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	<title>Kloster Ottmarsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T03:25:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Ottmarsheim&amp;diff=2508048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-14T07:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ottmarsheim 1.JPG|mini|Die Abteikirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Ottmarsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch: &amp;#039;&amp;#039;Othmarsheim&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Klosterstandort in [[Ottmarsheim]] im [[Elsass]], [[Département Haut-Rhin]] in [[Frankreich]]. Der Ort liegt an der historischen Fernstraße, die von [[Italien]] über [[Basel]], [[Straßburg]] und [[Mainz]] in die [[Niederlande]] führte. Dort befanden sich vom 11. bis zum 18. Jahrhundert nacheinander ein [[Benediktinerinnen]]kloster und ein adeliges Damenstift. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer Neuansiedlung von Benediktinerinnen, und zu Beginn des 21. Jahrhunderts ging das Kloster an die Kongregation &amp;#039;&amp;#039;Serviteurs de Jésus et de Marie&amp;#039;&amp;#039; über. Erhalten ist die frühere [[Abteikirche Ottmarsheim|Abteikirche]], die größtenteils im 11. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstes Kloster: Benediktinerinnen und Damenstift ==&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1030 stifteten [[Rudolf I. (Habsburg)|Rudolf von Altenburg]], ein Sohn des [[Lanzelin]] aus dem [[Habsburg|Haus Habsburg]], und seine Frau Kunigunde, das Kloster in Ottmarsheim, das ihre [[Grablege]] werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S. 1, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1049 [[Kirchweihe|weihte]] Papst [[Leo IX.]], ein Elsässer, der aus [[Eguisheim]] stammte und wahrscheinlich ein Cousin des Stifters war, die neue Kirche mit dem [[Patrozinium]] der [[Gottesgebärerin|Gottesmutter]] [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Kautzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der romanische Kirchenbau im Elsass&amp;#039;&amp;#039;. Urban, Freiburg im Breisgau 1944, S. 65; Wörner, Wörner-Hasler, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster war, wie alle Benediktinerinnenklöster, der Jurisdiktion des [[Diözese|Diözesanbischofs]], des [[Bistum Basel|Bischofs von Basel]], entzogen und direkt dem [[Papst]] unterstellt. Es entwickelte sich eine bedeutende [[Wallfahrt]] zu Reliquien des heiligen [[Quirinus von Neuss|Quirinus]], die in der Kirche verehrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S. 1, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Auseinandersetzung Rudolfs IV. von Habsburg, des späteren römisch-deutschen Königs [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] (1218–1291), mit dem Bischof von Basel wurde das Kloster Ottmarsheim 1272 von den Verbündeten des Bischofs niedergebrannt. Auch bei den Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und der [[Schweiz|Schweizerischen Eidgenossenschaft]] wurde das Kloster mehrmals schwer geschädigt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S. 4f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 1445 zerstörten die Baseler den [[Kreuzgang]] und nahmen das [[Gnadenbild]] des heiligen Quirinus mit,&lt;br /&gt;
* 1446 kamen sie erneut, brannten das Kloster nieder und nahmen die Marienstatue mit.&lt;br /&gt;
* 1525 erlitt das Kloster im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] nochmals Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äbtissin Agnes von Dormentz (1578–1584) sorgte nach der [[Reformation]] dafür, dass das Benediktinerinnenkloster in ein adeliges [[Frauenstift|Damenstift]] umgewandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S.&amp;amp;nbsp;2, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] plünderten die Schweden das Stift. Die Stiftsdamen flohen nach [[Basel]]. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 wurde Ottmarsheim französisch, die Stiftsdamen konnten zurückkehren, und [[Ludwig XIV.]] förderte das Stift.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Säkularisation#Frankreich|Säkularisation]] in Folge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde das Stift aufgelöst, 1790 entschädigungslos enteignet und 1792 auch formal aufgehoben. Die Klostergebäude wurden auf Abbruch versteigert und in der Folge mit zwei Ausnahmen abgerissen: Die ehemalige [[Abteikirche Ottmarsheim]] wurde von der politischen Gemeinde gekauft, um sie als [[Pfarrkirche]] zu nutzen. Diese Nutzung und Eigentümerschaft sind bis heute erhalten geblieben. Das 1711 erbaute Gästehaus erfuhr eine Nachnutzung als [[Gendarmerie]]kaserne und blieb so ebenfalls erhalten. Es wurde ab dem 19. Jahrhundert wieder als Benediktinerinnenkloster genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Wörner-Hasler, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederansiedlung von Benediktinerinnen  und Übergang an die Serviteurs de Jésus et de Marie ==&lt;br /&gt;
1848 ließen sich Schweizer Benediktinerinnen, die dort vertrieben worden waren,  mit örtlicher privater Hilfe in Ottmarsheim neben der ehemaligen Abteikirche nieder und bauten ein Klostergebäude, das &amp;#039;&amp;#039;Monastère Sainte-Anne&amp;#039;&amp;#039;, sowie 1867 eine der heiligen [[Anna (Heilige)|Anna]] gewidmete Kapelle, die 1912 mit einer romantischen [[Orgel]] von [[Georg Stahlhuth]] ausgestattet und ab 1930 von [[Notker Becker]] künstlerisch ausgestaltet wurde. Die Annakapelle steht unter Denkmalschutz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schloss sich der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] den [[Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament]] an, die sich der [[Eucharistische Anbetung|eucharistischen Anbetung]] widmeten. Von 1939 bis 1945 mussten die Nonnen ihr Kloster räumen und kamen im [[Benediktinerinnenkloster Rosheim]] unter, von dem der 1946 zurückgekehrte Konvent in Ottmarsheim kirchenrechtlich abhängig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zunehmende Rückgang der [[Berufung (Religion)#Die Berufung zum Ordensleben und Priestertum|Berufungen]] führte dazu, dass die Schwestern ihre Baulichkeiten ab 1991 sukzessive der Kongregation &amp;#039;&amp;#039;Serviteurs de Jésus et de Marie&amp;#039;&amp;#039; überließen und schließlich 2004 ganz aufgaben. Seither trägt das Kloster den Namen &amp;#039;&amp;#039;Prieuré Saint Bernard&amp;#039;&amp;#039; (Priorat [[Bernhard von Clairvaux|St. Bernhard]], Rue du Couvent 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Jakob Wörner (Kunsthistoriker)|Hans Jakob Wörner]], Judith Ottilie Wörner-Hasler: &amp;#039;&amp;#039;Abteikirche Ottmarsheim&amp;#039;&amp;#039;. 10.&amp;amp;nbsp;Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2019. ISBN 978-3-931820-83-1&lt;br /&gt;
* [[Laurent Henri Cottineau]]: &amp;#039;&amp;#039;Répertoire topo-bibliographique des abbayes et prieurés&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2. Protat, Mâcon 1939–1970. Nachdruck: Brepols, Turnhout 1995, Spalte 2155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbatiale d&amp;#039;Ottmarsheim|Klosterkirche Ottmarsheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.osbatlas.com/default.asp?id=346&amp;amp;id_n=437 Eintrag im OSB-Atlas]&lt;br /&gt;
* [https://www.serviteurs.org/Decouvrir-le-Prieure-Saint-Bernard.html Kurze Geschichte des Klosters], französisch&lt;br /&gt;
* [http://www2.culture.gouv.fr/public/mistral/merimee_fr?ACTION=CHERCHER&amp;amp;FIELD_1=REF&amp;amp;VALUE_1=PA68000065 Eintrag der Annakapelle in der Mérimée-Datenbank]&lt;br /&gt;
* [http://decouverte.orgue.free.fr/orgues/ottmarbe.htm Seite zur Stahlhuth-Orgel], französisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.78732 |EW=7.507582 |type=landmark |region=FR-68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ottmarsheim, Benediktinerinnenkloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottmarsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Département Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ottmarsheim|Benediktinerinnenkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1848|Ottmarsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
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