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	<title>Kloster Maria Birnbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:05:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-14T17:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria Birnbaum (Sielenbach) - Ansicht von Süden.JPG|mini|Kloster Maria Birnbaum (Ansicht von Süden)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Maria Birnbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am Fluss [[Ecknach (Fluss)|Ecknach]] südlich von [[Sielenbach]] im historischen [[Wittelsbacher Land]] an der Straße nach [[Adelzhausen]] im [[Landkreis Aichach-Friedberg]] ([[Bayern]]). Das Kloster liegt am [[7-Klöster-Weg]], der 7 ehemalige oder bestehende Klöster verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die barocke Kirche [[Maria Birnbaum (Sielenbach)|Maria Birnbaum]] wurde zwischen 1661 und 1668 von [[Constantin Pader]] im Auftrag von [[Philipp Jakob von Kaltenthal]], dem [[Komtur (Amt)|Komtur]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] im benachbarten Ort [[Schloss Blumenthal (Aichach)|Blumenthal]], erbaut. Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau im Birnbaum“ wurde der [[Gedächtnis der Schmerzen Mariens|Mutter Gottes mit den sieben Schmerzen]] geweiht. Die erste [[Kuppel]]-Kirche nördlich der Alpen erinnert an [[Byzantinische Architektur|byzantinische]] Bauten, doch spielten italienische Einflüsse beim Bau von Maria Birnbaum eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwedische Soldaten verstümmelten 1632 ein [[Marienbildnis|Marienbild]], das in der Nähe aufgestellt war, und warfen es in einen Teich. Ein [[Gemeindehirte|Dorfhirte]] aus Sielenbach fand es und stellte es in einen hohlen [[Birnen|Birnbaum]]. 1659/60&amp;amp;nbsp;ereigneten sich dort [[Wunderheilung]]en und die Wallfahrt setzte ein. Daraufhin wurde die Kirche um den Birnbaum erbaut, der 1671 abstarb. Das [[Gnadenbild]] befindet sich am [[Hochaltar]], in einer Höhlung des Baumstammes. Der Stamm ist hinter dem Altar zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit&amp;amp;nbsp;1867/68 bewohnten die [[Kapuziner]] das Kloster. 1998&amp;amp;nbsp;übernahm der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] wieder die Wallfahrtskirche. Er renovierte das [[Konvent (Kirche)|Konventgebäude]] und errichtete eine Wallfahrtsgaststätte sowie einen Klosterladen, um die Wallfahrt wieder zu beleben. Von 2001 bis 2013 war hier das [[Noviziat]] der Deutschen Brüderprovinz, es wurde im September 2020 erneut in den Konvent Maria Birnbaum verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blauer Bund ==&lt;br /&gt;
Der blaue Bund ist die Gemeinschaft ([[Messbund|Messbündnis]]) der Bauern bzw. deren Nachkommen, die die Kirche Maria Birnbaum vor dem Abriss bewahrt und von 1865 bis 1868 renoviert hat. Der blaue Mantel mit Gürtel und weißem Kragen ist das Symbol für den Bund, der seit fast 150&amp;amp;nbsp;Jahren nur in der Pfarrei Sielenbach besteht und 30&amp;amp;nbsp;Männer zählt. Ein Mitglied behält den blauen Mantel ein Leben lang und wird in ihm auch beigesetzt. Das Bündnis geht zurück auf Mathias Asum aus [[Lichtenberg (Altomünster)|Lichtenberg]] (Markt [[Altomünster]]) und seinen Freund Mathias Asam aus [[Tödtenried]] (Gemeinde Sielenbach). Die beiden Landwirte sprachen beim Erzbischof von München-Freising, [[Gregor von Scherr]], erfolgreich gegen einen Abriss der baufälligen Wallfahrtskirche vor. Asum opferte seinen Besitz und die Wallfahrtskirche wurde mit Hilfe der bäuerlichen Bevölkerung renoviert. In der Sakristei befinden sich heute noch Bilder von den beiden „Kirchenrettern“. -&lt;br /&gt;
Festliche Auftritte: [[Ostermontag]] (Hauptfest), [[Faschingsdienstag]], [[Mariä Himmelfahrt]], 2.&amp;amp;nbsp;Advent ([[Unbefleckte Empfängnis|Fest der unbefleckten Empfängnis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 7-Klöster-Weg ==&lt;br /&gt;
Das Kloster ist auch eine Station des [[7-Klöster-Weg]]s, einem Radweg, der sieben bestehende oder ehemalige Klöstern im Dachauer und [[Wittelsbacher Land]] miteinander verbindet. Die Klöster sollen durch diesen 100&amp;amp;nbsp;km langen Radweg wieder ins Bewusstsein gerufen und erfahrbar werden. Die sieben Klöster sind: [[Kloster Schönbrunn]] in [[Röhrmoos]], [[Kloster Weichs]], [[Kloster Indersdorf]], [[St. Peter und Paul (Petersberg)|Kloster Petersberg]], [[Kloster Altomünster]], Kloster Maria Birnbaum und [[Kloster Taxa]] bei [[Odelzhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20150523093440|url=http://www.odelzhausen.de/kultur-u-freizeit-in-odelzhausen/radfahren/7-kloester-weg |text=Der „7 Klöster Weg“ im Dachauer und Wittelsbacher Land}} – (Verwaltungsgemeinschaft [[Odelzhausen]], abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wallfahrtskirche Maria Birnbaum in Sielenbach (Panorama).jpg|1000|Wallfahrtskirche Maria Birnbaum in Sielenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum und ihre beiden Baumeister&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt, Bern 1974, ISBN 3-261-00904-7.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Maria Birnbaum. Wallfahrtskirche&amp;#039;&amp;#039;. Kleine Kunstführer Nr.&amp;amp;nbsp;401, 28&amp;amp;nbsp;S., 13.&amp;amp;nbsp;Aufl., Schnell&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Steiner Verlag, München&amp;amp;nbsp;2004, ISBN 3-7954-4264-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maria Birnbaum (Sielenbach)|Kloster Maria Birnbaum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-maria-birnbaum.de/ Kloster Maria Birnbaum] – (offizielle Seite)&lt;br /&gt;
* [https://kirchenundkapellen.de/kirchenko/mbirnbaum.php Wallfahrtskirche Maria Birnbaum in Sielenbach] – (Hans Schertl)&lt;br /&gt;
* [https://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Ein-blauer-Mantel-ist-das-Symbol-fuer-Gemeinschaft-von-30-Maennern-id21475211.html Blauer Bund – Ein blauer Mantel ist das Symbol für Gemeinschaft von 30&amp;amp;nbsp;Männern] – ([[Augsburger Allgemeine]] vom 14. August 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/23.61343//N |EW=11/9.74587//E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Bayern|Maria Birnbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (17. Jahrhundert)|Maria Birnbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kapuzinerkloster in Bayern|Maria Birnbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Deutschen Ordens|Maria Birnbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sielenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Sielenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Sielenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Aichach-Friedberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Aichach-Friedberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Aichach-Friedberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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