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	<title>Kloster Melchtal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:48:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Melchtal&amp;diff=694178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drunter und Drüber: Juvenat geschlossen</title>
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		<updated>2025-06-15T20:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Juvenat geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Benediktinerinnenkloster Melchtal.JPG|mini|Benediktinerinnenkloster Melchtal]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Melchtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktinerinnenkloster St. Niklaus von Flüe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Benediktinerinnen]]kloster im Ort [[Melchtal]] in der Gemeinde [[Kerns]] im [[Kanton Obwalden]] der [[Schweiz]]. Das Kloster bestand von 1866 bis 2019 und gehörte der [[Schweizerische Benediktinerinnenföderation|Schweizerischen Benediktinerinnenföderation]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Klosters gehen auf eine Genossenschaft religiös gesinnter Mägde zurück, die 1860 vom Luzerner [[Weltpriester]] [[Balthasar Estermann]] auf dem Bramberg in [[Luzern]] gegründet worden war. 1866 erwarb Estermann im Melchtal ein Haus, um dort zusammen mit drei Frauen ein Kloster der [[Ewige Anbetung|Ewigen Anbetung]] zu gründen. Estermann starb bereits 1868. Danach übernahm Pater Berchtold Fluri vom [[Kloster Engelberg]] die Betreuung der Frauen und gab ihnen die [[Benediktsregel]]. Von 1868 bis 1998 führte das Kloster ein Mädcheninternat, 1869 weihten die Schwestern ihre Heiliggeistkirche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von verschiedenen Aussenstationen des Klosters besteht heute nur noch das Benediktinum [[Scharnitz]] in [[Tirol]]. 1889 gründeten Melchtaler Schwestern ein Filialkloster in [[Rapid City]] ([[USA]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blackhillsbenedictine.com/history.php &amp;#039;&amp;#039;History&amp;#039;&amp;#039;], Informationsseite auf der Website des ehemaligen Filialklosters St. Martin in Rapid City&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich jedoch um 1900 selbständig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2019 zogen die zuletzt elf Melchtaler Benediktinerinnen aus dem Kloster aus und in das umgebaute [[Kloster St. Andreas (Sarnen)|Frauenkloster St. Andreas]] in [[Sarnen]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/abschieds-und-freudentraenen-fuer-melchtaler-schwestern-ld.1100600 &amp;#039;&amp;#039;Abschieds- und Freudentränen für Melchtaler Schwestern.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Obwaldner Zeitung]], 9. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie leben dort zusammen mit Schwestern aus dem ebenfalls aufgegebenen [[Wikon#Marienburg Wikon|Kloster Marienburg]] in [[Wikon]] und den bisher in Sarnen lebenden Benediktinerinnen in dem neuen benediktinischen Zentrum &amp;#039;&amp;#039;Ora et Labora&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/sarnen-das-zusammenruecken-wird-konkreter-ld.110126 &amp;#039;&amp;#039;Sarnen: Das Zusammenrücken wird konkreter.&amp;#039;&amp;#039;] In: Obwaldner Zeitung, 20. April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die jetzige Klosteranlage wurde im [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil zwischen 1892 und 1896 (anstelle der ersten Bauten von 1876) nach Plänen des [[Kanton Schwyz|Schwyzer]] Architekten [[Clemens Steiner]] errichtet. Der Chor der Kirche erfuhr 1989 bis 1990 eine Neugestaltung durch den Künstler [[Alois Spichtig]] aus [[Sachseln]]. Die Mittel für die umfangreichen Baumassnahmen wurden unter anderem von reisenden Schwestern im In- und Umland gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schwestern aus dem Melchtal waren auf sogenannten «Bettel-» oder «Kollektereisen» selbstständig und über mehrere Wochen unterwegs und sammelten Sach- und Geldspenden. Spender aus ganz Europa wurden im Gegenzug in den Melchtaler Anbetungsbund, in Gebete oder [[Fürbittengebet|Fürbitten]] aufgenommen. Zu der Praxis der Sammelreisen siehe {{Literatur |Autor=Maximilian Lederer |Titel=«Ich kleiner Wildfang». Die Kollektereisen von Sr. M. Maura Allenspach (1867–1945) in West- und Ostmitteleuropa |TitelErg=Masterarbeit Universität Bern |Ort=Bern |Datum=2022 |Seiten=164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klostergebäude gehören zu den [[Liste der Kulturgüter in Kerns|geschützten Kulturgütern von Kerns]]. Sie wurden zusammen mit dem benediktinischen Frauenkloster Marienburg in [[Wikon]] Ende 2019 von dem Luzerner Bauunternehmer Bruno Amberg bzw. dessen Firma Transterra Immobilien AG gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/bauunternehmer-kauft-kloster-ld.1183747 &amp;#039;&amp;#039;Luzerner Bauunternehmer kauft leer stehende Frauenklöster.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Luzerner Zeitung]], 8. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 9800 Quadratmeter grosse Klosteranlage soll einer neuen Nutzung zugeführt werden, wobei der Denkmalschutz den Plänen enge Grenzen setzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/denkmalschutz-setzt-plaenen-fuer-kloster-melchtal-enge-grenzen-ld.1184434 &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz setzt Plänen für Kloster Melchtal enge Grenzen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Obwaldner Zeitung, 10. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institut Melchtal ==&lt;br /&gt;
Von Anfang an legten die Schwestern einen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Mädchen. So unterrichteten sie an der Dorfschule in Melchtal. Von 1897 bis 1926 führten sie ein eigenes Lehrerinnenseminar sowie bis 1970 einen Deutschkurs für fremdsprachige Mädchen. 1901 wurde ein eigenes Institutsgebäude erstellt, 1957 folgten weitere Gebäude. 1929 gründeten die Benediktinerinnen das Mädcheninstitut &amp;#039;&amp;#039;Institut Melchtal&amp;#039;&amp;#039; mit Internat, an dem sie bis 1998 unterrichteten. Von 1998 bis 2002 versuchte die &amp;#039;&amp;#039;Neue Internatsschule Melchtal AG&amp;#039;&amp;#039;, die Schule für Mädchen und Knaben weiterzubetreiben. Danach wurde aus dem Institut ein Gästehaus mit 90 Betten für Gruppen, Familien und Einzelgäste. Dieses wurde am 1. Mai 2014 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140517091556/http://institut-melchtal.ch/ Ehemalige Website des Instituts Melchtal], Archivversion vom 17. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2014 wurden Internat, Schulgebäude und Sportanlagen an die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Juvenat der Franziskaner&amp;#039;&amp;#039; verkauft. Nach einer Renovierung zog im August 2017 das Schul- und Therapieheim der Stiftung ein. Dieses befand sich zuvor seit 1999 im &amp;#039;&amp;#039;Juvenat der Franziskaner&amp;#039;&amp;#039; im benachbarten [[Flüeli-Ranft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stiftung-juvenat.ch/wp-content/uploads/2014/02/zirkulaer_Ausgabe_2_2013.pdf &amp;#039;&amp;#039;Standortwechsel der Stiftung Juvenat von Flüeli-Ranft nach Melchtal&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)]. In: «zirkulär» 2/2013, Hauszeitung der Stiftung Juvenat der Franziskaner&amp;lt;/ref&amp;gt; und bot ein Jugendhilfeangebot für männliche Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren an. Das Angebot wurde im Sommer 2022 beendet, seitdem werden die Räume als Unterkünfte für Ferien und Lager angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.obwaldnerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/obwalden-juvenat-im-melchtal-bietet-neu-unterkuenfte-fuer-ferien-und-lager-an-ld.2492214 &amp;#039;&amp;#039;Juvenat im Melchtal bietet neu Unterkünfte für Ferien und Lager an.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Obwaldner Zeitung]], 26. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Moritz Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Benediktinerinnenkloster Melchtal 1866–1966&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Klosters Melchtal, Melchtal o.&amp;amp;nbsp;J. (1966 ?).&lt;br /&gt;
* [[Karl Imfeld (Pfarrer)|Karl Imfeld]]: [http://www.kloster-melchtal.ch/pdf/KlosterMelchtalHistory2010.pdf &amp;#039;&amp;#039;Melchtaler Klostergeschichte&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 242&amp;amp;nbsp;kB)], 2010.&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-melchtal.ch/pdf/Kloster_Melchtal_Jubi_Magazin_2016.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anno 2016. 150 Jahre Kloster Melchtal St. Niklaus von Flüe.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3876&amp;amp;nbsp;kB), 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-melchtal.ch Benediktinerinnenkloster St. Niklaus von Flüe, Melchtal]&lt;br /&gt;
* {{orden|w|m|melchtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/50/1.00/N |EW=8/17/22.00/E |type=landmark |region=CH-OW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in der Schweiz|Melchtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kerns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niklaus von Flüe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1866|Melchtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
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