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	<title>Kloster Scheyern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: + lf u. a.</title>
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		<updated>2026-04-25T09:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ lf u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aerial image of the Scheyern Abbey (view from the southwest).jpg|mini|Luftbild des Klosters Scheyern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheyern Kloster 01.jpg|mini|Benediktinerabtei Kloster Scheyern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Scheyern.PNG|mini|Lageplan von Kloster Scheyern auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheyern Kloster 03.jpg|mini|Ansicht mit Klosterpforte und Glockenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freialtar Kloster Scheyern.JPG|mini|Freialtar]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Scheyern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{laS|Abbatia stae. Mariae Virginis in coelum assumptae Schryrae}})&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftliche Studien und Mittheilungen aus dem Benedictiner-Orden, Volume 2., 1881&amp;lt;/ref&amp;gt; korrekt benannt&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Mauch: &amp;#039;&amp;#039;Scheyern und die Anfänge der Wittelsbacher Frühgeschichte des Klosters Bayrischzell-Fischbachau-Petersberg–Scheyern bis zur Übersiedlung in die Stammburg der Grafen von Scheyern um das Jahr 1119.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 23, 2004, S. 535–538; hier: S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kloster Bayrischzell-Fischbachau-Petersberg/Eisenhofen-Scheyern&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Benediktinerabtei]] [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] und zum [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuz]] in [[Scheyern]] in [[Oberbayern]]. Es liegt im [[Erzbistum München und Freising]] und gehört der [[Bayerische Benediktinerkongregation|Bayerischen Benediktinerkongregation]] an. Die Anlage ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Scheyern|Aktennummer D-1-86-151-11]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Mittelalterliche und frühneuzeitliche [[Archäologischer Fund|Archäologische Funde]] im Bereich der ehemaligen Burg Scheyern und des Klosters Scheyern“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Scheyern|Aktennummer D-1-7434-0171]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheyern Kloster 04.jpg|mini|Blick durch das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] auf den [[Chor (Architektur)|Altarraum]] der [[Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)|Basilika]]]]&lt;br /&gt;
Ihren Anfang nahm die Geschichte des Klosters im heutigen [[Bayrischzell]]. Gräfin [[Haziga von Diessen|Haziga]], die spätere Frau des Grafen [[Otto I. von Scheyern]], und ihr erster Mann, Graf Hermann von [[Kastl (Adelsgeschlecht)|Kastl]], ließen dort Gebiete roden und unterstützten im Jahre 1077 die Gründung einer [[Mönchszelle]] 1077. Die Zelle wurde von Mönchen aus dem an der [[Cluniazensische Reform|Cluniazensischen Kirchenreformbewegung]] orientierten [[Kloster Hirsau]] im Schwarzwald besiedelt und wechselte 1087 ins nahe gelegene [[Fischbachau]], das Haziga vom [[Bistum Freising|Freisinger]] Bischof ertauscht hatte. 1095 wurde die Zelle in Fischbachau päpstlich bestätigt. Der zunehmende Platzmangel und die fehlenden Möglichkeiten, Besitz zur Existenzsicherung zu erwerben, führten im Zeitraum zwischen 1102 und 1107 zum Umzug auf den [[Petersberg (Erdweg)|Petersberg]] bei Dachau, wo Haziga, deren Söhne Bernhard, Ekkehard und Otto sowie Graf [[Burgstall Wagesenberg|Berthold von Burgeck]] großzügig Besitzungen an das Kloster übergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pankraz Fried]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte der Wittelsbacher und des Klosters Scheyern.&amp;#039;&amp;#039; In: Toni Grad (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wittelsbacher im Aichacher Land. Gedenkschrift der Stadt Aichach und des Landkreises Aichach-Friedberg zur 800-Jahr-Feier des Hauses Wittelsbach&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Heimatmuseums Aichach.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, {{ZDB|186914-0}}). Mayer, Aichach 1980, S. 13–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1102 wurde das Kloster zur Abtei erhoben und unter päpstlichen Schutz gestellt. Das bedeutete das Recht der freien Abtwahl und auch die Vogtfreiheit. Trotzdem trat ab 1107 Otto von Scheyern als alleiniger [[Vogt|Schutzvogt]] des Klosters auf und übte dadurch einen bedeutenden Einfluss auf die inneren Belange der Abtei aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Scheyern zogen die Mönche 1119, nachdem Graf [[Otto V. von Scheyern]] als neuer [[Wittelsbach|Graf von Wittelsbach]] in die [[Burg Wittelsbach]] umgezogen und ihnen die nunmehr ungenutzte Burg Scheyern als sein [[Hauskloster]] mit [[Grablege]] bestimmt und zugewiesen hatte. Ausschlaggebend für den Umzug vom Petersberg nach Scheyern waren für das Kloster die besseren natürlichen Gegebenheiten für eine Bewirtschaftung, unter anderem die Errichtung eines eigenen [[Brauerei]]betriebes,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klosterbrauerei-scheyern.de/geschichte/ |titel=Geschichte – Kloster Brauerei |sprache=de-DE |abruf=2023-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Wunsch des Grafen von Scheyern nach einem Hauskloster in einem Bereich, in dem er eine stärkere Position haben würde als im Gebiet um Eisenhofen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Otto Weber: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltung der Landschaft durch Herrschaft. Scheyern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 57, Heft 3, 1994, {{ISSN|0044-2364}}, S. 642–660.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder schenkte die Gründerdynastie (neben ihrer alten Stammburg) beträchtliche Güter an ihr Hauskloster, das bis 1252 als Familiengrabstätte diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Anselm Reichhold: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Scheyern als Grundherr in der Hofmark Scheyern (II. Teil). Von der Gründung des Klosters um 1100 bis zur Säkularisation 1803.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 107, Heft 2, 1996, {{ISSN|0303-4224}}, S. 339–395, hier S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wittelsbacher Einfluss ging erst mit der Verleihung der [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niederen Gerichtsbarkeit]] durch [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig den Bayern]] im Jahr 1315 und dem damit verbundenen Ende der Vogtherrschaft deutlich zurück. Im 13. Jahrhundert war das Kloster für seine Malschule und sein [[Skriptorium]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1532 traf sich der französische Gesandte [[Guillaume du Bellay]] mit Vertretern von [[Herzogtum Bayern|Bayern]], Hessen und Sachsen, um über ein antihabsburgisches Bündnis gegen [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] zu verhandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/archiv/ein-stueck-europaeische-geschichte-3832180 |titel=Ein Stück europäische Geschichte |hrsg=Donaukurier |datum=2016 |abruf=2023-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abt war damals Johannes Turbeit, der u. a. neue Nutzbauten anregte und das Kloster sanierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1802 kam das Kloster in [[landesherr]]liche Verwaltung, am 21. März 1803 wurde es im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgehoben. Die Gebäude wurden verkauft und wechselten in kurzer Zeit mehrfach den Besitzer. Am 20. September 1838 wurde das Kloster von König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I. von Bayern]] als [[Propstei (Kirche)|Propstei]] wiedererrichtet und am 18. März 1842 zur [[Abtei]] erhoben. 1876 bis 1878 wurde die Stifts- und Pfarrkirche [[Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)|Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt]] [[Romanik|reromanisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Kloster die Bibliothek und Materialien des [[Thesaurus Linguae Latinae]] aufbewahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das seit dem 19. Jahrhundert bis zur Aufhebung durch die [[Machtergreifung]] und die damit verbundene [[Zeit des Nationalsozialismus#Religionspolitik|Kirchenverfolgung]] betriebene, nur sechs Jahrgangsstufen umfassende Pro-Gymnasium des Klosterseminars zu einem Humanistischen Gymnasium ausgebaut und 1969 in das [[Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen]] übernommen. Heute wird das Seminar als Wohnheim für die 1976 eröffnete Staatliche [[Berufsoberschule (Bayern)|Berufsoberschule (BOS)]] fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abtei leben elf Benediktinermönche (Stand 2021). Somit zählt der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] Scheyern zu den kleineren Konventen der Benediktiner in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Scheyern Kloster 02.jpg|1000|Panorama Klosterhofansicht}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian kloster scheyarn.jpg|mini|[[Kupferstich]] aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Topographia Germaniae]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Matthaeus Merian]] um 1644]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basilika ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)}}Die [[Pfarrkirche|Pfarr-]] und Abteikirche &amp;#039;&amp;#039;Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; ist im Kern ein [[Romanik|spätromanischer]] Bau aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Kirche wurde als [[Klosterkirche]] der Benediktinerabtei Scheyern errichtet und diente bis ins Jahr 1253 als Grablege der [[Wittelsbach]]er. Im 16. und 18. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine weitgehende Umgestaltung, im 19. Jahrhundert wurde sie reromanisiert. Im Jahr 1980 erfolgte die Erhebung zur [[Basilica minor]]. Die Kirche gehört zu den geschützten [[Baudenkmal|Baudenkmälern]] in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scheyrer Kreuz ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Scheyrer Kreuz}}&lt;br /&gt;
Seit 1180 birgt die Heiligkreuzkapelle der Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt und Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; eine [[Kreuzreliquie|Reliquie des Hl. Kreuzes]], die in einem [[Reliquiar]] aufbewahrt und das [[Scheyrer Kreuz]] genannt wird. Der [[Lateinischer Patriarch von Jerusalem|Patriarch]] Fulcherius (&amp;#039;&amp;#039;Fulko&amp;#039;&amp;#039;) von Jerusalem (1146–1157) hatte einen [[Kanoniker]] namens Konrad mit einer [[Kreuzpartikel]] nach Europa gesandt, um [[Almosen]] zur Erhaltung der heiligen Stätten zu sammeln. Die [[Schloss Dachau|Dachauer]] Grafen brachten die Reliquie 1156 in ihren Besitz und hielten sie verborgen. Mit dem Leichnam des letzten ihres Geschlechtes, [[Konrad II. (Meranien)|Konrad II.]], kam das Hl. Kreuz nach Scheyern, wo es seither als kostbarer Schatz verehrt wird. Die Scheyerer Kreuzreliquie ist nach der Form des byzantinischen [[Patriarchenkreuz]]es gefasst; das erklärt die beiden Querbalken. Der obere Balken symbolisiert die Kreuzinschrift, die bei der [[Kreuzerhöhung#Kreuzverehrung am Karfreitag|Kreuzverehrung]] in Jerusalem&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch: [[Grabeskirche]]&amp;lt;/ref&amp;gt; gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zwei Festen Kreuzauffindung (3. Mai) und Kreuzerhöhung (14. September) finden jedes Jahr zwei besondere Wallfahrtsgottesdienste statt, die jeweils am ersten Sonntag im Mai und am 14. September oder an dem Sonntag, der diesem Tag am nächsten liegt, gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheyern, Benediktinerabtei Herz-Jesu-Glocke.JPG|mini|Große Herz-Jesu-Glocke des ehemaligen Gussstahlgeläuts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Scheyern Glocke 1 (Salvator).jpg|mini|Die große Glocke Christus Salvator, die größte Kirchenglocke Bayerns]]&lt;br /&gt;
Bis zum Mai 2009 läuteten im Turm der Abteikirche fünf [[Gussstahlglocke]]n des [[Bochumer Verein]]s aus dem Jahre 1947, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Sekunde (Musik)|Sekund]]-[[Schlagton]]-Glocken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=bHVcgpg56bc Abteikirche Heilig Kreuz in Scheyern (PAF): Altes Vollgeläut (17. Mai 2009).]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schlagtöne der [[Kirchenglocke]]n sind g&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;, b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;, des&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die große &amp;#039;&amp;#039;Herz-Jesu-Glocke&amp;#039;&amp;#039; ist mit einem Durchmesser von 237,8&amp;amp;nbsp;Zentimetern die größte Gussstahlglocke Bayerns und hängt starr in einem Stahlträger nahe der Kirche. Die einer Versuchsreihe des Bochumer Vereins entstammenden Sekund-Schlagton-Glocken gelten als klangliche Fehlkonstruktionen. Außerdem war der technische Zustand mangelhaft und die Kosten für eine Sanierung unverhältnismäßig hoch, sodass man sich für ein komplett neues Geläut aus Bronze entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden abgestellten Glocken aus Bronze (1816 und 1921 gegossen) wurden wieder in Betrieb genommen, ebenso die kleine 2004 in [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] gegossene &amp;#039;&amp;#039;Christusglocke&amp;#039;&amp;#039;, die dem Kloster angeboten wurde. 2009 ergänzte [[Glockengießerei Rudolf Perner|Rudolf Perner]] aus Passau das Geläut mit elf Glocken zu einem 14-stimmigen Ensemble von rund 24&amp;amp;nbsp;Tonnen Gewicht. Es teilt sich in drei Gruppen auf: das &amp;#039;&amp;#039;Großgeläut&amp;#039;&amp;#039; (Glocken&amp;amp;nbsp;1–4) in der oberen Glockenstube, das &amp;#039;&amp;#039;Hauptgeläut&amp;#039;&amp;#039; (Glocken&amp;amp;nbsp;5–10) und das &amp;#039;&amp;#039;Zimbelgeläut&amp;#039;&amp;#039; (Glocken&amp;amp;nbsp;10–14) zusammen in der unteren Glockenstube. Alle Glockenstühle und Joche sind aus Holz, der Läuteantrieb ist elektrisch. Die große &amp;#039;&amp;#039;Christus-Salvator-Glocke&amp;#039;&amp;#039; bildet mit ihrem Schlagton e&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; das Fundament für das tontiefste Geläut Bayerns und eines der tontiefsten und umfangreichsten Geläute Deutschlands. Am Sonntag, dem 28.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;2009, wurden die Glocken geweiht und am [[Kreuzerhöhung|Heilig-Kreuz-Fest]] offiziell in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kloster-scheyern.de/ Internetpräsenz der Abtei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ABbyBrf8wgw Abteikirche Heilig Kreuz in Scheyern (PAF): Volles Geläute aller 14 Glocken.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=5PNJaFen0gk Abteikirche Heilig Kreuz in Scheyern: Großes Salve-Regina-Motiv (e&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;–gis&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;–h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;–cis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;) (13.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorläufigen [[Läuteordnung]] soll dreimal täglich, um 05:30, 12:00 und 19:40&amp;amp;nbsp;Uhr, die &amp;#039;&amp;#039;Heilig-Kreuz-Glocke&amp;#039;&amp;#039; zum [[Engel des Herrn]] läuten, woran sich jeden Abend die &amp;#039;&amp;#039;Josefsglocke&amp;#039;&amp;#039; zum Gedenken an die Verstorbenen anschließt. Außerhalb der Karwoche erinnert die &amp;#039;&amp;#039;Marienglocke&amp;#039;&amp;#039; jeweils am Donnerstagabend nach dem Abendläuten an die Todesangst und freitags um 15&amp;amp;nbsp;Uhr an die Todesstunde Christi. Der [[Uhrschlag]] ertönt über die Glocken 8, 6 (Viertelstunden) und 2 (volle Stunden). Am Tag vor Sonn- und Feiertagen wird um 15 Uhr eingeläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schlagton]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;([[Halbton|HT]]-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;16&amp;lt;/sub&amp;gt;) ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Masse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(kg)&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ø&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer, Gussort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=&amp;quot;#dddddd&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1 || Christus Salvator || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|10100 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|2520 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;CHRISTUS SALVATOR / ERBARME / DICH UNSER&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;RETTE UNS CHRISTUS ERLÖSER DURCH DIE KRAFT DES KREUZES&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2 || [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gis&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|4840 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;MARIA AUFGENOMMEN / IN DEN HIMMEL / BITT FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;MEINE SEELE PREIST DIE GRÖSSE DES HERRN&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 3 || [[Benedikt von Nursia|Benediktus]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|3340 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1670 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;HL. BENEDIKT / BITTE / FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HÖRE MEIN SOHN AUF DIE WEISUNG DES MEISTERS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 4 || [[Kreuz (Christentum)|Heilig Kreuz]] (Angelusglocke) || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;cis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|2253 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1478 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;HL. KREUZ / SEI UNS / GEGRÜSST&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;WIR VERKÜNDEN CHRISTUS ALS DEN GEKREUZIGTEN&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 5 || [[Martin von Tours|Martinus]] und [[Korbinian]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +3 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|710 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1075 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1816 || Johann Spannagl, Landsberg || Wolm: &amp;#039;&amp;#039;SS. MARTINE ET CORBINIANE / ORATE PRO NOBIS&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung: Heilige Martin und Korbinian, bittet für uns!&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 6 || [[Maria Magdalena]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|659 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|990 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;HL. MARIA MAGDALENA / BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN – HALLELUJA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 7 || [[Josef von Nazaret|Josef]] (Sterbeglocke) || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ais&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|370 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|860 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1921 || Georg Wolfart, Lauingen || Schulter: &amp;#039;&amp;#039;SANCTE JOSEF, ORA PRO NOBIS&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung: Heiliger Josef, bitte für uns!&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 8 || [[Johannes der Täufer]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|525 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|880 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;HL. JOHANNES / DER TÄUFER / BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;EINE STIMME RUFT: BEREITET DEM HERRN DEN WEG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 9 || [[Schutzengel]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;cis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|427 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|817 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Flanke: &amp;#039;&amp;#039;IM ANGESICHT / DER ENGEL / WILL ICH DIR LOBSINGEN&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HEILIGE SCHUTZENGEL BEHÜTET UNS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 10 || [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +6 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|237 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|673 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HL. MATTHÄUS BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 11 || [[Markus (Evangelist)|Markus]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|161 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|595 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HL. MARKUS BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 12 || [[Christus]] ([[Heiligstes Herz Jesu|Herz Jesu]]) || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +3 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|95 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|609 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2004 || Glockengießerei der Kunstwerkstätten Maria Laach || Schulter, zweizeilig: &amp;#039;&amp;#039;KOMMET HER ZU MIR ALLE DIE IHR MÜHSELIG UND BELADEN SEID / ICH WILL EUCH ERQUICKEN&amp;#039;&amp;#039;. Wolm: &amp;#039;&amp;#039;CHRISTUSGLOCKE&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 13 || [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +4 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|88 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|493 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HL. LUKAS BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 14 || [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +5 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|79 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|470 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009 || Rudolf Perner, Passau || Wolm: &amp;#039;&amp;#039;HL. JOHANNES BITTE FÜR UNS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wittelsbacher Grablege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab otto von wittelsbach.jpg|mini|rechts|Wittelsbachergrab]]&lt;br /&gt;
In der Chorkapelle des Klosters, der ehemaligen Johanneskirche der vormaligen Burg, befindet sich die älteste Grablege der Wittelsbacher. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, letztmals als Einzelhochgrab 1967/69 (mit der Grabplatte vom Anfang des 17. Jahrhunderts). Folgende Mitglieder der Dynastie sind unter anderen hier bestattet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Otto I. (Bayern)|Otto I.]] (Herzog von Bayern, 1117–1183),&lt;br /&gt;
* [[Agnes von Loon]] (Gemahlin Ottos I., 1150–1191),&lt;br /&gt;
* Otto (Sohn Ottos I., 1169–1181),&lt;br /&gt;
* [[Ludwig der Kelheimer|Ludwig I. (der Kelheimer)]] (Herzog von Bayern, Sohn Ottos I., 1173–1231),&lt;br /&gt;
* [[Otto II. (Bayern)|Otto II. (der Erlauchte)]] (Herzog von Bayern, Sohn Ludwigs I., 1206–1253),&lt;br /&gt;
* [[Agnes von Hannover]] (Gemahlin Ottos II., 1201–1267).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hartig: &amp;#039;&amp;#039;Die oberbayerischen Stifte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;I: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktiner-, Cisterzienser- und Augustiner-Chorherrenstifte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag vorm. G.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;Manz, München 1935, {{DNB|560552157}}, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Äbte und bedeutende Konventualen.&amp;#039;&amp;#039; In: Lukas Wirth OSB (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Scheyern: 900 Jahre Benediktiner am Stammsitz der Wittelsbacher&amp;#039;&amp;#039;, Pustet, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7917-3037-0, S. 671–714&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Äbte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Anselm Reichhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Scheyern: Von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben von der Abtei Scheyern, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1998, ISBN 3-87437-411-4, S. 460–461&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |liste=&lt;br /&gt;
# Erchimbold, 1102–1111&lt;br /&gt;
# Bruno, 1111–1127&lt;br /&gt;
# Ulrich I., 1127–1128&lt;br /&gt;
# Ulrich II., 1128–1130&lt;br /&gt;
# Marquard, 1130–1131&lt;br /&gt;
# Gozzold, 1131–1135&lt;br /&gt;
# Ulrich III., 1135–1160&lt;br /&gt;
# Eberhard, 1160–1171&lt;br /&gt;
# Waldemar, 1171–1203&lt;br /&gt;
# Hartmann, 1203–1206&lt;br /&gt;
# Conrad I. von Luppburg, 1206–1225&lt;br /&gt;
# Heinrich, 1225–1259&lt;br /&gt;
# Rudolf, 1260&lt;br /&gt;
# Ludwig von Greifsbach, 1260–1273, erhielt 1260 die [[Pontifikalien]]&lt;br /&gt;
# Arnold, 1273–1281&lt;br /&gt;
# Friedrich, 1281–1291&lt;br /&gt;
# Ulrich IV. Perchtinger, 1291–1311&lt;br /&gt;
# Conrad II. Perger, 1311–1323&lt;br /&gt;
# Udalschalk, 1323&lt;br /&gt;
# Ulrich V. Leutzenauer, 1324–1330&lt;br /&gt;
# Conrad III. Leutzenauer, 1330–1348&lt;br /&gt;
# Wolfgang Larspeck, 1346–1353&lt;br /&gt;
# Ulrich VI. Merspeck, 1353–1376&lt;br /&gt;
# Ulrich VII. Minnerspeck, 1377–1400&lt;br /&gt;
# Conrad IV. Murer, 1401–1412&lt;br /&gt;
# Conrad V. Tegernpeck, 1412–1421&lt;br /&gt;
# Ludwig Walch, 1421–1427&lt;br /&gt;
# Conrad VI. Weickmann, 1427–1436&lt;br /&gt;
# Johann I. Tegernpeck, 1436–1449&lt;br /&gt;
# Wilhelm Kienperger, 1449–1467&lt;br /&gt;
# Georg I. Spörl, 1467–1489&lt;br /&gt;
# Paulus Preu, 1489–1505&lt;br /&gt;
# Johann II. Turbeyt, 1505–1535&lt;br /&gt;
# Andreas Gaishofer, 1535–1547&lt;br /&gt;
# Johann III. Chrysostomos Hirschböck, 1548–1558&lt;br /&gt;
# Georg II. Neupöck, 1558–1574&lt;br /&gt;
# Benedict Prummer, 1574–1610&lt;br /&gt;
# Stephan Reitberger, 1610–1634&lt;br /&gt;
# Corbinian Riegg, 1634–1658&lt;br /&gt;
# [[Gregor Kimpfler]], 1658–1693&lt;br /&gt;
# Coelestin Baumann, 1693–1708&lt;br /&gt;
# Benedict II. Meyding, 1708–1722&lt;br /&gt;
# Maximilian Rest, 1722–1734&lt;br /&gt;
# Placidus Forster, 1734–1757&lt;br /&gt;
# Joachim Herpfer, 1757–1771&lt;br /&gt;
# Thaddäus Ried, 1771–1775&lt;br /&gt;
# Michael Grilmayr, 1775–1793&lt;br /&gt;
# Martin Jelmiller, 1793–1803, † 1807&lt;br /&gt;
# Rupert I. Leiß (Leis), 1838–1872&lt;br /&gt;
# [[Rupert Mutzl|Rupert II. Mutzl]], 1872–1896&lt;br /&gt;
# [[Rupert Metzenleitner|Rupert III. Metzenleitner]], 1896–1922&lt;br /&gt;
# [[Simon Konrad Landersdorfer]], 1922–1936 (1936–1968 [[Bischof von Passau]])&lt;br /&gt;
# Franz Seraph Schreyer, 1936–1961&lt;br /&gt;
# [[Johannes Maria Hoeck]], 1961–1972 (1951–1961 [[Kloster Ettal#Äbte|Abt in Ettal]]) und Bruder von Prälat [[Michael Höck]]&lt;br /&gt;
# [[Bernhard Maria Lambert]] aus Steenbrugge (Belgien), 1972–2001&lt;br /&gt;
# [[Engelbert Baumeister (Benediktiner)|Engelbert Baumeister]], 2001–2008&lt;br /&gt;
# [[Markus Eller]], seit 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orden-online.de/news/2008/09/03/bericht-von-der-weihe-markus-ellers-zum-57-abt-von-scheyern/ „Bericht von der Weihe Markus Ellers zum 57. Abt von Scheyern“], Orden online, 3. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Markus Eller.&amp;#039;&amp;#039; In: Lukas Wirth OSB (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Scheyern. 900 Jahre Benediktiner am Stammsitz der Wittelsbacher&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-7917-3037-0, S. 697–698 (mit farbigem Porträtfoto von ihm)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterbrauerei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Scheyern Bier.jpg|mini|407x407px|Kloster Scheyern Helles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Kloster Scheyern wurde nachweislich spätestens im Jahr 1119 angefangen, Bier zu brauen. Die Mönche begannen mit der Bierproduktion, um den eigenen Bedarf zu decken und Einnahmen für das Kloster zu generieren. Unter Abt Georg Spörl (1467–1489) wurde ein Brauhaus auf dem Klosterkomplex errichtet. Während einer Pachtphase in den 1960er Jahren wurde das Kloster-Scheyern-Bier in Augsburg gebraut. Seit dem 21. März 2006 wird wieder in den Mauern des alten Brauereigebäudes Klosterbier gebraut. Das Motto der Brauerei ist lat. „[[Nunc est bibendum]]“, was auf Deutsch so viel wie „Jetzt lasst uns trinken“ oder wörtlich: „jetzt gilt’s zu trinken“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klosterbrauerei-scheyern.de/geschichte/ |titel=Geschichte – Kloster Brauerei |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.weizenbierglaeser.de/klosterbrauerei-scheyern.html |titel=Klosterbrauerei Scheyern - Weizenbiergläser |sprache=de-DE |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauprozess ===&lt;br /&gt;
Die Biere von Kloster Scheyern werden nach traditionellen Methoden gebraut. Dabei kommen ausschließlich natürliche Zutaten – Wasser, Malz, Hopfen und Hefe – zum Einsatz. Die Brauerei legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Das verwendete Wasser stammt aus dem eigenen Klosterbrunnen auf dem Klostergelände.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.klosterbrauerei-scheyern.de/rohstoffe/ |titel=Rohstoffe – Kloster Brauerei |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortiment ===&lt;br /&gt;
Kloster Scheyern bietet eine Vielzahl von Biersorten an, darunter:&lt;br /&gt;
* [[Helles]]: Ein helles Lagerbier mit einem milden Geschmack und einer goldenen Farbe.&lt;br /&gt;
* [[Münchner Dunkel|Dunkel]]: Ein dunkles Bier mit malzigen Aromen und einer vollmundigen Note.&lt;br /&gt;
* [[Weißbier]]: Ein traditionelles bayerisches Weizenbier mit fruchtigen Noten und einer hefetrüben Optik.&lt;br /&gt;
* Bockbier: Ein stärkeres Bier, das besonders in den Wintermonaten beliebt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Damrich: [https://archive.org/details/bub_gb_3nEWAAAAYAAJ &amp;#039;&amp;#039;Ein Künstlerdreiblatt des XIII. Jahrhunderts im Kloster Scheyern&amp;#039;&amp;#039;]. J. H. E. Heitz, Straßburg, 1904.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Kramer (Historiker)|Ferdinand Kramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung zwischen Rückbesinnung auf Hirsauer Tradition und adeligem Machtanspruch. Eine quellenkritische Studie zur Scheyerner Chronik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 57 (1994), S. 351–81; [https://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg57_kap17]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schyernplatz 1: Benediktinerabtei Scheyern&amp;#039;&amp;#039;. In: {{Denkmäler in Bayern|PAF|258–277}}&lt;br /&gt;
* Lukas Wirth OSB (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Scheyern. 900 Jahre Benediktiner am Stammsitz der Wittelsbacher&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7917-3037-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Scheyrer Turm&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Benediktinerabtei Scheyern, Nr. 78, Selbstverlag 2021.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Klosterlandschaft und Klosterwirtschaft – Wein, Bier, Brände &amp;amp; Liköre als Produkte monasti-scher Tradition&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Wüst (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die süddeutsche Klosterlandschaft – Kultur, Religion, Politik und Umwelt&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 2019, S. 97–124, ISBN 978-3-631-76490-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-scheyern.de/ Internetpräsenz des Klosters Scheyern]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0365||Scheyern – Die Wiege der Wittelsbacher|autor=Christian Lankes}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|s|scheyern}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4325|verschwundene Burg Scheyern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klöster der Bayerischen Benediktinerkongregation}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4208047-2|LCCN=n/90/672074|VIAF=145548928}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/30/5/N |EW=11/27/10/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheyern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Scheyern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Hallertau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Scheyern|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Scheyern|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Scheyern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Scheyern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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