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	<title>Kloster Schledenhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miediwo: /* Literatur */ Korrektur</title>
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		<updated>2026-02-02T23:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Schledenhort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Zisterzienserinnen]][[kloster]] bei [[Haldern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kloster lag vier Kilometer südöstlich von Haldern. Das Gelände des ehemaligen Klosters liegt heute im Gebiet der Stadt [[Rees]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrheinwestfälischen]] [[Kreis Kleve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1240 von einem Ritter Bernard von Rees gestiftet. 1243 nimmt der [[Erzbischof von Köln]] das Nonnenkloster unter seinen Schutz. 1249 wurde das Kloster in den Orden der [[Zisterzienser]] aufgenommen und der geistlichen Betreuung durch den Abt des [[Kloster Kamp|Klosters Kamp]] unterstellt. 1366 und 1400 brannte das Prioratsgebäude ab. Nach Beendigung des [[Abendländisches Schisma|Abendländischen Schismas]] musste 1459 Abt Heinrich von Rhaey vom Kloster Kamp die klösterliche Zucht in Schledenhorst wiederherstellen. 1598 wurde Schledenhorst im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] von spanischen Soldaten geplündert, im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 1631 von marodierenden Soldaten und 1638 von kaiserlichen Soldaten. Im [[Französisch-Niederländischer Krieg|niederländischen Krieg]] plünderten und verwüsteten französische Soldaten 1672 das Kloster. Von diesen Plünderungen hat sich das Kloster wirtschaftlich nicht mehr erholt, so dass es im 18. Jahrhundert erheblich verschuldet war.&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde 1803 das Kloster aufgehoben. Die letzten Nonnen verließen 1806 das Kloster. Das Land, die Gebäude und das Inventar wurden verkauft, die Kirche und die meisten Klostergebäude abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Schledenhorst Haldern.jpg|mini|Kapelle Schledenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Wirtschaftsgebäude befindet sich heute ein Bauernhof. Am ehemaligen Klostereingang steht heute die Schledenhorster Kapelle. Die kleine Kapelle wurde aus den Trümmern der Klosterkirche erbaut und enthält eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert. In die Außenmauern der Kapelle sind zwei Grabsteine von Äbtissinnen, die früher vermutlich im Boden der Klosterkirche lagen, eingelassen. Im Dachreiter hängt eine kleine Glocke der Klosterkirche. Zwei weitere Glocken der Klosterkirche bilden heute das Geläut der evangelischen Kirche in Haldern. Der sogenannte Halderner Altar, ein spätgotischer Flügelaltar der dem [[Meister von Schöppingen]] zugeschrieben wird, stammt vermutlich aus der Klosterkirche. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts in einem Abstellraum über der katholischen Pfarrkirche in Haldern aufgefunden und befindet sich heute im [[Westfälisches Landesmuseum|westfälischen Landesmuseum]] in Münster. In der Pfarrkirche in Haldern befinden sich heute noch Schnitzfiguren aus der Klosterkirche. Die um etwa 1780 gebaute [[Kabinettorgel]] der Klosterkirche befindet sich heute im Orgelmuseum der [[Universität Leipzig]].&lt;br /&gt;
Seit 1990 wird jedes Jahr um den 20. August, dem Todestag von [[Bernhard von Clairvaux]], dem Begründer des Zisterzienserordens, auf dem Gelände der ehemaligen Klosterkirche ein Gedenkgottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mooren: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Schledenhorst in Rees.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein]].&amp;#039;&amp;#039; XIII, S. 290.&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreis Rees.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Abt. 1). L. Schwann, Düsseldorf 1892, S. 110.&lt;br /&gt;
* J. Röben: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Schledenhorst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des Kr. Rees.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* Elke Dißelbeck-Tewes: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Kirche. Das Leben der Frauen in den mittelalterlichen Zisterzienserklöstern Fürstenberg.&amp;#039;&amp;#039; Graefenthal und Schledenhorst, Köln 1989. (zugl. Diss. Bochum 1988/89)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=H.&amp;lt;!--[ermann]--&amp;gt; Dickmann |url=https://kloster-saarn.com/dokumente/kamps-toechter/Kloster-Schledenhorst-2019-Internet.pdf |titel=&amp;lt;!--[Kloster]--&amp;gt; Schledenhorst 1240 – 1806 &amp;lt;!-- |titelerg=Lage des Klosters: Haldern (Niederrhein)--&amp;gt; |hrsg=Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. |datum=2020-09-26 |abruf=2021-02-14 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
* Hermann Dickmann: &amp;#039;&amp;#039;Schledenhorst 1240–1806&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser Chronik]]&amp;#039;&amp;#039; 132. Jg. (2025), S. 601–615.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://kamps-toechter.de/index.php?schledenhorst |wayback=20170922100704 |text=Homepage mit Informationen zum ehemaligen Kloster Schledenhorst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/45/47/N|EW=6/29/19/E|type=landmark|dim=1500|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Schledenhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rees)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rees]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rees)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Rees)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Kreis Kleve]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miediwo</name></author>
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