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	<title>Kloster Pegau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:48:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Pegau&amp;diff=1582476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-06T11:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster St. Jakob in Pegau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Benediktiner]]kloster, das sich in der Stadt [[Pegau]] befand. Es war eine der ältesten Klostergründungen in Sachsen. Bekannt wurde es vor allem durch die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Annales Pegaviensis&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Pegauer Annalen]]&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Jahr 1155, die eine bedeutende  mittelalterliche Geschichtsschreibung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Markgraf von [[Mark Meißen|Meißen]] und der [[Mark Lausitz|Lausitz]] [[Wiprecht von Groitzsch]] gründete im Jahr 1091 das Benediktinerkloster St. Jakob in Pegau. Er plante es als [[Hauskloster]] und [[Grablege]]. Fünf Jahre später wurde das Kloster geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des ersten Abtes Bero († 1100) wurde Windolf von Padberg († 1. Mai 1156 in [[Schkölen]]) zweiter Abt (1101–1150), zuvor war er Stiftsherr zu [[St. Martin (Heilbad Heiligenstadt)|St. Martin, Aureus und Justinus]] in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] sowie Leiter der Klosterschule in [[Corvey]], welchen Wiprecht im Jahr 1101 nach Pegau holt. Windolf sorgt für das erste wirtschaftliches Erblühen des Klosters. Vom Kloster aus wurde die [[Ostkolonisation]] in Richtung [[Mulde (Fluss)|Mulde]] vorangetrieben. Die ersten Siedler holte hierfür Wiprecht II. aus [[Franken (Region)|Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch schwere Verbrennungen gezeichnet, die er sich auf seinem Besitz in [[Halle (Saale)|Halle]] zugezogen hatte, legte Wiprecht im Jahr 1124 seine weltliche Macht ab, trat dem Kloster bei und starb kurze Zeit später. Er wurde seinem Wunsch gemäß im Kloster begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1155 wurden von einem Pegauer Mönch die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Annales Pegaviensis&amp;#039;&amp;#039;, die Pegauer Annalen verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Schicksalsschlag erlebte das Kloster im Jahr 1156, als es bis auf das Schlafhaus abbrannte. Nur vier Jahre später konnte der Bischof Johann I. von [[Bistum Merseburg|Merseburg]] die wiederaufgebaute Klosterkirche einweihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1172 erneuerte Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] dem Pegauer Kloster das Münz- und [[Marktrecht]] und sicherte so dessen wirtschaftliche Bedeutung. Als münzberechtigte Abtei prägte das Kloster [[Sächsische Münzgeschichte#Geistliche Brakteaten|geistliche Brakteaten]], die als unverwechselbares Kennzeichen ein großes [[Krückenkreuz]] und meist eine Namensumschrift haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mcsearch.info/record.html?id=38093 mcsearch.info] Pegau, Abtei. Siegfried von Rekkin, 1185–1224. Brakteat. Slg. Löbb. 376. Slg. Hohenst. 814. Slg. Bonh. 961. Berger 2070.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von 1184 bis 1224 vorstehenden Abt Siegfried von Reckin erhielt im jahrelangen Kampf gegen den Bischof von Merseburg für die Romfreiheit des Klosters vor der Kurie durch einen kaiserlichen Schiedsspruch das Recht der Klosterstifter zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1198 nach dem Tod Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrichs VI.]] wurde das Kloster den Markgrafen zu Meißen unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markgraf [[Dietrich IV. (Lausitz)|Dietzmann]] zerstörte nach der [[Schlacht bei Lucka]] das Kloster. Markgraf [[Friedrich II. (Meißen) |Friedrich II.]] von Meißen ordnete im Jahr 1327 die [[Ephorie (Kirchenbezirk)|Ephorie]] [[Borna]] dem Kloster zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 kam es zur Machtverschiebung zur Stadt Pegau. Diese erwarb im Jahr 1502 die Obergerichtsbarkeit vom Kloster. Nach fast hundert Jahren Zugehörigkeit verlor das Kloster Pegau im Jahr 1522 seine Rechte an Borna. Dieses wurde im Zuge der [[Reformation]] evangelisch. 17 Jahre später folgte die Stadt Pegau nach und das Kloster wurde [[Säkularisation|säkularisiert]]. Im Jahr 1545 verkaufte der Kurfürst von Sachsen [[Moritz (Sachsen) |Moritz]] als neuer Eigentümer das Kloster für 19.500 Gulden an die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Jahr 1548 im Kloster einberufener [[Konvent (Kirche)|Konvent]], unter Teilnahme von [[Philipp Melanchthon]] und den Naumburger Bischof [[Julius von Pflug]], versuchte vergeblich eine Übereinkunft zwischen Katholiken und Protestanten herbeizuführen. 1556 erfolgte der Abriss des Klosters. Das [[Kenotaph]] Wiprechts von Groitzsch wurde danach in die [[St. Laurentius (Pegau)|St.-Laurentius-Kirche in Pegau]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* ANNALES PEGAVIENSES [http://suedraumarchiv.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=category&amp;amp;layout=blog&amp;amp;id=68&amp;amp;Itemid=526 Die Jahrbücher des Pegauer Klosters]&lt;br /&gt;
* [http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/3523 &amp;#039;&amp;#039;Benediktinerkloster Pegau&amp;#039;&amp;#039;] (GSN: 3523), in [http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/ Germania Sacra] (Abgerufen am 25. Januar 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Enno Bünz]], Dirk Martin Mütze, Christian Schuffels, Alexander Sembdner, Sabine Zinsmeyer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsisches Klosterbuch. Die mittelalterlichen Klöster, Stifte und Kommenden im Gebiet des Freistaates Sachsen - Band 3.&amp;#039;&amp;#039; Quellen und Materialien zur sächsischen Geschichte und Volkskunde Sonderband 1, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2025, ISBN 978-3-86583-816-2 (S. 1189–1234)&lt;br /&gt;
* [[Germania Benedictina]] 10: Die Mönchsklöster der Benediktiner in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen 1–2, hg. von der Bayerischen Benediktiner-Akademie, St. Ottilien 2012, S. 1195–1224.&lt;br /&gt;
* [[Hans Patze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Pegauer Annalen]], die Königserhebung Wratislaws v. Böhmen und die Anfänge der Stadt Pegau.&amp;#039;&amp;#039; JGMODtl 12, 1963&lt;br /&gt;
* Thomas Vogtherr, Thomas Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Die Äbtereihe des Benediktinerklosters St. Jakob in Pegau&amp;#039;&amp;#039;. in: Neues Archiv für Sächsische Geschichte Bd. 69/1998, S. 1–23 ([https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a046901.pdf Digitalisat]; PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.165732|EW=12.253227|region=DE-SN|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Sachsen|Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Sachsen|Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Pegau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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