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	<title>Kloster Liebenau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: Kat präzisiert</title>
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		<updated>2026-04-26T12:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Dominikanerinnenkloster Liebenau&lt;br /&gt;
 | Bild =&lt;br /&gt;
 | Beschreibung =&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = [[Deutschland]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 49.64122&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 8.348129&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
 | Nummer = &lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1299&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1570&lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = &lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Liebenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Dominikaner]]innenkloster, das ursprünglich vor den Toren von [[Worms]] lag, im heutigen Stadtteil [[Worms-Neuhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Liebenau, WormsJS.jpg|miniatur|Das Kloster Liebenau um 1620, Zeichnung im Stadtarchiv Worms (vermutlich einzige erhaltene Darstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyriakusstift und Kloster Liebenau, WormsJS.jpg|miniatur|Das Cyriakusstift Neuhausen (mittig mit &amp;quot;A&amp;quot;) und rechts davon Kloster Liebenau (&amp;quot;B&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebenauer Kreuz 1.jpg|mini|hochkant|Erstes Liebenauer Kreuz im Augustinermuseum in Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rupprecht III. von der Pfalz.jpg|miniatur|hochkant|König [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht]] wuchs bei seiner Großmutter [[Irmengard von Oettingen]] im Kloster Liebenau auf]]&lt;br /&gt;
Kloster Liebenau befand sich im Westen der Neuhäuser Gemarkung, gegen [[Worms-Hochheim|Hochheim]] zu, am [[Pfrimm]]übergang, im Bereich der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Von-Steuben-Straße&amp;#039;&amp;#039;. Dort gibt es auch eine &amp;#039;&amp;#039;Engelmann-&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Holderbaumstraße&amp;#039;&amp;#039;, die beide an die Klosterstifter bzw. deren Familien erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Liebenau steht im engen Zusammenhang zum nahegelegenen, ebenfalls untergegangenen  [[Cyriakusstift (Worms)|St. Cyriakusstift]] in [[Worms-Neuhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cyriakusstift Neuhausen hat ein sehr hohes Alter und soll ein fränkischer Königshof gewesen sein, der von König [[Dagobert&amp;amp;nbsp;I.]] um 630 in eine Kirche des Hl. [[Dionysius von Paris|Dionysius]] umgewandelt wurde. Bischof Samuel von Worms (841–856),&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|30|326|326|Samuel, Abt von Lorsch und Bischof von Worms|[[Heinrich Boos]]|ADB:Samuel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch Abt im [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]], erwarb aus Rom die Reliquien des [[Cyriacus (Heiliger)|Hl. Cyriakus]], einem der hochverehrten [[14 Nothelfer]] und verbrachte sie in die Neuhauser Kirche, die schon bald den neuen Heiligen zum Patron erhielt und mit einem [[Kollegiatstift]] verbunden wurde. Dadurch avancierte sie zu einem Wallfahrtszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]], der das Stift 1111 besuchte, ließ in der Nähe eine Burg erbauen, die 1124 zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Villinger: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des St. Cyriakusstiftes zu Neuhausen in Worms&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Seite 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Burganlage mit polygonaler [[Schildmauer]], befand sich nur wenig westlich des Stiftes Neuhausen, auf einer Halbinsel, gebildet von dem Flüsschen Pfrimm und dem dortigen Mühlbach. Sie führte auch den harmlosen Namen „Taubenhaus“ und wurde 1288, in einer Fehde zwischen Geistlichkeit und Stadt, endgültig zur Ruine. Der Wormser Bürger Konrad Holderbaum erwarb das Areal und über dessen Sohn Johannes Holderbaum gelangte es an seine Verwandten Jacob Engelmann und Lieba geb. Holderbaum. Letztere war vermutlich die Schwester von Johannes Holderbaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Villinger: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des St. Cyriakusstiftes zu Neuhausen in Worms&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Seite 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Jacob und Lieba Engelmann stifteten 1299, unter der Bedingung dort beigesetzt zu werden, an diesem Platz ein Nonnenkloster. Der Name &amp;#039;&amp;#039;„Liebenau“&amp;#039;&amp;#039; leitete sich nach [[Johann Friedrich Schannat]], in &amp;#039;&amp;#039;„Historia episcopatus Wormatiensis“&amp;#039;&amp;#039;, 1734 (Seite 171), vom Vornamen der Stifterin &amp;#039;&amp;#039;„Lieba“&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=U0JbAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA171&amp;amp;dq=Exftabat+olim+ad+laevam+vici+Neuhaufen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=YxWQTNvGMIqQjAeN05iTDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Exftabat%20olim%20ad%20laevam%20vici%20Neuhaufen&amp;amp;f=false Namensherkunft nach Schannat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wormser Bischof [[Eberwin von Cronberg]] († 1303) legte im Jahre 1300 den Grundstein und sorgte auch für die Fertigstellung nach dem Tod des Gründers.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=DnhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA276&amp;amp;lpg=PA276&amp;amp;dq=Worms+Kloster+Liebenau&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fW0bGWBbDV&amp;amp;sig=WtbFmvbDjiL4VAUft1LhWV7dFa0&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=RnGOTN7pEsb-OZnclPcL&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CCIQ6AEwBDgU#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Quelle zur Grundsteinlegung durch Bischof Eberwin]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pfarrei [[Einselthum]] gehörte zu dem Kloster. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hatte das Kloster Besitzungen in [[Osthofen]], [[Pfeddersheim]], [[Alsheim]], Einselthum, [[Westhofen]], [[Gundersheim]], [[Hochborn|Blödesheim]], [[Eich (Rheinhessen)|Eich]], [[Worms-Hochheim|Hochheim]], [[Worms-Leiselheim|Leiselheim]] und [[Worms-Pfiffligheim|Pfiffligheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1327, im Todesjahr ihres Gatten [[Adolf (Pfalz)|Adolf von der Pfalz]] zog sich seine Frau, Pfalzgräfin [[Irmengard von Oettingen]] mit ihren Kindern in das noch junge Kloster Liebenau zurück. Zunächst wohnte sie nur als Gast im Konvent, um 1344 trat sie dort als Dominikanerin ein und lebte hier als Nonne bis zu ihrem Tode 1389 (diverse Quellen nennen auch das Jahr 1399).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=0mSOTJaIPJKnOJ2jjIkL&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=Zqm3AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Irmingard+von+Oettingen&amp;amp;q=Irmgard+von+Oettingen Pfalzgräfin Irmengard im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0173.html Webseite zur Grabinschrift von Pfalzgräfin Irmingard]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon 1344 erwarben die Liebenauer Ordensfrauen &amp;#039;&amp;#039;„mit dem eingebrachten Vermögen ihrer Mit- und Chorschwester Irmegard, der Witwe des Pfalzgrafen Adolf“&amp;#039;&amp;#039;, von der [[Abtei Neuweiler]] im Elsass [[Patronatsrecht]] und [[Zehnt]] der Martinskirche zu [[Einselthum]] sowie dortselbst den Klosterhof und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Haus&amp;#039;&amp;#039;, ebenso Gutsbesitz in [[Rüssingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Xaver Glasschröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, München, 1903, Seiten 245 u. 246, Urkundenregeste Nr. 594 u. 597&amp;lt;/ref&amp;gt; In Liebenau stiftete Irmengard am 1. Dezember 1381 eine täglich zu singende Hl. Messe, die sogenannte Konventsmesse.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=e_w-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA223&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau+Irmengard&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=abaOTOaQKM3Oswb9443QAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ved=0CE4Q6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=Kloster%20Liebenau%20Irmengard&amp;amp;f=false Liebenauer Messstiftung durch Pfalzgräfin Irmengard]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfalzgräfin Irmengard wurde nach ihrem Tode im Kloster Liebenau beigesetzt. Der Historiker [[Johann Friedrich Schannat]] hat in seiner&lt;br /&gt;
„Historia episcopatus Wormatiensis“ (Seite 172) die inzwischen nicht mehr existente Grabinschrift überliefert. In ihr ist vermerkt, dass die Fürstin 40 Jahre lang als Ordensschwester lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=U0JbAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA257&amp;amp;dq=Schannat+Hist+Worm&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=HL6OTOHGIpWXOPP9ra0K&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CEQQ6AEwBQ#v=snippet&amp;amp;q=Wirtenberg&amp;amp;f=false Originalscan zur Grabinschrift aus Schannats Historia episcopatus Wormatiensis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=a0UEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=Irmingard+Oettingen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Gb2OTPCdLoHxObDNoNUK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Quelle zum Grab der Pfalzgräfin in Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmengards Bruder Ludwig starb 1346 bei einer Wallfahrt ins Heilige Land. Er verfügte testamentarisch die Schenkung eines prächtigen Reliquienkreuzes an das Kloster Liebenau, das laut Inschrift im Auftrage des Vaters gefertigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=abaOTOaQKM3Oswb9443QAQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=zevpAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau+Irmengard&amp;amp;q=f%C3%BCr+das+Dominikanerinnenkloster+Liebenau+in+Worms+hergestellt Zur Schenkung des Kreuzes ans Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Goldschmiedearbeit mit transluzidem Email kam auf Umwegen nach [[Freiburg im Breisgau]] und gehört zu den Exponaten des dortigen [[Augustinermuseum]]s (Inv. Nr. 12126).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedkurier.de/nachrichten/kultur/Zeugnisse-der-Sakralkunst;art10399,4796393 Bebilderte Webseite zum Liebenauer Kreuz in Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort befindet sich auch noch ein zweites Kreuz aus Kloster Liebenau, das um 1440 in den südlichen Niederlanden gefertigt wurde (Inv. Nr. 12125).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Kloster Liebenau hielt sich zeitweise auch Irmengards Schwiegertochter [[Beatrix von Sizilien-Aragon]] bei ihr auf. Der [[Dominikaner]]chronist [[Johannes Meyer (Chronist)|Johannes Meyer]] (1422–1482)&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Ordenschronisten Johannes Meyer: {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629193850/http://www.bautz.de/bbkl/m/meyer_j.shtml |autor=Peter Ochsenbein|artikel=Meyer, Johannes|band=5|spalten=1427–1429}}&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass Pfalzgräfin Beatrix in Liebenau ihren Sohn [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht]] gebar und dieser dort bis zum 7.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr von der Großmutter Irmengard von Oettingen erzogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=gRDlavNboFUC&amp;amp;pg=PA223&amp;amp;dq=Ruprecht+Liebenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=sL-KTPKoBIbaOPPImdkK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Ruprecht%20Liebenau&amp;amp;f=false Quelle zur Geburt König Ruprecht I. im Kloster Liebenau, Worms]&amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Friedrich Schannat belegt zudem im Kloster Liebenau die Grabstätte dessen 1358 als Kind verstorbenen Bruders Adolf; er dürfte demnach ebenfalls dort gelebt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0143.html Webseite zur Grabinschrift für Prinz Adolf, im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ca. 1445 lebte als [[Laienschwester]] in Liebenau auch Prinzessin [[Margarete von der Pfalz (Nonne)|Margarete von der Pfalz]], eine behinderte Tochter von Kurfürst [[Ludwig III. (Pfalz)|Ludwig&amp;amp;nbsp;III.]] Sie starb am 23. November 1466 und soll von großer Frömmigkeit gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gw1.geneanet.org/index.php3?b=hwember1&amp;amp;lang=de;pz=maximilian;nz=von+bayern;ocz=10;p=margarete;n=von+der+pfalz;oc=1 Zur Nonne Margarete von der Pfalz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0263.html Webseite zur Grabinschrift der Prinzessin Margarete von der Pfalz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Cousinen [[Barbara von Pfalz-Mosbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gw1.geneanet.org/index.php3?b=hwember1&amp;amp;lang=de;pz=maximilian;nz=von+bayern;ocz=10;p=barbara;n=von+der+pfalz;oc=2 Zur Nonne Barbara von der Pfalz-Mosbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1444–1486) und [[Dorothea von Pfalz-Mosbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gw1.geneanet.org/index.php3?b=hwember1&amp;amp;lang=de;pz=maximilian;nz=von+bayern;ocz=10;p=dorothea;n=von+der+pfalz;oc=8 Zur Nonne Dorothea von der Pfalz Mosbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1439–1482), Töchter von Pfalzgraf [[Otto I. (Pfalz-Mosbach)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]], waren ebenfalls Dominikanerinnen in Liebenau, Prinzessin Dorothea amtierte zeitweise sogar als Priorin des Konvents.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0289.html Webseite zur Grabinschrift für Prinzessin Dorothea, im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt der Pfalzgräfin Irmengard und ihrer fürstlichen Familienangehörigen in Liebenau erfreute sich das Kloster der ganz besonderen Gunst und Zuneigung des [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Herrscherhauses. Deshalb traten viele adelige Frauen aber auch vornehme Bürgerstöchter der Umgebung dort als Schwestern ein.&lt;br /&gt;
Neben der Pfalzgräfin waren dies u.&amp;amp;nbsp;a. Gräfin [[Irmengard von Nassau]], geborene Prinzessin von [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Hohenlohe-Weikersheim]]. Sie war die Cousine (mütterlicherseits) von Pfalzgräfin Irmengard von Öttingen und Witwe von Graf [[Gerlach&amp;amp;nbsp;I. (Nassau)]], dem Cousin des verstorbenen [[Adolf (Pfalz)|Pfalzgrafen Adolf]]. Irmengard von Nassau starb zu Liebenau, im Januar 1371; im Ruf der Heiligkeit, wie der &amp;#039;&amp;#039;Historische Verein für Hessen&amp;#039;&amp;#039; festhält.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Verein von Hessen: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, Band 2, Teile 2–3, Seite 447, 1841; [http://books.google.de/books?id=NhkEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA447&amp;amp;dq=Gleich+ihr+lebte+Irmgard,+Gravi%C2%BB+von+Nassau&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=_KqSTJ_TM4OQjAfslKm7BQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Gleich%20ihr%20lebte%20Irmgard%2C%20Gravi%C2%BB%20von%20Nassau&amp;amp;f=false Scan aus der Quelle, zum Tod von Gräfin Irmengard von Nassau im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0151.html Webseite zur Grabinschrift der Gräfin Irmengard von Nassau im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ebenso weilten dort Margarethe von [[Haus Württemberg|Württemberg]] († 1479), eine Tochter des Grafen [[Ulrich V. (Württemberg)|Ulrich&amp;amp;nbsp;V.]], und [[Margarethe von Hanau-Münzenberg]] († 1503),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0369.html Webseite zur Grabinschrift der Margarethe von Hanau-Münzenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenfalls von den Pfälzer [[Wittelsbacher]]n abstammte, da ihre Großmutter [[Margarethe von Pfalz-Mosbach]] die Schwester der vorgenannten Liebenauer Nonnen Dorothea von Pfalz-Mosbach und Barbara von Pfalz-Mosbach war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=abaOTOaQKM3Oswb9443QAQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=mhoKAAAAIAAJ&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau+Irmengard&amp;amp;q=ein+Bruder+der+Gemahlin+Irmengard+des+Pfalzgrafen+ Zur Verbindung der Kurpfalz mit dem Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1392 lebte außerdem [[Else von Stromberg]], eine illegitime Tochter von Kurfürst [[Ruprecht II. (Pfalz)|Ruprecht&amp;amp;nbsp;II.]], als Nonne im Kloster Liebenau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=Mmbad_VP6pYC&amp;amp;pg=PA63&amp;amp;lpg=PA63&amp;amp;dq=nonne+in+liebenau&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fsrZ7oyXew&amp;amp;sig=ToiKNByb8hctiBpuwbtVm7Kgk4I&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=jgeQTJWyN9KFOJWTiYQN&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CBwQ6AEwAjgU#v=onepage&amp;amp;q=nonne%20in%20liebenau&amp;amp;f=false Zur Nonne Else von Stromberg, illegitime Kurfürstentochter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag Kurfürst [[Ludwig III. (Pfalz)|Ludwig&amp;amp;nbsp;III.]] erneuerte der Dominikaner [[Petrus von Gengenbach]] um 1430 das klösterliche Leben in Liebenau. Er brachte Nonnen aus [[Colmar]] mit und führte den Konvent zurück unter die strenge [[Ordensregel#Observanz|Observanz]]. Mehrere hochadelige Schwestern verließen daraufhin Liebenau, während andere, meist aus dem Umfeld des pfalzgräflichen Hauses, dort eintraten. Petrus von Gengenbach starb am 16. Januar 1452 und wurde im Kloster Liebenau begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=gRDlavNboFUC&amp;amp;pg=PA226&amp;amp;lpg=PA226&amp;amp;dq=Petrus+Gengenbach&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jyVL7tA1ts&amp;amp;sig=wkE6lJp91gIQgqz_lTcFV_RNsY4&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=QFqRTKf3FIaRON_-uMIM&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CCIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Petrus%20Gengenbach&amp;amp;f=false Zu Petrus von Gengenbach und der Observantenreform im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von ihm überliefert [[Johann Friedrich Schannat]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Historia episcopatus Wormatiensis&amp;#039;&amp;#039; die Grabinschrift,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schannat.173&amp;quot; /&amp;gt; in der er als „Augsburger Dominikaner und Reformator des Klosters“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0248.html Webseite zur Grabinschrift des Petrus von Gengenbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1479 verstarb hier die Dominikanerin, Prinzessin Margarete von Württemberg, Tochter Herzogs [[Ulrich V. (Württemberg)|Ulrich V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0281.html Webseite zur Grabinschrift von Margarete von Württemberg, im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Priorinnen ==&lt;br /&gt;
Als Priorinnen sind bekannt:&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Wagner, S. 73f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Liste der Priorinnen&lt;br /&gt;
! Priorin&lt;br /&gt;
! erwähnt&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharine&lt;br /&gt;
| 1355&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Margarethe&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mechte von [[Bechtoldsheim]]&lt;br /&gt;
| 1381&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Agnes von Schmidtburg&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Agnes Scheulern&lt;br /&gt;
| 1393&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schenkin Elisabeth von [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Erbach]]&lt;br /&gt;
| 1428&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharine von Rüdesheim&lt;br /&gt;
| 1428&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dorothee Beyerin von Boppard&lt;br /&gt;
| 1474&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dorothea von Pfalz-Mosbach]]&lt;br /&gt;
| 1484?&amp;lt;ref&amp;gt;Wagner, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| * 1439; † 1482&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto I. (Pfalz-Mosbach)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Barbara Golthus&lt;br /&gt;
| 1485&lt;br /&gt;
| † 1502&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schannat.173&amp;quot;&amp;gt;Schannat: &amp;#039;&amp;#039;Historia episcopatus Wormatiensis&amp;#039;&amp;#039;. Seite 173&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Noppurga von [[Bettendorff (Adelsgeschlecht)|Bettendorf]]&lt;br /&gt;
| 1500&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ursula von [[Westerstetten]]&lt;br /&gt;
| 1515–1529&lt;br /&gt;
| † 8. Dezember 1535&amp;lt;ref&amp;gt;Schannat: &amp;#039;&amp;#039;Historia episcopatus Wormatiensis&amp;#039;&amp;#039;. Seite 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anna von [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Seckendorff]]&lt;br /&gt;
| Priorin bei der Vertreibung 1565&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufhebung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reformation]] versuchte Pfalzgraf [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] in den Jahren 1561 bis 1563 dreimal Kloster Liebenau zwangsweise aufzuheben, wogegen die Schwestern stets Widerstand leisteten. Schon 1560 hatten sie sich über die massive Störung ihrer Religionsausübung seitens der Protestanten beim Kaiser beklagt, worauf dieser verfügte, dass wenigstens ein katholischer Beichtvater freien Zugang zu den Nonnen haben müsse und den Pfalzgrafen in einem Schreiben entsprechend anwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Aufhebungsversuch von 1561&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=zbxAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA269&amp;amp;lpg=PA269&amp;amp;dq=Liebenau+Hochheim&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=5puMY9LDwl&amp;amp;sig=xE3mgv5gGk-7Di7qlk__tkAA2SY&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=8PicTNVuj6848uTZigs&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwBjge#v=onepage&amp;amp;q=Liebenau%20Hochheim&amp;amp;f=false Zum Auflösungsversuch von 1561]&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ Pfalzgraf Friedrich&amp;amp;nbsp;III. im Mai 1562 seinen Beamten die Weisung zukommen, sie sollten sich in die Klöster Himmelskron und Liebenau begeben und den Nonnen seine gnädigen Gesinnungen eröffnen, wonach er, als ihr Landesvater, sehnlichst wünsche, dass „sie, als folgsame Kinder, sich seinem Willen fügen und sich in dem reinen göttlichen Worte unterrichten lassen“; die bisherigen [[Mette]]n, sowie andere lateinische Gesänge, sollten von nun an unterbleiben. Die Gesandten taten wie ihnen befohlen, aber die Priorinnen beider Klöster blieben mit ihren Schwestern standhaft. Sie ließen die Kommissionäre nur bis an das Sprachgitter, von wo sie danach, wie es ausdrücklich heißt, „mit Schimpf“ abziehen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=ytVDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA439&amp;amp;dq=sie+sollten+sich+in+die+beiden+genannten+Kl%C3%B6ster+begeben+und+den+Nonnen+seine+gn%C3%A4digen+Gesinnungen+er%C3%B6ffnen,+da%C3%9F+er,+als+ihr+Lantesvater,+nichts+sehnlicher+w%C3%BCnsche&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=gyGSTMrpIo-tOLO4yeEH&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCkQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=sie%20sollten%20sich%20in%20die%20beiden%20genannten%20Kl%C3%B6ster%20begeben%20und%20den%20Nonnen%20seine%20gn%C3%A4digen%20Gesinnungen%20er%C3%B6ffnen%2C%20da%C3%9F%20er%2C%20als%20ihr%20Lantesvater%2C%20nichts%20sehnlicher%20w%C3%BCnsche&amp;amp;f=false Ausführliche Schilderung des Aufhebungsversuchs von 1562]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim dritten Auflösungsversuch am 16. März 1563 empfing die Priorin die kurfürstliche Kommission nach Gewaltandrohungen in einer Stube des Klosters, wo alle Konventualen, nämlich 13 Nonnen und 9 Laienschwestern in ihrer Ordenskleidung versammelt waren. Die Staatsdiener fertigten davon folgendes Protokoll:{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Wir überreichten des Churfürsten Schreiben und setzten dann dessen Begehren auseinander, worauf die Priorin sich standhaft und freimüthig also erklärte: Sie seye von ihren Aeltern schon in ihrer Jugend zum Kloster bestimmt gewesen und in dasselbe gekommen; sie werde daher ihren Glauben, in dem sie unterrichtet seye, niemals verläugnen, noch viel weniger die Ordenskleidung ablegen, indem sie ja, nebst ihren Untergebenen, die Klostermauern nie verlassen hätten und also mit ihrer Kleidung niemanden einen Anstoß geben könnten; ihr Singen und Lesen, fuhr sie fort, überhaupt ihre ganze Regel erkenne sie für eine löbliche, christliche Ordnung; einen Prädicanten könnten sie nicht annehmen und wenn einer aufgestellt werden sollte, so würden sie denselben aus dem Grunde doch nicht hören, weil sie sich in die mancherlei Glauben, welche zur Zeit verkündiget würden, nicht richten könnten. Die Priorin ließ sich durch unsere Einreden nicht abwendig machen und sagte endlich, wir sollten doch alle ihre Conventualinnen um ihre Meinung befragen, damit wir ja nicht glauben möchten, sie habe dieselben aufgestiftet; worauf sie alle einmüthig erklärten, sie würden von ihrem Glauben nie weichen und bäten den Churfürsten, sie bei demselben zu lassen.&amp;#039;&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;„Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde“&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1841, Seiten 452 und 453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die endgültige Inbesitznahme gelang dem Herrscher erst 1570; die Dominikanerinnen wurden 1565 vertrieben und siedelten mit ihrer letzten Priorin [[Anna von Seckendorff]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=p3ORTI__C9O7jAe27oilBQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=LuorAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Priorin+Liebenau+1563&amp;amp;q=Anna+Seckendorf+und+s%C3%A4mmtliche+22+Klosterschwestern+ Quelle zur letzten Priorin Anna von Seckendorff]&amp;lt;/ref&amp;gt; in das [[Kloster Adelhausen|Kloster St. Katharina Adelhausen]] bei Freiburg im Breisgau über.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Bände 86–87, S. 184, Herder Verlag, 1966; [https://books.google.de/books?ei=c3SRTMrOHZSOjAfS5pyzBQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9rUOAQAAIAAJ&amp;amp;dq=ADELHAUSEN+Liebenau&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Nonnen+siedelten+Adelhausen+Freiburg+%C3%BCber (Ausschnittscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Gombert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kunst im Augustinermuseum Freiburg im Breisgau&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg, 1965, S. 6 des Vorworts; [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krummer_schroth1965/0010?sid=32a4030a5263d24ceb84ffd209bc9cf3 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte Kurfürst Friedrich&amp;amp;nbsp;III. die Schwestern mit einem persönlichen Gewaltauftritt in Liebenau eingeschüchtert, bei dem er ein Gemälde der Kreuzigung eigenhändig mit der Faust durchschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=0nGRTPqMIo2OjAfb6_jIBQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=7RYEAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Priorin+Liebenau&amp;amp;q=Als+die+Priorin+ihm+dies+verwies%2C+erkl%C3%A4rte+er+ihr%2C+da%C3%9F+er+noch+mehr+tun+w%C3%BCrde Quelle zum Gewaltauftritt des Kurfürsten im Kloster Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergeblich hatte Anna von Seckendorff den Pfälzer Kurfürsten auf dem [[Reichstage zu Augsburg#1566|Reichstag zu Augsburg 1566]] verklagt, um das Kloster noch zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=_WYiAQAAIAAJ&amp;amp;q=Seckendorf+Adelhausen&amp;amp;dq=Seckendorf+Adelhausen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=d1KSTJGMA4n-ObWl1agH&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA Zur Klage der Priorin gegen den Kurfürsten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund- und Güterbesitz fiel an die kurpfälzische &amp;#039;&amp;#039;[[Geistliche Güteradministration]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Heidelberg]], welche die Konventsgebäude verpachtete. 1730 erwarb der Wormser Bischof [[Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg]] die Gebäude und Grundstücke für die [[Stiftung Hospital Neuhausen zu Horchheim]]. Durch Umbauten und Zerstörungen in späteren Jahren ist von dem Gebäudekomplex nichts mehr erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=eXaOTJeSDJGKOKGmqJ4L&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=mhoKAAAAIAAJ&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau&amp;amp;q=einen+Beichtvater+zu+entsenden+ Quelle zur Aufhebung des Klosters]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=7Mk3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA214&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=eXaOTJeSDJGKOKGmqJ4L&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Kloster%20Liebenau&amp;amp;f=false Zum Jahr der Aufhebung des Klosters]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfalzgräfin [[Margarethe von Savoyen]] hatte am Hof eine „Zwergin“ namens Katharine, die man nach dem 1470 erfolgten Ableben der Fürstin bei den Schwestern im Kloster Liebenau unterbrachte und dort versorgen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=hmRCAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA462&amp;amp;dq=Kloster+Liebenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=YH2OTNGqFoOBOKCL5MkK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwBjgK#v=onepage&amp;amp;q=Kloster%20Liebenau&amp;amp;f=false Zur Unterbringung der kleinwüchsigen Hofdame Katharine in Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von [[Johann Friedrich Schannat]] („Historia episcopatus Wormatiensis“, Seite 172) lag in Liebenau der 3-jährige Prinz Adolf, Sohn von Kurfürst [[Ruprecht II. (Pfalz)|Ruprecht&amp;amp;nbsp;II.]] begraben. Laut Epitaph starb er am Fest der Apostel Philipp und Jakobus, im Jahre 1358.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Worms-Hochheim erhaltene, heutige ([[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]]) [[Pfarrkirche]] St. Maria Himmelskron gehörte nicht zum Kloster Liebenau, sondern zum benachbarten Dominikanerinnenkloster [[Kloster Himmelskron|Himmelskron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Liebenau, das nach diesem benannte „Heyl’sche Lederwerk Liebenau“, eine Lederfabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=JgM4AAAAMAAJ&amp;amp;q=Heyl+Liebenau&amp;amp;dq=Heyl+Liebenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=W59uTfuyE5SA4Qb4nrSODQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwBjgU Zum Heyl’sche Lederwerk Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der geschichtsinteressierte Firmeninhaber [[Ludwig von Heyl zu Herrnsheim (Industrieller, 1886)|Ludwig Freiherr von Heyl]] ließ 1929 auf dem Areal Ausgrabungen vornehmen die eingehend dokumentiert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=nJ5uTZeyJdDV4gb47uTpDA&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=nx7qAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Heyl+Liebenau&amp;amp;q=Ausgrabung Zu den Ausgrabungen von 1929, in Liebenau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liebenauer Hof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Osthofen]] (Ludwig-Schwamb-Str. 22) existiert bis heute das Weingut „Liebenauer Hof“, einer der ältesten Weinbaubetriebe in der Region. Es gehörte einst dem Stifterehepaar des Klosters Liebenau und wurde diesem laut Urkunde vom 2. April 1309 geschenkt. Als Schenkgeber fungierten Johannes Holderbaum –&amp;amp;nbsp;wohl ein Bruder der Liebenauer Klosterstifterin&amp;amp;nbsp;– und seine Ehefrau Mechthild von Hirschberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genios.de/presse-archiv/artikel/WORZ/20090430/mit-einer-schenkung-beginnt-erfolgs/2071682250001241042400.html |titel=Mit einer Schenkung beginnt Erfolgsgeschichte - JUBILÄUM Osthofener Gut &amp;quot;Liebenauer Hof&amp;quot; besteht seit 700 Jahren|werk=Wormser Zeitung |datum=2009-04-30 |abruf=2020-02-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Historischer Verein für Hessen: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Darmstadt 1841;  [http://books.google.de/books?id=ytVDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA445&amp;amp;dq=Eine+kleine+Strecke+unterhalb+Hochheim+gegen+den+Rhein+zu,+nahe+bei+dem+ehemaligen+Stifte+Neuhau%C3%9Fen,+lag+das+Dominicanerkloster+Liebcnau.+Jede+Spur+desselben+ist+jedoch+gegenw%C3%A4rtig&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=gGaRTLanFciOjAffz7yMAg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Eine%20kleine%20Strecke%20unterhalb%20Hochheim%20gegen%20den%20Rhein%20zu%2C%20nahe%20bei%20dem%20ehemaligen%20Stifte%20Neuhau%C3%9Fen%2C%20lag%20das%20Dominicanerkloster%20Liebcnau.%20Jede%20Spur%20desselben%20ist%20jedoch%20gegenw%C3%A4rtig&amp;amp;f=false Komplettscan, ausführliche Geschichte des Klosters Liebenau]&lt;br /&gt;
* Gundolf Gieraths: &amp;#039;&amp;#039;Die Dominikaner in Worms&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Stadtbibliothek Worms, 1964 (mit eigenem Kapitel über Kloster Liebenau)&lt;br /&gt;
* Otto Freiherr von Grote: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon deutscher Stifter, Klöster und Ordenshäuser&amp;#039;&amp;#039;. Osterwieck am Harz 1881.&lt;br /&gt;
* Georg Wilhelm Justin Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Die vormaligen geistliche Stifte im Großherzogthum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 = Provinzen Starkenburg und Oberhessen. Darmstadt 1873.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Schroth: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Reliquienkreuz von 1342 aus Kloster Liebenau“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pantheon&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 31, 1943, Seiten&amp;amp;nbsp;43–47 [http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/gooi.pl?db=rpb&amp;amp;index=1+&amp;amp;zeilen=1&amp;amp;s1=036t0116356 Details zu der Quelle]&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Schannat]]: &amp;#039;&amp;#039;Historia episcopatus Wormatiensis&amp;#039;&amp;#039;. 1734, Seite 172&lt;br /&gt;
* Bayerische Akademie der Wissenschaften, München: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Churfürstlich-Baierischen Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 3. Band. 1765; [http://books.google.de/books?id=a0UEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=Irmingard+Oettingen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Gb2OTPCdLoHxObDNoNUK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=true Textscan zu Irmengard von Oettingen und Kloster Liebenau]&lt;br /&gt;
* Jörg Rogge: &amp;#039;&amp;#039;Fürstin und Fürst – Familienbeziehungen und Handlungsmöglichkeiten von hochadeligen Frauen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Thorbecke, 2004, ISBN 3-7995-4266-3, Seite 35; [http://books.google.de/books?ei=0mSOTJaIPJKnOJ2jjIkL&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=Zqm3AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Irmingard+von+Oettingen&amp;amp;q=Irmgard+von+Oettingen Textscan zu Irmengard von Oettingen und Kloster Liebenau]&lt;br /&gt;
* Friedrich Maria Illert: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen im Liebenauer Klostergebiet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wormsgau]]&amp;#039;&amp;#039; 1 (1926/33), S.&amp;amp;nbsp;354–359.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/hochheim/kulturdenkmaeler/kloster-liebenau.html Das ehem. Kloster Liebenau in Hochheim, regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenlexikon.eu/15.html?&amp;amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=4&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=73&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=66&amp;amp;cHash=d4f831cb0a Webseite über das Cyriakus-Stift Neuhausen] mit längerem Abschnitt über Kloster Liebenau&lt;br /&gt;
* [http://www.inschriften.net/worms/inschrift/nr/di029-0119.html Webseite zum Liebenauer Kreuz in Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Worms, Kloster Liebenau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Dominikanerinnenkloster in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Worms|Liebenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1299|Liebenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Kirchengebäude in Worms|Liebenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worms-Hochheim|Liebenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1570]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Worms)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
	</entry>
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