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	<title>Kloster Sconamora - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 1. März 2026 um 07:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DomaeneKlosterSchoo60.jpg|miniatur|Die Domäne &amp;#039;&amp;#039;Kloster Schoo&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Sconamora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein möglicherweise der [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Streich: &amp;#039;&amp;#039;Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation&amp;#039;&amp;#039;, in: Veröffentlichung der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, II: Studien und Vorbereitungen zum Historischen Atlas Niedersachsen, 30. Heft, Hildesheim 1986, ISBN 3-7848-2005-0, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; geweihtes [[Kloster]] der [[Prämonstratenser]] in [[Kloster Schoo]] in [[Ostfriesland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Prämonstratenser gründeten Sconamora in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Tochterkloster von [[Kloster Bloemhof|Bloemhof]] in [[Wittewierum]] (östlich von [[Groningen]]). Das Kloster lag etwa sechs Kilometer südwestlich von [[Esens]]. Dort legten die Prämonstratenser auf einer [[Geest]]insel, die völlig von [[Moor]]en umgeben war, ihre ersten Bauten an. Spuren vorheriger Besiedelung ließen sich dort bis dato nicht nachweisen. Möglicherweise entstand es auf altem Besitz der Prämonstratenser und übernahm mit den Ländereien auch die Dienstpflichten der umliegenden Dörfer. In unmittelbarer Nähe befand sich in etwa 1,4&amp;amp;nbsp;Kilometer Entfernung das von [[Benediktiner]]n gegründete [[Oldekloster]], das möglicherweise ein Vorgänger des [[Kloster Marienkamp (Esens)|Klosters Marienkamp]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile der Geschichte von Sconamora sind unbekannt. Das Archiv und die Bibliothek sind verloren gegangen. In der Klosterchronik von Bloemhof wird es im Zusammenhang mit einer Sturmflut im Jahre 1287 genannt. Drei Jahre später soll Sconamora bei einer Visitation zwanzig Mitglieder gehabt haben. Das ist selbst für die häufig sehr kleinen [[Abtei]]en in Ostfriesland eine geringe Zahl. 1320 wird Sconamora nochmals als Tochterkloster von Wittewierum genannt. Anfang des 15. Jahrhunderts müssen die Prämonstratenser Sconamora aufgegeben haben. Die Gründe dafür sind wohl in der großen Armut der Niederlassung zu suchen, weshalb es den Ordensleuten nicht mehr gelang, ihre Niederlassung zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1425 berichtet Arnold Creveld, [[Prior]] zu Marienkamp, er habe die verlassene Klosterstätte gekauft. Die [[Augustiner-Chorherren]] betrieben es danach als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] von Marienkamp weiter. Durch die [[Säkularisation]] im 16. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Einführung der [[Reformation]] gelangte es in den Besitz des [[Grafschaft Ostfriesland|ostfriesischen Grafen]] und wurde in eine Domäne umgewandelt, die erst am Anfang des 20. Jahrhunderts privatisiert wurde. Von den Gebäuden ist heute nicht mehr erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt; Dort besteht heute die [[Staatsdomäne|Domäne]] Schoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Kloster einst ausgesehen hat, ist unklar. Ausgrabungen fanden bis dato auf der [[Wüstung]] nicht statt. Im Boden sollen in großem Umfang Klosterformatsteine zu finden sein. Die Reste zweier [[Fischteich]]e haben sich rund 100 Meter östlich und 150 Meter nördlich des ehemaligen Klosters erhalten. Rund 500 Meter östlich stand das Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Alte Eiche&amp;#039;&amp;#039;, ein vermutlich zur späteren Domäne gehörender Hudebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Heinze: [https://archive.today/2013.01.05-200622/http://www.kloester-in-der-samtgemeinde-esens.kge-mediaworld.de/html/projekte.html &amp;#039;&amp;#039;Bericht für die archäologische Fundchronik 2006/2007 – Kloster Schoo&amp;#039;&amp;#039;] In archive.today vom 5. Januar 2013, abgerufen am 17. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2019 hielt das Naturdenkmal einem Sommersturm nicht Stand und stürzte um. Sie galt als der „letzte noch lebende Baum des Schooer Holzes, der bereits in Quellen des 16. Jahrhunderts erwähnt wurde“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://harlinger.de/Nachrichten/artikel/dicke-eiche-im-schooer-wald-ist-geschichte |titel=„Dicke Eiche“ im Schooer Wald ist Geschichte |abruf=2019-06-21 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Schon bedingt durch seine Größe gehörte Sconamora zu den unbedeutenderen Klöstern Ostfrieslands. Zudem war es durch Moore von den Hauptverkehrsachsen getrennt. Möglicherweise haben die Insassen ein [[Tief (Gewässer)|Tief]] in Richtung [[Bensersiel]] angelegt, damit sie das Land vor der Kultivierung entwässern konnten. Weitere Spuren der Wirtschaftstätigkeit sind Überreste zweier Fischteiche, mittelalterlichen [[Wölbacker]]m, einem [[Hudewald]] sowie einer [[Ziegelei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umwandlung in ein Vorwerk von Marienkamp muss sich Sconamora gut entwickelt haben. Der Viehbestand hatte eine beachtliche Größe. Während der [[Sächsische Fehde|Sächsischen Fehde]] raubten [[Liste der Grafen und Fürsten von Ostfriesland|gräfliche Truppen]] im Jahre 1516 insgesamt 180 Tiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot;&amp;gt;Axel Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Schoo&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3, Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-959-3, S. 1358 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Schoo&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3, Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-959-3, S. 1358 f.&lt;br /&gt;
* Werner Löhnertz: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Steinfeld und seine ostfriesischen Töchterklöster. Anmerkungen zu den Anfängen der Prämonstratenser in Friesland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands|Jahrbuch der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden]]&amp;#039;&amp;#039; 73/74, 1993/94, S. 5–42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kloester-in-der-samtgemeinde-esens.kge-mediaworld.de/index.html Klöster in der Samtgemeinde Esens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.603685|EW=7.577991|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Ostfriesland|Sconamora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Niedersachsen|Sconamora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Sconamora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moorweg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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