<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Machern</id>
	<title>Kloster Machern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Machern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Machern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T17:40:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Machern&amp;diff=2465549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sir Gawain: Wie ich schon schrieb, gefällt die Notation der nciht verplichtend zu nutzenden Vorlage nicht und hat in Anzeige und Verlinkung imho keinen Mehrwert. Bitte WP:WAR beachten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Machern&amp;diff=2465549&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-04-24T17:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wie ich schon schrieb, gefällt die Notation der nciht verplichtend zu nutzenden Vorlage nicht und hat in Anzeige und Verlinkung imho keinen Mehrwert. Bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WAR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WAR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WAR&lt;/a&gt; beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Machern 03.jpg|mini|hochkant=1.4|Kloster Machern, Ansicht vom Hof]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Machern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Kloster]] der [[Zisterzienserinnen]] gegenüber der Ortschaft [[Zeltingen-Rachtig]] am linken Ufer der [[Mosel]]. Das Anwesen befindet sich auf dem Gebiet des [[Bernkastel-Kues]]er Stadtteils [[Wehlen (Bernkastel-Kues)|Wehlen]] etwa fünf Kilometer nordwestlich der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert gegründet, bestand es bis zu seiner [[Säkularisation]] durch die französische Regierung im Jahr 1802. Anschließend landwirtschaftlich genutzt, verfielen seine [[barock]]en Gebäude allmählich, ehe sie ab 1970 [[Renovierung]]s- und [[Restaurierung]]sarbeiten unterzogen wurden. Heute ist die Klosteranlage ein bekanntes Ausflugsziel an der [[Mittelmosel]], mit Kloster[[brauerei]] und [[Brauhaus]], [[Weinkeller]] und einem [[Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge und Blütezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1084 gründeten [[Benediktinerinnen]] des [[Trier]]er Irminenkloster am Ort der heutigen Gebäude eine Niederlassung, die jedoch nur bis etwa Anfang des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand, denn wahrscheinlich ließ der [[Liste der Bischöfe von Trier|Trierer Erzbischof]] [[Bruno von Bretten]] den [[Konvent (Kirche)|Konvent]] 1114 zugunsten seiner eigenen Einkünfte unterdrücken&amp;lt;ref name=&amp;quot;vogts369&amp;quot; /&amp;gt;. Die Klosteranlage stand deshalb Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wohl leer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pauly15&amp;quot; /&amp;gt; Um 1230&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs3&amp;quot; /&amp;gt; erfolgte eine Neugründung als [[adel]]iges Zisterzienserinnenkloster, das der nahe liegenden [[Kloster Himmerod|Abtei Himmerod]] unterstellt war. Kurz nach dieser Gründung erfolgte um 1240 ein kompletter Neubau des Klosters,&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs5&amp;quot; /&amp;gt; dessen Kirche St. Maria am 12.&amp;amp;nbsp;April 1262 eingeweiht wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloster-rlp&amp;quot; /&amp;gt;. Der [[Kurtrier|Trierer]] [[Erzbischof]] [[Arnold&amp;amp;nbsp;II. von Isenburg]] sprach dem Kloster das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] der Kirche in [[Löf]] zu,&amp;lt;ref name=&amp;quot;baersch326&amp;quot; /&amp;gt; und einer seiner Nachfolger, [[Werner von Falkenstein]], verlieh den [[Nonne]]n 1395 sowohl das Recht zum Weinausschank als auch die [[Gerichtsbarkeit]] während der Jahrmärkte in Machern&amp;lt;ref name=&amp;quot;machernweb&amp;quot; /&amp;gt;.  Durch seine Lage an der Mittelmosel sowie seine Besitzungen in Wehlen, Zeltingen und Rachtig entwickelte sich Machern zu einem Zentrum des [[Weinbau]]s. Schenkungen durch einheimische Bürger und Familien aus dem niederen Adel in Form von Landbesitz förderten diese Entwicklung und machten das Kloster zu einer wohlhabenden [[Abtei]]. 1569 zählte diese acht Klosterschwestern, von denen jedoch bis 1574 sechs von der [[Pest]] dahingerafft wurden. Erzbischof [[Jakob III. von Eltz|Jakob&amp;amp;nbsp;III.]] beauftragte deshalb den Himmeroder [[Abt]] Gregor mit der Aufhebung des Klosters, aber der Widerstand des kurtrierischen Adels gegen diese Pläne, ließ ihn seine Verfügung zurücknehmen. Weitere Rückschläge musste Machern während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] hinnehmen, dessen Auswirkungen das Kloster und seine Gebäude nicht verschonten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 1574&amp;lt;ref name=&amp;quot;pauly15&amp;quot; /&amp;gt; stand Maria von Metternich dem Kloster als Äbtissin vor. Bis zu ihrem Tod 1603 kam es unter ihr zu einem allmählichen Wiedererstarken der Abtei. Ihre Nachfolgerin Odilia von Ahr setzte die Aufbauarbeit fort. Unter der Äbtissin Maria Ursula von Metternich, die von 1680 bis 1727 dem Kloster Machern vorstand, wurde 1688 mit einem grundlegenden Neu- und Umbau der Anlage in Stil des Barocks begonnen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19.&amp;amp;nbsp;März des Jahres,&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs20&amp;quot; /&amp;gt; und die Arbeiten waren im Jahr 1700 abgeschlossen&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt;. Teile der heute noch existierenden Gebäude verdanken ihr Aussehen diesen Bauarbeiten sowie Umgestaltungen unter der nachfolgenden Äbtissin Maria Theresia Antoinette von Kolb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Auflösung ===&lt;br /&gt;
Ökonomische Einbußen und der Verlust klösterlicher Traditionen während des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts führten zu einem allmählichen Niedergang des [[Konvent (Kirche)|Konvents]]. 1793 zählte Machern unter der Äbtissin Anna Philippine von Falkenstein nur noch sechs Ordensschwestern. Macherns [[Visitation|Visitator]] und Abt des Klosters Himmerod, Anselm von Pidoll, schrieb „Die Klosterfrauen haben den [[Ordensgelübde|Professionseifer]] abgelegt, dagegen aber den Säcularisationsgeist angenommen … Ueberhaupt finde ich in dem Kloster Machern die klösterliche Ordensverfassung völlig zerfallen, kein Chordienst, kein klösterliches Stillschweigen, keine [[Klausur (Kloster)|Clausur]] und keine Ordnung wird mehr gehalten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx184&amp;quot; /&amp;gt; Bedingt durch die Verhältnisse in Machern gab es seit 1789 Verhandlungen zwischen [[Kurtrier]] und [[Kurköln]] mit dem Bestreben, das Kloster in ein adeliges [[Stift (Kirche)|Damenstift]] umzuwandeln, doch dazu kam es nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx184&amp;quot; /&amp;gt; Auch der Plan, das Kloster zu einer Universität zu machen, wurde nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Französische Revolution|französische Revolutionstruppen]] das Gebiet um Machern besetzt hatten, löste die französische Regierung das Kloster am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1802&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; auf, der Besitz wurde [[Säkularisation|säkularisiert]]. Die letzten vier Nonnen, darunter die Äbtissin Charlotte de l’Atre de Feignies, verließen den Konvent noch im gleichen Jahr. Die Gebäude wurden anschließend am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1803&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs18&amp;quot; /&amp;gt; für 306.000&amp;amp;nbsp;[[Franc]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs18&amp;quot; /&amp;gt; zu landwirtschaftlichen Zwecken an den [[Kommerzienrat]] und Bürgermeister von Zeltingen-Rachtig, [[Karl Everad Ellinckhuysen|Carl Eberhard Ellinckhuysen]], versteigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Der neue Eigentümer ließ sie für die veränderte Nutzung stark umgestalten. So wurde zum Beispiel das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] der Klosterkirche [[profan]]iert, die Kirchenfenster vermauert und der Bau anschließend als [[Scheune]] genutzt. Bei den Umbauten wurden Decken und Wände der Gebäude stark beschädigt. Den [[Chor (Architektur)|Kirchenchor]] nutzte der neue Besitzer als private [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]. Um fortwährenden Einquartierungen französischer Soldaten in seinen Gebäuden ein Ende zu bereiten, ließ Ellinckhuysen um das Jahr 1806&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; zudem den moselseitigen Ostflügel der Anlage abreißen. Der niedergelegte Gebäudetrakt war mit seinen 35&amp;amp;nbsp;Zimmern, zwei Kellern und zwei [[Speicher]]n für eine Nutzung als Militärunterkunft gut geeignet gewesen. Bis zu seinem Abriss war der Kern des [[Gebäudeensemble]]s eine geschlossene Vierflügelanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau und heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Machern 01.jpg|mini|Nördlichster Gebäudetrakt, der heute als Restaurant dient; links die Corneliuskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ellinckhuysens Tod erbte den Besitz die Familie seines Schwiegersohns Johann Baptist [[Grach (Weingutsbesitzer)|Grach]], der Ellinckhuysens Tochter Katharina Josefina geheiratet hatte. Von deren Nachfahren kam das Anwesen 1969 an den [[Weingut]]besitzer Franz Schneider aus [[Merl (Zell)|Zell-Merl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Er investierte ab 1970 große Summen in Kirche sowie Klostergebäude und ließ die heruntergekommenen Bauten im Zuge 20-jähriger Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten instand setzen. Dabei wurde die historische Bausubstanz jedoch durch Neu- und Einbauten auch verändert. Zum Beispiel erhielt das hohe Langhaus eine Zwischendecke und wurde auf diese Weise in zwei Geschosse unterteilt. Bei diesen Arbeiten wurde auch die bis dahin noch erhaltene Nonnen[[empore]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erwarben die &amp;#039;&amp;#039;Trierer Bürgerverein 1864 GmbH&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Günther Reh Stiftung&amp;#039;&amp;#039; das Anwesen und ließen die erhaltenen Gebäude bis 2004 [[Sanierung (Bauwesen)|grundsanieren]]. Anschließend machten sie das ehemalige Kloster der Öffentlichkeit zugänglich. Die Gebäude beheimaten heute mehrere Gastronomieeinrichtungen, eine Klosterbrauerei mit angeschlossenem Brauhaus, einen Weinkeller sowie eine [[Brennerei|Destille]]. Außerdem dient ein Gebäude als Museum, in dem zum einen historisches Puppen- und [[Blechspielzeug]] vornehmlich aus der Zeit von 1850 bis 1925 ausgestellt ist, und zum anderen rund 200&amp;amp;nbsp;[[Ikone]]n aus [[Russland]], [[Rumänien]] und Ländern des Balkans gezeigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;machernweb-museum&amp;quot; /&amp;gt;  Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Räumlichkeiten in den Klostergebäuden können für Feste und Veranstaltungen angemietet werden. Außerdem unterhält das Standesamt Bernkastel-Kues dort eine Außenstelle. Daneben kann die Corneliuskapelle für Hochzeiten genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das etwa 2,2&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot; /&amp;gt; große Klosterareal ist im Nord- und Südosten sowie im Nordwesten von einer Umfassungsmauer eingeschlossen. Teile der heutigen Gebäude stammen noch von einem Um- und Neubau vom Ende des 17. und vom Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Östlich der Gebäude liegt ein wiederhergestellter [[Klostergarten]] im Stil eines [[Landschaftsgarten]]s mit einigen barocken Stilelementen wie zum Beispiel einem Blumenrondell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelpunkt des heutigen Gebäudeensembles ist die ehemalige 37&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs25&amp;quot; /&amp;gt; lange Klosterkirche vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;elster105&amp;quot; /&amp;gt;. Der [[Putz (Baustoff)|verputzte]] [[Bruchstein]]bau besitzt [[Gewände]] und Eckquaderungen aus rotem Eifel[[sandstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs25&amp;quot; /&amp;gt; Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sein 30 × 8,5&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot; /&amp;gt; messendes, [[Kirchenschiff|einschiffiges]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] keine Seitenschiffe besitzt. In dessen hohem Obergeschoss (Scheitelhöhe 12,5&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs25&amp;quot; /&amp;gt;) ist heute der barocke Festsaal mit [[stuck]]iertem [[Spiegelgewölbe]] beheimatet. An dessen südwestlicher Stirnseite findet sich eine Steintafel mit dem Wappen der Äbtissin und Bauherrin Maria Ursula von Metternich, das von den Wappen der übrigen zu jener Zeit im Kloster befindlichen acht Nonnen umgeben ist. Früher war diese Tafel an der [[Brüstung]] der Nonnenempore angebracht. Die hofseitige Fassade des Langhauses ist durch große, hohe Fenster in sieben Achsen unterteilt. In ihren Rund- und [[Dreiecksgiebel]]n findet sich das Wappen Maria Ursula von Metternichs, ebenso wie an den Fensterbögen im Inneren. Die Nordseite der Kirche wies früher Fenster gleicher Machart auf, diese sind heutzutage jedoch vermauert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kreuzgratgewölbe|kreuzgratgewölbte]] [[Chor (Architektur)|Kirchenchor]] mit einem [[Joch (Architektur)|Joch]] und [[Fünfachtelschluss|5/8-Schluss]] wird heutzutage als [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] genutzt, deren Hauptpatron der heilige [[Cornelius (Bischof von Rom)|Cornelius]] ist. Ihr [[Hochaltar]] ist den [[Heiliger|Heiligen]] [[Erasmus von Antiochia|Erasmus]], Valentin, Cornelius und [[Eberhard von Biburg|Eberhard]] gewidmet und füllt den Chorschluss in Höhe und Breite fast vollständig aus. Sein [[Altarretabel|Retabel]] datiert in die erste Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;elster105&amp;quot; /&amp;gt; und ist im mittleren Teil von zwei [[Säule]]npaaren [[Korinthische Ordnung|korinthischer Ordnung]] gerahmt. Zwischen den Säulen stehen Figuren aus [[Lindenholz]], die den heiligen [[Karl Borromäus]] und Josef darstellen. Weitere Steinfiguren in der Kapelle stellen Cornelius, Valentin und Eberhard dar. Unter dem Chorraum befindet sich ein Kellerraum mit [[Tonnengewölbe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem rundbogigen [[Portal (Architektur)|Kapellenportal]] in der südöstlichen Mauer befindet sich an der Außenseite eine Nische, in der die Nachbildung einer [[Marienbildnis|Madonnenstatue]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert steht&amp;lt;ref name=&amp;quot;elster105&amp;quot; /&amp;gt;. Ihr Original befindet sich im [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinischen Landesmuseum Trier]]. Auf dem Dach des Chors steht ein kleiner, offener [[Dachreiter]] mit Glocke und geschweifter [[Haube (Architektur)|Haube]]. Der Klosterkirche schließt sich an der Nordseite ein wuchtiger Bau in L-Form an. Er dient heute als Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südwest- und Südostseite des Klosterhofs werden durch ein [[Herrenhaus (Gebäude)|herrenhausartiges]] Gebäude und sich östlich daran anschließende, ehemalige Wirtschaftsbauten begrenzt, die auch das rundbogige [[Tor (Architektur)|Tor]] zum Klosterareal aufnehmen. Sie besitzen zwar zwei Geschosse, werden jedoch von dem ebenfalls zweigeschossigen „Herrenhaus“ mit hohem [[Satteldach]] überragt. Letzteres beherbergt heute ein Museum. Zu dessen schlichtem Portal mit heller [[Haustein]]fassung führt eine kleine, zweiläufige [[Freitreppe]]. Die Art der Einfassung wiederholt sich in den Fenstern des Gebäudes, die es in acht Achsen unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kloster Machern Kirche.jpg|Die ehemalige Klosterkirche, links das Langhaus, rechts der Chor (heutige Corneliuskapelle)&lt;br /&gt;
Datei:Kloster Machern Altar.jpg|Der Altar in der Corneliuskapelle&lt;br /&gt;
Datei:Kloster Machern 02.jpg|Ehemalige Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
Datei:Kloster Machern Garten 02.jpg|Blumenrondell im Klostergarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Elster: &amp;#039;&amp;#039;Weincabinett/Hofgut Kloster Machern&amp;#039;&amp;#039;. In: Hiltrud Kier, Marianne Gechter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauenklöster im Rheinland und in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Schnell&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Steiner, Regensburg 2004, ISBN 3-7954-1676-0, S.&amp;amp;nbsp;105.&lt;br /&gt;
* Aloys Henn: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige adelige Cisterzienserinnen-Kloster Klosterhofgut Machern&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Kastellaun 1978.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wolfgang Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Zeltingen-Rachtig 1980.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Pauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserinnenkloster Machern an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Paulinus&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 30, 1973, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ambrosius Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Aufhebung des Cistercienserinnenklosters Machern an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landeskundliche Vierteljahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 8, 1962, S.&amp;amp;nbsp;19–21.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Vogts]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Bernkastel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 15, Abt. 1). Schwann, Düsseldorf 1935, S.&amp;amp;nbsp;368–370.&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilkes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründungsgeschichte des Klosters Machern an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Trierer Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 3.&amp;amp;nbsp;Februar 1927.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klostermachern.de/ Website des ehemaligen Klosters]&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/wehlen-zisterzienserinnenkloster.html Bernd Brauksiepe: &amp;#039;&amp;#039;Wehlen - Zisterzienserinnenkloster.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.cornelissen.de/cor_tri3.htm Kurzer geschichtlicher Abriss und Informationen zur Corneliuskapelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;vogts369&amp;quot;&amp;gt;H. Vogts: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Bernkastel&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;369.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pauly15&amp;quot;&amp;gt;F. Pauly: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserinnenkloster Machern an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs3&amp;quot;&amp;gt;W. Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs5&amp;quot;&amp;gt;W. Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß Informationstafel am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloster-rlp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/wehlen-zisterzienserinnenkloster.html Bernd Brauksiepe: &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Machern (Wehlen)&amp;#039;&amp;#039; auf klosterlexikon-rlp.de], Zugriff am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;baersch326&amp;quot;&amp;gt;Georg Bärsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Moselstrom von Metz bis Coblenz. Ein geographisch-historisch-statistisch-topographisches Handbuch für Reisende und Einheimische&amp;#039;&amp;#039;. Troschel, Trier 1841, S.&amp;amp;nbsp;326 ([http://books.google.de/books?id=LCMNAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA326 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs18&amp;quot;&amp;gt;W. Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;18, Anm.&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;machernweb&amp;quot;&amp;gt;[https://klostermachern.de/abtei-kloster-machern/ Klostergeschichte auf klostermachern.de], Zugriff am 24.&amp;amp;nbsp;April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs20&amp;quot;&amp;gt;W. Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx184&amp;quot;&amp;gt;Jacob Marx: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzstifts Trier d. i. der Stadt Trier und des Trierischen Landes, als Churfürstenthum und als Erzdiöcese, von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1816&amp;#039;&amp;#039;. Abt.&amp;amp;nbsp;3, Band&amp;amp;nbsp;5. Linß, Trier 1864, S.&amp;amp;nbsp;184 ([http://books.google.de/books?id=LdACAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA184 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;machernweb-museum&amp;quot;&amp;gt;[https://klostermachern.de/spielzeug-und-ikonenmuseum/ Informationen zum Museum auf klostermachern.de], 24.&amp;amp;nbsp;April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß der online verfügbaren Katasterkarte für Machern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jacobs25&amp;quot;&amp;gt;W. Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Machern mit kleiner kunstgeschichtlicher Führung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;elster105&amp;quot;&amp;gt;C. Elster: &amp;#039;&amp;#039;Weincabinett/Hofgut Kloster Machern&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49/57/17.475801/N|EW=7/0/5.666542/E|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7719997-2|VIAF=234401457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Machern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rheinland-Pfalz|Kloster Machern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Bernkastel-Wittlich|Kloster Machern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bernkastel-Kues|Kloster Machern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bernkastel-Kues]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bernkastel-Kues)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Machern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sir Gawain</name></author>
	</entry>
</feed>