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	<title>Kloster Kladruby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:19:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T12:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kladruby1.JPG|mini|hochkant=1.5|Die ehemalige Benediktinerabtei Kladrau]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Kladruby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Kloster Kladrau) ist eine ehemalige [[Benediktiner]]-[[Abtei]] und liegt in der Stadt [[Kladruby u Stříbra|Kladruby]] im [[Okres Tachov]] im Westen [[Tschechien]]s. Es wurde im Jahr 1785 im Zuge der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] aufgelöst. Die Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; im Stile der Barockgotik ist eines der größten Kirchengebäude in [[Böhmen]] und heute ein [[Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)|Nationales Kulturdenkmal]] in Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kladruby 2014 06.JPG|mini|hochkant|Abteiwappen (1641)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kladruby RB.jpg|mini|hochkant|Ehemalige Abteikirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kladruby 2014 03.JPG|mini|Klausurflügel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klášter benediktýnů Kladruby kostel s korunou.jpg|mini|Gotische Abteikirche Kladruby]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klasternim kostele Nanebevzeti Panny Marie Kladruby (1).jpg|mini|hochkant|Innenraum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz- und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Benediktinerkloster 1115–1785 ===&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im Jahre 1115 von Herzog [[Vladislav I.]] und seiner Ehefrau Richenza [[Herrschaft Berg|von Berg]] im Flusstal der [[Úhlavka]] im Westen Böhmens während der römisch-katholischen [[Kolonisation]] im umgebenden Siedlungsgebiet der westslawischen [[Choden]] gestiftet, mit den Einnahmen aus den erbuntertänigen Orten ausgestattet und durch den Orden der [[Benediktiner]] mit Mönchen aus dem [[Kloster Zwiefalten]] in [[Schwaben]] besiedelt. Außerdem schenkte er dem Kloster Grundbesitz im Bereich von Böhmisch [[Český Dub|Aicha]] (Cesky Dub) in [[Nordböhmen]], deren [[Grundherrschaft]] von den Benediktinern 1234 weiterverkauft wurde. Die überlieferte Gründungsurkunde des Klosters Kladruby aus dem Jahre 1115 soll eine nachträgliche Fälschung vom Ende des 12. Jahrhunderts sein, die dazu diente, einen schriftlichen Beleg für die umfangreichen Grundherrschaften des Klosters und dessen Einnahmen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Angriffe der [[Hussiten]] unter dem Feldherrn [[Andreas Prokop]] wurde die romanische Basilika in Kladrau niedergebrannt und die Abtei geplündert. Im 17. Jahrhundert während der [[Rekatholisierung]] in Böhmen entwickelte sich für einige Jahre im Kloster ein römisch-katholischer [[Wallfahrtsort]], der keinen Bestand hatte, da die Abtei im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erneut in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im frühen 18. Jahrhundert und mit der Rückgabe des Großgrundbesitzes erfolgte der Wiederaufbau. Die bis auf die Grundmauern zerstörte Abteikirche wurde nach Plänen des Baumeisters [[Johann Blasius Santini-Aichl]] neu errichtet und im Jahre 1726 als bedeutendster Bau der Barockgotik fertiggestellt, einem interessanten Phänomen innerhalb des mitteleuropäischen [[Barock]], mehr geistes- und religionswissenschaftlich als architekturhistorisch zu deuten. Weithin sichtbar erhebt sich seither der Bau aus der bewaldeten Umgebung. Im Inneren befinden sich zahlreiche Altäre, ein Chorgestühl und eine Kanzel, 1726–27 geschaffen von [[Cosmas Damian Asam]]; das Gewölbe des 83 Meter langen Innenraums dominiert eine hohe Kuppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz des Religionsfonds 1785–1825 ===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]] im Jahr 1785 durch den [[Josephinismus]] zu Gunsten des [[Religionsfonds]] dienten die Gebäude verschiedenen Zwecken, sie waren Lazarett, Kaserne und Invalidenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz der Windisch-Graetz 1825–1945 ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1825 kaufte [[Alfred I. zu Windisch-Graetz|Fürst Alfred I. zu Windisch-Graetz]] das Kloster und die dazugehörige Grundherrschaft für 275.500 Goldstücke, wobei ein Teil des Kaufpreises wegen seiner Verdienste um die Monarchie [[Österreich-Ungarn]] nicht bezahlt werden musste. In Kladruby wurde im Jahre 1864 im ehemaligen klösterlichen Konvent eine Brauerei errichtet. Im Revolutionsjahr 1848 endete die [[Erbuntertänigkeit]] der Dorfbewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Klosteranlage wurde von den [[Windisch-Graetz]] eine [[Grablege]] eingerichtet, in die 1886 auch die Särge des [[Alfred I. zu Windisch-Graetz|Fürsten Alfred I.]] und seiner Gemahlin überführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges verloren die Fürsten [[Windisch-Graetz]] im Zuge einer Bodenreform in der [[Tschechoslowakei]] zahlreiche Ländereien, behielten aber den Hauptsitz der Familie in [[Tachov]] in [[Westböhmen]]. Ludwig Aladar Fürst von Windisch-Graetz zog, nachdem er seinen Onkel [[Alfred III. zu Windisch-Grätz]] beerbt hatte, nach Kladruby und richtete dort eine umfangreiche Bibliothek und ein Familienarchiv ein. 1938 bis 1945 gehörte Kladruby zum Deutschen Reich. Im Jahre 1945 wurde der Gesamtbesitz der Familie Windisch-Graetz in der Tschechoslowakei konfisziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsbesitz 1945– heute ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kloster Kladruby ist seit 1945 im Staatsbesitz und kann besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Abteikirche entstand als [[Romanik|romanische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] im 12. Jahrhundert. Das heutige Aussehen im Stile der böhmischen Barockgotik gestaltete in den Jahren 1712 bis 1726 der Baumeister [[Johann Blasius Santini-Aichl]]. An der Südseite befindet sich ein Teil des ehemaligen [[Konvent (Kloster)|Konvents]] und der [[Prälatur]], im Süden der neue Konvent, entworfen von [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]]. Das Innere der Kirche wurde von den [[Brüder Asam|Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam]] und dem Bildhauer [[Matthias Bernhard Braun]] gestaltet. Die [[Orgel]] wurde von [[Johann Leopold Burkhardt]] in den Jahren 1726–1728 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Kladruby_u_St%C5%99%C3%ADbra,_Klosterkirche_Mari%C3%A4_Himmelfahrt |titel=Informationen zur Orgel |hrsg=organindex.de |sprache=de |abruf=2021-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kladra |Band=11 |Seite=37}}&lt;br /&gt;
* Lillian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Barockgotik in Kladrau.&amp;#039;&amp;#039; In: Diess.: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen. Kulturbild einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Prestel Verlag, München 1977, ISBN 3-7913-0240-X, S.&amp;amp;nbsp;109–110 (EA München 1966).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kladruby Monastery|Kloster Kladruby}}&lt;br /&gt;
* [http://kladruby.euweb.cz/ Kloster Kladruby] (cz/en/de/fr)&lt;br /&gt;
* [http://www.cestujme.cz/kladruby/?jaz=2 Kloster Kladruby] auf der Website des Nationalen Denkmalamtes Pilsen (de/en)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49/42/44/N|EW=12/59/44/E|type=landmark|region=CZ|dim=50}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4683484-9|LCCN=n79040936|VIAF=123639348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Tschechien|Kladruby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Tachov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Tachov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kladruby u Stříbra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Tachov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1115|Kladruby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
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