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	<title>Kloster Plasy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Plasy&amp;diff=224165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-03T16:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Kloster Plasy&lt;br /&gt;
 | Bild = Kostel a klášter Plasy (023).jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Klosterkirche&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{CZE}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Insigne Cechicum.svg|18px]] [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 49/56/04/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 13/23/27/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = CZ&lt;br /&gt;
 | Nummer = &lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1146&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1785&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Langheim]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation =&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Plasy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kloster Plaß&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Zisterzienser]]kloster in [[Plasy]] im [[Okres Plzeň-sever]] in [[Tschechien]] und ein [[Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)|Nationales Kulturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klášter (Plasy) sýpka.JPG|mini|Kornhaus mit Kapelle]]&lt;br /&gt;
Das Zisterzienserkloster wurde 1146 durch den böhmischen König [[Vladislav II.]] als Tochterkloster des [[Kloster Langheim|Klosters Langheim]] in [[Oberfranken]] aus der [[Filiation (Orden)|Filiation]] der [[Primarabtei]] [[Kloster Morimond|Morimond]] gegründet. 1431 wurde das Kloster nach der [[Schlacht bei Taus]] unter dem Feldherrn [[Andreas Prokop]] von den [[Hussiten]] niedergebrannt, blieb aber als Kloster bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage wurde mehrfach aus- und umgebaut. Umfangreiche Umbauten erfolgten zwischen 1685 und 1740 durch die Architekten [[Jean Baptiste Mathey]], [[Jan Blažej Santini-Aichel]] und [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur des [[Barock]] wurde in den Kapellen und in den Gängen des ersten Stockes durch [[Fresko]]malerei von F. A. Müller, J. A. Pink und [[Josef Kramolín]] ergänzt. Das Bauwerk war von 1826 bis 1945 im Besitz des Fürstenhauses [[Metternich (Adelsgeschlecht)|Metternich]], die es zu einer Residenz umgestalten ließen. In der St. Wenzels-Kirche mit dem anschließenden alten Friedhof von Plasy befindet sich die [[Grablege]] des Fürsten [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Grundherrschaft]] des Klosters gehörte eine [[Propstei (Kirche)|Propstei]] mit der [[Wallfahrtskirche]] [[Mariánská Týnice]]. Die Zisterzienser betrieben mittels des Wassers des &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Stollens&amp;#039;&amp;#039;, wie ein Kanal genannt wurde, eine Mühle und ein Sägewerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio prag&amp;quot;&amp;gt;[http://www.radio.cz/de/artikel/132216 Bunker unter der Prälatur: Zisterzienserkloster Plasy] auf [[Radio Praha|Radio Prag]] vom 2. Oktober 2010, abgerufen am 2. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Landesherrn [[Joseph II.]] wurde das Kloster zugunsten des [[Religionsfonds]] aufgelöst und 1826 von [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich]] erworben, der es umbauen ließ und den dazugehörigen Großgrundbesitz, vor allem die Waldgebiete, durch fortschrittliche Ökonomie in ihrem wirtschaftlichen Ertrag förderte. 1918 gelangte der Besitz an die neu gegründete [[Tschechoslowakei]]. 1945 wurden die Nachfahren der [[Metternich (Adelsgeschlecht)|Fürsten Metternich-Winneburg]] durch die [[Beneš-Dekrete]] enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Februarumsturz|kommunistischen Herrschaft]] in der [[Tschechoslowakei]] wurde das Klostergebäude für verschiedene Zwecke verwendet und verfiel. Im Keller unter der Prälatur wurde in den 1960er Jahren als Reaktion auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Eiserner Vorhang]]&amp;#039;&amp;#039; genannten Grenzstreifen zu [[Bayern]] ein [[Schutzraum]] der Zivilverteidigung installiert. Dabei wurde der alte Barockkeller zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio prag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde mit einer Restaurierung der Gebäude begonnen, zwei Jahre später wurde die Klosteranlage zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Das Gebäude der Prälatur wurde vom Denkmalamt für ein Museum der Technik zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio prag&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2015 wurde vom [[Technisches Nationalmuseum|Technischen Nationalmuseum]] ein Museum für [[Architektur]]geschichte eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio prag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kloster befindet sich eine Gemäldesammlung der Familie [[Karel Stretti|Stretti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kostel a klášter Plasy (018).jpg|Eingang in den Konvent&lt;br /&gt;
Plasy, Czech town - monastery, court.jpg|Kreuzgang&lt;br /&gt;
Areál cisterciáckého kláštera v Plasích.jpg|Luftansicht (2007)&lt;br /&gt;
Plasy, Czech town - monastery, large hall.jpg|Interieur des Konvents&lt;br /&gt;
Kaple Plasy, 31 interiér horní patro.jpg|Königskapelle, Obergeschoss, Inneres&lt;br /&gt;
Kaple Plasy, 25 hlavice přípora 2.jpg|Königskapelle, Kapitell&lt;br /&gt;
Kostel a klášter Plasy (058).jpg|Museum für Architekturgeschichte im ehemaligen Wirtschaftstrakt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Anlage ==&lt;br /&gt;
Die später barockisierte Klosterkirche geht auf einen romanischen Bau zurück, den der [[Erzbistum Olmütz|Olmützer]] Bischof [[Robert von England|Robert]] 1204 weihte und dessen Disposition (dreischiffiges Langhaus, wobei die Seitenschiffe durch Pfelner abgeschieden sind, Querhaus und Presbyterium mit halbrund geschlossener [[Apsis]]) noch im bestehenden Bau erkennbar ist. Auffällig ist das Fehlen von Querhauskapellen. Vom ursprünglich südlich anschließenden [[Kreuzgang]] gibt es keine Reste mehr. Das Langhaus wurde noch im 13. Jahrhundert nach Osten verlängert. Das Klostergeviert wurde bis 1628 neu errichtet. Nordöstlich des Chorabschlusses steht die gotische zweistöckige Königskapelle, die aus dem barocken Getreidespeicher hervortritt; ihr Erdgeschoss ist dem böhmischen Landesheiligen [[Wenzel von Böhmen|Wenzel]] geweiht, das wesentlich höhere Obergeschoss mit kelchförmigen Dienstkapitellen der hl. [[Maria Magdalena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der mittelalterlichen Einfriedung des Klosters ist ein in ein Wirtschaftsgebäude integrierter viereckiger Turm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 realisierte die Lichtkünstlerin [[Claudia Wissmann]] ihre Installation &amp;#039;&amp;#039;Night Falls – Light Falls&amp;#039;&amp;#039; für den Innenhof des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Night Falls – Light Falls.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Wissmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit und ihre Cadrage.&amp;#039;&amp;#039; Ardey-Verlag, Münster 1999, ISBN 3-87023-117-3, S. 16–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jiři Kuthan: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Baukunst der Zisterzienser in Böhmen und in Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1982, ISBN 3-422-00738-5, S. 122–135.&lt;br /&gt;
* Emanuel Poche: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in der Tschechoslowakei: Böhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1986, ISBN 3-422-00377-0, S. 430–432.&lt;br /&gt;
* Kateřina Charvátová, Dobroslav Líbal: &amp;#039;&amp;#039;Plasy.&amp;#039;&amp;#039; In: Daniela Houšková (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Řád cisterciáků v českých zemích ve středověku – Sborník vydaný k 850. výročí založení kláštera v Plasech.&amp;#039;&amp;#039; Unicornis, Praha 1994, ISBN 80-901587-1-4, S. 44–46.&lt;br /&gt;
* Lillian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen. Kulturbild einer Landschaft, Kunstlandschaft des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 1966, S. 118 f.&lt;br /&gt;
* [[Bernard Peugniez]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Guide Routier de l’Europe Cistercienne&amp;#039;&amp;#039;. Editions du Signe, Straßburg 2012, S. 1078.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plasy Monastery|Kloster Plasy}}&lt;br /&gt;
* [https://klaster-plasy.cz/ Website des Klosters]&lt;br /&gt;
* [https://muzeum-plasy.cz/ Museum für Architekturgeschichte Plasy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5132216-X|VIAF=123639376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Tschechien|Plasy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkloster in Tschechien|Plasy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Plzeň-sever]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plasy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Plzeň-sever]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Plzeň-sever]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1146|Plasy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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