche Zuwendungen verstand das Kloster im 13. Jahrhundert seinen Besitz auszudehnen. War die erste Erwerbsphase, deren Ende von einer Urkunde Herzogs [[Bogislaw I. (Pommern)|Bogislaws I.]] aus 1182 und einer von Papst [[Honorius III.]] ausgestellten Besitzbestätigung von 1226/27 markiert wird, noch durch vorrangigen Grundbesitzerwerb in der näheren Umgebung von Stolpe bestimmt, so traten nun auch weiter entfernt liegende Besitzkomplexe in das Interesse des Konvents.&lt;br /&gt;
Im Bereich des [[Grafschaft Gützkow|Gützkower Fürstentums]] waren es die Dörfer [[Quilow]], [[Groß Polzin|Polzin]] und mehrere heute nicht mehr existierende Ortschaften. 1222 wurde das Dorf [[Liepen]] als Schenkung durch Herzogin Ingardis dem Kloster übergeben. [[Dobroslawa (um 1230)|Dobroslawa]], Tochter Herzogs [[Bogislaw II. (Pommern)|Bogislaw II.]], übereignete 1226 als „Gräfin tho Gützkow“ weitere Güter aus den [[Grafschaft Gützkow|Gützkower Besitzungen]].&lt;br /&gt;
Über hundert urkundliche Erwähnungen von Besitzungen des Klosters sind erhalten geblieben, unter anderem auch seit 1243 des Dorfes [[Korswandt]], des Baches Lassovniza, eines Waldes und des [[Wolgastsee]]s auf der Insel [[Usedom]].&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 1. Nr. 421.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mühlen im Klosterbesitz stellten eine ergiebige Einnahmequelle dar. Nachweisbar sind elf Wasser- und Windmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts kam es zum wirtschaftlichen Niedergang des Klosters. Nachrichten hierüber fehlen fast völlig, doch auch der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] selbst schien in eine schwere Krise geraten zu sein. Am 9. Oktober 1301 schloss Abt Gottfried mit dem Benediktinerkloster in [[Kloster Cismar|Cismar]] einen bedeutenden Bruderschaftsvertrag ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Schleswig-Holstein-Lauenburgische Regesten und Urkunden (SHRU) III. 16 S. 7–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sollte als Grundlage der Reformierung des Klosters Stolpe durch das Kloster Cismar dienen und die vorhandenen Missstände in der klösterlichen Disziplin verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 4. Nr. 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vertrag sah weiter vor, dass die beiden Klöster gegenseitig ihre Mönche wie die eigenen aufnehmen sollten. Der Cismarer Abt erhielt den Auftrag, zusammen mit zwei anderen Mönchen alle zwei Jahre das Kloster Stolpe zu [[Visitation|visitieren]]. Der Vertrag mit dem Kloster Cismar schien dem Stolper Kloster nur wenig geholfen zu haben. Denn 1304 wurde in Stolpe die [[Zisterzienser|Zisterzienserregel]] eingeführt&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 4. Nr. 2187.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Abt verlor kurze Zeit später bedeutende Privilegien.&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 4. Nr. 2190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster hat bis dahin keine eigenen Priorate gegründet. Der Stolper Kirchenbesitz reicht bis in die Gründungszeit zurück, als 1153 Bischof Adelbart dem Konvent die Kirche in Stolpe übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergang zu den Zisterziensern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Abt Diethmar vollzog sich 1304 der Übertritt des Klosters zum [[Zisterzienser]]orden. Das [[Generalkapitel des Zisterzienserordens|Generalkapitel]] in [[Kloster Cîteaux|Citeaux]] bestimmte [[Zisterzienserabtei Pforta|Kloster Pforta]] an der Saale zum Mutterkloster, [[Kloster Daugavgrīva|Dünamünde]] und Falkenau in [[Livland]] wurden zu Töchterklöstern von Stolpe. Dünamünde verkaufte man 1305 an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Der dortige Zisterzienserkonvent siedelte nach [[Kloster Padise|Padise]] bei [[Tallin|Reval]] in [[Estland]] über, wo 1310 ein neues Kloster gegründet wurde. Die endgültige Aufnahme in den Zisterzienserorden geschah 1305. [[Kirchenpatronat|Patronate]] besaß das Kloster für die Kirchen [[Kirche Liepen|Liepen]], [[Kirche Neuenkirchen (bei Anklam)|Neuenkirchen]] (1300), [[Kirche Rathebur|Rathebur]], [[Kirche Wusseken|Wusseken]] (1296) sowie in [[St. Marien (Ziethen bei Anklam)|Ziethen]] (1237) einschließlich der Filialkirchen Rubkow und Bünzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vermehrung der Güter besserte und festigte sich die wirtschaftliche Lage. Das Kloster verfügte über ein Krankenhaus und eine Bibliothek. 1348 umfasste der Stolper Konvent außer dem Abt 13 Mitglieder. Abt Johann von Stolpe förderte die Gründung der [[Universität Greifswald]]. Im 14. Jahrhundert erlebte Stolpe eine wirtschaftliche Blütezeit, doch Ende des 15. Jahrhunderts zeichnete sich nach Verkauf von Besitzungen auch der geistliche Niedergang im Kloster ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Visitation]] 1520 wurde noch ein neuer Abt gewählt, um das religiöse Leben zu erneuern. Doch am 27. August 1532 einigten sich die Herzöge [[Barnim XI.]] und [[Philipp I. (Pommern)|Philipp I.]] zu Wolgast über die Enteignung des Klosters. Welche Stellung die Mönche zur [[Reformation]] eingenommen hatten, ist nicht bekannt. Der letzte Abt von 1531 bis 1534 war Matthias. Bei der [[Säkularisation]] 1534, durch den Landtag in [[Treptow an der Rega]] beschlossen, gelangte das Kloster mit seinen Ländereien in den Besitz der Herzöge von [[Herzogtum Pommern|Pommern-Wolgast]], die hier das Amt Stolpe einrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Kloster durch einen Brand und Plünderungen beschädigt. Kaiserliche Truppen hatten sich dort verschanzt und waren vom schwedischen Heer beschossen worden. 1648 kam Stolpe zu Schweden und 1720 zu Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpe-Kloster-0405e-44.jpg|mini|Schutzzelt über der Klosterruine Stolpe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpe-Amtshaus-0211g-12.jpg|mini|Amtshaus am Kloster Stolpe]]&lt;br /&gt;
Von dem ursprünglichen Klosterbau haben sich nach den Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] nur sehr wenige Reste erhalten. Erste baugeschichtliche Untersuchungen fanden gemeinsam mit archäologischen Grabungen erstmals im Sommer 1957 bis 1960 an der Ruine statt. Neuerliche Grabungsfunde von 2002 lassen ansatzweise eine Rekonstruktion der bis 1190 errichteten Klosterkirche zu. Es handelt sich um einen [[Kirchenschiff|dreischiffigen]] [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbau]] ohne Querschiff. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] war durch eine breite Wandvorlage und Gurtbögen in zwei gleich große Räume unterteilt und vom Mittelschiff abgegrenzt und trat nur mit seinem östlichen gerade geschlossenen Altarraum in der Länge über die Seitenschiffe hinaus. Die Kirche besaß zwei Nebenchöre, von denen der nördlich nachgewiesen wurde. Weitere Grabungen in diesem Bereich waren durch die spätere Überbauung des Areals mit einer Gutsanlage nicht möglich. Nach der Grabung von 2002 wurden Ausmaße der Klosterkirche mit den ergrabenen Fundamenten der Pfeiler mittels Pflasterung im Rasen markiert. Nach dem Abschluss der Grabungen wurden weitere Sicherungen am Gebäuderest vorgenommen und über der Ruine wurde ein Zeltdach errichtet. Das geschah in Vorbereitung der Jubiläumsfeierlichkeiten 2003 (850 Jahre Kloster Stolpe). Leider ist das Zelt nach einem Sturm 2005 zusammengebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheitlichkeit des Bauplans, des Materials und seiner Behandlung deuten darauf hin, dass die Kirche einschließlich des Westturms ohne große Unterbrechung in einer Bauphase entstanden ist. Heute ist nur noch die Ruine des Westturms vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich belegt sind weitere Bauten zu Beginn des 15. Jahrhunderts, ohne dass diese sich im Grabungsbereich eindeutig lokalisieren lassen. Die erste Bauphase dürfte spätestens Mitte des 12. Jahrhunderts eingesetzt haben. Der Chor und das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] waren bereits 1176 fertiggestellt, als Bischof [[Konrad I. von Salzwedel]] und Herzog [[Kasimir I. (Pommern)|Kasimir von Pommern]] anlässlich der Kirchweihe einer Rundkapelle im Kloster weilten. Die Weihe einer weiteren Kapelle ist aus dem Jahr 1423 überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Greifswald]], Rep.1, Stolpe, Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese &amp;#039;&amp;#039;capella rotunda&amp;#039;&amp;#039; konnte bisher archäologisch nicht nachgewiesen werden. Völlig offen ist auch die Zweckbestimmung dieser [[Rundkirche]]. Eine Deutung als Grab- und Gedächtniskirche für Wartislaw I. wird gegenüber einer Taufkapelle vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Klosterruine steht das Amtshaus, das aus Materialien des Klosters errichtet wurde. Es diente als Verwaltergebäude des herzoglichen Amtes Stolpe. Später diente es bis zum Neubau der Stolper Kirche als Kirchenraum. Heute beherbergt es eine Sammlung von Trogmühlen und anderen Mühlsteinen vom Neolithikum bis zur Slawenzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zerstörung der Klosteranlage durch die schwedischen Truppen am 27. August 1637 scheinen nicht alle Bauten vernichtet worden zu sein, denn 1654 wurde noch von Resten der Rundkirche berichtet. Diese wurden in den Folgejahren [[Schleifung|geschleift]] und zur Gewinnung von Baumaterial genutzt. Ein frühgotischer Giebel am südlichen Seitenflügel des [[Gutshaus Stolpe|Gutshauses Stolpe]] könnte noch aus Klosterzeiten stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Glocken aus dem 15. Jahrhundert sowie acht [[Votiv]]scheiben mit biblischen Darstellungen befinden sich heute in der [[Kirche Medow|Kirche in Medow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte und Pröpste des Klosters ==&lt;br /&gt;
Namen und Jahreszahlen bezeichnen die urkundlich nachweisbare Erwähnung als [[Abt]] bzw. [[Propst]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Schoebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Überlieferung spätmittelalterlicher Urkunden aus Pommern im Landesarchiv. Probleme und Perspektiven einer Edition&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1998, S. 61–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Propst ===&lt;br /&gt;
* 1153–1156 Helmwig&lt;br /&gt;
=== Abt ===&lt;br /&gt;
* 1176–1183 Helmwig&lt;br /&gt;
* {{0|0000–}}1184 Heinrich&lt;br /&gt;
* 1186–1189 Hartung&lt;br /&gt;
* 1216–1219 Siegfried&lt;br /&gt;
* 1225–1252 Gottschalk&lt;br /&gt;
* 1251–1264 Günther&lt;br /&gt;
* 1267–1296 Rudolf (Radulf)&lt;br /&gt;
* 1276–1279 Hildebrand&lt;br /&gt;
* 1281{{0|–0000}} Hildebrand&lt;br /&gt;
* 1286–1287 Hildebrand&lt;br /&gt;
* 1299–1301 Gottfried&lt;br /&gt;
* 1303–1305 Dithmar&lt;br /&gt;
* 1531–1534 Matthias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siegel ==&lt;br /&gt;
Ein Konventsiegel hat sich an einer Urkunde des Abtes Radulf von 1283 erhalten, die sich heute im [[Stadtarchiv Lübeck]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Lübeck]], Pomerania Nr. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urkunde trägt auch das Siegel des Abtes. Das Konventsiegel befand sich seit 1301 in der Verwahrung des [[Prior|Priors]], des Kustus und des Kantors unter dreifachem Verschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 4 Nr. 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siegelumschrift lautet: &amp;#039;&amp;#039;Sigillum Capituli (Stol)pensis ecclesie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Siegel]] des Abtes Radulf ist spitzoval und zeigt im Siegelbild eine auf einem mit Schwanenhälsen verzierten Stuhl thronende Abtsfigur mit aufgeschlagenem Buch in der rechten Hand und mit Abtsstab in der linken. Die Umschrift lautete: &amp;#039;&amp;#039;S(igillum) Radolfi Abb(atis) S(an)c(t)i Ioh(ann)is in Stolp&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Wappen]] der [[Abtei]] Stolpe ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wiesener]]:  &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der christlichen Kirche in Pommern zur Wendenzeit&amp;#039;&amp;#039;. Wiegandt &amp;amp; Grieben, Berlin 1889 ([https://books.google.de/books?id=EWENAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover online])&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Klosters Stolp an der Peene.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band  31, Stettin 1881, S. 1–70 ([https://books.google.de/books?id=nUJ2PeekM_sC&amp;amp;pg=PA1 online]).&lt;br /&gt;
* J. Fait: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktinerabtei Stolpe.&amp;#039;&amp;#039; Ein Ausgrabungsbericht, Greifswald-Stralsunder Jahrbuch 3, 1963 S. 119–134.&lt;br /&gt;
* Werner Wöller: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter und frühe Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Ortsgeschichtskommission Gützkow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gützkower Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/1990&lt;br /&gt;
* 850 Jahre Stolpe an der Peene. &amp;#039;&amp;#039;Festschrift&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) Gemeinde Stolpe an der Peene, Stolpe 2002.&lt;br /&gt;
* Rolf Bahler: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Stolpe – Das älteste Kloster in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimatkalender ANKLAM und Umgebung 2003, Jahrg. 74, Neue Folge 12. Begründet von Max Sander. Uckerland: Schibri-Verlag 2002, S. 23–26, Abb, ISBN 3-933978-67-X&lt;br /&gt;
* Christof Römer/[[Monika Lücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mönchsklöster der Benediktiner in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band X-2, St. Ottilien [u. a.] 2012, darin: Martin Schoebel: &amp;#039;&amp;#039;Stolpe.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-8306-7571-6, S. 1421–1439.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/92518 Germania Sacra]&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|270230033}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=835&amp;amp;lin=de Kloster Stolpe bei www.cistercensi.info]&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;[http://web.archive.org/web/20161107083609/https://edition-pommern.com/Stolpe_Artikel/ Die Geschichte des Klosters Stolpe, Archivversion].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7517600-2|VIAF=247860952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolpe, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterruine in Mecklenburg-Vorpommern|Stolpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Pommern|Kloster Stolpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Stolpe an der Peene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1630er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Pommern|Stolpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Dreißigjährigen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1153|Stolpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1535]]&lt;/div&gt;</summary>
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