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	<title>Kloster Milevsko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:15:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: + laS</title>
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		<updated>2024-07-17T11:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ laS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Milevsko-klášter2009b.jpg|miniatur|Romanische Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Milevsko Monastery in summer 2012 (7).JPG|mini|Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Milevsko kostely 1.JPG|mini|Luftbild 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Milevsko chrám věže.JPG|mini|Das Kloster]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Milevsko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ältere Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Milewsk&amp;#039;&amp;#039;; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Mühlhausen&amp;#039;&amp;#039;; {{laS|Mileuz}}) ist ein [[Prämonstratenser]]kloster in der gleichnamigen Ortschaft [[Milevsko]] im [[Okres Písek]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Milevsko wurde von Georg von Mühlhausen (&amp;#039;&amp;#039;Jiři z Milevska&amp;#039;&amp;#039;) gegründet und 1184–1187 mit Prämonstratensern aus dem [[Kloster Želiv|Kloster Seelau]] besiedelt. Erster Abt wurde 1187 [[Gerlach (Abt)|Gerlach]] (&amp;#039;&amp;#039;Jarloch&amp;#039;&amp;#039;), der aus dem [[Rheinland]] stammte und 1228 starb. Er erbaute die dreischiffige romanische Klosterkirche „Mariä Heimsuchung“, die Ende des 13. Jahrhunderts um ein Querschiff und einen fünfseitigen Chor erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine größte Blüte erlebte das Kloster im 14. Jahrhundert, in dem auch die lateinische Klosterschule gegründet wurde. Zu dieser Zeit umfasste der Klosterbesitz über 60 Dörfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.obecveselicko.cz/z-dejin-obce/ |wayback=20100613160138 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-03-09 23:40:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine wirtschaftliche Stellung ergibt sich aus einer am 13. Februar 1257 im [[Lateran]] ausgestellten Urkunde. Darin verleiht Papst [[Alexander IV. (Papst)|Alexander IV.]] den Gläubigen der Diözesen [[Bistum Passau|Passau]], [[Erzbistum Prag|Prag]] und [[Bistum Regensburg|Regensburg]] einen Ablass von 100 Tagen, wenn sie dem Abt von Mühlhausen (&amp;#039;&amp;#039;Mileuz&amp;#039;&amp;#039;) beim Aufbau des [[Stift Schlägl|Stifts Schlägl]] helfen. Demnach übte Mühlhausen für Schlägl die Funktion eines Mutterklosters aus, wozu es vermutlich nach 1251 durch das Generalkapitel bestimmt worden war. Erst 1307 wurde Schlägl ausdrücklich als Tochterkloster von Mühlhausen erwähnt, als der Konvent von Mühlhausen eine [[Bruderschaft|Konfraternität]] und Gebetsverbrüderung mit dem Schlägler Konvent aufnahm. Im selben Jahr forderte der Passauer Bischof [[Bernhard von Prambach]] das Generalkapitel des Prämonstratenserordens auf, das Stift Schlägl dem [[Kloster Osterhofen|Stift Osterhofen]] unterzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 1420 wurde das Kloster von den [[Hussiten]] zerstört. Abt Svatomir flüchtete nach [[Burg Zvíkov|Klingenberg]], von wo er mit einem Schreiben vom 28. August 1420 den Hauptmann des [[Oberösterreich|Landes ob der Enns]], Reinprecht von [[Herren von Walsee|Walsee]], bat, eine [[Visitation]] von Schlägl anzuordnen, weil er selbst wegen der Zerstörung seines Stifts dazu nicht in der Lage sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1437 gelangte der Klosterbesitz an [[Ulrich II. von Rosenberg]], der ihn mit dem [[Burg Zvíkov|Klingenberger]] Pfand verband.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kytka: &amp;#039;&amp;#039;Milevsko a jeho kraj: turistika, památky, historie&amp;#039;&amp;#039;, Milevsko : Nákladem odboru klubu českých turistů, 1940&amp;lt;/ref&amp;gt; 1473 erwarben die Herren von [[Schwanberg (Adelsgeschlecht)|Schwanberg]] die Güter. 1575 wurde das Kloster aufgehoben und die Klosteranlage an Christoph von Schwanberg verkauft. Dieser veräußerte im selben Jahre mehrere Dörfer an Bohuslav Kalenitzky von Kalenitz auf Chřešťovice, der diese zum Allodialgut [[Veselíčko u Milevska|Veselíčko]] verband.&lt;br /&gt;
Unter den Hodějovský von Hodějov wurde die gesamte Klosteranlage zu einem Herrensitz umgebaut. Nachdem die Hodějovský nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wegen ihrer Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|böhmischen Ständeaufstand]] enteignet wurden, gelangten die ehemaligen Klosterbesitzungen 1623 an das [[Kloster Strahov]]. Anschließend wurde das Kloster wiederbegründet und die Klosterkirche barockisiert. 1785 erfolgte im Rahmen der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] die Aufhebung des Klosters. Die Herrschaft Mühlhausen verblieb bis zur Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] 1848 im Besitz des Klosters Strahov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Samtene Revolution|politischen Wende]] von 1989 erhielten die Prämonstratenser die noch vorhandenen Klostergebäude zurück. Heute leben und arbeiten drei Ordensmitglieder in Milevsko.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; In der ehemaligen Prälatur befindet sich ein Heimatmuseum. In der alten Lateinschule ist ein Café. Kirchen und Kloster können nur mit Führungen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2020 fanden Archäologen im Kloster eine vermutete [[Heiliger Nagel|Nagelreliquie]] vom Kreuz Jesu, deren genaue Herkunft noch erforscht werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://deutsch.radio.cz/heiliger-nagel-reliquie-im-suedboehmischen-kloster-entdeckt-8703722  Heiliger Nagel: Reliquie im südböhmischen Kloster entdeckt], Radio Praque International, 22. Oktober 2020, abgerufen am 15. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte ==&lt;br /&gt;
* 1184–1238 [[Gerlach (Abt)|Gerlach]]&lt;br /&gt;
* ~ 1285 Heinrich&amp;lt;ref&amp;gt;Belegt noch 1306 unter [[Branice (Tschechien)]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ~ 1307 Herrmann (&amp;#039;&amp;#039;Hoyco&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1327–1355 Mrakota&lt;br /&gt;
* 1355–1365 Nikolaus&lt;br /&gt;
* 1383–1405 Franziskus von Vepice&lt;br /&gt;
* 1405–1423 Svatomir&lt;br /&gt;
* 1423–1434 Petrus III.&lt;br /&gt;
* 1493–1499 Bartholomäus&lt;br /&gt;
* ~ 1543 Johann&amp;lt;ref&amp;gt;Belegt für 1543 unter [[Zběšičky]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], Winfried Eberhard, Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 381–382.&lt;br /&gt;
* Isfried H. Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden Stift Schlägl&amp;#039;&amp;#039;. Schlägler Schriften Band 12. Selbstverlag Stift Schlägl, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Milevsko Monastery|Kloster Milevsko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.klastermilevsko.cz Website des Prämonstratenserklosters Milevsko]&lt;br /&gt;
* [https://stag-ws.zcu.cz/ws/services/rest/kvalifikacniprace/downloadPraceContent?adipIdno=33203 Martin Kozák: &amp;#039;&amp;#039;Panství milevského kláštera do roku 1420&amp;#039;&amp;#039; (Diplomarbeit, Westböhmische Universität in Pilsen, 2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/27/22.83/N |EW=14/22/5.1/E |type=landmark |region=CZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milevsko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämonstratenserkloster in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Písek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Milevsko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Písek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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