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	<title>Kloster Posa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:36:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-15T19:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Posa Stein.jpg|mini|links|hochkant|Namensstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Posa Außenmauer mit angrenzenden Friedhof.jpg|mini|Außenmauer mit angrenzendem Garten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Posa Taubenhaus.jpg|mini|links|hochkant|Taubenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Posa Wirtschaftsgebäude.jpg|mini|Sogenanntes „Abtshaus“]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Benediktinerkloster]] Posa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bosau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, liegt im westlichen Randgebiet der Stadt [[Zeitz]] in [[Sachsen-Anhalt]] am [[Fockendorfer Grundbach]] und wurde auf der [[Wenden|slawischen]] [[Gauburg]] [[Puonzowa]] errichtet, welche allgemein in das 9. und 10. Jahrhundert datiert wird. Die Gauburg bestand aus einer [[Hauptburg]] auf dem [[Bergsporn]] und einer [[Vorburg]], die sich östlich der [[Kernburg]] auf der [[Hochfläche]] in Richtung [[Tröglitz]] erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungslegende ==&lt;br /&gt;
Der Legende nach ist die Gründung dieser christlichen Einrichtung auf slawischem Boden einem Traum zu verdanken. In diesem sei einem zum [[Christentum]] bekehrten Slawen die [[Jungfrau Maria]] erschienen und habe ihn angehalten, dem [[Naumburg (Saale)|Naumburger]] [[Bischof]] [[Dietrich I. von Naumburg|Dietrich I.]] das Gebot zur Gründung des Klosters auf dem Posaer Bergsporn, auf dem die ehemalige Gauburg stand, zu überbringen. Da der Bischof ihm nicht glaubte, sprach er zum Beweis das Gebet, welches Bischof Dietrich jeden Morgen still für sich abhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Obstbäume-Zeitz.jpg|mini|Obstplantage unterhalb des Klosters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian zeitz 1650 wikipedia.jpg|mini|links|Stadtansicht von Zeitz mit Kloster Posa (ganz links), Merian-Stich 1650 nach älterer Zeichnung von [[Wilhelm Dilich]] ]]&lt;br /&gt;
Am Tag von [[Mariä Geburt]], dem 8. September 1114, wurde zunächst eine hölzerne [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] geweiht. 1115 begann der Bau einer steinernen [[Klosterkirche]] durch [[Kloster Hirsau|Hirsauer]] [[Mönche]] unter der Leitung von Abt Eck(en)bert. Der [[Hauptaltar]] wurde nach sieben Jahren Bauzeit, am 8. September 1121, durch Bischof Dietrich der Jungfrau Maria geweiht. 1122 war das gesamte Kloster fertiggestellt und umfasste insgesamt sieben [[Altar|Altäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 1123 wurde Bischof Dietrich, nach &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Hartmann&amp;#039;&amp;#039; ein Angehöriger des Adelsgeschlechts der [[Reginbodonen]], von einem slawischen Laienbruder am Altar niedergestochen und starb drei Tage später an seinen Verletzungen. Durch diese Entweihung des Hauptaltars wurde eine erneute Weihung nötig, die im September 1124 durch die Bischöfe [[Richwin (Naumburg)|Richwin von Zeitz-Naumburg]] und Arnold von Merseburg vorgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Einigung am 12. Mai 1212 zwischen dem Markgrafen [[Dietrich (Meißen)|Dietrich von Meißen]] und dem Abt des Klosters Bosau verzichtete Letzterer gegen eine Entschädigung von 250 Mark auf Ansprüche gegenüber Stadt und Stadtkirche [[Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im Jahre 1573 im Zuge der Reformation aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 fand eine 900-Jahr-Feier statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KlosterPosaWeinberg.JPG|mini|Historischer Weinberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinroute-Elster.jpg|mini|Infotafel zur Weinroute]]&lt;br /&gt;
Bis zum 18. Jahrhundert wurde am Kloster Wein angebaut. 1998 wurden u.&amp;amp;nbsp;a. vom [[Reinhard Höppner|Ministerpräsidenten]] die ersten Reben nach über 200 Jahren gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weinhof-kloster-posa.de/ Website des Weinhofs]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster ist derzeit der nördliche Endpunkt der [[Saale-Unstrut-Region|Weinroute Weiße Elster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Drößler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte, Rolle und Bedeutung des Benediktinerklosters Bosau (Posa)&amp;#039;&amp;#039;, in: Rudolf Drößler (Hrsg.): Stadt Zeitz, Bd. 2: Die Zeit der Bischöfe. Von der Verlegung des Bischofssitzes nach Naumburg und der Rückkehr der Bischöfe in ihre alte Residenz bis zum Beginn der Reformation 1517, Langenweißbach 2009, S. 130–201, ISBN 978-3-937517-87-2.&lt;br /&gt;
* Jürgen K. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Posa bei Zeitz im 12. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Elsteraue 2010, ISBN 978-3-00-031453-7.&lt;br /&gt;
* Renate Schipke: &amp;#039;&amp;#039;Scriptorium und Bibliothek des Benediktinerklosters Bosau bei Zeitz&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 2000, ISBN 3-447-04207-9.&lt;br /&gt;
* Reinhard Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Baugeschichte des Klosters Posa&amp;#039;&amp;#039;, in: Reinhard Schmitt: Beiträge zur Baugeschichte von Dom St. Peter und Paul Schloß Moritzburg und Kloster Posa in Zeitz, Halle 2008, S. 94–144, ISBN 978-3-89812-569-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-posa.de/ Homepage von Kloster Posa]&lt;br /&gt;
* [https://www.lda-lsa.de/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/presseinformationen/27624-kloster-posa Bericht (2024) über Ausgrabungen]&lt;br /&gt;
* [http://digital.slub-dresden.de/id281182221 Kopialbuch des Klosters] (Digitalisat der [[SLUB Dresden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Zeitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4604462-0|VIAF=166729791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/3/7.98/N |EW=12/9/15.35/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Posa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Sachsen-Anhalt|Posa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Zeitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zeitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
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