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	<title>Kloster Lippoldsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T00:48:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Lippoldsberg&amp;diff=849506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JoKaene: /* Klosterkirche */ Wortdopplung</title>
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		<updated>2026-02-07T18:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Klosterkirche: &lt;/span&gt; Wortdopplung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klosterkirche, 2, Klosterhof 1, Lippoldsberg, Wesertal, Landkreis Kassel.jpg|mini|Klosteranlage von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg Kloster 04.jpg|mini|Klosterkirche von Süden]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Lippoldsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Lipsberg) ist ein ehemaliges [[Kloster]] der [[Benediktinerinnen]], das den Ursprung des Ortes [[Lippoldsberg]] an der [[Weser]] im nördlichen Hessen bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View from the nuns&amp;#039; gallery in Lippoldsberg Benedictine church.jpg|mini|Blick von der Nonnenempore nach Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg3FotoThalerTamas.JPG|mini|Blick aus dem Chorquadrum nach Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche von Osten.jpg|mini|Klosterkirche von Osten]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1051 und 1059 kam Erzbischof [[Luitpold I.|Lippold]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] in das heutige Lippoldsberg und veranlasste den Bau einer ersten hölzernen Kirche. Anlass war vermutlich die günstige Lage: Lippoldsberg lag an einer der wenigen Furten an der [[Oberweser]] und am Weg vom Rhein über [[Geismar]] nach [[Thüringen]]. Das Gelände erwarb er von der Abtei [[Corvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippolds Nachfolger [[Siegfried I. von Mainz|Siegfried]] legte, als er 1078 für vier Jahre während des [[Investiturstreit]]s in die Gefangenschaft Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]] geriet, ein Gelübde ab, in Lippoldsberg eine steinerne, dem [[Georg (Heiliger)|heiligen Georg]] gewidmete Kirche zu errichten. Die Kirche wurde reich ausgestattet: Ihr wurden die Mainzer [[Eigenkirche]] von [[Oedelsheim]] sowie die Geistlichen von fünf um Lippoldsberg liegenden Ortschaften (darunter [[Bodenfelde]]) unterstellt. Im Jahr 1086 gründete Erzbischof [[Ruthard von Mainz|Ruthard]] dort das Frauenkloster oder Frauenstift, und bis etwa 1093 erfolgt der Bau von [[Kloster]]anlagen. Das [[Vogteirecht]] für das Kloster sollte bei den [[Grafschaft Northeim|Grafen von Northeim]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste eigentliche Urkunde des Klosters, die Eidesurkunde der [[Nonne]]n, ist auf 1099–1101 zu datieren. Darin verpflichteten sich 25 Nonnen, nach dem Vorbild des [[Kloster Sankt Agnesen (Schaffhausen)|Klosters St. Agnes]] in [[Schaffhausen]] den Regelungen der [[Hirsauer Reform]] als Benediktinerinnen zu folgen. Dieser bekannt gewordene Nonneneid wurde von insgesamt 117 führenden Bischöfen, Äbten und weltlichen Fürsten unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wählte der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] den [[Augustiner-Chorherren|Augustinerchorherren]] Gunther zum [[Propst]], der zwar widerstrebte, aber vom Papst selbst bestätigt wurde. Er baute relativ bald eine neue Kirche, die bereits 1151 geweiht werden sollte. Sie ist der erste durchgewölbte Kirchenbau der Region, begonnen zusammen mit dem allerdings erst 1181 vollendeten Wormser Dom (s.&amp;amp;nbsp;u.). Im Jahr 1151 erschien auch das von der [[Abt|Äbtissin]] Margarethe in Auftrag gegebene &amp;#039;&amp;#039;„Chronikon“,&amp;#039;&amp;#039; welches über die ersten 100 Jahre der Klostergeschichte berichten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Großteil der Beschäftigung der Nonnen in dem Kopieren von Büchern und sonstigen Schriftstücken bestand, wuchs die Bibliothek des Klosters schon bis zur Erstellung des Chronikon auf die für damalige Verhältnisse große Zahl von 61 Bänden an. Die im Chronikon überlieferte Bestandsliste bietet wesentliche Einblicke in die Geisteswelt des 12. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster florierte trotz einiger Rückschläge in den folgenden Jahrhunderten, so dass man bald die Errichtung einer Schutzburg, der Vorläuferin der späteren [[Sababurg]] finanzieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1526 führte Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp I.]] die [[Reformation]] in der [[Landgrafschaft Hessen]] ein. Wie an vielen anderen Orten blieb das Kloster zunächst weiter bestehen. Erst im März 1538 wurde in einem Vergleich zwischen dem Landgrafen und dem [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzog von Braunschweig]] die Schließung des Klosters und die Aufteilung des Besitzes festgelegt. Die Landgüter des Klosters fielen an die Herzöge von Braunschweig, das Kloster und das Dorf verblieben im Besitz der hessischen Landgrafen. In den 1540er Jahren erfolgte ein Aufnahmestopp für [[Noviziat|Novizinnen]], so dass das allmähliche Aussterben des Klosters vorbestimmt war. 1562 schenkte Landgraf [[Ludwig IV. (Hessen-Marburg)|Ludwig IV.]] von [[Hessen-Marburg]] das Klostergut samt zwei [[Meierhof|Meierhöfen]] seinem Statthalter und Berater Burkhard VI. [[Cramm|von Cramm]], in dessen Familie es mehrere Generationen verblieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=2802 |titel=Helpoldessen |datum=2022-11-23 |abruf=2023-05-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1563 wurde der Klosterbesitz inventarisiert. Im Jahre 1564 wurde der erste protestantische Pfarrer in sein Amt als Pfarrer von Lippoldsberg eingeführt. Er teilte sich mit dem Kloster die Kirche, bis die Nonnen mit der letzten Äbtissin [[Lutrudis]] von [[Boyneburg]] im Jahr 1569 ausstarben. Die Klosterkirche ging zur weiteren Nutzung vollständig an die evangelische Gemeinde über, und die Geschichte des eigentlichen Klosters endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage machte in der Folgezeit weitere Wirren durch. Im Jahr 1644 wurde im Laufe des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] der Turm der Kirche, auf den sich die Bevölkerung geflüchtet hatte, beschossen, bis er Feuer fing. Die Kirche nahm allerdings wenig Schaden, und der Turm wurde bis 1667 erneuert. Um das Jahr 1713 wurde der ungenutzte Westflügel des Klosters vom Landgrafen [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] zu einem [[Jagdschloss]] umgebaut. Im Jahr 1722 erhielt der Kirchturm die heutige barocke Haube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das sogenannte Jagdschloss im Westflügel des Klosters von dem völkischen Schriftsteller [[Hans Grimm]] erworben. In dieser Anlage wurden in den 1960er Jahren [[Mosaik]]reste und Säulen gefunden, die auf die ursprüngliche Anordnung des [[Kreuzgang]]es schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Entrance hall, Lippoldsberg monastery church 2 column.jpg|mini|hochkant=0.6|Scheiben&amp;amp;shy;wür&amp;amp;shy;fel&amp;amp;shy;kapi&amp;amp;shy;telle mit Liliensymbol]]&lt;br /&gt;
Die [[Klosterkirche]] ist eine [[Romanik|romanische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit dreiteiliger [[Chor (Architektur)|Choranlage]] mit [[Apsis|Apsidenschluss]], ausladendem [[Querhaus]], dreischiffigem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und ehemals zweitürmiger [[Westfassade]], deren nördlicher Turmaufsatz nach Zerstörung im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nicht wiedererrichtet wurde. Der heute steinsichtige Außenbau wird von der klaren kubischen Gestaltung der Baukörperform ohne jegliche Artikulation durch [[Gesimse]] oder [[Lisenen]] bestimmt, und auch die Portale sind durch ihre reine Rahmenform ohne [[Relief]] bestimmt. Der Kirchenraum ist, wie der [[Speyerer Dom]] (seit dessen Ausbau von 1080–1106), im [[Gebundenes System|gebundenen System]] über rechteckige Wandvorlagen mit Viertelkreisabkragungen und Gurtbögen [[Kreuzgratgewölbe|kreuzgratgewölbt]], die [[Seitenschiff]]s[[arkade]]n werden von Zwischenpfeilern getragen, deren abgefaste Kanten durch Ecksäulen mit [[Würfelkapitell]]en betont sind. Die Gewölbe haben rundbogige [[Gurtbogen|Gurt-]] und [[Schildbogen|Schildbögen]], aber die Grate verlaufen in Vierung und Querhaus schon etwas [[Spitzbogen|spitzbogig]], gehören zu den frühesten Spitzbogengewölbe in Deutschland, sind aber wohl jünger als die ersten ebenfalls spitzbogigen [[Bandrippe]]ngewölbe des [[Wormser Dom]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio-Handbuch]] &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz · Saarland&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlang, 1984, S.&amp;amp;nbsp;1159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westjoch des dreijochigen Mittelschiffs nimmt die [[Nonnenchor|Nonnenempore]] über einer dreischiffig gewölbten Eingangshalle ein. Die Würfelkapitelle der tragenden Säulen sind teilweise mit [[Lilie (Heraldik)|Liliensymbolen]] geschmückt. Das in der Lippoldsberger Klosterkirche verwirklichte Formensystem fand Nachfolge in weiteren Klosterkirchen im Weserraum und sogar im Lübecker Dom.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio-Handbuch]] &amp;#039;&amp;#039;Hamburg · Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, 2009, S.&amp;amp;nbsp;476&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;120&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Lippoldsberg Mittelschiff nach W 39.JPG|Mittelschiff nach Westen, Nonnenempore&lt;br /&gt;
  Lippoldsberg Nordseitenschiff 33.JPG|Nordseitenschiff n. Westen&lt;br /&gt;
  Lippoldsberg Chorquadrum 32.JPG|Chorquadrum und rechte Nebenkapelle&lt;br /&gt;
  Lippoldsberg re Nebenkapelle 31.JPG|Rechte Nebenkapelle&lt;br /&gt;
  Lippoldsberg Vierung Südquerhaus 34.JPG|Vierung und Südquerhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg Kloster 10.jpg|mini|hochkant=0.6|Apsisfenster]]&lt;br /&gt;
Zur mittelalterlichen Ausstattung der Klosterkirche hatte ein [[Lettner]] am Choreingang gehört, den der Kasseler Baumeister [[Daniel Engelhard (Architekt)|Daniel Engelhard]] 1822 zur Aufstellung eines [[Kanzelaltar]]es beseitigte, dessen [[Fundament]] aber 1925 archäologisch nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld seiner Restaurierung der Lippoldsberger Klosterkirche konnte [[Carl Schäfer]] 1868 verschiedene historische Ausmalungsschichten nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Schäfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten, die Untersuchung und Aufdeckung der übertünchten Wandmalereien in der Kirche zu Lippoldsberg ... betreffend&amp;#039;&amp;#039;. In Carl Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Von deutscher Kunst und nachgelassene Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Ernst, Berlin 1910, S.&amp;amp;nbsp;47–53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter einer 1694 datierten „hellpfirsichfarbenen“ Malschicht mit blauen Gesimsen und Fenstereinfassungen sowie einer im Querhausbereich gefundenen spätgotischen Ornamentmalerei entdeckte Schäfer die noch weitgehend erhaltene romanische, die architektonische Gliederung artikulierende Erstausmalung mit Ornamentfriesen, Säulenarkaden der Fenster, rippenartigen Betonungen der Gewölbegrate und einer figürlichen Ausmalung der Apsis. Die von Schäfer nachfolgend wiederherstellte Gesamtausmalung des Kirchenraums wurde bei der Entrestaurierung der Kirche 1956 als vermeintlich [[Historismus|historistische]] Neuausmalung zugunsten der heutigen Steinsichtigkeit beseitigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Restaurierung der Lippoldsberger Klosterkirche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch für den Kreis Hofgeismar&amp;#039;&amp;#039; 1960, S.&amp;amp;nbsp;30–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Neugestaltung erhielt die Kirche ein neues Apsisfenster nach Entwürfen der Kasseler Künstlerin Christiane Wollenhaupt-Brenner (1935–2006), das Szenen aus der Apokalypse zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.wollenhaupt-brenner.de/werk_lippoldsberg.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Spätromanischer Taufstein&lt;br /&gt;
|Größe=200&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Lippoldsberg Kloster 11.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Lippoldsberg Kloster 12.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Lippoldsberg Kloster 13.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Lippoldsberg Kloster 14.jpg|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Zuge der Schäferschen Restaurierung wurde der zwischen 1230 und 1240 geschaffene, reich mit szenischen Darstellungen und Figuren verzierte spätromanische Taufstein, der wohl im Laufe der Bilderstürmerei zur Zeit des [[Moritz (Hessen-Kassel)|Landgrafen Moritz]] aus der Kirche entfernt und im Kirchhof als Traufe oder Tränke eingegraben worden war, wieder im Kirchenraum aufgestellt. Aus den Resten des ehemaligen Lettners schuf Schäfer eine (nicht erhaltene) [[Kanzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Restaurierung der Klosterkirche durch Carl Schäfer erhielt sie 1878 eine neue Orgel aus der Werkstatt der [[Gebrüder Euler]] in [[Gottsbüren]], die bei der erneuten Wiederherstellung im Jahr 1959 durch Friedrich Euler (Hofgeismar) in einem modernen asymmetrischen [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] umgebaut und dabei um ein drittes Manual erweitert wurde. Das Instrument hat seither die folgende Disposition:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klosterkirche.de/kulturelles-zentrum/instrumente/orgel/ Disposition der Orgel auf der Website der Klosterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg Kloster 08.jpg|mini|Die Lippoldsberger Orgel]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Gedacktpommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Spitzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Gedacktflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Flageolett || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Rauschwerk III || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Mixtur IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Schalmeioboe || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13 || Singend Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Lieblich Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Holzprincipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Flageolett || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Nasard || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Scharff IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Trompete ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Quintade || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Blockflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Gedacktflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Zimbel III || {{Bruch|1|4}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Prinzipalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Gedacktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Oktavbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Rauschpfeife IV||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37. || Klarine || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; III/II, I/II, III/P, III/P, I/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche verfügt außerdem über eine 1964 von [[Paul Ott (Orgelbauer)|Paul Ott]] aus [[Göttingen]] geschaffene [[Chororgel]]:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Mixtur II–III ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Baß- und Diskantteilung für alle Register&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chroniken ==&lt;br /&gt;
Die Geschichtsschreibung des Klosters Lippoldsberg beruht vor allem auf drei wesentlichen Aufzeichnungen:&lt;br /&gt;
* dem Lippoldsberger „Chronikon“, welches im Jahr 1151 die Frühzeit des Klosters berichtet und vollständig erhalten ist ;&lt;br /&gt;
* der bis 1437 zurückreichenden „Itterschen Turmknaufchronik“, welche Amtsvogt Conrad Itter 1722 verfasste und die durch ihre Verwahrung im namengebenden Turmknauf der Klosterkirche die Jahrhunderte überstand ;&lt;br /&gt;
* der Chronik, die im Jahr 1913 Pfarrer Carl Emil Stock vor allem aus den Pfarrarchiven als Versuch erstellte, die Lücke von 1722 bis 1913 zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Grossmann: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Kloster St. Georg, Lippoldsberg.&amp;#039;&amp;#039; Evang. Pfarramt Lippoldsberg 1961.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Desel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Lippoldsberg und seine auswärtigen Besitzungen.&amp;#039;&amp;#039; Gutenberg, Melsungen 1967.&lt;br /&gt;
* [[Johann Josef Böker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Lippoldsberger Bauschule‘: Zu Soziogenese und Rezeption einer Kirchenbauform des 12. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz J. Much (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baukunst des Mittelalters in Europa. [[Hans Erich Kubach]] zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Kunst und Denkmalpflege, Stuttgart 1988, S. 123–140.&lt;br /&gt;
* Thorsten Quest, Uta Schäfer-Richter: &amp;#039;&amp;#039;Dorfleben. Die Geschichte der Dörfer [[Lippoldsberg]] und Vernawahlshausen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Gemeinde [[Wahlsburg]]. Verlag Die Werkstatt GmbH, Göttingen, 1989.&lt;br /&gt;
* Mareike Liedmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche Lippoldsberg und die Frage mittelalterlicher Architekturrezeption zwischen Weser und Ostsee&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|3010832-9}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS |ref= |DB=KL |ID=7765 |titel=Benediktinerinnenkloster Lippoldsberg |datum=2022-08-02 |abruf=2022-08-05}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterkirche.de/touristisches-highlight/baugeschichte/ Kunsthistorische Einordnung der Klosterkirche], Informationen über die Kirche des ehemaligen Klosters in Lippoldsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3010832-9}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.6254|EW=09.5575|type=building|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lippoldsberg, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wesertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wesertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoKaene</name></author>
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