<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Obra</id>
	<title>Kloster Obra - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Obra"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Obra&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T03:16:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Obra&amp;diff=870562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Obra&amp;diff=870562&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-29T13:49:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Obra&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Beschreibung = &lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{POL}}&amp;lt;br /&amp;gt;Woiwodschaft [[Großpolen]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 52/04/15/N &lt;br /&gt;
 | Längengrad = 16/03/24/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = PL&lt;br /&gt;
 | Nummer = 629&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1237&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1835&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Wągrowiec]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = &lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Obra klasztor 1.JPG|miniatur|Klosterkirche in Obra]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Obra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Zisterzienser]][[abtei]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage befindet sich in der am Fluss [[Obra]] liegenden Ortschaft [[Obra (Ortschaft)|Obra]] der Gemeinde [[Wolsztyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Wollstein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|Ortschaft Obra am Fluss [[Obra]] südwestlich der Stadt [[Posen]] und südwestlich der Stadt [[Wolsztyn|Wollstein]] auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung).]]&lt;br /&gt;
Kloster Obra wurde als Filiale des Klosters Łekno (später [[Kloster Wągrowiec]] (Wongrowitz)) aus der [[Filiation (Orden)|Filiation]] von [[Abtei Altenberg|Altenberg]] im Bergischen Land, die sich wiederum von der [[Primarabtei]] [[Morimond]] ableitet, im Jahr 1237 vom Kantor Sandivius (Sendziwoj) der Gnesener Domkirche aus dem Jelenczyk-Geschlecht gestiftet. Das Kloster war eines der drei sog. „kölnischen Kloster“ (s. Kloster Wągrowiec (Wongrowitz), [[Kloster Ląd]] (Lond)). Die Konventualen kamen bis 1553 aus dem Rheinland. Im 17. Jahrhundert war der Abt Generalvikar des Ordens für Polen und Preußen. 1835 wurde das Kloster aufgelöst. Die Kirche wurde zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926, nach Wiedererlangung der staatlichen Selbstständigkeit Polens, übergab Kardinal [[Edmund Dalbor]] den Klosterkomplex der Ordensgemeinschaft [[Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria|Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria]]. Das Kloster diente fortan als Ausbildungsstätte für Priester der Ordensgemeinschaft. Im Zweiten Weltkrieg vertrieben deutsche Soldaten die Ordensmänner und besetzten das Kloster. Es wurde eine Polizeischule etabliert. Ab 1941 bis zum Kriegsende wurde das Klostergelände als Krankenhaus für TBC-Kranke genutzt, von denen viele starben. Im Frühjahr 1945 kehrten die Oblaten zurück. Die Priesterausbildung konzentriert sich auf den späteren Einsatz als Missionare. Heute werden mehr afrikanische als polnische Seminaristen ausgebildet. Im Kloster gibt es ein umfangreiches Museum mit Volks- und religiöser Kunst aus den Missionsgebieten Afrika und Madagaskar. In den vergangenen Jahrzehnten wurde denkmalgerecht viel gebaut und saniert. U.&amp;amp;#8239;a. entstand eine umfangreiche Bibliothek. Im Garten des Klosters befindet sich ein Denkmal für [[Eugen von Mazenod]], den Gründer des Oblatenordens. Im Kloster wird an den seligen Oblatenpater [[Josef Cebula|Józef Cebula]] erinnert, der im [[KZ Mauthausen]] ermordet wurde. Im Kloster befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte des Klosters, der die Informationen zu diesem Abschnitt entnommen wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:PL Obra Kapelle 4345.jpg|mini|Kapelle des Priesterseminars, Foto April 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PL Obra Lungenkranke 4351.jpg|alternativtext=Heilstätte für Lungenkranke|mini|Gauanstalt für Lungenkranke, Foto April 2025]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PL Obra Mazenod DM 4339.jpg|mini|Denkmal für den Ordensgründer, Foto April 2025]]&lt;br /&gt;
Die ersten näheren Angaben zur Bausubstanz enthält der Visitationsbericht aus dem Jahr 1580. Kurz vor 1600 wurde an das gemauerte Presbyterium der Kirche ein Langhaus aus Backstein angebaut. Die neue Kirche wurde 1596 geweiht. Ein neues Klostergebäude aus Backstein wurde 1618 bis 1633 errichtet. Es liegt rechts von der Kirche. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Kloster großenteils zerstört. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert nach dem Projekt von [[Giovanni Catenazzi]] wiederaufgebaut. Sie ist ein einschiffiger gewölbter Rokokobau und wurde 1787 wieder geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Winter (Historiker)|Franz Winter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Cistercienser des nordöstlichen Deutschlands. Ein Beitrag zur Kirchen- und Culturgeschichte des deutschen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Auftreten der Bettelorden bis zum Ende des 13. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1871, [https://books.google.de/books?id=CGVCAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA369 S. 369–371.]&lt;br /&gt;
* Schneider, Ambrosius: &amp;#039;&amp;#039;Lexikale Übersicht der Männerklöster der Cistercienser im deutschen Sprach- und Kulturraum&amp;#039;&amp;#039;, in: Schneider, Ambrosius; Wienand, Adam; Bickel, Wolfgang; Coester, Ernst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Cistercienser, Geschichte – Geist – Kunst&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Wienand Verlag Köln 1986, S. 680, ISBN 3-87909-132-3; &lt;br /&gt;
* Schneider, Ambrosius: &amp;#039;&amp;#039;Kolonisation und Mission im Osten&amp;#039;&amp;#039;, in: Schneider, Ambrosius; Wienand, Adam; Bickel, Wolfgang; Coester, Ernst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Cistercienser, Geschichte – Geist – Kunst&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Wienand Verlag Köln 1986, S. 680, ISBN 3-87909-132-3 (mit Regesten);&lt;br /&gt;
* Vogts: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauten der Kölner Klöster in Polen&amp;#039;&amp;#039;, JBKölnGV 3, 1916, S. 88–94; &lt;br /&gt;
* Dehio, Georg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II Nordostdeutschland, 2. Aufl., Verlag Georg Wasmuth AG Berlin 1922, S. 349;&lt;br /&gt;
* Faryna-Paszkiewicz, Hanna/Omilanowska, Małgorzata/Pasieczny, Robert: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zabytków architektury w Polsce&amp;#039;&amp;#039;, Wydawnictwo Naukowe PWN Warszawa 2001, S. 227, ISBN 83-01-13478-X;&lt;br /&gt;
* Orthen, Norbert: &amp;#039;&amp;#039;Die „Altenberger“ Klöster in Polen: Lekno/Wagrowiec, Lond, Obra, ein Reisebericht&amp;#039;&amp;#039;, o.&amp;amp;nbsp;J. (1998),&lt;br /&gt;
* Jarosz, Dariusz: &amp;#039;&amp;#039;Die Zisterzienserklöster der Altenberger Linie: Lekno, Lond, Obra&amp;#039;&amp;#039;, in Knefelkamp, Ulrich, Reddig, Wolfgang F.: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Landschaften, Zisterzienser westlich und östlich der Oder&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. scripvaz Verlag Frankfurt/O. 1999, S. 177–185, ISBN 3-931278-19-0, m. LitVerz.; &lt;br /&gt;
* Krason, Józef: &amp;#039;&amp;#039;Uposażenie klasztoru cystersów w Obrze w wiekach średnich&amp;#039;&amp;#039;, Poznań 1950;&lt;br /&gt;
* Wyrwa, Andrzej: &amp;#039;&amp;#039;linii altenberskiej Łekno, Obra, Ląd&amp;#039;&amp;#039;, Pozna 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.altenberger-dom.de/zisterz/reisberi.htm#anfang_seite | wayback=20010127112800 | text=Die &amp;quot;Altenberger&amp;quot;-Klöster in Polen: Lekno/Wagrowiec, Lond, Obra - ein Reisebericht}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=1139&amp;amp;lin=de Website der Certosa di Firenze zum Kloster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Polen|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Woiwodschaft Großpolen|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säkularisiertes Kloster|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Erzbistum Posen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkirche in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Wolsztyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Woiwodschaft Großpolen|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1237|Obra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
	</entry>
</feed>