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	<title>Kloster Kumbd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:58:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-04T11:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Kumbd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1183 von [[Eberhard von Kumbd]] (1165–1191) gegründetes [[Zisterzienser]]innenkloster im heutigen Ortsteil Kloster der [[Hunsrück]]-Gemeinde [[Klosterkumbd]] bei [[Simmern/Hunsrück|Simmern]] im [[Rhein-Hunsrück-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eberhard von Kumbd (auch &amp;#039;&amp;#039;Comede / Comeda&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://niederkumbd.rag-schiessen.de/dorf-informationen/dorfgeschichte/ |titel=Dorfgeschichte: Das Wappen von Niederkumbd |abruf=2023-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;von Stahleck&amp;#039;&amp;#039; genannt) war der jüngste Sohn eines [[Ministeriale]]n im Dienst des [[Pfalzgraf]]en [[Konrad der Staufer|Konrad]]. In seiner Jugend lebte er auf den Burgen [[Burg Stahleck (Bacharach)|Stahleck]] und [[Heidelberg]]. Schon 1180 zog er in eine [[Klause (Religion)|Klause]]. Dieser von dem Edelherren [[Heinrich von Dicka]] geschenkte Platz lag in der Gemarkung der Gemeinde Klosterkumbd. Während seines dortigen Einsiedlerlebens versuchte er als [[Mönch]] in das [[Kloster Schönau (Odenwald)|Kloster Schönau]] im Odenwald aufgenommen zu werden. Als ihm dies auch im dritten Versuch nicht gelungen war, beschloss er nach einer schweren Krankheit ein eigenes Kloster zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies geschah 1183, nachdem ihm Heinrich von Dicka (&amp;#039;&amp;#039;Henricus de Dicke&amp;#039;&amp;#039;) das notwendige Land geschenkt hatte. Eberhard von Kumbd betreute das Kloster im Range eines [[Subdiakon]]s, reiste viel, erkrankte 1189 abermals schwer und starb schon 1191. Er wurde in der Kumbder Marienkirche beigesetzt. Nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert wurde sein Leichnam als [[Reliquie]] in das [[Kloster Himmerod]] in der [[Eifel]] überführt. Heute gilt er als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1196 wurde die Gründung des Klosters durch Erzbischof [[Konrad von Wittelsbach|Konrad von Mainz]] bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ActaIII&amp;quot; /&amp;gt; 1204 schenkt selbiger Heinrich, dessen Tochter Elisabeth mittlerweile dem Kloster beigetreten war, diesem weitere Güter (1255 durch Alexander von Dicka und [[Heinrich III. von Stahleck|Heinrich von Stahleck]], ebenfalls ein von Dicka).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyträge&amp;quot; /&amp;gt; Das Kloster Kumbd &amp;#039;&amp;#039;(Chumbd, Comeda, Comede)&amp;#039;&amp;#039; wurde zunächst mit Nonnen aus dem zisterziensischen [[Konvent (Kirche)|Konvent]] [[Kloster Marienhausen|Marienhausen]] bei [[Aulhausen]] im [[Rheingau]] und mit eigenen Familienmitgliedern besiedelt. In der Folgezeit wurde es wie damals üblich eine Heimstätte für unverheiratete Damen der regionalen Oberschicht. Darunter waren auch die Pfalzgrafen von Simmern die dem Kloster zu diesem Zweck Güter und Einkünfte vermachten. So war z. B. [[Katharina von Pfalz-Simmern]] lange Jahre [[Abt|Äbtissin]] des Klosters Kumbd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1566 wurde das Kloster durch Pfalzgraf [[Georg (Pfalz-Simmern)|Georg]] von [[Pfalz-Simmern]] (1518–1569) aufgehoben. Zuvor wurde im Herzogtum Simmern die [[Reformation]] eingeführt. Die verbliebenen Nonnen lebten bis zum Tode der letzten Äbtissin im Jahre 1574 weiterhin im Kloster. Georgs Bruder und Nachfolger [[Reichard (Pfalz-Simmern-Sponheim)|Richard]] (1521–1598) löste das Kloster auf. Der Besitz, die Einnahmen und Rechte die zum Kloster gehörten gingen in das Herzogtum Simmern über. Später wurden Beamte (sogenannte [[Schaffner (Beruf)#Begriffsgeschichte|Schaffner]]) eingesetzt, die den Besitz und die Einnahmen verwalteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich lassen sich zahlreiche Gebäude nachweisen. Es wird die Klosterkirche, das [[Refektorium]], ein Hospital, ein Friedhof, ein Brauhaus, ein [[Schaffnei|Schaffnereihaus]] und verschiedene Wirtschaftsgebäude genannt. Nach der Aufhebung des Klosters wurden die Gebäude teilweise weiterverwendet. 1630 wurden die Abteigebäude nochmals erwähnt und zum Teil in Stand gesetzt. 1794 werden nur noch Wirtschaftsgebäude genannt. Heute sind kaum bauliche Reste des Klosters zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Heinzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Stahleck, Bischof von Straßburg 1245–1260. Seine Nepoten und seine Herkunft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 35, 2009, S. 25–72. {{ISSN|0170-2025}}.&lt;br /&gt;
* Willi Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserinnenkloster Kumbd (Hunsrück).&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1973 (Schriftenreihe des Hunsrücker Geschichtsvereins 6).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Weber (Philologe)|Stefan Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Eberhard von Kumbd. Heidelbergs Anfänge und weibliche Frömmigkeit am Mittelrhein.&amp;#039;&amp;#039; Neuedition, Übersetzung, Kommentar (Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, Band 11). Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-1628-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{BBKL|e/eberhard_v_sta|autor=Stefan Weber|artikel=EBERHARD von Commeda (von Stahleck)}} da nur im Internet und nur kostenpflichtig, weder als Weblink noch als Literatur sinnvoll --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ActaIII&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Acta Academiae Theodoro-Palatinae&lt;br /&gt;
 |Band=3&lt;br /&gt;
 |Ort=Mannheim&lt;br /&gt;
 |Datum=1773&lt;br /&gt;
 |Seiten=95 f.&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.archive.org/stream/historiaetcomme03theogoog#page/n119/mode/1up Volltext]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beyträge&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=K. Büttinghausen&lt;br /&gt;
 |Titel=Vom Kloster Chumbd&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Beyträge zur Pfälzischen Geschichte&lt;br /&gt;
 |Band=2&lt;br /&gt;
 |Ort=Mannheim&lt;br /&gt;
 |Datum=1782&lt;br /&gt;
 |Seiten=325&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch| BuchID = XNVAAAAAcAAJ| Seite= 325| Linktext = Volltext}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://klosterkumbd.com/Geschichte/index.php/ Webseite der Gemeinde Klosterkumbd]&lt;br /&gt;
* [https://www.klosterlexikon-rlp.de/hunsrueck-naheland/klosterkumbd-zisterzienserinnenkloster-st-maria.html Eintrag beim Klosterlexikon von Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.028799|EW=7.525667|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Rheinland-Pfalz|Kumbd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Hunsrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Rhein-Hunsrück-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkumbd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1183|Kumbd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1566]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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