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	<title>Kloster Obazine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:12:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Obazine&amp;diff=1999941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rilegator: Catsort , Sortierung wie Lemma</title>
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		<updated>2025-09-27T19:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Catsort , Sortierung wie Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Obazine&lt;br /&gt;
 | Bild = Eglise abbatiale d&amp;#039;Aubazine-monastère.JPG&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Kirche und Klostergebäude von Nordwesten&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{FRA}}&amp;lt;br /&amp;gt;Region [[Nouvelle-Aquitaine]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Département Corrèze]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 45/10/28/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 01/40/13/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = FR-19&lt;br /&gt;
 | Nummer = 266&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1134&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = Benediktiner&lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = 1147&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1791&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Cîteaux]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Cîteaux]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation =&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Kloster La Valette]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Bonnaigue]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster La Garde-Dieu]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster La Frenade]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Grosbois]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Gourdon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Obazine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Aubazine&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Obasina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige [[Zisterzienser]][[abtei]] in der Gemeinde [[Aubazines]] im [[Département Corrèze]] in der Region [[Nouvelle-Aquitaine]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche und der sich später entwickelnde Ort liegen auf einem bewaldeten Hochplateau über den Schluchten des [[Coiroux]] rund 14&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Brive-la-Gaillarde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein im Jahr 1134 oder 1142 gestiftetes [[Benediktiner]]kloster schloss sich 1147 als Tochterkloster von [[Kloster Cîteaux|Cîteaux]] dem Zisterzienserorden an. Es nahm einen schnellen Aufschwung und gründete bis 1261 sechs Tochterklöster und zahlreiche [[Grangie]]n. Mit dem 1142 gegründeten und nur etwa anderthalb Kilometer entfernten Nonnenkloster [[Kloster Coyroux|Coyroux]] bildete es eine Art Doppelkloster, was bei den Zisterziensern ungewöhnlich ist (vgl. [[Kloster Boulancourt]]). Zu Obazine gehörte die bekannte Mühle von [[Coucnaguet]]; darüber hinaus besaß es mehrere Häuser in Brive, ein Haus in [[Rocamadour (Lot)|Rocamadour]] und einen Salzspeicher in [[Cognac (Stadt)|Cognac]] – all diese Besitztümer sorgten für zuverlässige Natural- oder Geldeinnahmen. Der [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährige Krieg]] führte zur Verarmung des Klosters; außerdem war es für die immer geringer werdende Zahl von Mönchen viel zu groß geworden. So wurden im Jahr 1757 sechs [[Joch (Architektur)|Langhausjoche]] abgebrochen und die Westfassade der Kirche neu gestaltet. Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde das Kloster im Jahr 1791 aufgelöst. Nach der Revolution wurde die Klosterkirche zur [[Pfarrkirche]]; die Klostergebäude wurden als Waisenhaus genutzt. Obazine war Sitz der [[Charismatische Bewegung|charismatischen Erneuerungsbewegung]] „Verbe de Vie“ von ihrem Gründungsjahr 1986&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.katholisch.de/artikel/39878-bruessels-kardinal-loest-charismatiker-gemeinschaft-auf |titel=„Ernsthafte und systembedingte Störungen“ seit Gründung: Brüssels Kardinal löst Charismatiker-Gemeinschaft auf |werk=[[katholisch.de]] |datum=2022-06-27 |sprache=de |abruf=2025-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 2010. Seit 2018 hat dort eine [[Kirche eigenen Rechts|byzantinisch-katholische]] Gemeinschaft ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Anlage ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Klosterkirche wurde bis zum Jahr 1176 fertiggestellt; Innen- und Außenwände der Kirche zeigen eine exakte Steinbearbeitung. Das Mittelschiff ist [[Tonnengewölbe|spitztonnengewölbt]] und mit Gurtbögen unterzogen, die Seitenschiffjoche haben [[Kreuzgratgewölbe]]. Der Chor mit [[Fünfachtelschluss|5/8-Schluss]] wird durch drei Rundbogenfenster erhellt; darüber findet sich eine kleinere Fensterstellung mit einem [[Triumphbogenschema]]. Die [[Vierung]], von der die beiden [[Querschiff]]sarme mit je drei Rechteckkapellen ausgehen, wird von einer [[Pendentifkuppel]] überragt, über der sich ein achteckiger Turm befindet. Die Kapitelle sind – wie bei den Zisterziensern üblich – schmucklos, aber ausgesprochen elegant gestaltet; die Last der Gurtbögen wird von vorgelegten Halbsäulen abgeleitet und (scheinbar) von [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] aufgenommen. Im Querschiff befindet sich das Grab des ersten Abts, des hl. Stephan, mit einem auf doppelten Bogenstellungen ruhenden [[Satteldach]]. In der Kirche steht ein Stollenschrank für liturgische Geräte mit romanischen [[Arkaden|Blendarkaden]] aus der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den nördlich der Kirche gelegenen [[Klausur (Kloster)|Klausurgebäuden]] sind [[Sakristei]] und [[Kapitelsaal]] mit zwei mächtigen [[Monolith]]säulen sowie der Mönchssaal erhalten. Das [[Refektorium]] liegt parallel zum ehemaligen [[Kreuzgang]], der abgegangen ist. Eine Monumentaltreppe führt vom [[Dormitorium]] zum Querhaus. Vom ca. 1500 Meter entfernten Nonnenkloster Coyroux leitete ein Bewässerungskanal Wasser zum Kloster Obazine.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dehio 191 Obazine.png|Grundriss der Kirche&lt;br /&gt;
Aubazines abbatiale (2).JPG|Oktogonaler Vierungsturm&lt;br /&gt;
Aubazines abbatiale transept.JPG|Nördliches Querhaus&lt;br /&gt;
Aubazine - Abbatiale -1.JPG|[[Vierung]] und [[Chor (Architektur)|Chor]]&lt;br /&gt;
Aubazine monastery.JPG|Wohntrakt des Klosters&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernadette Barrière: &amp;#039;&amp;#039;L’Abbaye cistercienne d’Obazine en Bas-Limousin. Les origines, le patrimoine.&amp;#039;&amp;#039; Orfeuil, Tulle 1977.&lt;br /&gt;
* Bernadette Barrière: &amp;#039;&amp;#039;Aubazine en Bas-Limousin.&amp;#039;&amp;#039; Association histoire et archéologie en Pays d’Obazine, Limoges 1991.&lt;br /&gt;
* drei Beiträge von Bernadette Barrière in &amp;#039;&amp;#039;Dossiers d’Archéologie.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 234, 1998, {{ISSN|1141-7137}}, S. 92 ff.&lt;br /&gt;
* [[Anselme Dimier]], Jean Porcher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Zisterzienser in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1986, ISBN 3-429-01026-8, S. 172 ff. (mit zwei Grundrissen).&lt;br /&gt;
* Bernard Peugniez: &amp;#039;&amp;#039;Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse.&amp;#039;&amp;#039; Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbaye d&amp;#039;Aubazine|Kloster Obazine}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Lamm: [https://gebaut.eu/pontigny_romanik_gotik/pontigny_romanik_gotik.html#obazine &amp;#039;&amp;#039;Burgundische Romanik – Pontigny – Zisterziensergotik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;gebaut.eu.&amp;#039;&amp;#039; 5. Mai 2022&lt;br /&gt;
* Stephen Tobin: [https://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=384&amp;amp;lin=de &amp;#039;&amp;#039;Aubazine.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;cistercensi.info.&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kloster Obazine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Frankreich|Obazine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Département Corrèze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Nouvelle-Aquitaine|Obazine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkloster|Obazine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Aubazines]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Nouvelle-Aquitaine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1147|Obazine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1791]]&lt;/div&gt;</summary>
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