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	<title>Kloster Lorch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Lorch&amp;diff=426654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Evangelische Äbte */ wl</title>
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		<updated>2026-03-28T04:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Evangelische Äbte: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Kloster Lorch, nicht zu verwechseln mit dem [[Kloster Lorsch]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2022-07-06 Luftbild Lorch Kloster.jpg|mini|500px|Gesamtansicht, 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Benediktiner]]abtei in [[Lorch (Württemberg)|Lorch]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]). Es war das [[Hauskloster]] der [[Staufer]].&lt;br /&gt;
[[Datei:1102 wurde das Kloster Lorch von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gegründet. 05.jpg|mini|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Lorch, Lorch, Andreas Kieser.png|mini|Ansicht aus [[Andreas Kieser]]s Forstlagerbuch, 1685]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pg25 klosterbild.jpg|mini|Kloster Lorch, Ansicht des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Lorch 1898.jpg|mini|Lageplan des Klosters (1898)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Kreuzgang an der Klosterkirche Lorch. 02.jpg|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:22.5.2019 Besuch der Klosterkirche Lorch. 02.jpg|mini|hochkant|Christus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:22.5.2019 Besuch der Klosterkirche Lorch. 09.jpg|mini|Innenraum der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:22.5.2019 Besuch der Klosterkirche Lorch. 08.jpg|mini|Epitaphe in der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Staufer-Fresken in der Klosterkirche Lorch (König Konradin 1252 - 1268).jpg|mini|hochkant|Wandmalerei: Herzog Konradin von Schwaben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:!475 gaben die Mönche des Klosters Lorch das Hochgrab für die Stifter in Auftrag. 3.jpg|mini|hochkant|Spätgotisches Staufergrabmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:055 Wappen Abtei Lorch 1.jpg|mini|hochkant|Wappenschmuck mit einer [[Brezel]], Wappen von Abt Georg Kerler 1481–1510]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Taeferrot-afra-chorgestühl.jpg|mini|hochkant|Lorcher Chorgestühl (heute in Täferrot)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph Ulrich I. von Woellwarth.jpg|mini|hochkant|[[Epitaph]] von Ulrich I. von [[Woellwarth]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das [[Benediktinerkloster]] Lorch wurde um 1102 von dem [[Staufer]] [[Herzog]] [[Friedrich I. (Schwaben)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] und seiner Familie gestiftet. Die sogenannte Gründungsurkunde hat sich mittlerweile als Fälschung aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts herausgestellt, dürfte aber den Sachverhalt im Wesentlichen richtig wiedergeben. Lorch wurde dem [[Papst]] unterstellt, wie es für Klöster der [[Hirsauer Reform]] üblich war, doch behielten sich die Staufer die [[Vogt]]ei vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Grundherrschaft des Klosters Lorch waren ungeachtet der Machtstellung seiner Stifter bescheiden.&lt;br /&gt;
Die Gründungsausstattung des Benediktinerklosters umfasste zunächst das staufische Hausgut in Lorch und einzelne umliegende Güter um den [[Hohenstaufen (Berg)|Hohenstaufen]] und nördlich der [[Rems]]. Außerdem bedachten die Staufer ihr Kloster mit Fernbesitz. Dazu gehörte sicher [[Ebermergen]] bei [[Harburg (Schwaben)|Harburg]]. Weiterer Besitz im [[Nördlinger Ries|Ries]] ist möglich. Möglicherweise von den [[Salier]]n, d.&amp;amp;nbsp;h. aus der Mitgift der Kaisertochter [[Agnes von Waiblingen|Agnes]], der Gattin Friedrichs&amp;amp;nbsp;I., stammen die Güter auf dem [[Albuch]] bei [[Bolheim]] und vielleicht auch des [[Amt Hohenlohe|Amtes Hohenlohe]] auf dem [[Härtsfeld]]. Von 1140 bis 1208 diente die [[Abtei]] als eine der Grablegen der Staufer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stauferstelen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte richteten sich zunächst auf die Errichtung von Kirche und Klausurgebäuden. Erst 1139 konnte an die Überführung der verstorbenen Staufer von der [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]] in die neue Klosterkirche gedacht werden. Dank der Unterstützung des Königs [[Konrad III. (HRR)|Konrad III.]] machte das Kloster gute Fortschritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation des Klosters in der späteren Stauferzeit kann als gut bezeichnet werden. Die Abteikirche wurde um die Wende zum 13. Jahrhundert mit Schmuckpfeilern und einem Turm über der [[Vierung]] versehen, wodurch die Staufergrablege auch nach außen hin optisch zur Geltung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der staufische Zusammenbruch bedeutete für das Kloster akute Gefahr: ehemalige [[Ministeriale]]n beanspruchten einzelne Rechte, die aber zumeist mit Geld abgelöst werden konnten. Gefährlicher noch war der Zugriff des Grafen [[Ulrich I. (Württemberg)|Ulrich&amp;amp;nbsp;I.]] von Württemberg. Er versuchte, die Vogtei über das Kloster zu übernehmen. Auch [[Walther II. Schenk von Limpurg|Walter II.]] [[Schenken von Limpurg|Schenk von Limpurg]] forderte Vogteirechte über verschiedene Klosterorte. Letztlich konnte jedoch keiner seine Ansprüche durchsetzen. Rückhalt fand das Kloster bei den [[Grafen von Rechberg|Herren von Rechberg]]. Außerdem konnte sich Lorch auf ein System gegenseitiger Unterstützung durch die benachbarten Klöster wie [[Kloster Murrhardt|Murrhardt]], [[Comburg|Komburg]] und [[Kloster Anhausen (Satteldorf)|Anhausen]] stützen, so wie der Abt auch diesen bei Streitigkeiten zu Hilfe kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Königswahl des Habsburgers [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] stellte dieser 1274 das Kloster Lorch unter die Vogtei des Reiches. Das hatte zur Folge, dass es in seine Konflikte mit Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard&amp;amp;nbsp;I.]] von Württemberg hineingezogen wurde. Die Benediktiner gerieten damit in eine Zwickmühle, denn sie strebten den Ausbau ihrer Güter um [[Münster (Stuttgart)|Münster am Neckar]] an, also mitten im Machtzentrum Württembergs. Das Eingehen eines Schutzverhältnisses mit dem Grafen 1291, unmittelbar nach dem Tode Rudolfs, war die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts geriet die Abtei in eine ernste Krise. Zum einen wurde ihr Gebiet von den häufigen Kriegszügen im Lande verheert, zum anderen gingen die Stiftungen, was Größe und Anzahl betraf, merklich zurück. Eine letzte große Übertragung betraf 1279 Güter in [[Bietigheim-Bissingen|Bietigheim]], Bissingen und [[Hohenhaslach]]. Das Kloster sah sich nun gezwungen, Besitz zu verkaufen, wobei mit Bolheim, [[Dettingen am Albuch]] und Erpfenhausen ein ganzer Güterkomplex verloren ging. Um 1329 war der Tiefpunkt erreicht: Papst [[Johannes XXII.]] musste dem bereits zurückgetretenen Abt Kuno von Gundelfingen befehlen, als Pfleger weiter zu amtieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mühsame Sanierung ging einher mit einem Wechsel der tonangebenden Kreise im Kloster. Lorch geriet unter den Einfluss der ostschwäbischen Adelsfamilien [[Schechingen]], [[Woellwarth]] und [[Arberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Machtzuwachs Württembergs in Ostschwaben führte letztlich dazu, dass Abt und Konvent sich dessen Herrschaft nicht entziehen konnte, auch wenn das Kloster nominell noch lange Zeit unter der Vogtei des Reiches stand. Die Interessen des Remstalklosters waren bald so sehr mit Württemberg verzahnt, dass es keine Möglichkeit zu einer selbständigen Territoriumsbildung mehr gab. Die Güterpolitik zielte nun auf die Abrundung der Grundherrschaft nördlich der Rems durch Tauschaktionen mit anderen Klöstern und den Zukauf von strategisch wichtigen Punkten wie der [[Burg Leineck]]. Ein weiteres Ziel war der Ausbau in den Weinbaugebieten an der [[Enz]] und am mittleren [[Neckar]]. Besonders traten nun Weinbau und -handel als Geldquelle hervor. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts hatten die Mönche die kostspielige Direktbewirtschaftung ihrer Weingüter um Stuttgart aufgegeben. Mit der wirtschaftlichen Belebung gingen deutliche Anzeichen für einen religiösen und kulturellen Aufschwung einher. Der 1462 von Graf [[Ulrich V. (Württemberg)|Ulrich&amp;amp;nbsp;V.]] veranlasste Anschluss an die [[Melker Klosterreform|Melker Reform]] fügte sich in dieses Gesamtbild nahtlos ein und traf auf geringen Widerstand. Der adlige Abt Nikolaus Schenk von Arberg wurde schon bald vom bürgerlichen Jodokus Winkelhofer abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reform zog eine lebhafte Bautätigkeit nach sich, die im Verein mit den Geldforderungen des Grafen eine neue Finanzkrise hervorrief. Das Kloster beantwortete das mit der Erneuerung und Intensivierung seiner Rechte, was wiederum den Zorn seiner Untertanen hervorrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster hatte nach und nach seine Besitzungen auf der Ulmer Alb und auf dem Härtsfeld ([[Amt Hohenlohe]]), also außerhalb der württembergischen Machtsphäre, abgestoßen. Abt Georg Kerler kompensierte die Einbindung in das Staatswesen mit einer aktiven landständischen Politik. Im Machtvakuum während der [[Minderjährigkeit]] Herzog Ulrichs bot sich ihm für einen historischen Moment nochmals die Perspektive der [[Reichsunmittelbarkeit]], doch wurde sie nicht konsequent genug genutzt. Unter Abt Sebastian Sitterich kehrte Lorch zur engen Kooperation mit dem Herzog zurück. Vielleicht haben die Benediktiner damals schon erkannt, dass ihre Machtmittel zu gering waren. Im [[Armer Konrad|Armen Konrad]] 1514 und im [[Bauernkrieg]] 1525 trat dies dann klar zutage. Die Mönche wurden von den aufständischen Bauern ausgeplündert, die Gebäude angezündet. Von den Schäden konnte sich das Kloster nur mühsam erholen. Darüber hinaus wurde es bereits von der [[Säkularisation]] bedroht, da die württembergischen [[Landstände]] darin einen bequemen Weg aus der Schuldenkrise des Herzogtums sahen. Zwar hatten die [[Habsburg]]er noch die Hand über die Prälaten gehalten (und sich den Schutz teuer bezahlen lassen), doch bedeutete die Rückkehr des vertriebenen Herzogs Ulrich 1534 die Einführung der [[Reformation]], die Vertreibung der Mönche und die Zwangsverwaltung für Lorch. An der Struktur der Grundherrschaft wurde nichts geändert, da der Herzog daran interessiert war, sie als Sondervermögen zu erhalten, auf das die Landstände keinen Einfluss hatten. Die Verwalter unternahmen aber nichts gegen die seit 1525 aufgelaufenen Schulden. Durch das [[Augsburger Interim]] durften die Mönche 1548 zurückkehren. Unter dem neuen Abt Benedikt gelang zwar die Sanierung, doch waren die Tage des Benediktinerklosters gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
1556 hob Herzog [[Christoph (Württemberg)|Christoph]] die Benediktinerabtei auf und verfügte die Errichtung einer [[Klosterschule]], die aus den Einkünften der Grundherrschaft finanziert wurde. Der letzte katholische Abt starb im Jahr 1563, in der Zukunft wurden vom Herzog evangelische Äbte bestimmt, die das ehemalige Kloster verwalten sollten. Sie hatten Stimmrecht im württembergischen [[Landtag (historisch)|Landtag]] und wurden bald auch als [[Prälat]]en bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1583 wurde – vermutlich aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage des Klosters – die Klosterschule auf Befehl von Herzog [[Ludwig (Württemberg)|Ludwig von Württemberg]] zusammen mit den Klosterschulen in [[Kloster Anhausen (Satteldorf)|Anhausen]] und [[Kloster Denkendorf|Denkendorf]] aufgehoben, die Schüler besuchten fortan die Schule des [[Kloster Adelberg|Klosters Adelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kamen noch zweimal katholische Mönche nach Lorch, konnten sich aber nicht lange halten. Seit 1727 wurde der Abtstitel mit dem Kanzleramt der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] verbunden. Erst mit der Erhebung Württembergs zum [[Königreich Württemberg|Königreich]] und der damit verbundenen Neuorganisation des Staatsgebietes in napoleonischer Zeit wurde auch das [[Klosteramt]] aufgelöst. Es ging im 1807 gebildeten Oberamt Lorch (ab 1820 [[Oberamt Welzheim]]) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1932 hatte die evangelische [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Württembergische Landeskirche]] die Räume des Klosters für eine &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Bauernschule&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung gestellt. Ab Herbst 1934 verbot der NS-Staat der Kirche die Nutzung der Räume, löste die Bauernschule auf und richtete stattdessen eine nationalsozialistische &amp;#039;&amp;#039;Bauernhochschule&amp;#039;&amp;#039; ein. Sie wurde vom [[Reichsnährstand]] finanziert, lehrte die [[Blut-und-Boden-Ideologie]] und bestand bis 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Häußler, Ingrid Häußler: &amp;#039;&amp;#039;NS-Bauernschule im Kloster Lorch.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Schramm (Redaktion), Geschichtswerkstatt der VHS Lorch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Kloster Lorch im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Gmünd 2004, ISBN 3-936373-15-9, S. 103 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 wurde die Klosterkirche zu einer „Staufer-Gedenkstätte und … Stätte für nationalsozialistische Feierstunden“ erklärt. Feiern der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der [[Schutzstaffel|SS]] wurden hier abgehalten, ebenso nationalsozialistische „Eheweihen“, „[[Jugendweihe]]n“ und ab 1940 auch „Heldenfeiern“ für gefallene Soldaten. Gemeinsames Leitbild dieser Feiern war die Verherrlichung der Staufer, in deren Tradition sich die Nationalsozialisten sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Schramm: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorch – Staufer-Gedenkstätte und NS-Weihestätte.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Schramm (Redaktion), Geschichtswerkstatt der VHS Lorch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Kloster Lorch im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Gmünd 2004, ISBN 3-936373-15-9, S.&amp;amp;nbsp;109&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:22.5.2019 Besuch der Klosterkirche Lorch. 06.jpg|mini|Gotisches Chorgewölbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1102 wurde das Kloster Lorch von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gegründet. 07.jpg|mini|Blick über den Klostergarten zur Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche ist eine [[Romanik|romanische]] Pfeiler[[Basilika (Bautyp)|basilika]] mit Querhaus und ausgeschiedener [[Vierung]]. An der Westseite standen zwei runde Treppentürme, deren nördlicher im 15. Jahrhundert einstürzte. Der südliche Turm wurde 1881 restauriert und um ein Stockwerk erhöht. Heute prägt er wesentlich die Silhouette der Gesamtanlage. Ein Vierungsturm, der um 1200 aufgesetzt worden war, verschwand wieder am Ende des Mittelalters, vielleicht infolge der Brandschäden im Bauernkrieg 1525. Dafür trug der [[Chor (Architektur)|Chor]] lange Zeit einen [[Dachreiter]]. Zwei Grabkapellen für die Adelsfamilien [[Woellwarth]] und [[Schechingen]], die in den Querarmen abgetrennt worden waren, wurden im 19. Jahrhundert zugunsten des Raumeindrucks wieder beseitigt. Die Grabmäler stehen oder liegen nun an den Außenwänden des Kirchengebäudes.&lt;br /&gt;
Der ursprünglich innen rund und außen flach endende romanische Chor wurde nach der Reformierung 1462 durch einen längeren [[Gotik|gotischen]] [[Fünfachtelschluss|5/8-Chor]] ersetzt. Da der [[Kreuzgang]] aber an der Ostseite und nicht wie üblich an der Südseite der Kirche lag, wurde der Chor treppenförmig gestuft, so dass der Kreuzgang &amp;#039;&amp;#039;unter&amp;#039;&amp;#039; dem Chorschluss durchlaufen konnte.&lt;br /&gt;
Wie der Kreuzgang lagen die [[Klausur (Kloster)|Klausurgebäude]] auf der Ostseite, so dass eine streng axiale Anlage mit monumentaler Wirkung entstand, trotz der vergleichsweise geringen Abmessungen. Vorbild dafür war vielleicht das Kloster [[Heiligenberg (Heidelberg)|Heiligenberg]] bei [[Heidelberg]]. Heute ist nur noch der Nordflügel der Klausur erhalten. Immer wieder wird diskutiert, ob es Verbindungen zur [[Abtei Maria Laach]] geben könnte, wo die Kirche eine ähnliche Grundkonzeption hat und woher angeblich auch der erste Abt Harbert gekommen war. Die sogenannte Abtei wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz des Prälaten errichtet und zeigt noch schöne Wappensteine an der Fassade.&lt;br /&gt;
Ferner haben sich ansehnliche Reste der alten Befestigung erhalten, u.&amp;amp;nbsp;a. ein alter Wehrturm. Die Wirtschaftsgebäude wurden in ein Altersheim umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstschätze ==&lt;br /&gt;
=== Lorcher Chorbücher ===&lt;br /&gt;
Nach Verzeichnissen aus dem 16. Jahrhundert muss das Kloster sehr viele [[Reliquie]]n und Kunstwerke besessen haben. Auch die Bibliothek dürfte sehr umfangreich gewesen sein. Wegen des Bauernkriegs und der Reformation ist vom Bestand aber kaum etwas erhalten. Die [[Württembergische Landesbibliothek]] in Stuttgart bewahrt die sogenannten [[Lorcher Chorbücher]], drei prächtig ausgestattete Chorbücher (zwei [[Antiphonale|Antiphonare]] und ein [[Graduale (Liturgisches Buch)|Graduale]]), auf, die 1511/12 entstanden. Hinten in der Kirche sind im nördlichen Mittelschiff [[Kopieren (Kunst)|Replikate]] mit weiteren Informationen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staufergrabmal ===&lt;br /&gt;
Eines der bildnerischen Hauptwerke in der Klosterkirche ist das spätgotische Staufergrabmal, das 1475 von einem unbekannten Göppinger Bildhauer geschaffen wurde. Unter dieser [[Tumba]] sind die Angehörigen der Stauferfamilie in einer [[Gruft]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kissling&amp;quot;&amp;gt;[[Hermann Kissling]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorch. Bau- und Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Wanner (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Lorch: Beiträge zur Geschichte von Stadt und Kloster.&amp;#039;&amp;#039; Heimatbuch der Stadt Lorch, Band 1. Lorch 1990, S.&amp;amp;nbsp;101–228, hier: S.&amp;amp;nbsp;153 f. {{DOI|10.11588/diglit.7424}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich u.&amp;amp;nbsp;a. um die sterblichen Überreste von Herzog [[Friedrich I. (Schwaben)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. von Schwaben]], Herzogin [[Judith Welf]], möglicherweise von König [[Heinrich (VI.) (HRR)|Heinrich (VI.)]], von den Herzögen [[Friedrich V. (Schwaben)|Friedrich&amp;amp;nbsp;V.]] und [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad&amp;amp;nbsp;II.]] sowie von Königin [[Irene von Byzanz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stauferstelen&amp;quot;&amp;gt;Peter Koblank: [https://www.stauferstelen.net/texts/staufergraeber.htm &amp;#039;&amp;#039;Staufergräber. Nur wenige der prominentesten Staufer sind in Deutschland bestattet.&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net, abgerufen am 2. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansmartin Decker-Hauff: &amp;#039;&amp;#039;Das Staufische Haus&amp;#039;&amp;#039;. In: Reiner Haussherr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Staufer. Geschichte, Kunst, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens des Landes Baden-Württemberg, 5 Bände. Stuttgart 1977–1979, Band 3, S. 339–373.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tumba hat die zeitübliche Form eines Kastenaltars (2,31 × 1,36 × 0,99&amp;amp;nbsp;m). In den eingerundeten Ecken sind teilweise zerstörte [[Statuette]]n eingestellt. In den beiden zum Altar hin gewandten Figuren wird das Stifterehepaar des Klosters vermutet. Die beiden anderen Figuren könnten deren Sohn [[Konrad III. (HRR)|Konrad III.]] und dessen Ehefrau [[Gertrud von Sulzbach]] darstellen. Der auf der Deckplatte der Tumba in [[Gotik|gotischen]] [[Minuskel]]n eingemeißelte Text lautet: &amp;#039;&amp;#039;da gloririam deo Anno domini MCII iar ward diß / closter gestift Hie lit begraben herzog fridrich von swaben Er und siin / kind disß closters stiffter sind sin nach / kimling ligent och hie bij got in allen gnadig sii Gemacht im 1475&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Engel halten einen Schild und darüber einen beschädigten Bügelhelm. Ihn erhöht die Helmzier in Form eines Kronreifs, der die seitlich hochwehenden Decken festhält, und schließlich der Adler mit gereckten Schwingen. Ein Dreipass mit [[Maßwerk]]zwickeln schließt das Bild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kissling&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Staufer-Fresken in der Klosterkirche Lorch (Herzog Friedrich von Schwaben um 1072 - 1143).jpg|mini|hochkant|Herzog Friedrich I. von Schwaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauferbilder an den Pfeilern ===&lt;br /&gt;
Wohl um 1530 wurden die Pfeiler mit den heute noch sichtbaren Stauferbildnissen versehen. Trotz mehrerer Übermalungen ist die Formensprache der [[Renaissance]] gut zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Grabmäler ===&lt;br /&gt;
Außerdem befinden sich im Gotteshaus noch zahlreiche Grabmäler von Mitgliedern der Familien von [[Schechingen]] und von [[Woellwarth]] sowie von Äbten des 14. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chorgestühl (heute in der St.-Afra-Kirche von Täferrot) ===&lt;br /&gt;
Ein Rest des ursprünglich unbemalten [[Chorgestühl]]s ist in der St.-Afra-Kirche von [[Täferrot]] erhalten, wo es 1565 in deren Chor eingefügt wurde. Es wurde dort 1683 bemalt und 1906 ergänzt und renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Kloster Lorch ist für Besichtigungen geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klosterlorch.de/besuchsinformation/oeffnungszeiten |titel=Öffnungszeiten: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg |sprache=de |abruf=2021-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zählt zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung &amp;#039;&amp;#039;[[Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039; betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kapitelsaal des Klosters befindet sich das 2002 fertiggestellte 130&amp;amp;nbsp;m² große [[Staufer-Rundbild]] von [[Hans Kloss (Maler)|Hans Kloss]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hans-kloss.de/hkrundbild.htm &amp;#039;&amp;#039;Stauferrundbild im Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;] hans-kloss.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorch-stauferstele.jpg|mini|hochkant=0.85|Im Jahr 2008 eingeweihte [[Stauferstele]] zu Ehren von [[Irene von Byzanz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stauferstele Lorch, welche das Kloster als Grablege der Staufer nennt.jpg|mini|Stauferstele Lorch]]&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang zum Kloster steht seit 2008 eine [[Stauferstele]]. Sie wurde zum 800. Todestag von [[Irene von Byzanz]] eingeweiht. Irene war die Frau des Stauferkönigs [[Philipp von Schwaben]], sie ist im Kloster begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stauferstelen.net/stele-lorch.htm &amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorch 2008&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls am Eingang zum Kloster befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Staufer-Falknerei Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [https://www.stauferstelen.net/texts/stauferfalknerei.htm &amp;#039;&amp;#039;Staufer-Falknerei Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net, abgerufen am 30. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abtsgebäude ist seit 1952 an die [[Evangelische Heimstiftung|Evangelische Heimstiftung GmbH]] verpachtet, die dort ein Pflegeheim mit 34 vollstationären Plätzen betreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ev-heimstiftung.de/kloster-lorch/unser-haus/ Website des Pflegeheims Kloster Lorch.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abtsliste ==&lt;br /&gt;
=== Äbte vor der Reformation ===&lt;br /&gt;
* Harbert 1102?–1124?&lt;br /&gt;
* Kraft 1135–1162&lt;br /&gt;
* Heinrich 1171–1194&lt;br /&gt;
* Werner um 1200&lt;br /&gt;
* Friedrich (I.) 1239&lt;br /&gt;
* Konrad 1251&lt;br /&gt;
* Ulrich (I.) 1260–1284&lt;br /&gt;
* Gebzo 1290–1303&lt;br /&gt;
* Friedrich (II.) 1308–1328&lt;br /&gt;
* Kuno von Gundelfingen 1329–1330 (amtierte bis 1332 als Pfleger des Klosters weiter)&lt;br /&gt;
* Ulrich (II.) 1333&lt;br /&gt;
* Ludwig von Stubenberg 1333–1371 († 1374)&lt;br /&gt;
* Volkart (I.) von Schechingen 1372–1389&lt;br /&gt;
* Volkart (II.) von Woellwarth 1391–1399&lt;br /&gt;
* Johannes von Schechingen 1400–1412&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schenk von [[Burg Arberg|Arberg]] 1414–1441&lt;br /&gt;
* Volkart (III.) von Schechingen 1443–1461&lt;br /&gt;
* Nikolaus Schenk von Arberg 1462–1477 († 1479)&lt;br /&gt;
* Jodokus Winkelhofer 1477–1480&lt;br /&gt;
* Georg Kerler 1481–1510, stammte aus einer Bäckersfamilie, Wappen mit Brezel im Südlichen Querhaus&lt;br /&gt;
* Sebastian Sitterich 1510–1525, Wappen mit fünf fliegenden Sittichen am nordwestlichen Ende der Kirche am Pfeiler&lt;br /&gt;
* [[Laurentius Autenrieth]] 1525–1548 († 1549), stammte aus einer Müllerfamilie, Wappen mit Mühlstein&lt;br /&gt;
* Benedikt Rebstock 1548–1563&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Äbte ===&lt;br /&gt;
* Georg Udal 1573–1576&lt;br /&gt;
* Abel Weinlin (Vinarius) 1577–1602&lt;br /&gt;
* [[Jakob Magirus]] 1602–1624&lt;br /&gt;
* Melchior Nicolai 1625–1627&lt;br /&gt;
* Jakob von Grab 1627–1630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Äbte zur Zeit der Restitution im Dreißigjährigen Krieg ===&lt;br /&gt;
* Friedrich Kohler (Administrator) 1630–1632&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelischer Abt ===&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Albich 1633–1634&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Äbte zur Zeit der Restitution im Dreißigjährigen Krieg ===&lt;br /&gt;
* Friedrich Kohler 1634–1639&lt;br /&gt;
* Vincentius Haug 1639–1641&lt;br /&gt;
* Placidus Rauber 1641–1648&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Äbte ===&lt;br /&gt;
* Wendel Bilfinger 1651–1661&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Müller 1662–1669&lt;br /&gt;
* Johann Christian Hengheer 1669–1671&lt;br /&gt;
* [[Christoph Wölfflin]] 1671–1680&lt;br /&gt;
* Joachim Martini 1683–1697&lt;br /&gt;
* Georg Burkhard Knebel 1699–1703&lt;br /&gt;
* Michael Förtsch 1703–1705&lt;br /&gt;
* Johann Wendel Bilfinger 1707–1713&lt;br /&gt;
* Christoph Zeller 1713–1727&lt;br /&gt;
* Christian Matthäus Pfaff 1727–1756&lt;br /&gt;
* [[Jeremias Friedrich Reuß]] 1757–1777&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Sartorius]] 1777–1785&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich LeBret]] 1786–1805&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich Schnurrer 1806&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterdestillerie Lorch 1922.jpg|mini|Aktie der Klosterdestillerie Lorch AG vom 25. März 1922 mit Darstellung des ehemaligen Benediktinerklosters.]]&lt;br /&gt;
1921 wurde in Lorch die Klosterdestillerei Lorch gegründet. Die Klosterdestillerie befasste sich mit der Anlage von Heil- und Arzneikräuterkulturen, dem Handel mit Heil- und Arzneikräutern, der Verwertung zu ätherischen Ölen und Extrakten, dem Betrieb einer Likörfabrik sowie der Herstellung von pharmazeutischen und kosmetischen Präparaten. Die Aktie der Klosterdestillerie Lorch AG war bis Mitte der 30er Jahre im [[Freiverkehr]] der [[Börse Stuttgart]] gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Die Masse der erhaltenen Urkunden und [[Lagerbuch|Lagerbücher]] befindet sich im [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]] unter den Signaturen A 499 und H 102/45. Zum im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten &amp;#039;&amp;#039;Roten Buch&amp;#039;&amp;#039; des Klosters Lorch (um 1500) und den [[Genealogie|genealogischen]] Fälschungen von [[Hansmartin Decker-Hauff]] siehe den Hinweis bei [[Konrad III. (HRR)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Graf (Historiker)|Klaus Graf]] in: Wolfgang Zimmermann, Nicole Priesching (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Klosterbuch. Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-0220-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Graf: &amp;#039;&amp;#039;Staufer-Überlieferungen aus Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;. In: Sönke Lorenz u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Schwaben bis Jerusalem. Facetten staufischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-4247-7, S.&amp;amp;nbsp;209–240 ([https://freidok.uni-freiburg.de/data/5266 Abstract und PDF-Download]).&lt;br /&gt;
* Reiner Haussherr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Staufer. Geschichte, Kunst, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens des Landes Baden-Württemberg, 5 Bände. Stuttgart 1977–1979.&lt;br /&gt;
* [[Felix Heinzer]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Kloster Lorch. Eine staufische Gründung vom Aufbruch zur Reform.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge einer Tagung des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins […] am 13. und 14. September 2002 in Lorch (VKBW), Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018276-5.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Seiffer, in: [[Franz Quarthal]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktinerklöster in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, in Zusammenarbeit mit Hansmartin Decker-Hauff, Klaus Schreiner und dem Institut für geschichtliche Landeskunde Tübingen (Germania Benedictina 5). St. Ottilien 1975, ISBN 3-88096-605-2.&lt;br /&gt;
* Peter Wanner (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Lorch – Beiträge zur Geschichte von Stadt und Kloster. Heimatbuch der Stadt Lorch&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Lorch 1990 (Beiträge von Klaus Graf, Hermann Kissling, [[Hermann Ehmer]] und anderen; Bd.&amp;amp;nbsp;1 online bei der [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lorch1990bd1 UB Heidelberg]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Architektur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gereon Beuckers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche von Lorch. Bemerkungen zu ihrer baulichen Entwicklung unter den Staufern.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Felix Heinzer]], [[Robert Kretzschmar (Archivar)|Robert Kretzschmar]], [[Peter Rückert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Kloster Lorch. Eine staufische Gründung vom Aufbruch zur Reform&amp;#039;&amp;#039; (Sonderveröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg). Stuttgart 2004, S.&amp;amp;nbsp;43–70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Kloster Lorch und die Hohenstaufengräber}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterlorch.de/start Offizielle Website von Kloster Lorch]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|235|Benediktinerabtei Lorch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/schwaben/kloester/lorch/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Kloster Lorch&amp;#039;&amp;#039;] auf [[Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet|zum.de]]&lt;br /&gt;
* [https://sketchfab.com/3d-models/kloster-lorch-5f1bd30aed1a41c69d97d4226f1e0b73 3D-Modell des Klosters Lorch] auf sketchfab.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/47/55.5/N |EW=9/42/11.4/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4463503-5|LCCN=n2004008010|VIAF=220008625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Baden-Württemberg|Lorch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Lorch, Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lorch (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Ostalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lorch, Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1102|Lorch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1556]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lorch (Württemberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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