<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Sittichenbach</id>
	<title>Kloster Sittichenbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Sittichenbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Sittichenbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T07:31:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Sittichenbach&amp;diff=348270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Sittichenbach&amp;diff=348270&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-01T11:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Sittichenbach&lt;br /&gt;
 | Bild = SittichenbachKapelle1.JPG&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Abtskapelle der ehemaligen Zisterzienserabtei&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{DEU}}&amp;lt;br /&amp;gt; [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 51.46525&lt;br /&gt;
 | Längengrad =11.51758&lt;br /&gt;
 | Region-ISO =DE-ST&lt;br /&gt;
 | Nummer = 155 (CLV)&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1141&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1540&lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Walkenried]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = &lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Kloster Lehnin]] (1180)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Buch]] (1192)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Grünhain]] (1235)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Sittichenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sichemium; Sichem) war eine [[Zisterzienser]][[abtei]] im heutigen Ortsteil [[Sittichenbach]] der [[Lutherstadt Eisleben]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde vom [[Kloster Walkenried]] aus gegründet und gehörte damit der [[Filiation (Orden)|Filiation]] der [[Primarabtei]] [[Kloster Morimond|Morimond]] an. Von dort war auf Begehren Esikos II. [[Bornstaedt|von Bornstedt]] 1141 der [[Abt]] Volkuin mit elf anderen Mönchen ausgesandt worden, um in der späteren [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Mansfeld]] ein neues Tochterkloster anzulegen. Es gelang den Mönchen, umfangreiche Ländereien zu erwerben und mehrere Klosterhöfe anzulegen. Im Auftrag der [[Liste der Herrscher von Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] legten die Mönche aus Sittichenbach 1180 das [[Kloster Lehnin]] an. Ferner folgten die Neuanlagen von [[Kloster Buch]] bei [[Leisnig]] 1192 und [[Kloster Grünhain]] im [[Erzgebirge]] 1235. Vor allem zu letzterem ist ein enger wirtschaftlicher Handel und Austausch bekannt, der z.&amp;amp;nbsp;B. im gemeinsam bewirtschafteten Klosterhof zu [[Zwickau]] seinen Ausdruck fand. Außerdem wurden bis in das 15. Jahrhundert hinein Mönche aus Sittichenbach als Äbte ins Kloster Grünhain entsandt, wenn dort personeller Mangel herrschte, etwa der Mönch Johannes Funk im Jahr 1460, oder im Jahr 1475 der Mönch Laurentius, der auch als Vorsteher des Klosterhofes in Zwickau eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1209 verbrachte der Halberstädter Bischof [[Konrad von Krosigk]] im Kloster seinen Lebensabend. (Urkundenbuch der Klöster der Grafschaft Mansfeld, Halle 1888).&lt;br /&gt;
Das Kloster stand mit der [[Dom zu Halberstadt|Halberstädter Domkirche]] in Streit, da beide Parteien Reliquien und Schätze beanspruchten, die Konrad während des [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzugs]] in Konstantinopel erbeutet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1362 wurde das Kloster in einer Fehde des [[Bischof]]s [[Ludwig von Meißen|Ludwig von Halberstadt]] mit dem Grafen von Mansfeld arg getroffen. Der Abt und die Mönche wurden als Geiseln genommen und einige von ihnen starben. Über den Mansfelder Graf wurde daraufhin der [[Kirchenbann]] ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 wurde das Kloster säkularisiert und 1612 von den [[Grafen von Mansfeld]] dem Kurfürsten [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg I.]] von Kursachsen überlassen. Das Kloster wurde nunmehr zum Amtssitz. Das [[Amt Sittichenbach]] gelangte 1656 an die [[Albertiner|albertinische]] Nebenlinie [[Sachsen-Weißenfels]], die es 1686 in ihr Fürstentum Querfurt integrierten. Nach dem Aussterben der Weißenfelser Herzöge 1746 fielen die Gebiete an Kursachsen zurück und wurden nach dem für das [[Königreich Sachsen]] verlustreichen [[Wiener Kongress]] 1815 in die neugebildete [[Königreich Preußen|preußische]] [[Provinz Sachsen]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage und Bauten ==&lt;br /&gt;
Vom Kloster haben sich im Lauf der Zeit nur noch wenige Reste erhalten, so eine im 19. Jahrhundert stark überarbeitete Kapelle, die um 1615 zur Amtskapelle umgebaut wurde, das „Schäferwohnhaus“ westlich der Kapelle, eine weitere, als Wohnhaus umgebaute Kapelle, der Mönchstollen, die Klosterteiche und das Taubenhaus. Die Lage der Klosterkirche im Nordwesten der heutigen Kirche ist durch im Jahr 1978 durchgeführte Grabungen bekannt. Erhalten haben sich von ihr ein großes, heute vor der katholischen Kirche aufgestelltes Würfelkapitell und drei weitere Kapitelle, die in einem Anbau des Gutshauses aufgestellt sind. Vom westlichen Klausurflügel ist die Ostwand erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Pfister]]: &amp;#039;&amp;#039;Klosterführer aller Zisterzienserklöster im deutschen Sprachraum&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Strasbourg 1998: Éditions du Signe, S. 479, ISBN 2-87718-596-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://cistercium.info/kloester/maennerkloester/abteien/sittichenbach/ Sittichenbach bei cistercium.info]&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=834&amp;amp;lin=de Sittichenbach bei www.cistercensi.info]&lt;br /&gt;
* [https://evangelische-zisterzienser-erben.de/?s=Sittichenbach Website der evangelischen Zisterziensererben mit einigen Fotos]&lt;br /&gt;
* https://www.geschichtsquellen.de/werk/5839 – Bericht über die Wunder des Abts Volkwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4556183-7|VIAF=240087276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sittichenbach, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Sachsen-Anhalt|Sittichenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lutherstadt Eisleben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1141|Sittichenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1540]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>