<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Reinbek</id>
	<title>Kloster Reinbek - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Reinbek"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Reinbek&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T12:28:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Reinbek&amp;diff=426079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Reinbek&amp;diff=426079&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-01T18:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Reinbek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kloster]] der [[Zisterzienser]]innen in der heutigen Stadt [[Reinbek]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster geht auf eine 1224 der Heiligen [[Maria Magdalena]] gestiftete Kapelle zurück, an der sich dank einer Stiftung von Graf [[Albrecht II. (Weimar-Orlamünde)|Albrecht von Orlamünde]] eine Kongregation von [[Nonne]]n sammelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Bewidmung des Klosters Reinbek durch den Grafen Albert von Orlamünde, Grafen von Nordalbingien, und die Besitzungen des Klosters in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 25, 1860, S. 190–202 [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001746 mvdok.lbmv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erzbischof [[Gebhard II. zur Lippe|Gebhard]] von [[Bistum Bremen|Bremen]] bestätigte 1226 die Stiftung des Klosters Reinbek in Hoibek (heute im Ortsteil Sachsenwaldau). Graf [[Adolf IV. (Schauenburg und Holstein)|Adolf IV. von Schauenburg und Holstein]], der nach der [[Schlacht bei Bornhöved (1227)|Schlacht von Bornhöved]] zahlreiche Klöster und Kirchen stiftete, bestätigte 1229 die Gründung des schon blühenden Klosters. 1233 verlegte das Kloster seinen Sitz in das am Oberlauf der [[Bille]] gelegene [[Köthel (Lauenburg)|Köthel]]. Schon 1235 konnten von hier aus 15 Nonnen ausgesandt werden, um das [[Kloster Uetersen]] zu gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellwig: &amp;#039;&amp;#039;Bergedorfs Beziehungen zum Bistum Ratzeburg.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv des Vereins für die Geschichte des Herzogthums Lauenburg&amp;#039;&amp;#039; S. 62 {{Webarchiv|url=http://www.kmrz.de/lh_archivbaende/texte/texte_1906/lh_1906_02.htm |wayback=20210518173618 |text=1906/2 |archiv-bot=2026-01-01 18:05:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1238 stattete Adolf IV. das Kloster großzügig mit Ländereien aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Glauben · Wissen · Leben. Klöster in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungsbegleitband der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek; Kiel 2011, S. 107 (dort auch Abbildung der Urkunde)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere der heutigen Ortsteile Reinbeks verdanken ihre erste Erwähnung dieser Schenkung. Um 1251 wurde das Kloster zum zweiten Mal verlegt, als in der Nähe von [[Hinschendorf]] am dortigen Mühlenteich neue Gebäude errichtet wurden. Dort behielt das Kloster seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Zisterzienserorden sonst üblich unterstand das Kloster nicht dem Abt des benachbarten Zisterzienserkloster [[Kloster Reinfeld|Reinfeld]], sondern direkt dem [[Erzbistum Hamburg-Bremen]]. Sowohl die Landesherren von [[Holstein]] als auch von [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Lauenburg]] bedachten das an der Grenze beider Gebiete liegende Kloster mit Spenden. Das Kloster verfügte daher über reichen Landbesitz in der Umgebung, sowohl in [[Stormarn]], als auch in Lauenburg und [[Hamburg]]. Neben Reinbek selbst gehörten dazu u.&amp;amp;nbsp;a. [[Reitbrook]], [[Hamburg-Billstedt#Kirchsteinbek|Kirchsteinbek]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahnenforschung-in-stormarn.de/geneal/Steinbek/Steinbek_topo.htm Topographie vom Kirchspiel Kirch-Steinbek]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wentorf bei Hamburg|Wentorf]] und [[Wohltorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nonnen, zumeist Töchter wohlhabender Hamburger Familien, die oft als Kinder ins Kloster gegeben worden waren, wandten sich schon früh der [[Reformation]] zu. 1523 predigte [[Stephan Kempe]] in den Klosterräumen. 1528 empfingen sie [[Johannes Bugenhagen]]. Damals hatten schon mehrere Nonnen das Kloster verlassen, um zu heiraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mehlhorn129&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter-Jürgen Mehlhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Stifte in Schleswig-Holstein: 1200 Jahre Geschichte, Architektur und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster Reinbek wurde als eins der ersten Klöster im Land [[Säkularisierung|säkularisiert]]: Wohl auch wegen des finanziellen Drucks, den [[Friedrich I. von Dänemark]] auf die Geistlichen ausübte, verließen die verbliebenen 42 Nonnen mehr oder weniger freiwillig am 7. April 1529 das Kloster und lösten den [[Konvent (Kloster)|Konvent]] damit auf.  Der letzte [[Propst|Klosterpropst]] [[Detlev von Reventlow (Bischof)|Detlev von Reventlow]] organisierte, dass die Nonnen die auf holsteinischem Grund gelegenen Gebäude und Ländereien für 12.000 Mark an König Friedrich verkauften. Jede Nonne erhielt 300 Mark. Nach dem Auszug wurden die verlassenen Gebäude von Hamburger Bürgern ausgeplündert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterschaft als politische Korporation in den Herzogtümern Schleswig und Holstein von 1460 bis 1721&amp;#039;&amp;#039;; 2002, S. 176–179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz des Klosters gehörte ab diesem Zeitpunkt dem [[Königreich Dänemark|dänischen König]], der in Personalunion [[Herzogtum Holstein|Herzog von Holstein]] war, und war dessen südlichster Grenzpunkt. Herzog [[Magnus I. (Sachsen-Lauenburg)|Magnus von Lauenburg]] zog die Stiftungen seiner Vorfahren wieder ein, was zur Teilung von Köthel in einen lauenburgischen und einen [[Köthel (Stormarn)|Stormarner Teil]] führte und einen 150 Jahre dauernden Prozess nach sich zog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mehlhorn129&amp;quot; /&amp;gt; [[Lübeck]]er Söldner unter dem Hauptmann [[Marx Meyer]] zerstörten bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Lübeck und Dänemark, der sogenannten [[Grafenfehde]], am 15. Mai 1534 das ehemalige Nonnenkloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Teilung der Herrschaft in Schleswig-Holstein zwischen König [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian III.]] und seinen Brüdern 1544 gelangten die Klosterbesitzungen an die Herzöge von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] und wurden in das Amt Reinbek umgewandelt. 1572 ließ Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf]] auf dem Gelände des zerstörten Klosters ein dreiflügeliges [[Renaissance]]-[[Schloss Reinbek|Schloss]] erbaut. Dabei diente die Klosterruine als Steinbruch. Die Reste wurden 1599 abgetragen. Trotz umfangreicher Ausgrabungen und Untersuchungen ist eine genaue Lokalisierung der früheren Gebäude heute nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Klöster in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Heuer: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Reinbek: Beiträge zur Geschichte d. Landschaft Stormarn.&amp;#039;&amp;#039; (Erstausgabe 1938) In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1985 (Neudruck) ISBN 3-529-02186-5.&lt;br /&gt;
* Anna-Therese Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Reinbek. Zisterzienserinnen.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Auge / Katja Hillebrand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg. Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 2019. Band 2, S. 465–483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://bestaendeuebersicht.schleswig-holstein.de/abteilung.asp?abt=120&amp;amp;nummer=204&amp;amp;kontrolle=J&amp;amp;titel=Kl%F6ster%20und%20G%FCter Klöster und Güter – &amp;#039;&amp;#039;Kloster Reinbek&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterprojekt.uni-kiel.de/Uebersicht/reinbekstmariamagdalena.html Mariamagdalenenkloster Reinbek] beim Klosterprojekt der [[Universität Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4025489-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Schleswig-Holstein|Reinbek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Schleswig-Holstein|Reinbek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Reinbek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Reinbek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Reinbek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kreis Stormarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Stormarn)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/30/26.143/N |EW=10/15/12.272/E |type=landmark |region=DE-SH |dim=2500 }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>