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	<title>Kloster Mariacron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:01:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Mariacron&amp;diff=2596224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Kriege und Zerstörung */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-18T09:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kriege und Zerstörung: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Kloster Mariacron in Rheinland-Pfalz. Zu anderen Klöstern siehe [[Kloster Mariakron]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oppenheim- Kloster Mariacron 19.2.2012.JPG|miniatur|Kloster Mariacron mit Inschrift]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mariacron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kloster]] und adeliges Frauenstift in der Nähe der Stadt [[Oppenheim]] am Rhein zwischen [[Worms]] und [[Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klostergeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde nach der Überlieferung 814 unter der Regentschaft von Kaiser [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] erbaut und gegründet. Erste Bewohner waren Frauen des [[Benediktiner]]ordens. Das adelige Frauenstift lag außerhalb der Stadtmauern vor dem Seilertor unter den Steinbrüchen an der Straße nach Mainz (heutige Adresse Mainzerstraße 162).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1265 übertrug der Mainzer Erzbischof [[Werner von Eppstein]] dem [[Zisterzienserorden]] der [[Kloster Eberbach|Abtei Eberbach]] die Fürsorge für das Kloster (Tochtergründung). Der Name &amp;#039;&amp;#039;Mariacron&amp;#039;&amp;#039; taucht erstmals 1280 urkundlich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frauenstift beherbergte nachweislich die erste [[Klosterschule]] zu Oppenheim&amp;lt;ref&amp;gt;laut Inschriftentafel am Gebäude&amp;lt;/ref&amp;gt; und wirkte als Bildungsstätte der Töchter der adligen [[Burgmannen]]. Die Äbtissinnen von Mariacron waren hoch angesehen und verfügten über umfangreiche Besitzungen. Dies geht aus Urkunden über Schenkungen und Übereignungen, Entscheidungen des [[Ruprecht (HRR)|Königs Ruprecht]], der Pfalzgrafen [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich I.]] und [[Philipp (Pfalz)|Philipp]] aus Heidelberg sowie erzbischöflichen Übertragungen von [[Pfründe]]n hervor. So stiftete Margarethe [[Johann Hilchen von Lorch|Hilchen von Lorch]], Äbtissin von ca. 1497 bis 1518, dem Kloster einen [[Heilige Sippe|Sippenteppich]], der heute im [[Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)]] aufbewahrt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dommuseum-mainz.de/01_seiten/04_domschatz/032_sippenteppich.html |wayback=20080803080042 |text=Domschatz Mainz:Sippenteppich }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kloster stand das [[Patronatsrecht]] der Frühmesserei zu Nackenheim zu, die Äbtissin hatte auch das Vorschlagsrecht für den Priester im Heilig-Geist-Spital zu Oppenheim. Die Kirche war der [[Anna (Heilige)|heiligen Anna]] geweiht. Sie hatte mehrere vom benachbarten Adel fundierte und mit Patronatsrecht belegte Altäre (St. Georg, St. Katharina, Barbara und Dorothea, St. Johannes, Altar der [[Marter der zehntausend Christen|Zehntausend Märtyrer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
Mitte des 16. Jahrhunderts zu Zeiten der Reformation ging das klösterliche Leben unter. Agnes von Dienheim widersetzte sich als Äbtissin mit ihrem Konvent den reformatorischen Wünschen des Kurfürsten [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]], konnte aber die Aufhebung des Klosters und die vorübergehende Umwandlung in ein weltliches adliges [[Frauenstift|Damenstift]] (1565) nicht aufhalten. Nach dem Tod der letzten Äbtissin, Agnes von Dienheim (1571), sowie der Verwalterin, Margarethe Knebelin von Katzenelnbogen (1585), wurde die [[Geistliche Güteradministration]] in [[Heidelberg]] (Schaffner Melchior Meyel) mit der Verwaltung des ehemaligen Klosters betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriege und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde das Gebäude 1631 bei der Einnahme Oppenheims durch die Truppen [[Gustav II. Adolf|Gustav-Adolfs von Schweden]] beschädigt. Im Jahr 1636 übergab Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] das ehemalige Kloster den Mainzer [[Jesuiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] 1689 setzten Truppen [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] unter General [[Mélac]] die Stadt Oppenheim planmäßig in Brand. Dabei ging auch das Kloster Mariacron in Flammen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterbrennerei ===&lt;br /&gt;
Am Wiederaufbau hatte niemand Interesse. 1782 war im Kloster eine Wirtschaft eingerichtet. 1792 kamen die Reste in Privatbesitz. Im 19. Jahrhundert wurden die Gebäude teilweise abgebrochen, nur wenige Zeugnisse der früheren Anlage haben die Zeiten überdauert. Die verbliebenen Räumlichkeiten dienten zeitweise als Unterkunftsräume für Steinbrucharbeiter und als Büroräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 errichtete man auf dem Gelände des ehemaligen Frauenkloster die Klosterbrennerei [[Mariacron]]. 1961 übernahm das Unternehmen [[Eckes AG|Eckes]] die Brennerei und machte über die Weinbrandmarke den ehemaligen Klosternamen &amp;#039;&amp;#039;Mariacron&amp;#039;&amp;#039; weltbekannt. Rationalisierungszwänge verlagerten in den 80er Jahren die Produktion weg aus Oppenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Mariacron, Oppenheim, Stütz- und Trennmauerreste in ehem Weinbrennerei v SW.JPG|links|miniatur|Stütz- und Trennmauerreste von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Mariacron, Oppenheim, Stütz- und Trennmauerreste in ehem Weinbrennerei v S.JPG|miniatur|Stütz- und Trennmauerreste auf der Südseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
An das ehemalige Kloster erinnern heute vor Ort:&lt;br /&gt;
:* Eine alte Giebelmauer (Gebäuderest)&lt;br /&gt;
:* Eine Inschriftentafel mit einer Kurzgeschichte an der straßenseitigen Hauswand.&lt;br /&gt;
:* Eine kleine früher zum Kloster Mariacron gehörende Glocke ist jetzt im Nachbarort Nierstein auf dem Dach des katholischen Pfarrhauses neben der Kilianskirche angebracht. Sie trägt die Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;„Christof Neidhardt in Augsperg (Augsburg) gos mich anno 1645“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 erwarb ein Investor das Eckes-Gelände und führte es einer neuen Wohn-/Gewerbe-Nutzung zu, wobei die Erinnerung an das Kloster und die Weinbrennerei nicht ausgelöscht werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20070930184506|url=http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2670780|text=AZ-Artikel vom 12. Januar 2007: &amp;#039;&amp;#039;Investor kauft altes Eckes-Areal&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Wohnhaus und dem 8-stöckigen ehemaligen Fasslager entstanden Appartements und Wohnungen der gehobenen Klasse. Im vorderen Teil der Brennhalle sind eine Vinothek und im hinteren Bereich eine physiotherapeutische Praxis mit Saunalandschaft geplant.&amp;lt;ref&amp;gt; {{ Webarchiv | url=http://www.allgemeine-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=2812453 | wayback=20070927021222 | text= AZ-Artikel vom 4. Mai 2007: &amp;#039;&amp;#039;Viel Grün und Kinderlachen &amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Held, Walter Nohl: &amp;#039;&amp;#039;Stadtführer Oppenheim am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, Held-Nohl-Gabriel (2002), S. 36&lt;br /&gt;
*Wolfgang Reifenberg: &amp;#039;&amp;#039;Frauenkloster Mariacron&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht in „Oppenheim, Geschichte einer alten Reichsstadt“, (anlässlich der 750jährigen Wiederkehr der Stadterhebung), Oppenheim 1975, Seiten 299–302, Herausgeber: Hans Licht (Stiftung Dr. Martin Held).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Julian Hanschke | Titel=Oppenheim am Rhein in historischen Ansichten | Auflage=2 | Verlag=Verlag Philipp von Zabern | Ort=Darmstadt | Jahr=2006 | ISBN=978-3805336079 | Kommentar=S.&amp;amp;nbsp;299: Zeittafel zur Ortsgeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kloster Mariacron}}&lt;br /&gt;
* [http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/oppenheim/kulturdenkmaeler/maria-cron.html Maria Cron in Oppenheim, regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.85901|EW=8.35521|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Rheinland-Pfalz|Mariacron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Rheinland-Pfalz|Mariacron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Oppenheim|Mariakron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Mainz-Bingen|Oppenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Oppenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 810er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Oppenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Mainz-Bingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Mainz-Bingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Mariacron]]&lt;/div&gt;</summary>
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