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	<title>Kloster St. Jobst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:37:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-20T06:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:St. Jobst - Blick ins Fichtelgebirge.jpg|mini|Blick von der Erinnerungsstätte St.&amp;amp;nbsp;Jobst auf die [[Königsheide (Fichtelgebirge)|Königsheide]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Kloster St. Jobst 2021 xy01.jpg|mini|Grundriss und Infotafeln]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster St. Jobst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Konvent (Kloster)|Kloster]] der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner-Observanten]] im [[Fürstentum Bayreuth]]. Es lag zwischen [[Bayreuth]] und [[Goldkronach]] im [[Erzbistum Bamberg]], bestand zwischen 1506 und der Auflösung infolge der [[Reformation]] 1529 und  gehörte zur [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsischen Franziskanerprovinz]] (Saxonia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Klostergelände gehört heute zum Gemeindegebiet von [[Bindlach]] im oberfränkischen [[Landkreis Bayreuth]]. Es liegt an der [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken|Staatsstraße 2163]] zwischen [[Dressendorf]] und [[Allersdorf (Bindlach)|Allersdorf]]. Das Gelände am Hang des [[Bindlacher Berg]]es grenzt an den [[Verkehrslandeplatz Bayreuth]]. Von der Klosteranlage hat sich vor Ort nichts sichtbar erhalten. Es wurde eine Erinnerungsstätte errichtet, die an den geschichtsträchtigen religiösen Platz erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1430 gab es erste Hinweise auf eine [[Wallfahrt]]sstätte mit Wunderbrunnen. Die [[Hussitenkriege|Hussiten]] sollen die später wieder errichtete Kapelle auf dem [[Oschenberg]] zerstört haben. Erhaltene Seiten eines [[Mirakelbuch]]es im [[Staatsarchiv Nürnberg]] berichten von den Anliegen der Pilger. Das Kloster mit dem [[Patrozinium]] des heiligen [[Jodok (Heiliger)|Jodokus]] (St. Jobst) wurde 1506 durch den Landesherrn [[Friedrich V. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Friedrich II. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach]] gegründet. Er erhielt die päpstliche Konzession zur Errichtung einer [[Gotik#Regionale Verbreitung und Weiterentwicklung|spätgotischen]] Kirche und veranlasste die Besiedelung des [[Konvent (Kloster)|Konvents]] auf dem Jobstberg durch zwölf Franziskaner aus dem [[Kloster Hof]]. Das Kloster wurde 1510 vom [[Liste der Weihbischöfe in Bamberg|Bamberger Weihbischof]] [[Kaspar Preyel|Caspar Breyl]] geweiht. Die Brüder lebten nach den [[Martinianische Konstitutionen|Martinianischen Konstitutionen]] des Franziskanerordens und verfolgten damit eine gemäßigte Auslegung des franziskanischen [[Armut#Freiwillig gewählte Armut|Armutsgelübdes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spuren franziskanischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Werl 1999, S.&amp;amp;nbsp;249.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1529 wurde der Konvent nach Einführung der [[Reformation]] unter Markgraf [[Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg dem Frommen]] im Zuge der [[Säkularisation]] wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] wurde das Kloster zerstört und das Abbruchmaterial in der Umgebung wieder verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt; Weber, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört der Bau des Kellers des Wirtshauses in Allersdorf 1559. Auch im Pfarrhaus von [[Sankt Johannis (Bayreuth)|Sankt Johannis]] wurden im Jahr 1564 und 1568 für das dortige Schul- und Kirchnerhaus behauene Steine verwendet. Im Jahr 1608 entstand aus Steinen des Klosters die Friedhofsmauer in [[Nemmersdorf (Goldkronach)|Nemmersdorf]] mit einer kleinen Gottesackerkirche. Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts konnte der Kartograf [[Johann Christoph Stierlein]] anhand der Mauerreste die Ausmaße der Kirche zeichnen und beschreiben. 1794 wurde die Bibliothek des Klosters, die in der [[Kanzleibibliothek Bayreuth]] verwahrt worden war, der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] übergeben. Die wenigen geborgenen Bruchstücke eines Kreuzrippengewölbes wurden dem [[Stadtmuseum Bayreuth|Bayreuther Stadtmuseum]] übergeben. In jüngerer Zeit erhielten größere Fundstücke beim Bau der [[St. Nepomuk (Laineck)|St.-Nepomuk-Kirche]] 1963 in [[Laineck]] einen würdigen Platz: Es sind dies eine Säulentrommel, die als Untersatz für das Taufbecken dient, nachdem sie lange Jahre ein Bauer als Ambossstein verwendet hatte, und ein Brunnenbecken, das als Viehtränke benutzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor 1888 der [[Historischer Verein für Oberfranken|Historische Verein für Oberfranken]] Ausgrabungen auf dem Gelände vornahm und dabei Grundmauern von Wohn- und Nebengebäuden sowie zahlreiche Scherben fand, entdeckte 1823 Landwirt Wolfgang Feilner beim Graben nach Bausteinen ein Kellergewölbe.&amp;lt;ref&amp;gt; Weber, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der dort gefundene Brunnentrog gelangte später zur Lainecker Kirche. Auch 1911 wurden von Landwirt Heinrich Lutz Funde wie Münzen und das Schloss des Messbuches gemacht, die er teilweise veräußerte. Auf dem ehemaligen Klosterareal ließ die [[Bundeswehr]] 1975 einen Munitionsbunker errichten, der bis 1994 in Betrieb war. Bei archäologischen Notgrabungen im Jahr 1975 konnte die Lage der Klosterkirche festgestellt werden. Sie war ursprünglich 42&amp;amp;nbsp;Meter lang und 17&amp;amp;nbsp;Meter breit. Im Jahr 2012 wurde in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Kirche eine Erinnerungsstätte im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdient&amp;lt;ref&amp;gt; Weber, S. 12f.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemacht um die Erforschung der Geschichte des Klosters haben sich Johann Ehmann (1908–1981) der zeitlebens Archivalien zur Klostergeschichte zusammentrug und die Ausgrabungsarbeiten 1975 mit dokumentierte. Pfarrer Karl Fischer (1923–2000) suchte nach den baulichen Überresten des Klosters und sorgte beim Bau von St. Nepomuk in Laineck für die Übernahme der beschriebenen Relikte. Professor Erwin Herrmann (1935–1986), Vorsitzender des Historischen Vereins von Oberfranken, leitete die Notgrabung von 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Walter Aign: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster St. Jobst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Geschichte und Alterthumskunde von Oberfranken]]&amp;#039;&amp;#039;. 23. Band, 3. Heft. Bayreuth 1908. S. 170–185. ([http://www.goldbergknappen.de/html/pfarrer_eign.html online])&lt;br /&gt;
* Johann Ehmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallfahrtsstätte St. Jobst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte von Oberfranken&amp;#039;&amp;#039;. 56. Band. Bayreuth 1976. S. 75–88.&lt;br /&gt;
* Ruprecht Konrad: &amp;#039;&amp;#039;Die Bibliothek des ehemaligen Franziskanerklosters St. Jobst bei Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte von Oberfranken&amp;#039;&amp;#039;. 56. Band. Bayreuth 1976. S. 89–120.&lt;br /&gt;
* Dr. Hans Vollet und Kathrin Heckel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruinenzeichnungen des Plassenburgkartographen [[Johann Christoph Stierlein]]&amp;#039;&amp;#039;. 1987.&lt;br /&gt;
* Birgit Weber (Wohlfühlregion Fichtelgebirge e.&amp;amp;nbsp;V.): &amp;#039;&amp;#039;Die Quellwallfahrt zu St. Jobst bei Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;. Bayreuth 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hdbg.de/kloester/kloester_detailansicht_basisdaten.php?id=KS0050&amp;amp;templ=relaunch_vorlage_detail_geschichte Klöster in Bayern: Kloster Jobstenberg bei Bayreuth] beim [[Haus der Bayerischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.wohlfuehlregion-fichtelgebirge.de/Projekte/Zeitreise/StJobst.aspx Erinnerungsstätte für das ehemalige Kloster St. Jobst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.985221|EW=11.651690|type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Bayern|Bayreuth (St. Jobst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jodokuskirche|Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Goldkronach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Franziskanerprovinz|Jobstenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Goldkronach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Oberfranken|St Jobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1506|StJobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1529]]&lt;/div&gt;</summary>
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