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	<title>Kloster Reisach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:45:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Reisach&amp;diff=275157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bogert: /* Weblinks */ akt</title>
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		<updated>2025-08-13T13:08:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Reisach.jpg|mini|hochkant|Kloster Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Reisach-2.jpg|mini|Kloster Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche reisach.jpg|mini|Innenansicht der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Reisach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/kloster-reisach-12316212.html Kloster Reisach wird aufgelöst.]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Kloster der [[Unbeschuhte Karmeliten|Unbeschuhten Karmeliten]] in der Gemeinde [[Oberaudorf]] nahe Niederaudorf in [[Bayern]] in der [[Erzdiözese München und Freising]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Teresa von Ávila|St. Theresa]] geweihte Kloster wurde 1731 durch [[Johann Georg von Messerer]], einem [[Kurbayern|kurfürstlich-bayerischen]] Hofkammerrat, unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kloster Urfahrn&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Es wurde nach Plänen des Münchner Hofbaumeisters [[Johann Baptist Gunetzrhainer]] 1737 bis 1747 durch [[Abraham Millauer]] und dessen Sohn [[Philipp Millauer|Philipp]] erbaut. Die Ausstattung der Kirche stammt vom Münchener Hofmaler [[Balthasar Augustin Albrecht]]. Das Kloster wurde 1802 im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|bayerischen Säkularisation]] aufgelöst. Es wurde zum [[Aussterbekloster]] der übrigen aufgehobenen [[Karmelitenkloster|Karmelitenklöster]] bestimmt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836/37 wurde es unter dem Namen Kloster Reisach auf Anordnung König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs I.]] durch Karmeliten aus Würzburg wiedererrichtet. 1851 wurde das Vikariat zum Priorat erhoben und das Noviziat der Bayerischen Karmelitenordensprovinz in Reisach eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde ab 2012 von polnischen Karmeliten betreut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ovb-online.de/rosenheim/landkreis/polnische-brueder-uebernehmen-leitung-2454000.html |titel=Polnische Brüder übernehmen Leitung |werk=OVB |datum=2012-08-10 |sprache=de |abruf=2024-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bis Ende 2019 aufgelöst; die Ordensleute wurden in die Heimat des Ordens nach Polen abgezogen. Der Besitz an Gebäuden und Grundstücken ging zurück an den Freistaat Bayern, nachdem das [[Erzbistum München und Freising]] kein Interesse gezeigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ovb-online.de/rosenheim/landkreis/ihr-nehmt-stueck-heimat-12320355.html Ihr nehmt uns ein Stück Heimat], in &amp;#039;&amp;#039;[[Oberbayerisches Volksblatt|OVB-online.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2019, abgerufen am 12. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/moenche-verlassen-nach-300-jahren-kloster-reisach,RRNfgMw |wayback=20190526080808 |text=Mönche verlassen nach 300 Jahren Kloster Reisach}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über eine weitere Nutzung ist aktuell (Stand Mai 2021) noch nicht entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster war Ort für die Dreharbeiten des ARD-Tatorts [[Tatort: Wunder gibt es immer wieder|&amp;#039;&amp;#039;Wunder gibt es immer wieder&amp;#039;&amp;#039;]], der am Sonntag, 19. Dezember 2021, im [[Das Erste|Ersten Programm]] erstmals ausgestrahlt wurde. Die Dreharbeiten fanden laut [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischem Rundfunk]] im Juli 2021 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/kultur/muenchen-tatort-in-kirchlichen-kreisen,SdsdoNP Mord im Kloster Reisach: Tatort in kirchlichen Kreisen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Karmelitenkloster ist in der Denkmalliste für Oberaudorf beim [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] folgendermaßen beschrieben:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|187157|Oberaudorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierseitanlage mit nach Süden gerichteter Kirche und nordwestlich anschließenden hakenförmigen Klostertrakten, gegründet 1731&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klosterkirche St. Therese und Johannes vom Kreuz, Saalbau mit Walmdach, Nordwestturm mit Welscher Haube und Putzgliederungen, barock, 1737–39 durch Abraham Millauer nach Plänen Ignaz Anton Gunetzrhainers, 1757 Turm; mit Ausstattung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;dreigeschossige und erdgeschossige Konventtrakte mit Walmdächern und teilweise Eckquaderung, 1732–46 durch Abraham Millauer nach Plänen Ignaz Anton Gunetzrhainers;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einfriedungsmauern, 1. Hälfte 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klostergarten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartenpavillon, Zentralbau mit Zeltdach, 2. Viertel 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brunnen, gusseisernes rundes Wasserbecken mit zentraler Säule und bronzener Madonnenskulptur, Ende 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Barock-[[Weihnachtskrippe|Krippe]] in der [[Karmeliterkirche]] zählt zu den qualitätsvollsten Kirchenkrippen im [[Oberbayern|oberbayerischen Raum]] und stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen [[Relief]]&amp;amp;shy;bilder aus Holz an den [[Seitenaltar|Seitenaltären]] sind in ihrer Art einzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1981 als Opus 50 von [[Georg Jann]] erbaut. Sie umfasst 24&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]], welche auf zwei [[Manual (Musik)|Manuale]] und [[Pedal]] verteilt sind. Das [[Prospekt (Orgel)|Gehäuse]] des rein mechanischen Instrumentes wurde in neuzeitlicher Formensprache gestaltet. Sie ersetzt ein Werk von [[Josef Hackl]] aus dem Jahr 1910 mit historisierender Formensprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Orgeldatenbank Bayern Version 5 (2009), hrsg. von [[Michael Bernhard (Latinist)|Michael Bernhard]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reisach-Skapulieraltar J. B. Straub-1.jpg|Skapulieraltar von [[Johann Baptist Straub|J. B. Straub]]&lt;br /&gt;
Kloster_Reisach_Krippe-1.jpg|Barock-Krippe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-reisach.de Website von Kloster Reisach]&lt;br /&gt;
* [https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-inntal/Kloster-Reisach Bilder und Informationen zum Kloster Reisach auf den Seiten des Erzbistums München]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0346}}&lt;br /&gt;
* [https://historischer-verein-audorf.de/.cm4all/uproc.php/0/Sonderdrucke_HistVerein/Bernrieder_Die%20Saekularisation%20des%20Klosters%20der%20Unbeschuhten%20Karmeliten%20zu%20Urfahrn%20Reisach.pdf?cdp=a&amp;amp;_=172bb6cb860 Aufsatz von Josef Bernrieder]&lt;br /&gt;
* [https://ordensgeschichte.hypotheses.org/3482 Besuch im Kloster Reisach im Inntal] (2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/39/52.23/N |EW=12/10/32.97/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4374808-9|VIAF=234757106}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisach, Kloster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karmelitenkloster in Bayern|Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Oberaudorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Oberaudorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1731|Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bogert</name></author>
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