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	<title>Kloster Merten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:00:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Merten&amp;diff=797059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: + WL</title>
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		<updated>2025-12-08T12:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Merten-.JPG|mini|Ehemaliges Kloster Merten von SW]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Merten.JPG|mini|Seit dem 28. Februar 1991 wird das Kloster Merten als Seniorenheim genutzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Merten in Eitorf.jpg|mini|Kloster Merten (Zeichnung von Hohe um 1850)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Agnes Merten.jpg|mini|Kirche St. Agnes mit ihren zwei ungleichen Türmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Merten.jpg|mini|Altes Schlossgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitorf KlosterMerten Orangerie1.jpg|mini|Große Fontaine vor der Orangerie (heute Café)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoftreppe Merten.jpg|mini|Treppe zum unteren Garten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Merten.jpg|mini|Kloster Merten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Merten Tor.jpg|mini|Alte Toreinfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rastplatz Merten.jpg|mini|Rastplatz an der Siegbrücke unterhalb der Klostermauern]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Merten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kloster]] der [[Augustiner-Eremitinnen|Augustinerinnen]] in [[Merten (Eitorf)|Merten]], Gemeinde [[Eitorf]], direkt an der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] gelegen. Die gesamte Anlage ist von einer Mauer umgeben und beherbergt heute unter anderem ein Alten- und Pflegeheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urkundliche Erwähnung ==&lt;br /&gt;
Eine Stifter- oder Gründungsurkunde ist nicht vorhanden, vermutlich wurde das Kloster um 1160 erbaut. Im Jahr 1181 wird im „Mirakelbuch“ von [[Siegburg]] eine „Eila aus dem Dorf der heiligen Märtyrerin Agnes“ genannt. In einer Urkunde des Jahres 1217 wird das Kloster erstmals direkt erwähnt; hier wird bestätigt, dass innerhalb der Klostermauern kein von Laien bewohntes Haus stehen darf und der Besitzer von [[Burg Merten]], [[Otto von Kappenstein]], gegen eine Entschädigung Gebäude an das Kloster abtreten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Neben der imposanten [[spätromanisch]]en [[St. Agnes (Merten)|Klosterkirche St. Agnes]] mit [[Doppelturmfassade]] sind heute noch der Süd- und Ostflügel aus dem Mittelalter erhalten. Im Jahr 1699 brannte das Kloster aus, weswegen das Kircheninnere [[barock]] eingerichtet ist. Erst 1791 wurde der Südflügel neu errichtet, der Westflügel verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätten ==&lt;br /&gt;
Als einziger herrschaftlicher Grabstein ist der von [[Wilhelm von Selbach]] an der Klosterkirche erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kloster Herchen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1582 wurde das [[Kloster Herchen]] neben hohen Schulden aufgrund der Kriegskosten außerdem von einer Seuche heimgesucht, die nur zwei Laienschwestern überlebten. Daraufhin wurde das Kloster mit dem Kloster Merten zusammengelegt, hierzu gehörten auch die Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* 1555 wurde die Klostermühle von der Sieg an den [[Krabach (Sieg)|Krabach]] verlegt&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Sukopp: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden und Akten des Klosters Merten. Aus dem Archiv Schram in Neuss&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Inventare nichtstaatlicher Archive&amp;#039;&amp;#039; 7, {{ZDB|24849-6}} = &amp;#039;&amp;#039;Jahresgabe des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Siegkreis&amp;#039;&amp;#039; 5). Sonderausgabe. Fredebeul &amp;amp; Koenen, Essen 1961, Urkunde 85, S. 32–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1758 verkaufte J. W. Diefenbach dem Kloster den Weierhof&lt;br /&gt;
* 1803 Habichtshof, Bachmühle, [[Delborn]]er Hof, Jägerother Hof, Bitzerhof, Hombacher Hof, Menghof, Hohner Hof, Mühle und Klosterhof zu [[Herchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberinnen ==&lt;br /&gt;
{| width=70%&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1217: Claricia&lt;br /&gt;
* 1280: Jutta&lt;br /&gt;
* 1313–1333: Agnes&lt;br /&gt;
* 1342–1346: Benedikta von Roysdorp&lt;br /&gt;
* 1347–1348: Bela von Marcken&lt;br /&gt;
* 1372: Goidland&lt;br /&gt;
* 1385: Berta Suren&lt;br /&gt;
* 1389: Goidelant&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1421: Regine van Graven&lt;br /&gt;
* 1436: Nysen von Oendespil&lt;br /&gt;
* 1436–1438: Regina von Selbach&lt;br /&gt;
* 1472: Lysa von Widderbach&lt;br /&gt;
* 1479: Reyn von Luczerod&lt;br /&gt;
* 1498: Anna [[Freiherren von der Lippe|von der Lippe]], die die [[Windesheimer Chorherren|Reform der Windesheimer]] unterstützen sollte&lt;br /&gt;
* 1500–1506: Jutta [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|von Plettenberg]], unter der die [[Windesheimer Chorherren|Reformkongregration]] vollzogen wurde, Merten wurde dabei dem Kloster Mülheim (Thal-Ehrenbreitstein) unterstellt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1512: Margarethe von Lützgerode&lt;br /&gt;
* 1513: Jutta Plettenberg&lt;br /&gt;
* 1516–1563: Margarethe von Lützgerode&lt;br /&gt;
* 1567–1573: Swana von Selbach&lt;br /&gt;
* 1573–1584: Katharina von Selbach&lt;br /&gt;
* 1585–1623: Margarethe [[von der Hoven genannt Pampus]]&lt;br /&gt;
* 1623–1635: Anna von der Hoven genannt Pampus&lt;br /&gt;
* 1635–1638: Gudula Scheiffart von Merode&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1638–1646: Agnes [[Herren von Scheidt genannt Weschpfennig|Scheidt von Weschpfennig]]&lt;br /&gt;
* 1646–1677: Maria Elisabeth von Graff&lt;br /&gt;
* 1677–1712: Anna Margaretha von der Hoven genannt Pampus&lt;br /&gt;
* 1712–1755: Anna Sibylla Vinzentia [[Schoenebeck (Adelsgeschlecht)|von Schoenebeck]]&lt;br /&gt;
* 1755–1784: Anna Wilhelmina von Krafft&lt;br /&gt;
* 1784–1790: Henriette von Gartzen&lt;br /&gt;
* 1790–1802: Maria Anna Barbara von Schönigh&lt;br /&gt;
* 1802: als letzte Eleonora Michels&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säkularisation ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde das aufgelöste Kloster am 17. November 1803 geräumt. Neben der Äbtissin lebten hier damals nur noch fünf [[Ordensschwester]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Merten ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1870 wurde das Gelände von der Familie [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Hatzfeld-Trachenberg]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Josef Ersfeld: &amp;#039;&amp;#039;Eitorfer Bild-Chronik. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte 1850–1950.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Eitorf 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 kaufte Graf Felix Droste zu Vischering von [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|Nesselrode-Reichenstein]] Klosterbesitz und Burg Merten. Er ließ nach dem Kauf die neobarocke [[Orangerie]] errichten. Das „Schloss“ genannte Kloster wurde Sommersitz und zwischen den Weltkriegen Hauptwohnsitz. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte das Schloss, in dem u.&amp;amp;nbsp;a. ein Teil der erzbischöflichen [[Bibliothek]] und das Eigentum des [[Wolfgang Graf Berghe von Trips|Grafen Trips]] eingelagert worden waren, nach Artilleriebeschuss völlig aus. Dabei wurde auch das Hubertusbuch vernichtet, in dem die Ordensmitglieder des im Jahr 1444 gestifteten [[Hubertusorden]]s aufgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuratorium von Schloss Merten/Sieg ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1955 übernahm der katholische Verein das Schloss, baute es nach und nach aus und bot hier ostdeutschen Familien ersten Wohnraum und kinderreichen Familien eine Ferienunterkunft. Im Jahr 1991 wurde das Kloster in Privatbesitz verkauft, das Kuratorium betreibt hier nur noch ein Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Jährlich findet hier ein Märchenfest für Kinder statt, außerdem werden musikalische Darbietungen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriel Busch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Merten (Sieg). Seine viel liebe Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Reckinger &amp;amp; Co., Siegburg 1978.&lt;br /&gt;
* Landschaftsverband Rheinland: Inventare nichtstaatlicher Archive, Bd. 7 Urkunden und Akten des Klosters Merten, bearbeitet von Theodor Sukopp, Verlag Fredebeul &amp;amp; Koenen KG, Essen 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/45/56/N |EW=7/23/49/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustinerinnenkloster in Nordrhein-Westfalen|Merten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Merten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Eitorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Rhein-Sieg-Kreis|Merten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Eitorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Merten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agnes von Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Eitorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
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