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	<title>Kloster Rauden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Rauden&amp;diff=850400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-28T16:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Groß Rauden&lt;br /&gt;
| Bild = Rudy monastery lake.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Kloster Rauden&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Lage = {{POL}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wojewodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
| Bistum = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.1940772&lt;br /&gt;
| Längengrad = 18.4485&lt;br /&gt;
| Region-ISO = PL-24&lt;br /&gt;
| Nummer = 652&lt;br /&gt;
| Patrozinium = &lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = [[1258]]&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
| zisterziensisch = &lt;br /&gt;
| Auflösung = [[1810]]&lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
| Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
| Mutterkloster = [[Kloster Jędrzejów]]&lt;br /&gt;
| Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
| Kongregation = &lt;br /&gt;
| Tochterklöster = [[Kloster Himmelwitz]] (1289)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserabtei Groß Rauden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Pocysterski Zespół Klasztorno-Pałacowy w Rudach (Wielkich)}}) ist ein am 21. Oktober 1258 gegründetes Tochterkloster der [[Zisterzienser]] des [[Kloster Jędrzejów|Klosters Jędrzejów]]. Es liegt in [[Rudy (Kuźnia Raciborska)|Rudy]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Rauden&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Gmina Kuźnia Raciborska|Stadt- und Landgemeinde Kuźnia Raciborska]] (&amp;#039;&amp;#039;Ratiborhammer&amp;#039;&amp;#039;) der [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen. Die heutige Klosteranlage entstand nach 1670. Infolge der Säkularisation 1810 wurde das Kloster aufgelöst und der gesamte Besitz an das [[Haus Hessen|Haus Hessen-Kassel]] verkauft, die 1820 den Besitz an Hessen-Rotenburg weiterreichten. Rauden wurde Herrschaftssitz des neu errichteten [[Herzogtum Ratibor|Herzogtums Ratibor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster, früher nach seinem Stifter, Herzog [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus von Oppeln]], „Wladislauskloster“ genannt, wurde später in Kloster Rauden umbenannt. Zu ihm gehörten mehrere Dörfer sowie der große Wald [[Boyczow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Abt von Rauden war Peter I. (1258–1274), die ersten Mönche stammten aus [[Jędrzejów]] in [[Kleinpolen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.orf-oberschlesien.de/newpage1 Geschichte und Sehenswürdigkeiten im Online-Reiseführer Oberschlesien]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere Äbte waren Martin I. (1456–1471) und Peter III. (1471–1492).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1585 wurde das Kloster Rauden der [[Schlesien|schlesischen]] [[Ordensprovinz]] der [[Zisterzienser]] unterstellt. Trotz Rückschlägen durch [[Hussitenkriege]], die [[Reformation]], den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und die [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriege]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt; konnte das Kloster, nicht zuletzt wegen der ausgedehnten Stiftsforsten und der seit dem 16. Jahrhundert betriebenen Industrie- und Gewerbeanlagen, wirtschaftlich überleben. Es erlebte im 18. Jahrhundert eine Blütezeit, die sich in der Gründung der [[Lateinschule]] mit Internat 1744 und der 18.000 Druckwerken umfassenden Klosterbibliothek widerspiegelte. Mitte des 17. Jahrhunderts gehörten zum Klosterbesitz neben den Stiftungsforsten zwölf Dörfer, Eisenhütten, Kupferhämmer und Glashütten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Rauden ging die Gründung des Zisterzienserklosters in [[Himmelwitz]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1671 und 1680 wurden die Konventsgebäude neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation]] 1810 ging das Kloster mit seinen Besitzungen in Staatsbesitz über. Der letzte Abt war der 1798–1810 regierende Bernhard Galbiers. Die Lateinschule wurde 1816 geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Rauden wurde 1812 mit seinem Besitz an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] verkauft. 1820 wechselte Rauden jedoch wiederum den Besitzer. Landgraf [[Victor Amadeus (Hessen-Rotenburg)|Victor Amadeus von Hessen-Rothenburg]] erhielt den Komplex als Ausgleich für anderweitige Landverluste bei Änderungen der Grenzziehung im Jahre 1815.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt; 1821 vom preußischen König zum [[Herzogtum Ratibor|Herzog von Ratibor]] erhoben, baute er ihn zu einem Residenzschloss aus. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche von Rauden umgewidmet. Das Erbe und der Titel fielen nach seinem Tode 1834 an den [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)#Herzöge von Ratibor und Fürsten von Corvey|Viktor von Hohenlohe-Waldenburg-Schillingfürst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klostergebäude und die Kirche wurden während des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt.  Das Klostergebäude blieb noch bis vor wenigen Jahren im verwahrlosten Zustand. Seit 1998 finden umfassende Renovierungsarbeiten statt. Heute gehört das ehemalige Zisterzienserkloster Rauden der [[Bistum Gleiwitz|Diözese Gleiwitz]], die 2009 in den Klostergebäuden eine Bildungseinrichtung mit mehreren Tagungssälen sowie Übernachtungsmöglichkeiten betreibt. Das neue Diözesanmuseum des Bistums Gleiwitz wird dort seinen Sitz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Klostergebäude liegt ein englischer Landschaftspark aus der Zeit um 1849.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
Die erste Klosterkirche im Stil der [[Frühgotik]] wurde 1300 vollendet. Zwischen 1696 und 1716 wurde die Kirche im Stil des [[Barock]] renoviert. Im Jahr 1724 wurde vor dem Haupteingang ein achteckiger Turm mit Haube erbaut. Bis 1790 wurde die Fassade barock umgestaltet. Die Kirche brannte während des Zweiten Weltkrieges 1945 aus. In den Jahren 1947–1950 wurde die Pfarrkirche restauriert, dabei wurde der gotische Zustand aus dem frühen 14. Jahrhundert zugrunde gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich eine 1723 bis 1726 errichtete barocke Marienkapelle mit dem Bild der „Muttergottes von Rauden“. Das mehrfach veränderte Bild stammt vermutlich in seinem Grundbestand aus dem 15. Jahrhundert. 1990 wurde es restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klostergebäude ==&lt;br /&gt;
Das zweistöckige, quadratische [[Klausur (Kloster)|Klausurgebäude]] mit [[Kreuzgang]] und Garten wurde zwischen 1671 und 1680 auf Resten eines gotischen Vorgängerbaues errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocken Formen der Umbauten im 18. Jahrhundert sind heute in der Anlage erkennbar. Die Westfassade ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Formen des späten [[Barock]]. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage zum herzoglichen Schloss ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Residenz des Abtes schließt sich im Norden an das Klausurgebäude an. Das 1730 errichtete Gebäude wurde zwischen 1901 und 1939 barockisiert. An einer Ecke des Hauses befindet sich ein Turm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt; Nach der polnischen Übernahme der Region wurde das Innere im politisch erwünschten Stil der [[Gotik]] restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klostergebäude befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte des Zisterzienserordens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Grüger: &amp;#039;&amp;#039;Rauden, Zisterzienserabtei&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität zu Breslau&amp;#039;&amp;#039; 22 (1981), S. 33–49.&lt;br /&gt;
* [[August Potthast]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ehemaligen Cistercienserabtei Rauden in Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;. Festgabe zur sechsten Säcularfeier ihrer Gründung, Leobschütz. Bauer. 1858. VIII, 308 S.&lt;br /&gt;
* [[Georg Hyckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Raudens letzte Tage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ratiborer Heimatbote&amp;#039;&amp;#039; 1933.&lt;br /&gt;
* [[Alfons Nowack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Priester der Zisterzienserabtei [[Rudy (Kuźnia Raciborska)|Rauden OS]]. 1682 – 1810. (1856) 106 Lebensskizzen nach dem handschriftlichen Catalogus des Stiftes.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1935.&lt;br /&gt;
* Adolf Gessner: &amp;#039;&amp;#039;Abtei Rauden in Oberschlesien, Quellen und Darstellungen zur schlesischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der [[Historische Kommission für Schlesien|Historischen Kommission für Schlesien]], Holzner-Verlag, Kitzingen-Main 1952.&lt;br /&gt;
* Wolfgang F. Reddig: &amp;#039;&amp;#039;Die Zisterzienserabtei Rauden&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Knefelkamp, Wolfgang F. Reddig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Landschaften, Zisterzienser westlich und östlich der Oder&amp;#039;&amp;#039;. Begleitband zur Ausstellung der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/O. 1999, ISBN 3-931278-19-0, S. 175–176.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franciszek Wolnik |Titel=Skriptorium und Bibliothek der Cistercienser in Gross Rauden |Sammelwerk=[[Analecta Cisterciensia]] |Band=61 |Datum=2011 |ISSN=0003-2476 |ZDB=262-8 |Seiten=299-313}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich, Frankfurt/Main 1971, S. 143–144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kloster Rauden - Nordfassade.jpg|Ehemaliges Kloster Rauden nach der Renovierung 2011&lt;br /&gt;
Rudy - Kaplica NMP.JPG|Die Kapelle der Muttergottes von Rauden&lt;br /&gt;
Rudy - Klasztor i kościół.jpg|Kirche und Kloster&lt;br /&gt;
Rauden - Ausstellungssaal.jpg|Ausstellung: Säkularisation in Schlesien 1810. Ausstellungssaal Bildungseinrichtung der Diözese Gleiwitz, Rudy (2010)&lt;br /&gt;
Rudy - Nawa główna.JPG|Kircheninneres&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudy Monastery|Kloster Groß Rauden}}&lt;br /&gt;
* [https://rudy-opactwo.pl/ Bildungseinrichtung der Diözese Gleiwitz in Rauden]&lt;br /&gt;
* [https://romanpeterblog.wordpress.com/2017/02/15/rauden-kloster-schloss-oberschlesien-im-wald-rudy/ Rauden, eine oberschlesische Kulturstätte im Walde]&lt;br /&gt;
* [https://gebaut.eu/pontigny_romanik_gotik/pontigny_romanik_gotik.html Gebaut.eu: &amp;#039;&amp;#039;Burgundische Romanik – Pontigny – Zisterziensergotik&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4491797-1|VIAF=246950403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Polen|Rauden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säkularisiertes Kloster|Rauden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Schlesien|Zisterzienserabtei Gross Rauden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kuźnia Raciborska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Woiwodschaft Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenlohe (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1258|Rauden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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