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	<title>Kloster Oeventrop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:20:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Oeventrop&amp;diff=1745057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Machahn: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-22T08:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Oeventrop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (offiziell &amp;#039;&amp;#039;Herz-Jesu-Missionshaus Oeventrop&amp;#039;&amp;#039;) war eine Niederlassung der [[Herz-Jesu-Missionare|Missionare vom Heiligen Herzen Jesu]]. Es diente zwischen 1902 und 1969 als Ausgangspunkt der Mission und als theologische Ausbildungsstätte für angehende Priester. Danach folgten Nutzungen als Kinderheim und Suchtklinik. Bis 2021 stand das Gebäude leer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Oeventrop.jpg|mini|Kloster Oeventrop auf einer kolorierten Postkarte um 1907]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnsberg Oeventrop Sauerland Ost 814 pk.jpg|mini|Kloster Oeventrop auf Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Missionare vom Heiligen Herzen Jesu hatten sich nach dem Ende des [[Kulturkampf]]es in [[Münster-Hiltrup|Hiltrup]] bei [[Münster]] niedergelassen. Bald benötigte der Orden eine weitere Ausbildungsstätte.&lt;br /&gt;
Auf Anregung von Dechant [[Caspar Berens]], Pfarrer in [[Rumbeck (Arnsberg)|Rumbeck]] und zuständig für [[Oeventrop (Arnsberg)|Oeventrop]], suchte der Orden die Möglichkeit zur Niederlassung in der Nähe von [[Arnsberg]]. Der Bau erfolgte schließlich am Ortsrand von Oeventrop. Dort erwarb der Orden ein Grundstück, das ursprünglich aus 5&amp;amp;nbsp;Hektar Ackerland und 5&amp;amp;nbsp;Hektar Wald bestand, und errichtete darauf ein imposantes Gebäude. Das aus rotem Klinker errichtete Gebäude wurde 1902 eingeweiht. Ein ursprünglich vorhandener Turm wurde nach einem Brand von 1946 nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildungsstätte nahm Abiturienten auf, die zunächst [[Philosophie]] und danach [[Theologie]] studierten. Nach dem Abschluss des fünfjährigen Studiums wurden sie zu Priestern geweiht. Im Jahr 1938 gab es 93 Studenten und 18 Hochschullehrer. Hinzu kamen 10 Priester, 12 Laienbrüder, 6 Nonnen und einige weltliche Bedienstete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Einrichtung wurden bis 1969 Missionen im heutigen [[Papua-Neuguinea]], in [[China]], [[Afrika]] und [[Peru]] errichtet. Hier wurde auch [[Karl Hesse (Bischof)|Karl Hesse]], später Erzbischof von Rabaul ausgebildet und zum Priester geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Senske: &amp;#039;&amp;#039;Auch Josef Ratzinger Referierte in Oeventrop&amp;#039;&amp;#039;. WOLL Winter 2021, S. 94–97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] endete 1939 die Blütezeit der Einrichtung. Das Gebäude wurde beschlagnahmt und die Priesterschüler nach [[Kleve]] verlegt. Nur wenige Patres und Laienbrüder blieben im Wirtschaftsgebäude des Klosters zurück. Das Hauptgebäude wurde Lazarett. Es diente als Heil- und Pflegestätte für lungenkranke Soldaten. Von den Patienten sind 1300 im Kloster verstorben. Sie sind auf dem Soldatenfriedhof Oeventrop bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.md/20130619111319/http://www.weltkriegsopfer.de/Information-Anzeige-Kommunalfriedhof-Arnsberg-Oeventrop_Friedhofdetails_0_783.html www.weltkriegsopfer.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg diente das Haus als Unterkunft für alte und kranke Menschen aus [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begann nach 1945 der Wiederaufbau der Lehrtätigkeit. Die damit einhergehende „Thomas-Akademie“ konnte bedeutende Dozenten gewinnen. Darunter war 1965 auch [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]], der damals in Münster Theologie unterrichtete. Die Bibliothek bestand aus etwa 45.000 Bänden. Auch existierte ein Missionsmuseum „Schätze der Südsee.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ordensseminar wurde 1969 geschlossen. Die Bibliothek des Seminars befindet sich heute in der [[Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn|Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek]] in Paderborn. 1975 wurde in Oeventrop ein [[Missionshaus der Hiltruper Missionare Oeventrop|neues Ordensgebäude]] errichtet, das als Altersheim für ehemalige Missionare und ältere Patres diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde das „alte Kloster“ Heim für schwererziehbare Kinder. Anschließend war dort eine Suchtklinik untergebracht. Diese stellte im Oktober 2009 ihren Betrieb ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sauerlaender-heimatbund.de/html/stationen_des__alten_klosters_.html |wayback=20090608014443 |text=www.sauerlaender-heimatbund.de    }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2017 kam es durch Brandstiftung zu einem schweren Dachstuhlbrand die Jugendlichen wurden gefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blickpunkt-arnsberg-sundern.de/feuer-in-ex-klinik-polizei-geht-von-brandstiftung-aus/ Blickpunkt Arnsberg-Sundern 13. Juli 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude war um 1990 mit der Nummer 553 in der Denkmalliste der Stadt Arnsberg verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Haltaufderheide: &amp;#039;&amp;#039;Die Baudenkmäler der Stadt Arnsberg. Erfassungszeitraum 1980–1990.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Arnsberg, Arnsberg 1990, ISBN 3-928394-01-0, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2021 kaufte ein örtlicher Investor dieses für den Ort symbolische Gebäude um es für die Nachwelt zu erhalten. Es wurde vom Denkmalamt der Stadt Arnsberg als Schützenswertes Objekt registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wollte das Land NRW im Gebäude 450 Flüchtlinge in einer Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) unterbringen. Dabei sollte es sich um Flüchtlinge handeln die nach mehreren Wochen weiter verteilt werden sollten. Zu einer Info-Veranstaltung der [[Bezirksregierung Arnsberg]], auf anraten vom Eigentümer, kamen über 900 Bürger, davon durften 750 in die Veranstaltungshalle und etwa 150 mussten die Veranstaltung über einen Bildschirm verfolgen, da Platz fehlte. Flüchtlingshelfer und Dorfbewohner sahen die Unterbringung sehr kritisch und den Ort damit überfordert. Aus Verbundenheit  zum Ort erklärte der Eigentümer schließlich, dass es keine ZUE geben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/arnsberg-keine-zentrale-unterbringungseinrichtung-fuer-gefluechtete-100.html Keine Unterkunft für Geflüchtete in Arnsberg: So kam es zur überraschenden Wende]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2025 wurde das ehemalige Kloster für Dreharbeiten des [[ZDF]] zur dritten Staffel der Comedy-Wissenschaftsshow &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht nachmachen!]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://presseportal.zdf.de/pressemappe/nicht-nachmachen |titel=Pressemappe „Nicht nachmachen!“ |abruf=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Stationen des „Alten Klosters“ – Eine Hochschule in Oeventrop&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes&amp;#039;&amp;#039;, ISSN 0177-8110, Jg. 2009, Heft 1, S. 25–27 ([https://web.archive.org/web/20090608014443/http://www.sauerlaender-heimatbund.de/html/stationen_des__alten_klosters_.html online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.393678|EW=8.14308|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Nordrhein-Westfalen|Oeventrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Missionsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Arnsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Bildungseinrichtung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1902|Oeventrop]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Machahn</name></author>
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