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	<title>Kloster Kinalehin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-28T16:13:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kinalehin Friary South Range 2009 09 17.jpg|mini|hochkant=1.3|Südansicht des Klosters Kinalehin]]&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+&lt;br /&gt;
|Irland&lt;br /&gt;
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|caption=Die Lage des Klosters auf einer Karte der Republik [[Irland]].&lt;br /&gt;
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	{{Positionskarte~ &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Kinalehin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{GaS|&amp;#039;&amp;#039;Cinéal Fechin&amp;#039;&amp;#039;}}, {{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Kinalehin Friary&amp;#039;&amp;#039;}}) wurde zunächst 1252 von John de Cogan I. als [[Prior]]at der [[Kartäuser]] in der [[Bistum Clonfert|Diözese Clonfert]] gegründet. Nachdem diese Gründung jedoch nicht erfolgreich verlaufen war, wurde 1371 durch die Familie de Burgo das ungenutzte Kloster als Haus der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] neu gegründet. Das Kloster wurde zunächst während der [[Reformation]] aufgelöst und teilweise zerstört. Der Konvent kam in der Nähe unter und trat 1611 zu den [[Franziskaner (OFM)|Observanten]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster wurde danach zeitweise bis 1698 genutzt, und die letzten zu Kinalehin gehörenden Brüder verstarben um 1825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der irische Name &amp;#039;&amp;#039;Cinéal Fechin&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt das „Geschlecht der Fechin“, war die Bezeichnung der lokal ansässigen Bevölkerung in den Zeiten des Königreiches Hy-Many.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Spellissy.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde auf dem Grund des ehemaligen Klosters nennt sich heute schlicht &amp;#039;&amp;#039;Abbey&amp;#039;&amp;#039; und liegt an der [[Straßensystem in Irland#Landstraßen|Regionalstraße]] R353 etwa zwölf Kilometer westlich von [[Portumna]] an den Ausläufern der weiter westlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Slieve-Aughty&amp;#039;&amp;#039;-Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kinalehin war die einzige Gründung der Kartäuser in Irland. Die Mönche kamen wohl entweder aus den Häusern Witham oder Hinton aus [[Somerset]]. Die Kartause wurde wohl um 1279 zerstört, war aber offenbar wieder hergerichtet, als [[Eduard I. (England)|Eduard I.]] am 27. Juli 1282 einen [[Schutzbrief (Diplomatie)|Schutzbrief]] für den Prior, die Mönche und die Laienbrüder erließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn, S. 145, und {{Literatur | Herausgeber=H. S. Sweetman | Titel=Calendar of documents, relating to Ireland, preserved in Her Majesty’s Public Record Office, London, 1252–1284 | Verlag=Longman | Ort=London | Jahr=1877 | Online=http://www.archive.org/details/cu31924091754436 | Seiten=443}} Es ist hierbei zu beachten, dass sowohl Gwynn als auch offenbar in Folge Spellissy versehentlich [[Eduard III. (England)|Eduard III.]] statt Eduard I. nennen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dokumente deuten einen Verkauf des Klosters an die [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]] im Jahr 1306 an, jedoch sind Mönche im Kloster bis 1341 verblieben. Da jedoch die englischen Priore bereits 1321 entschieden hatten, keine weiteren Mönche mehr nach Kinalehin zu schicken, ließ sich das Kloster nicht mehr weiter halten. Zum Zeitpunkt der Übergabe des Klosters an die Franziskaner war die Anlage bereits seit drei Jahrzehnten ungenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn und Spellissy.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinalehin Friary Nave 2009 09 17.jpg|mini|hochkant=1.3|Ansicht des Kirchenschiffs mit zwei Arkaden zum nicht mehr erhaltenen südlichen Seitenschiff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1400, knapp drei Jahrzehnte nach der Neugründung, erließ [[Bonifatius IX.]] einen [[Ablass]] für alle [[Buße (Religion)|bußfertigen]] Pilger, die bereit waren, Almosen für die Erhaltung und die Restaurierung des Klosters und der [[Patrick von Irland|Patrick]] geweihten Kirche zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Auftrag des [[Johannes XXIII. (Gegenpapst)|Gegenpapstes Johannes XXIII.]] kam es 1414 mit [[Kloster Kilconnell|Kilconnell]] und [[Kloster Meelick|Meelick]] zur Gründung zwei weiterer Häuser der Franziskaner in der gleichen Diözese. Der Einfluss der Franziskaner in der Diözese war damit so weitreichend, dass mit einer einzigen Ausnahme alle Bischöfe von 1405 bis zur Reformation diesem Orden angehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ó Clabaigh, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reformation]] wurde das Kloster aufgehoben und teilweise zerstört. Die Brüder zogen sich in einen Wald der Umgebung zurück und traten 1611 zu den [[Franziskaner (OFM)|Observanten]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richard de Burgo, der vierte Earl of Clanricarde, kaufte das Kloster von der Krone zurück und ließ insbesondere das [[Dormitorium]] und einige weitere Räume instand setzen, so dass 1615 die Brüder wieder zurückkehren konnten. Der [[Provinzial]] Donagh Mooney schrieb um 1615 an die Mutter Richard de Burgos, dass das Kloster kürzlich niedergebrannt worden sei, das Kirchenschiff wieder habe eingedeckt werden können, die anderen Gebäudeteile jedoch noch nicht wiederhergestellt seien. Die Familie der de Burgos schützte weiterhin das Kloster, und 1642 erhielt John de Burgo die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] in Kinalehin.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gwynn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Rückeroberung Irlands|Feldzüge Oliver Cromwells]] mussten die Mönche wieder fliehen, konnten aber während der Regentschaft von [[Karl II. (England)|Karl II.]] zurückkehren, als 1662 der sechste Earl of Clanricarde die Besitztümer wieder zurückgewann. Nach dem 1697 verabschiedeten &amp;#039;&amp;#039;Bishop’s Banishment Act&amp;#039;&amp;#039;, eines der [[Penal Laws]] des [[Parliament of Ireland|irischen Parlaments]], der alle Bischöfe und Geistlichen zum Verlassen Irlands bis zum 1. Mai 1698 zwang, verließen die Brüder das Kloster, nachdem sie zuvor noch die Wertgegenstände bei befreundeten Familien hinterließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ältere Brüder sollen lokalen Traditionen zufolge in der Region geblieben sein, wurden aber in der Nähe von Coolfin (etwa sieben&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Gort]]) auf einer danach &amp;#039;&amp;#039;Friar’s Bridge&amp;#039;&amp;#039; genannten Brücke aufgegriffen und getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Spellissy.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1715, als die Wirkung der gegen die Katholiken erlassenen Strafgesetze etwas nachließ, fanden wieder einige Brüder in das Kloster zurück ähnlich wie auch bei Kilconnell und Meelick.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Aufsatz von Joseph MacMahon: &amp;#039;&amp;#039;The silent century, 1698–1829&amp;#039;&amp;#039;, S. 79, aus Bhreathnach et al.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stellte ihnen ein Landbesitzer etwas Land und freie Quartiere kostenfrei zur Verfügung, so dass es den Brüdern so gut ging, dass sie eine kleine Kapelle errichten konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Aufsatz von Joseph MacMahon: &amp;#039;&amp;#039;The silent century, 1698–1829&amp;#039;&amp;#039;, S. 87, aus Bhreathnach et al.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzten zu Kinalehin gehörenden Franziskaner verstarben um 1825.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Patrick Conlan: &amp;#039;&amp;#039;Reforming and seeking and identity, 1829–1918&amp;#039;&amp;#039;, S. 104, aus Bhreathnach et al.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Aubrey Gwynn]], R. Neville Hadcock | Titel=Medieval Religious Houses Ireland | Verlag=Longman | Ort=London | Jahr=1970 | ISBN=0-582-11229-X | Seiten=145, 253}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Seán Spellissy | Titel=The History of Galway: City &amp;amp; County | Verlag=The Celtic Bookshop | Ort=Limerick | Jahr=1999 | ISBN=0-9534683-4-8 | Seiten=365–367}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Colmán N. Ó Clabaigh | Titel=The Franciscans in Ireland, 1400–1534 | Verlag=Four Courts Press | Ort=Dublin | Jahr=2002 | ISBN=1-85182-548-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Edel Bhreathnach, Joseph MacMahon, John McCafferty | Titel=The Irish Franciscans 1534–1990 | Verlag=Four Courts Press | Ort=Dublin | Jahr=2009 | ISBN=978-1-84682-210-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kinalehin Friary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.franciscans.ie/friaries/medieval-friaries/connaught/43-ancient-friaries/connaght/114-kilnalahan-abbey-co-galway-cineal-feichin Webseite der irischen Franziskaner zu Kinalehin] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.102708|EW=-8.392353|region=IE-G|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kinalehin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kartäuserkloster|Kinalehin Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im County Galway]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterruine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1252|Kinalehin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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