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	<title>Kloster Langheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-21T04:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel = Kloster Langheim&lt;br /&gt;
| Bild = Alanus Bittermann Ansicht Kloster Langheim 1800.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Ansicht Kloster Langheim von Südwesten, 1800&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Lage = {{DEU}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bayern]]&lt;br /&gt;
| Bistum = [[Erzbistum Bamberg]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/6/43.88/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/6/36.40/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| Nummer = 69&lt;br /&gt;
| Patrozinium = Hl. [[Gottesgebärerin|Maria]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1132/33&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
| zisterziensisch = &lt;br /&gt;
| Auflösung = 1803&lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
| Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
| Mutterkloster = [[Kloster Ebrach]]&lt;br /&gt;
| Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
| Kongregation = [[Oberdeutsche Zisterzienserkongregation]]&lt;br /&gt;
| Tochterklöster = [[Kloster Plasy]] (1144/45)&lt;br /&gt;
[[Stift Schlägl]] (1202/03)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Langheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Monasterium Langhemium&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige [[Zisterzienser]]-[[Abtei]] in [[Klosterlangheim]], einem Stadtteil von [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] in Oberfranken im [[Erzbistum Bamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das den Heiligen Maria, Johannes Evangelist und Nikolaus geweihte Kloster Langheim wurde 1132/33 als Tochterkloster des [[Kloster Ebrach|Klosters Ebrach]] gegründet. Als Stifter traten drei [[Bamberg]]er [[Ministeriale]] in Erscheinung, hinter denen Bischof [[Otto von Bamberg|Otto I. von Bamberg]] als Initiator stand. Das Kloster wurde dank reicher Schenkungen an Landbesitz, erbuntertäniger und [[Robotpflicht|robotpflichtiger]] Ortschaften durch die [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Herzöge von Meranien]] im 13. und 14. Jahrhundert eines der wohlhabendsten Klöster im [[Nordgau (Bayern)]]. Um 1380 geriet Kloster Langheim in wirtschaftliche Schwierigkeiten, die dazu führten, dass ein Teil des Grundbesitzes mit den daraus erzielten Einnahmen an das [[Erzbistum Bamberg|Bistum Bamberg]] verkauft werden musste. Die Bemühungen des Klosters, sich aus der Herrschaft der Bamberger Fürstbischofe zu lösen und reichsunmittelbar zu werden, blieben erfolglos; im Jahr 1741 wurden diese Bestrebungen bei veränderter politischer Lage aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1680 und 1792 während der [[Rekatholisierung]] ließen die Äbte das Kloster Langheim zu einer prunkvollen Anlage im Stil des [[Barock]] nach Plänen von [[Leonhard Dientzenhofer|Johann Leonhard Dientzenhofer]], [[Gottfried Heinrich Krohne]], [[Balthasar Neumann]] und [[Lorenz Fink]] umbauen.&lt;br /&gt;
Auch die Amtshöfe der Verwaltungssitze in [[Schloss Tambach|Tambach]], [[Kulmbach]] und Trieb wurden im barocken Stil erneuert. Der Architekt Balthasar Neumann plante im Auftrag des Klosters Langheim den Neubau der eindrucksvollen Wallfahrtskirche [[Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein)|Vierzehnheiligen]] bei [[Bad Staffelstein]], der 1772 vollendet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterlangheim Konventbau-20200809-RM-162240.jpg|mini|Konventbau]]&lt;br /&gt;
Vom 5. auf den 6. Mai 1802 zerstörte ein Großbrand einen Teil des [[Konvent (Kloster)|Konventbaus]], eine der beiden Bibliotheken und beschädigte die Klosterkirche und andere Bauteile schwer. Das Kloster besaß damals in 230 Orten rund 1700 Höfe mit 17.000 [[Tagewerk]] (ca. 5.700 [[Hektar]]) Felder, Wiesen, Wälder und Fischteiche, außerdem 34 Höfe, vier Mühlen, vier Brauereien und sechs Schäfereien, die in Eigenregie durch Lohn- und Fronarbeit oder durch Pächter bearbeitet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesemann&amp;quot;&amp;gt;[https://landschaften-in-deutschland.de/themen/81_b_114-kloster-langheim/ Gabriele Wiesemann: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Langheim: historischer Kolonisationskern und gegenwärtiges Kulturerbe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland Online.&amp;#039;&amp;#039; Stand 19. September 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern]] wurde das Kloster 1803 verstaatlicht und aufgelöst. Die verwertbaren Besitztümer der Abtei wurden verkauft, die durch den Brand beschädigten Gebäude und die Klosterkirche abgebrochen. Die erhaltenen restlichen Gebäude der Abtei befinden sich im Ortskern von [[Klosterlangheim]]. Das älteste noch bestehende klösterliche Gebäude ist die ehemalige [[Katharinenkapelle (Klosterlangheim)|Katharinenkapelle]], die um 1220 nahe dem nördlichen Klostereingang als Pfortenkapelle errichtet und nach der Säkularisation als Scheune genutzt wurde. Ihr romanisches Portal wurde 1908 verkauft und steht nun in der Berliner [[Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst|Skulpturensammlung]]. Die um 1624 geweihte [[Sepultur]]kapelle wurde zur Filialkirche [[St. Maria, Petrus und Bernhard (Klosterlangheim)|St. Maria, Petrus und Bernhard]] umgewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesemann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte ab 1449 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Langhemium claustrum Cistercij in Ordine ut Astrum 013.jpg|mini|Aus dem Äbtekatalog &amp;#039;&amp;#039;Langhemium claustrum Cistercij in Ordine ut Astrum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* 1449–1475 Johann von Dinstleben&lt;br /&gt;
* 1476–1494 Johann Schad&lt;br /&gt;
* 1494–1510 Emmeram Teuchler&lt;br /&gt;
* 1510–1538 Johann Fabri genannt Strauß&lt;br /&gt;
* 1538–1556 Konrad Haas&lt;br /&gt;
* 1556–1562 Friedrich Marschalk (abgesetzt wegen seines „unrühmlichen Lebenswandels“ und in der im 18. Jahrhundert erstellten Porträtreihe der Äbte unterschlagen)&lt;br /&gt;
* 1562–1572 Ludwig Fuchs&lt;br /&gt;
* 1572–1582 Magnus Hofmann&lt;br /&gt;
* 1582–1584 Wilhelm Krenich&lt;br /&gt;
* 1584–1592 Konrad Holzmann&lt;br /&gt;
* 1592–1608 Johann Bückling&lt;br /&gt;
* 1608–1620 Peter Schönfelder&lt;br /&gt;
* 1620–1626 Johann Weiger&lt;br /&gt;
* 1626–1631 Erasmus Behem (Böhm)&lt;br /&gt;
* 1631–1637 Nikolaus Eber&lt;br /&gt;
* 1637–1649 Johann Gagel&lt;br /&gt;
* 1649–1664 [[Mauritius Knauer]]&lt;br /&gt;
* 1664–1677 [[Alberich Semmelmann]]&lt;br /&gt;
* 1677–1689 [[Thomas Wagner (Abt)|Thomas Wagner]]&lt;br /&gt;
* 1689–1690 [[Candidus Bergmann]]&lt;br /&gt;
* 1690–1728 [[Gallus Knauer]]&lt;br /&gt;
* 1728–1734 [[Martin Wolf (Abt)|Martin Wolf]]&lt;br /&gt;
* 1734–1751 [[Stephan Mösinger]]&lt;br /&gt;
* 1751–1774 [[Malachias Limmer]]&lt;br /&gt;
* 1774–1791 [[Johann Nepomuk Pitius]] (1789 suspendiert wegen Verschwendung beim Umbau des Klosters)&lt;br /&gt;
* 1791–1803 [[Candidus Hemmerlein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Guts- und Amtshöfe des Klosters ==&lt;br /&gt;
* Der [[Langheimer Amtshof]] in [[Kulmbach]] wurde Ende des 17. Jahrhunderts von [[Leonhard Dientzenhofer]] erbaut.&lt;br /&gt;
* Im [[Altenhof (Weitramsdorf)|Altenhof]], ein Ortsteil von [[Weitramsdorf]], befand sich seit dem 12. Jahrhundert eine Außenstelle, wo die Mönche eine Reihe von noch bestehenden Teichen anlegten und Karpfenzucht betrieben. In Nachbarschaft zu den Fischteichen wurde der [[Schloss Tambach|Klosterhof Tambach]], später Klosteramt, errichtet.&lt;br /&gt;
* [[Nassanger]] ist ein Gutshof im Ortsteil [[Trieb (Lichtenfels)|Trieb]] der Stadt [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]. Der heutige Rundbau entstand 1693 unter dem Abt Gallus Knauer nach Plänen des Baumeisters Leonhard Dientzenhofer.&lt;br /&gt;
* Der [[Berghof (Trieb)|Berghof]] ist ein Gutshof im Ortsteil [[Trieb (Lichtenfels)|Trieb]] der Stadt [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]. Den ursprünglichen Bau ließ Abt Gallus Knauer ab 1727 vom Coburger Baumeister Johann Georg Brückner durch einen Neubau ersetzen, den der nachfolgende Abt Martin Wolf 1733 erweiterte.&lt;br /&gt;
* Die heutige Bezirksklinik in [[Hochstadt am Main]] ist ein ehemaliges Amts- und Wirtshaus des Klosters. Das Gebäude ist ein Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Eckerkern aus dem Jahr 1605.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Langenheim |Band=9 |Seite=55–56}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Leben und den Charakter Johann Nepomuks, des herzoglichen Klosterstiftes Langheim Cisterzienser-Ordens Abts und Prälatens, Ihro Röm. Kais. Majestät geheimen Caplans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johann Kaspar Bundschuh|Johann Caspar Bundschuh]], [[Johann Christian Siebenkees]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Journal von und für Franken.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Raw, Nürnberg 1791, S. 204–215 ([[s:Über das Leben und den Charakter Johann Nepomuks, des herzoglichen Klosterstiftes Langheim Cisterzienser-Ordens Abts und Prälatens, Ihro Röm. Kais. Majestät geheimen Caplans|Volltext]] &amp;amp;#91;[[Wikisource]]&amp;amp;#93;).&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Geldner]]: &amp;#039;&amp;#039;Langheim. Wirken und Schicksal eines fränkischen Zisterzienser-Klosters.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. mit einem Nachwort von Günter Dippold. Lichtenfels 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klosterlangheim. Symposion veranstaltet von der Hanns-Seidel-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; München 1994 (Arbeitsheft 65 des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege).&lt;br /&gt;
* [[Günter Dippold]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klostersäkularisation von 1802/03. Das Beispiel Langheim&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 307). Bayreuth 2003.&lt;br /&gt;
* [[Walter Keller (Landrat)|Walter Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Bamberg und Langheim. Die Sicherung der Landeshoheit zwischen Fürstbistum und Abtei im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Archiv des Erzbistums Bamberg, Bamberg 2004, ISBN 3-9808138-3-5.&lt;br /&gt;
* Luitgar Göller: &amp;#039;&amp;#039;Zeugen einer großen Vergangenheit. Ehemalige Klöster, Stifte und Kommenden im Erzbistum Bamberg&amp;#039;&amp;#039;. Bamberg 2010, ISBN 978-3-931432-19-5, S. 300–316.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0184| |Langheim – Die stolze Mutter von Vierzehnheiligen}}&lt;br /&gt;
* [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000003883 Kupferstiche] der Äbte des Klosters Langheims bis ca. 1728 als Digitalisat der [[Staatsbibliothek Bamberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10186777-3|VIAF=313533359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Bayern|Langheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Langheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Langheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Lichtenfels (Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Lichtenfels (Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lichtenfels, Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Langheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1132|Langheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
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