<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Merxhausen</id>
	<title>Kloster Merxhausen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Merxhausen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Merxhausen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T09:45:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Merxhausen&amp;diff=582629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Merxhausen&amp;diff=582629&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T15:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KLoster Merxhausen 2.JPG|mini|Kloster Merxhausen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Merxhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gotik|gotische]] [[Kloster]]anlage im Ortsteil [[Merxhausen (Bad Emstal)|Merxhausen]] von [[Bad Emstal]] in [[Nordhessen]]. Es wurde 1527 aufgehoben. Im Kloster ist heute die [[Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Emstal]] ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KLosterkirche Kloster Merxhausen.JPG|mini|Klosterkirche Merxhausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp der Grossmuetige bei Kloster Merxhausen.JPG|mini|hochkant|Philipp der Großmütige, Relief am Kloster Merxhausen]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1213 ist in &amp;#039;&amp;#039;Merkeshusen&amp;#039;&amp;#039; die Klosterstiftung der Herren Hermann und Dietrich von Blumenstein von Dörnberg durch den Erzbischof von Mainz als [[Augustiner-Chorherren]]-[[Doppelkloster|Doppelstift]] belegt. Im Stiftungsbrief vom 3. November 1213 heißt es: {{&amp;quot;|... an dem Ort, der früher &amp;#039;&amp;#039;Merkereshuse&amp;#039;&amp;#039;, jetzt Feld des heiligen Johannes heißt, ...In eben diesem Orte haben sich, ..., auch einige fromme Frauen mit einigen Brüdern niedergelassen...}}. Der neue Name Johannisfeld setzte sich jedoch nicht durch, und schon wenige Jahre später wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Merkereshusen&amp;#039;&amp;#039; wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried III.]] von Mainz inkorporierte 1242 dem Kloster die Kirche in Offenhausen und die Kapelle in [[Riede (Bad Emstal)|Riede]]. Nach 43-jähriger Bauzeit wurde die Klosterkirche am 29. August 1256 durch den [[Liste der Mainzer Weihbischöfe|Mainzer Weihbischof]] Dietrich geweiht. Im Jahre 1269 befreite Landgraf [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] den Hof, &amp;#039;&amp;#039;... auf welchem die Klosterkirche gebaut ist ...&amp;#039;&amp;#039;, aber noch im 13. Jahrhundert wanderten die Chorherren ab, und das Kloster wurde danach als Nonnenkloster genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1475 wurde das Kloster durch einen Brand zerstört; es zerfiel, und das Klosterleben wurde eingestellt. Landgraf [[Wilhelm II. (Hessen)|Wilhelm II.]] von Hessen ließ die verbliebenen [[Ordensschwester|Nonnen]] bis zur Wiederherstellung in andere Klöster verlegen. Das Nonnenkloster wurde 1489 wegen Sittenlosigkeit aufgehoben und dem [[Kloster Windesheim]] ([[Windesheimer Kongregation]]) in der [[Diözese]] [[Utrecht]] übergeben. [[Augustiner-Chorherren]] aus dem westfälischen [[Kloster Böddeken]] übernahmen das Kloster und bauten es wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Landeshospital}}&lt;br /&gt;
1527 wurde das Kloster nach der [[Homberger Synode]] von 1526, mit der die [[Reformation]] in der Landgrafschaft Hessen eingeführt wurde, [[Säkularisierung|säkularisiert]] und aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Stiftungsbrief des Landgrafen [[Philipp I. (Hessen)|Philipp]] wurde am 26. August 1533 das Kloster Merxhausen – wie bald darauf auch das [[Kloster Haina]] (1533) und das [[Kloster Gronau]] (1542) – in ein sogenanntes [[Hohes Hospital#Die vier hessischen Hohen Hospitäler|Hohes Hospital]], ein Landeshospital für die arme Landbevölkerung, umgewandelt (das ebenfalls von Philipp im Jahre 1533 gestiftete Hohe Hospital [[Philippshospital Riedstadt]] in Hofheim bei Darmstadt wurde auf der Basis einer Pfarrei gegründet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich in der Anlage die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Merxhausen. Im Klostergarten finden regelmäßig Aufführungen des [[Amateurtheater]]s &amp;#039;&amp;#039;Klosterspiele Merxhausen&amp;#039;&amp;#039; statt, bei denen auch Patienten der Klinik mitwirken. 2013 wurde der zehn&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;Eco Pfad Friedenspädagogik Bad Emstal&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;KlosterMuseum Bad Emstal&amp;#039;&amp;#039; präsentiert an die wechselhafte Geschichte des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Merxhausen Innenhof.jpg|mini|Kloster Merxhausen, Innenhof]]&lt;br /&gt;
Das Kloster ist eine hufeisenförmige dreiflügelige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ursprünglich [[Romanik|romanischen]] Klosterkirche, die von 1213 bis 1256 erbaut wurde, sind nur noch kleine unbedeutende Baureste im Norden nachzuweisen. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Kirche im [[Gotik|gotischen]] Stil umgebaut und außerdem ein gotischer [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[Gewölbe|Rippengewölbe]] geschaffen. Bei der Restaurierung 1935 wurden gotische Malereien freigelegt. Hervorzuheben ist die Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;Christus am Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. In der Kirche befinden sich zwei Grabsteine des spätgotischen Bildhauers [[Philipp Soldan]] aus den Jahren 1548 und 1559, für [[Heinz von Lüder]] und Hermann Binzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist von dem ehemaligen Kloster nur noch der im Kern aus dem 13. Jahrhundert stammende und gotisch veränderte Südflügel mit einem Erkervorbau von 1533 erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Greger]], Komponistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Pieper]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Credo-Altar von Merxhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 1 (1961), S. 145–158.&lt;br /&gt;
* Eduard Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Wanderführer- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck&amp;#039;&amp;#039;. A. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S. 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Eco Pfad Friedenspädagogik Bad Emstal}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsverein-bademstal.de/historisches/merxhausen.html Geschichtsverein Bad Emstal: &amp;#039;&amp;#039;Merxhausen.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterspiele-merxhausen.de Klosterspiele Merxhausen]&lt;br /&gt;
* [[LWV Hessen]]: [https://www.lwv-hessen.de/geschichte-gegenwart/sozialfuersorge/hohe-hospitaeler.html &amp;#039;&amp;#039;Hohe Hospitäler.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.2288 |EW=09.2600 |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in Hessen|Merxhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorfrauen-Stift in Hessen|Merxhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkloster|Merxhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Emstal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1213|Merxhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1527]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>