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	<title>Kloster Petschenga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:39:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-20T06:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Petschenga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Печенгский монастырь}}) ist ein [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxes]] [[Kloster]] an der Mündung des Flusses [[Petschenga (Fluss)|Petschenga]] in die [[Barentssee]], also rund 135 km westlich der heutigen Großstadt [[Murmansk]]. Es wurde 1533 vom [[Nowgorod]]er Mönch [[Tryphon von Petschenga|Tryfon von Petschenga]] gegründet und war lange Zeit das nördlichste Kloster der Welt. Seit 1997 entsteht es wieder neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1533–1764 ===&lt;br /&gt;
Trifon machte es sich zur Aufgabe, nach dem Vorbild des [[Solowezki-Kloster]]s die [[Samen (Volk)|Samen]] zum Christentum zu bekehren. Das Kloster wuchs rasch an und zählte 1572 bereits rund 50 Mönche und 200 Laienbrüder. 1583, sechs Jahre nach Trifons Tod, wurde das Kloster von den [[Schweden]] geplündert und niedergebrannt. Bei diesem Angriff starben zeitgenössischen Berichten zufolge 51 Mönche und 65 Laien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1591 gab Zar [[Fjodor I. (Russland)|Fjodor&amp;amp;nbsp;I.]] den Auftrag zu einer Neugründung des Klosters nahe der Stadt [[Kola (Stadt)|Kola]], doch bereits 1619 wurde auch dieses neue Kloster ein Raub der Flammen. Letztlich wurde es in die Stadt selbst verlegt. Da sich kaum noch Novizen fanden, beschloss die [[Heiligster regierender Synod|Heilige Synode]] 1764 schließlich seine Auflösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886–1944 ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Kolonisation und Russifizierung der [[Halbinsel Kola]] im späten 19. Jahrhundert kam es wiederum zu einer Neugründung. 1886 wurde das Kloster an seinem ursprünglichen Standort an der Barentssee wieder aufgebaut. Es bestand seither aus zwei Häusern, dem „Oberen Kloster“, das dem Klostergründer Trifon und den 116 Märtyrern des Schwedenangriffs von 1589 geweiht war, sowie dem „Unteren Kloster“ am Meeresufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde das Petschenga-Gebiet und somit auch das Kloster dem 1917 unabhängig gewordenen [[Finnland]] zugeschlagen, und blühte in dieser Zeit weiter auf. Am Ende des [[Fortsetzungskrieg]]es 1944 flohen die Mönche vor dem Vormarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] ins finnische Landesinnere, die Klostergebäude wurden im Krieg zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petschenga fiel an die Sowjetunion, und so schlossen sich die Mönche des Klosters dem 1940 gegründeten [[Kloster Uusi Valamo]] („Neu-Valamo“) im finnischen [[Heinävesi]] an, das 1940 von den geflohenen Mönchen von dem auf einer Insel im [[Ladogasee]] gelegenen [[Kloster Walaam]] (finn. &amp;#039;&amp;#039;Valamo&amp;#039;&amp;#039;) gegründet worden war. Bis 1984, als der letzte Mönch im Alter von 100 Jahren starb, bildeten die Mönche von Petschenga eine autonome Bruderschaft innerhalb des Klosters Uusi-Valamo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1997 ===&lt;br /&gt;
1997 verfügte die Russisch-Orthodoxe Kirche wiederum eine Neugründung des Klosters an seinem ursprünglichen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Petsamo Church.jpg|Die Klosterkirche um 1911&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Ellisif Wessel&lt;br /&gt;
 Alaluostari.jpg|Die Kirche in den 1940er Jahren&lt;br /&gt;
 Pechenga Monastery entrance gate (2014).jpg|Eingang zum wiedererrichteten Kloster&lt;br /&gt;
 Pechenga Monastery buildings (2014).jpg|Moderne Gebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Klöstern in Russland]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Walaam]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Uusi Valamo]] in Finnland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. V. Nikolskij: &amp;#039;&amp;#039;Монастыри. Энциклопедический словарь&amp;#039;&amp;#039;. Publikationen des Moskauer Patriarchats 2000.&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=69/33/20.12/N |EW=31/13/16.41/E |type=landmark |region=RU|dim=250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pechenga Monastery}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Russland|Petschenga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisch-orthodoxes Kloster|Petschenga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Oblast Murmansk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkloster|Petschenga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samische Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1533|Petschenga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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