<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Rastede</id>
	<title>Kloster Rastede - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Rastede"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Rastede&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T14:53:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Rastede&amp;diff=307226&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28161-0: /* Klostermühle Hankhausen */ Das Cafe ist pleite. steht leer.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Rastede&amp;diff=307226&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-28T09:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Klostermühle Hankhausen: &lt;/span&gt; Das Cafe ist pleite. steht leer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Rastede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war im [[Mittelalter]] ein [[Kloster]] in [[Rastede]] bei [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Klosters in Rastede geht auf das Jahr 1091 zurück. Als Gründungsstifter gelten Graf Huno und seine Frau Willna. Der [[Graf]]entitel ist umstritten, daher wird angenommen, dass sie eher durch ihre Besitztümer eine grafenähnliche Verfügungsgewalt hatten. Beide wollten sich mit der Gründung des Klosters ein geistliches Denkmal setzen. Zunächst planten sie ein [[Ordensschwester|Nonnenkonvent]] bzw. ein [[Kanoniker]]stift. Da Huno vor der [[Weihe (Religion)|Weihe]] des Klosters verstarb, vollendete ein Friedrich, möglicherweise Hunos Sohn, die Gründung des Klosters, das schließlich 1091 als [[Benediktiner]]-Kloster zu Ehren der [[Jungfrau Maria]] geweiht wurde. Fünf Jahre später, im Jahre 1096, wurde auch die Klosterkirche geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glanzzeit ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde von Huno und Willna mit reichlich Besitztümern ausgestattet. So besaß das Konvent bald Ländereien in und um Rastede, im [[Landkreis Ammerland|Ammerland]], in [[Rüstringen]], östlich der [[Weser]] bis [[Bardowick]] und [[Lüneburg]], sowie im Gebiet um [[Syke]] bei [[Bremen]]. Zusätzlich kamen von Friedrich (verzeichnet auf einer [[Papst]]urkunde von [[1124]]) [[Westfalen|westfälischer]] Besitz in [[Soest]], [[Lüdenscheid]], [[Iserlohn]] und [[Arnsberg]] dazu. Durch die Zahlung der [[Zehnt]]s der Bauern und die daraus resultierende materielle Unabhängigkeit der Mönche wurde das Kloster Rastede schnell zu einem geistigen Zentrum der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert fiel die Schutz- und Verfügungsgewalt durch verwandtschaftliche Beziehungen an die [[Egilmar I. (Oldenburg)|Egilmaringen]], eben jene Familie, die später als Grafen von Oldenburg das [[Haus Oldenburg]] gründen sollten. Diese sahen die [[Vogt]]ei über ihr neues „Hauskloster“ als willkommenes Mittel zur Erweiterung des eigenen Machtbereiches; nicht immer mit positiven Folgen für die Mönche. Da die Belastung der Bauern Ende des 13. Jahrhunderts sehr groß wurde, sahen sich viele Bauern gezwungen aus dem Herrschaftsgebiet auszuwandern. Auch kriegerische Handlungen, zum Beispiel die [[Schlacht bei Altenesch]] in [[Stedingen]], sorgten für Einkommensverluste und Verluste von Menschenleben bei den Bauern. Die Mönche waren aber finanziell von deren Zahlungen abhängig, um ihren eigenen relativ hohen Lebensstandard zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 15. Jahrhunderts war die Klosterkirche auch Grabstätte der Oldenburger Grafen. Die Aufgabe der Mönche bestand im Gebet um das Seelenheil des Herrscherhauses. Außerdem standen die Geistlichen den Grafen mit ihren künstlerischen Fähigkeiten und ihrer (für diese Zeit) hohen Bildung zur Verfügung. So fertigte der Mönch Hinrich Gloysteen im Jahr 1336 im Auftrage von Johann III. den Oldenburger [[Sachsenspiegel]], eine handschriftliche Kopie des [[Sachsen|sächsischen]] Rechtstextes in [[niederdeutsche Sprache|niederdeutscher Sprache]]. Ein weiterer Mönch aus dem Kloster fügte kunstvolle [[Miniaturmalerei|Miniaturen]] hinzu. Noch heute lagert im [[Niedersächsisches Landesarchiv|Niedersächsischen Landesarchiv]], [[Niedersächsisches Landesarchiv (Standort Oldenburg)|Standort Oldenburg]] eine Pergamenthandschrift der aus dem Orden stammenden &amp;#039;&amp;#039;Rasteder Chronik&amp;#039;&amp;#039; (um 1450 von [[Heinrich Wolters]] verfasst&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Schmidt (Historiker)|Heinrich Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolters, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S.&amp;amp;nbsp;816–817 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/u-z.pdf PDF]; 10,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;) und das um die Gründerzeit des Klosters begonnene &amp;#039;&amp;#039;Buch des Lebens (&amp;quot;Liber vitae historia monasterii Rastedensis&amp;quot;)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v369656 |titel=NLA OL Best. 23 -1 Ab Nr. 1 – Rasteder Chronik mit dem Li… – Arcinsys Detailseite |zugriff=2018-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Schriftstücke sind heute wichtige Quellen bei der Erforschung der mittelalterlichen Geschichte in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1476 befestigte der Oldenburger Graf [[Gerd der Mutige]] das Kloster mit einer Grabenanlage und Mauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reformation]] verlor das Kloster seine geistliche Grundlage. Durch Rentenzahlungen an die Mönche gelang es Graf [[Christoph von Oldenburg]], [[Domherr]] in [[Köln]] und Bruder des amtierenden Grafen [[Anton I. (Oldenburg)|Anton I.]], Provisor (&amp;#039;&amp;#039;Verwalter&amp;#039;&amp;#039;) des aussterbenden Ordens zu werden. Nachdem der letzte Mönch 1529 das Kloster verlassen hatte, verglich sich Christopher mit seinen Brüdern und baute sich eine ‚gemächliche Wohnung‘ am Kloster. Mit dem Tode des ehemaligen Domherrn im Jahre 1566 verlor das Gebäude auch den letzten Anschein kirchlicher Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Klosters in Rastede beginnt der Anfang des [[Schloss Rastede]], das an gleicher Stelle errichtet wurde.&lt;br /&gt;
Vom Abtsgebäude sind heute noch die Kellergewölbe erhalten. Ebenso einige romanische Säulen, welche hinter dem Schloss im Park stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte des Klosters ==&lt;br /&gt;
* Detmar (1091–1123)&lt;br /&gt;
* Sweder (1123–1124)&lt;br /&gt;
* Simon (1124–1142)&lt;br /&gt;
* Siward (1142–1157)&lt;br /&gt;
* Donatian (1158–1184)&lt;br /&gt;
* Meinrich (1185–1226)&lt;br /&gt;
* Conrad (1227–1239)&lt;br /&gt;
* Lambert (1240–1260)&lt;br /&gt;
* Willekin von Mercele (1260–1267), wechselte ans [[St.-Paul-Kloster (Bremen)|Paulskloster vor Bremen]]&lt;br /&gt;
* [[Otto I. (Rastede)|Otto]] (1267–1285), kam vom Paulskloster&lt;br /&gt;
* Albert (1285–1292)&lt;br /&gt;
* Gottschalk (1292–1295)&lt;br /&gt;
* Heinrich von Nienburg (1295–1302)&lt;br /&gt;
* Arnold (1302–1317)&lt;br /&gt;
* Johannes (1317–1347)&lt;br /&gt;
* Helmerich (1347–1374)&lt;br /&gt;
* Oltmann (1374–1380)&lt;br /&gt;
* Otto Schepel (1380–1389)&lt;br /&gt;
* Heinrich (1389–1401)&lt;br /&gt;
* Reiner Reinerus (1401–1437)&lt;br /&gt;
* Johannes Fabri (1437–1444)&lt;br /&gt;
* Johannes von Gröpelingen (1444–1472)&lt;br /&gt;
* Erpold (1472–1499)&lt;br /&gt;
* Bernhard (1499–1504)&lt;br /&gt;
* Johannes Hesse (1504–1529)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klostermühle Hankhausen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klostermuehle Hankhausen.jpg|mini|Klostermühle Hankhausen im Schweizerstil]]&lt;br /&gt;
1280 erwarb der damalige Abt [[Otto I. (Rastede)|Otto]] laut Klosterchronik „die Mühle nahe beim Kloster mitsamt dem danebenliegenden Hof des Meiers“. Hierbei handelt es sich um die heutige Wassermühle in Hankhausen, einem Teil Rastedes. Sie war eine von mindestens zwei klostereigenen Mühlen. Eine 2. Wassermühle befand sich südöstlich des Klosters im Abtsbusch. Mit dem geistigen Niedergang des Klosters und die Übernahme der Gebäude durch die Oldenburger Grafenfamilie wechselte auch die Klostermühle in deren Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Dänenzeit&amp;#039;&amp;#039; in der Grafschaft Oldenburg wurde die Mühle veräußert. 1782 kaufte Herzog [[Peter I. (Oldenburg)|Peter Friedrich Ludwig]], der auch das Schloss Rastede erwarb, die Mühle zurück und gliederte sie dem Schlosspark an. In Erinnerung an einen Bildungsurlaub in [[Bern]] ließ er das Gebäude im heutigen [[Schweizerstil]] umbauen. Im rechten Kellerraum befinden sich noch alte, wiederverwendete Holzkonstruktionen des Vorgängerbaues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 ist die Hankhauser Klostermühle Gemeindebesitz geworden und 1978 wieder an private Hand verkauft worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Nistal: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaiser von Rastede: Barbarossa-Verehrung als politisches Signal&amp;#039;&amp;#039; (mit Erläuterungen zur Entstehung und Bedeutung der Liber vitae historia monasterii Rastedensis&amp;#039;&amp;#039;) in: Oldenburger Jahrbuch 2017 S. 9-26, Oldenburg, Isensee-Verlag&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Friedrich W. Scheele: &amp;#039;&amp;#039;Zur Oldenburger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels aus dem Kloster Rastede&amp;#039;&amp;#039;, Isensee Oldenburg, Oldenburg Juni 1997, ISBN 3-89598-286-5&lt;br /&gt;
* Michael Kusch: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 900. Jahrestag der Gründung von Kloster Rastede&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Littmann, Oldenburg 1991&lt;br /&gt;
* Heinrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Benediktinerklosters Rastede&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächs. Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 90 (1992), S. 7–30&lt;br /&gt;
* Margarethe Pauly: &amp;#039;&amp;#039;Die Wassermühle zu Hankhausen, Beitrag zur Mühlen-, Hof- und Familiengeschichte&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Rasteder Archivbote&amp;#039;&amp;#039;, Sonderausgabe August 1989, Isensee-Verlag&lt;br /&gt;
* Dirk E. Zoller: &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktionsversuch des ehemaligen Benediktinerklosters in Rastede&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;der sassen speyghel, Sachsenspiegel – Recht – Alltag&amp;#039;&amp;#039;, Beiträge und Katalog  zur  Ausstellung, Band 2, Oldenburg 1995, Isensee-Verlag, ISBN 3-89598-241-5&lt;br /&gt;
* [[Dieter Zoller]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Rastede und die Ulrichskirche&amp;#039;&amp;#039; in  &amp;#039;&amp;#039;Der Spieker&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift der Studiogalerie, 1983, Rastede&lt;br /&gt;
* Dieter Zoller: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur archäologischen Landesaufnahme für den Landkreis Ammerland, Gemeinde Rastede&amp;#039;&amp;#039; in Oldenburger Jahrbuch 1978/79 S 327-329, Oldenburg, Isensee-Verlag&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klostersäulen von Rastede&amp;#039;&amp;#039;, S. 57–59, in: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Landbuch-Verlag, Hannover 1992, ISBN 3-7842-0479-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/14/32.61/N |EW=8/12/6.82/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Rastede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Niedersachsen|Rastede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rastede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rastede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Landkreis Ammerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Ammerland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28161-0</name></author>
	</entry>
</feed>