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	<title>Kloster Stetten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:47:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Stetten&amp;diff=1015853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-07T18:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klosterkirche Stetten (Hechingen).JPG|miniatur|Klosterkirche Stetten mit ruinösen Resten des übrigen Klosters]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Stetten im Gnadental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlosterBW|753|Dominikanerinnenkloster Stetten im Gnadental}}&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich in [[Stetten (Hechingen)|Stetten]], einem Teilort von [[Hechingen]] im [[Zollernalbkreis]] ([[Baden-Württemberg]]). Gegründet wurde es als [[Augustinerinnen]]kloster, bereits im Jahr 1278 wurde es aber den [[Dominikanerinnen]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Miller (Historiker)|Max Miller]], [[Gerhard Taddey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-X, S. 761.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war im Mittelalter die [[Grablege|Erbgrablege]] der [[Grafschaft Zollern|Grafen von Zollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Stetten vor 1898-2.jpg|miniatur|links|Kloster Stetten (vor 1898)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Stetten (Hechingen) Schiff.JPG|miniatur|Schlicht und eindrucksvoll: die Bettelordenarchitektur]]&lt;br /&gt;
Das am [[Reichenbach (Starzel)|Reichenbach]] angelegte [[Kloster]] wurde erstmals in einer Urkunde vom 1. April 1261 erwähnt, mit der Papst [[Alexander IV. (Papst)|Alexander IV.]] die bereits früher den ansässigen Augustinerinnen erteilten Privilegien bestätigte. 1267 erhob Graf [[Friedrich V. (Zollern)|Friedrich der Erlauchte von Zollern]] das Kloster zur Erbgrablege der Zollern. 1278 wurde es dem [[Dominikanerorden]] unterstellt, der um 1280 die Klosterkirche St. Johannes Baptista als Bauwerk der Frühgotik errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer der [[Bettelorden]] baute, mussten die Kirchen und Klöster schlicht und doch eindrucksvoll sein. Die Klosterkirche ist ein Bauwerk aus der Früh[[gotik]]. Das Kloster hatte im 14. Jahrhundert eine Blütezeit, nachdem es durch viele Schenkungen zu Wohlstand gekommen war. Den [[Haus Hohenzollern|Grafen von Zollern]] diente es vom 13. Jahrhundert bis zum 15. Jahrhundert als [[Grablege|Grabstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 wurde das Kloster im Zuge der [[Säkularisation]] aufgehoben und den Fürsten von [[Hohenzollern-Hechingen]] zugeteilt. Die Klosterfrauen erhielten das Absterberecht, sie konnten bis zu ihrem Tode bleiben. Gundi Salva Utz, die letzte Dominikanerin in Stetten, hielt sich noch 65 Jahre allein in den Klostermauern auf. Sie baute Kräuter im Klostergarten an und stellte Kräuterschnäpse her, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Im Alter von 90 Jahren starb sie 1867. Die [[Konvent (Kirche)|Konventsbauten]] wurden dann zeitweise als Kaserne für das &amp;#039;&amp;#039;Leichte Hohenzollerische Hausbataillon &amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1869 nahmen für die Dauer von sechs Jahren die [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] das Kloster in Besitz. Anschließend wurde es als Schuhfabrik genutzt, bis das Bauwerk 1898 Opfer eines Großbrandes wurde. Vom Ostflügel sind nur noch wenige Mauerreste vorhanden, dagegen blieb der Nordtrakt des Klosters mit der Kirche von den Flammen verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Stetten, Südansicht.JPG|miniatur|Südansicht der Klosterkirche und des Nordtrakts]]&lt;br /&gt;
=== Gestaltung ===&lt;br /&gt;
Die einschiffige Kirche ist mit einem [[polygonal]]en [[Chor (Architektur)|Chor]] abgeschlossen. Er hat schlanke [[Maßwerk]]fenster, über ihm spannt sich ein [[Kreuzrippengewölbe]] mit drei [[Joch (Architektur)|Jochen]]. Der Chor nimmt über die Hälfte des Kirchengrundrisses ein. Seit seiner Entstehung um 1290 ist er außen und innen unverändert. Für die frühgotische Bettelordenarchitektur ist er ein typisches Beispiel, weil weitgehend auf schmückende Beigaben verzichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenschiff]] mit der Nonnen[[empore]] wurde im 18. Jahrhundert im [[Barock]]stil umgebaut. Südlich schließt sich die [[Johannes der Täufer|Johanneskapelle]] an den Chor an, die heute als [[Sakristei]] verwendet wird. Sie entstand in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die reichhaltigen Stuckdekorationen im Innern der kleinen Kapelle im Stil der [[Renaissance]] aus der Zeit um 1600 erinnern an die [[Klosterkirche St. Luzen]] in Hechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Stetten (Hechingen) - 6640-42.jpg|mini|hochkant|Schiff und Chor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Stetten (Hechingen) - Stettener Gnadenbild - 6643.jpg|mini|hochkant|links|Stettener Gnadenbild mit Rosenkranz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Stetten (Hechingen) - Kanzel - 6646.jpg|mini|hochkant|Die barocke Kanzel]]&lt;br /&gt;
An der Nordwand des Chores befindet sich ein neun Meter hohes [[Sakramentshäuschen]]. Es ist reich verziert und entstand zum Ende des 15. Jahrhunderts. Als [[Skulptur]]en stehen am vorderen Eckpfeiler der heilige Georg, im zweiten Stockwerk Christophorus und Johannes der Täufer, im dritten Stockwerk der heilige Sebastian zwischen zwei Kriegsknechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocke Kanzel aus dem Jahr 1738 trägt die Inschrift: „Beati, qui audiunt verbum Dei et custodiunt illud“ (selig sind, die Gottes Wort hören und befolgen, {{B|Lk|11|28}}). Das Gemeindegestühl mit Band- und Muschelwerk wurde um 1750 kunstvoll geschnitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stettener Gnadenbild ist eine qualitätvolle Arbeit des Hechinger Holzschnitzers [[Zachäus Taubenschmid]] um 1610 und zeigt Maria und das Jesuskind in einer Strahlen[[mandorla]], der Rosenkranz wurde erst später hinzugefügt. Beachtenswert sind außerdem eine [[Pietà]] an der Nordwand und eine spätgotische [[Marienbildnis|Madonna]] auf einer Mondsichel, beide Skulpturen sind wohl Ende des 15. Jahrhunderts entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Glasfenster aus dem späten 13. Jahrhundert zeigten Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Sie wurden im 19. Jahrhundert ausgebaut und in die Michaels-Kapelle auf der [[Burg Hohenzollern]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] hat 13 [[Register (Orgel)|Register]]. Der [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yvonne Arras: &amp;#039;&amp;#039;Sichtbare Ideologie. Das Hohenzollern-Kloster Stetten im Gnadental und die Doktrin der Dominikanerobservanten&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen University Press, Tübingen 2024, ISBN 978-3-98945-011-0 (http://dx.doi.org/10.15496/publikation-97247).&lt;br /&gt;
* Michael Grüber, Thomas Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche Hechingen-Stetten&amp;#039;&amp;#039;. Katholisches Pfarramt, Hechingen 1982&lt;br /&gt;
* Friedrich Hossfeld und Hans Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns, erster Band: Kreis Hechingen&amp;#039;&amp;#039;. Holzinger, Hechingen 1939, S. 284 ff.&lt;br /&gt;
* Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauformen der Klosterkirche Gnadental. Eine stilistische Einordnung&amp;#039;&amp;#039;. In: Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung, Bd. 7 (2007), S. 181–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Stetten}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|753|Dominikanerinnenkloster Stetten im Gnadental bei Hechingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/20/42.00/N |EW=8/58/42.57/E |type=landmark |region=DE-BW|dim=25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Dominikanerinnenkloster in Baden-Württemberg|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster auf der Schwäbischen Alb|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustinerinnenkloster in Deutschland|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Baden-Württemberg|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Hechingen|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche des Erzbistums Freiburg|Stetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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