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	<title>Kloster Oesede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Oesede&amp;diff=667646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-18T07:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den ehemaligen [[Konvent (Kloster)|Konvent]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Oesede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Georgsmarienhütte. Den danach benannten Stadtteil siehe unter [[Kloster Oesede (Georgsmarienhütte)]] und  [[Georgsmarienhütte]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Oesede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein früheres [[Benediktiner]]innenkloster in [[Georgsmarienhütte]] im [[Landkreis Osnabrück]] in [[Niedersachsen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;georgsma-722600&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georgsmarienhütte |url=https://www.georgsmarienhuette.de/portal/seiten/klosterkirche-st-johann-in-kloster-oesede-914000247-22600.html |titel=Klosterkirche St. Johann in Kloster Oesede – Stadt Georgsmarienhütte |werk=georgsmarienhuette.de |datum=2017-05-17 |zugriff=2017-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster gab einem östlich von [[Oesede (Georgsmarienhütte)|Oesede]] gelegenen Stadtteil von Georgsmarienhütte seinen Namen; die einstige, südlich des Klosters &amp;lt;!-- also außerhalb des heutigen geschlossenen Siedlungsgebiets des Ortes Kloster Oesede --&amp;gt;gelegene, [[Bauerschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Kloster Oesede&amp;#039;&amp;#039; hieß vor der Klostergründung „Sutorpe“. Die unter [[Denkmalschutz]] stehende frühere Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Johann, ist das bedeutendste Baudenkmal der Stadt Georgsmarienhütte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;noz-225727&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.noz.de/lokales/georgsmarienhuette/artikel/225727/gmhuttes-bedeutendstes-denkmal |titel=Klosterkirche St. Johann: GMHüttes bedeutendstes Denkmal |werk=noz.de |datum=2012-07-30 |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine bauliche Besonderheit der Klosterkirche ist das mittelalterliche [[Hagioskop]], auch „Pestfenster“ oder „Lepraspalte“ genannt. Das Kloster war das erste Frauenkloster im Landkreis Osnabrück. Es bestand 633 Jahre lang bis 1803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Benediktinerinnenklosters ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Graf Ludolf von Oesede (ca. 1100–1184) und seiner Frau Thedela von Schwalenberg (ca. 1105–1170) gestiftet. Der Graf stellte dafür seine Stammburg zur Verfügung. Das Kloster wurde der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]], dem [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuz]] und [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweiht. In dem Kloster sollten die Töchter des Grafen, die nicht verheiratet werden konnten, eine sichere Heimstatt finden. Goda, die älteste Tochter, war bereits Ordensfrau im Benediktinerinnenkloster [[Kloster Willebadessen|Willebadessen]] in der [[Erzbistum Paderborn|Diözese Paderborn]] gewesen. Sie kehrte in ihre Heimat zurück und wurde die erste [[Prior]]in, ihre Schwester Regenwita [[Küster]]in. Die Edlen von Oesede verzichteten 1247 auf die [[Vogt#Bedeutung der kirchlichen Vogtei für die Territorienbildung|Vogtei]] über das Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1481 gehörte das Kloster zur [[Bursfelder Kongregation]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-420818&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Wolfgang Seegrün]]|url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd136420818.html#ndbcontent |titel=Konrad III. |werk=Neue Deutsche Biographie 12, 1979, S. 519 f. |datum= |zugriff=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1738 erhielt das Kloster Oesede vom [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] den Status einer [[Abtei]]. Im Jahr 1803 (während der [[Franzosenzeit]] in Deutschland) wurde die Abtei [[Säkularisierung|säkularisiert]]. Das Kloster ging 1818 in das Eigentum der [[Klosterkammer Hannover]] des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] als Nachfolger des während des [[Wiener Kongress|Wiener Kongresses]] 1815 aufgelösten Hochstifts Osnabrück über. Im Jahr 1832 erwarb die politische Gemeinde Kloster Oesede das Eigentum der Klosterkammer auf ihrem Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osnabruecker-land.de/erlebnisse/ehemalige-klosterkirche-st-johann-kloster-oesede |titel=Ehemalige Klosterkirche St. Johann Kloster Oesede |hrsg=osnabruecker-land.de |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Kloster als Wirtschaftseinheit ==&lt;br /&gt;
Gemäß dem Benediktinermotto: „[[Ora et labora]]“ lebten von Anfang an die Nonnen von Kloster Oesede zurückgezogen innerhalb ihrer Klostermauern, mit rigiden Zugangsbeschränkungen für ihren Wohnbereich. Zur Wahrung der [[Klausur (Kloster)|Klosterklausur]] war der Klosterbezirk von einer Mauer umgeben. Alle Bewegungen in den Klosterbezirk hinein und aus ihm heraus erfolgten durch die Klosterpforte hindurch. Andererseits pflegten die Benediktinerinnen rege Kontakte mit ihrem Umfeld in Form der Inanspruchnahme von Arbeitsleistungen, der Verpachtung von Grundstücken, der Teilhabe an Produktionsbetrieben und des Warenhandels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 1170 nahmen die ersten Ordensfrauen die Arbeit auf. Die Nonnen des Klosters Oesede waren auf eigenen Besitz oder auf Unterstützung ihrer Familie angewiesen, denn sie bekamen vom Orden zwar Unterkunft und Nahrung, jedoch keine Kleidung gestellt. Sie verdienten sich Geld mit Handarbeiten, deren Erlös ihr Eigentum blieb. Nicht wenige verfügten über ein ansehnliches Vermögen. Dieses nutzten sie von Anfang an zum Erwerb von Höfen in der Nachbarschaft des Klosters. Die von frühen Käufen betroffenen Bauern und deren Nachkommen hatten bis zur Schließung des Klosters den Status von [[Leibeigenschaft|Leibeigenen]] bzw. „Eigenhörigen“ ihrer geistlichen „Herrinnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Qualbrink |titel=850+2: Von starken Frauen und Männern in Kloster Oesede. Festrede zum 850 + 2-Jubiläum in Kloster Oesede am 03.07.2022 |url=https://www.heimatverein-kloster-oesede.de/fileadmin/user_upload/hv-kloster-oesede/Rueckblick_2022/Festrede_Jubilaeum_Kloster_Oesede_Andrea_Qualbrink.pdf |hrsg=Heimatverein Kloster Oesede |datum=2022-07-03 |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Benediktinerinnen erwarben im Laufe der Jahrhunderte eine große Zahl von Grundstücken im Umfeld des Klosters. Am 9. März 1696 kaufte die Gemeinschaft der Nonnen Kloster Oesedes das Haus Brinke. Die Besonderheit des Guts bestand in seiner [[Landtagsfähigkeit]], die durch den Kauf auf das Kloster überging. Zu dem Gut gehörten um 1700 sogenannte „Brinkerfreie“ im Status von [[Kolonat (Geschichte)|Kolonen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf von Bruch |titel=Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück. Brinke |url=https://ds.ub.uni-bielefeld.de/viewer/image/1115918/66/#topDocAnchor |hrsg=Universität Bielefeld Universitätsbibliothek |seiten=58 (66) f. |datum=1965 |abruf=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. bis 18. Jahrhundert betrieb das Kloster Steinkohleabbau im Raum [[Hilter am Teutoburger Wald|Borgloh]]. Eine wichtige Quelle des Wohlstandes der Nonnen von Kloster Oesede waren die im Tal der Düte und des Schlochterbachs angelegten Teiche. Sie dienten vor allem der Fischzucht. Das aufgestaute Wasser wurde als Antrieb mehrerer [[Wassermühle]]n genutzt, die der Verarbeitung von Lebensmitteln, aber auch von Stoffen für die Herstellung von Textilien dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.georgsmarienhuette.de/portal/seiten/kulturweg-kloster-oesede-914001211-22600.html |titel=Kulturweg Kloster Oesede. Stationen 11 – 13 |hrsg=Stadt Georgsmarienhütte |abruf=2025-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Nonnen lebten [[Laienschwester]]n im Klosterbezirk des Konvents Oesede. Sie stammten aus Bauern-, Handwerker- und Bürgerfamilien der Region. Ihre Aufgabe bestand in Arbeiten im Haus, in der Küche und auf dem Feld sowie im Backhaus. Daneben brauten sie Bier, ein nahrhaftes [[Starkbier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oeseder Benediktinerinnen widmeten sich auch der [[Wohlfahrt]]. Sie versorgten notleidende Einwohner des [[Kirchspiel]]s mit Nahrung. Die Armen erreichten den Eingang zur Klosterküche über die so genannte Hungertreppe. Im Norden des östlichen Langhauses der Klosterkirche wurde um 1980 ein [[Hagioskop]] freigelegt. Durch die Wandöffnung konnten [[Lepra|Leprakranke]] und andere von der Teilnahme an der Messe ausgeschlossene Menschen auf den Altar sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;osnabrue-Wer_sah&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://osnabruecker-wissen.de/leben-gesellschaft/wer-sah-durch-die-lepraspalte/ |titel=Wer sah durch die Lepraspalte? – Osnabrücker Wissen |werk=osnabruecker-wissen.de |datum=2016-10-14 |zugriff=2017-10-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171023012155/http://osnabruecker-wissen.de/leben-gesellschaft/wer-sah-durch-die-lepraspalte/ |archiv-datum=2017-10-23 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Schloss und Benediktinerabtei Iburg|katholische Schlosskirche]] im benachbarten [[Bad Iburg]] hat ein – allerdings inzwischen zugemauertes – Hagioskop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das ehemalige Kloster ab 1803 ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Oesede wurde 1803 aufgelassen, nachdem die Klöster in den an Frankreich gefallenen Gebieten entsprechend dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] worden waren. Eine staatliche Kommission erklärte das Kloster am 14. Februar 1803 für geschlossen. Letzte Äbtissin war Henriette Mechtild von Schmittmann. Die Nonnen mussten das Kloster bis zum 1. April 1803 räumen; ihnen wurde eine jährliche Pensionszahlung zugesagt. Am 12. April 1803 wurde das Klosterinventar verkauft, das Kirchensilber und [[Liturgie|liturgische]] Geräte blieben in der Klosterkirche. Sie wurde die Gemeindekirche des Dorfes Kloster Oesede. Pater Garrelmann versah weiterhin als Kaplan den Gottesdienst. Das Klostergebäude und die dem Orden gehörenden Ländereien und Liegenschaften gingen an die [[Klosterkammer]], also in staatlichen Besitz über. Im 19. Jahrhundert kaufte die Bauerschaft Kloster Oesede die Kirche und das Kloster von der Klosterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde die Kirche zur [[Pfarrkirche]]. Inzwischen gehört die Pfarrei zur [[Pfarrverband|Pfarreiengemeinschaft]] Georgsmarienhütte Ost im [[Bistum Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche St. Johann Kloster Oesede.jpg|mini|hochkant|Die ehemalige Klosterkirche St. Johann]]&lt;br /&gt;
== Erhalten gebliebene Bauten, vorhandenes Inventar ==&lt;br /&gt;
Abgesehen von der St. Johann genannten ehemaligen Klosterkirche sind heute noch zwei weitere Gebäude des ehemaligen Klosterkomplexes erhalten: das Konventgebäude und das Torhaus mit der Klosterpforte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geolife.de/inhaltsverzeichnis/details/poi-1000083-8000-Kloster_Oesede.html |titel=Kloster Oesede |hrsg=geolife.de |abruf=2025-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterkirche (Bauwerk) ===&lt;br /&gt;
Von ursprünglich zwei Kirchtürmen der Klosterkirche besteht noch einer. Er trägt eine barocke Turmhaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der im 12. Jahrhundert errichteten ehemaligen Klosterkirche findet sich an einer Wand im rechten [[Querschiff]] die Grabplatte des Stifters Graf Ludolf († 1184) und seiner Frau Thedela.&amp;lt;ref name=&amp;quot;georgsma-722600&amp;quot; /&amp;gt; Das Stifterpaar hält gemeinsam ein Modell des Klosters in den Händen. Der Graf hält in seiner linken Hand ein Schild mit dem Wappen der Oeseder Grafen, das einen schreitenden Löwen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterkirche (Inventar) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Oesede - Innenansicht.jpg|mini|Innenansicht der ehemaligen Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
==== Gnadenbild ====&lt;br /&gt;
Das [[Gnadenbild]] „Maria im Kindbett“, das in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand, geht auf den ersten Oeseder [[Propst]] Theoderich (* 1170) zurück. Das Gnadenbild soll 1225 von der heiligen [[Elisabeth von Thüringen]] und ihrem Gemahl, dem [[Ludwig IV. (Thüringen)|Landgrafen von Hessen]] dem Kloster übereignet worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pggo-62&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.pggo.de/index.php?module=inhalt&amp;amp;func=view&amp;amp;pid=62 |titel=St. Johann / St. Marien : kath. PfarreiengemeinschaftGeorgsmarienhütte Ost : St. Peter und Paul, St. Johann/St. Marien, St. Maria Frieden, Heilig Geist |werk=pggo.de |datum=1962-06-24 |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Theoderich folgte Propst Bernhard, der den Marienaltar stiftete. Dieser wurde am 24. Mai 1203 von [[Gerhard I. von Hamburg-Bremen|Bischof Gerhard]] geweiht. An einem Vierungspfeiler ist eine Wandmalerei erhalten. Das rotgrundige [[Fresko]] aus der Mitte des 15. Jahrhunderts zeigt den heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] mit dem aufgeschlagenen Buch der Ordensregel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Späth-Orgel Kloster Oesede St. Johann.jpg|mini|hochkant|Orgel der ehemaligen Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Nachdem bei der Renovierung der Kirche 1985 die aus dem Jahr 1901 stammende Orgel entfernt wurde, blieb das Gotteshaus bis 2017 ohne angemessenes Instrument. Die neue Orgel wurde von [[Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth]] unter Verwendung von 200 eingelagerten [[Orgelpfeife|Pfeifen]] aus dem alten Instrument erbaut, die ältesten stammen von etwa 1670.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.freiburgerorgelbau.de/orgelwerke/neubauten/kloster-oesede/ Kloster Oesede, St. Johann]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;freiburgerorgelbau.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 30. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;noz-942905&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eduard Ebel |url=https://www.noz.de/lokales/georgsmarienhuette/artikel/942905/zeremonie-der-klaenge-kloster-oesede-weiht-orgel-ein#gallery&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;942905 |titel=Königin der Instrumente: Zeremonie der Klänge: Kloster Oesede weiht Orgel ein |werk=noz.de |datum=2017-08-27 |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Register (Orgel)|Register]] des Zweiten Manuals werden über [[Windlade#Zwillingslade (Wechselschleife)|Wechselschleife]] aus dem Ersten Manual spielbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bourdon || 16′ || &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Salicional || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Gedackt&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;offen&amp;quot;&amp;gt;Ab c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; offen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/sup&amp;gt; || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Flöte || 2′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Mixtur III–IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Basson-Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 3)&amp;lt;/small&amp;gt; || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 4)&amp;lt;/small&amp;gt; || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 5)&amp;lt;/small&amp;gt; || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 6)&amp;lt;/small&amp;gt; || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasat &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 7)&amp;lt;/small&amp;gt; || {{Bruch|2|2|3}}′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 9)&amp;lt;/small&amp;gt; || 2′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 10)&amp;lt;/small&amp;gt; || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 12)&amp;lt;/small&amp;gt; || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basson-Hautbois &amp;lt;small&amp;gt;(= Nr. 13)&amp;lt;/small&amp;gt; || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Subbass&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;offen2&amp;quot;&amp;gt;Ab c&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; offen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/sup&amp;gt;  || 16′|| &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Oktavbass&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;Sub&amp;quot;&amp;gt;Kombiniert mit Subbass 16&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/sup&amp;gt; || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/P, II/P, II/I, Sub II (durchkoppelnd)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spielhilfe:&amp;#039;&amp;#039; Tremulant&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;h&amp;lt;/small&amp;gt; = Register enthält historisches Pfeifenmaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebengebäude ===&lt;br /&gt;
In dem früheren Klosterkomplex befinden sich heute Pfarrwohnungen, das Pfarrbüro, Versammlungsräume der Kirchengemeinde, eine Niederlassung des Ordens der Schwestern der Heiligen Anna von Bangalore und die Graf-Ludolf-Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Oesede St. Johannes Kloster-Nebengebäude.jpg|mini|Neubau von 1723 unmittelbar neben der Kirche St. Johann]]&lt;br /&gt;
Ein zweistöckiger Neubau wurde neben der Klosterkirche um 1723 von dem Architekten [[Alexander Ludwig von Corvey]] (1670–1728) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/28945814/1/-/ |titel=Kloster |hrsg=denkmalatlas-niedersachsen.de |abruf=2025-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die westliche Seite des Barockgebäudes ist zu 25 Fensterachsen gegliedert. Das Konventgebäude hat den Grundriss der [[Hochstift Münster|münsterischen]] Adelshäuser. Eine vermutlich repräsentative Freitreppe auf der Westseite wurde 1929 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die so genannte Hungertreppe wurde 1983 erneuert. Erhalten blieb auch ein Rest der Klostermauer mit Torbogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geolife.de/inhaltsverzeichnis/details/poi-1000083-8000-Kloster_Oesede.html |titel=Kloster Oesede |hrsg=geolife.de |abruf=2025-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Oeede Klosterpforte.jpg|mini|hochkant|Pforte des ehemaligen Nonnenklosters Oesede]]&lt;br /&gt;
Erhalten ist außerdem das heute etwas abseits der übrigen Gebäude gelegene Torhaus im Nordwestzipfel des ehemaligen Klosterbezirks. Es stammt aus dem Jahr 1704. Das Torhaus bildete bis zur Aufhebung des Stiftes als Klosterpforte den Hauptzugang zum streng von der Ortschaft abgeschirmten Klosterbezirk und war Zugang zum Klostergarten. Über dem Eingangstor ist ein „Chronostikum“ zu sehen, ein Zahlenrätsel, das als Seltenheit gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geolife.de/inhaltsverzeichnis/details/poi-1000083-8000-Kloster_Oesede.html |titel=Kloster Oesede |hrsg=geolife.de |abruf=2025-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Georgsmarienhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zum Klosterkomplex befindet sich der Haltepunkt Kloster Oesede des [[Bahnstrecke Osnabrück–Brackwede|Haller Willem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Kloster Oesede.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten&amp;#039;&amp;#039;. Band IV, Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5, S.&amp;amp;nbsp;122–124.&lt;br /&gt;
* Gerd-Ulrich Piesch: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Stifte im Osnabrücker Land.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2006, ISBN 978-3-7954-1737-6.&lt;br /&gt;
* Inge Becher, [[Wolfgang Seegrün]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Georgsmarienhütte. Junge Stadt – Alte Traditionen: Festschrift anlässlich 900 Jahre Kirche in Oesede, 825 Jahre Kloster Oesede, 135 Jahre Georgsmarienhütte, 25 Jahre Stadt Georgsmarienhütte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Georgsmarienhüttes und seiner Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Stadt Georgsmarienhütte, Georgsmarienhütte 1995, ISBN 978-3-9803658-2-6, 303 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pggo.de/index.php?module=inhalt&amp;amp;func=view&amp;amp;pid=62 Website der Pfarreiengemeinschaft Georgsmarienhütte Ost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/12/03/N|EW=8/06/49/E |type=building|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4102007-8|LCCN=n/80/007020|VIAF=237275188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oesede, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Georgsmarienhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Georgsmarienhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Georgsmarienhütte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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