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	<title>Kloster Kerz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:10:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Kerz&amp;diff=1370008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-10-26T12:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Kerz&lt;br /&gt;
 | Bild = Mănăstirea Cârța - panoramio (4).jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Kloster Kerz, ehemalige Zisterzienserabtei&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = Rumänien&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 45.792118&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 24.569028&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = RO&lt;br /&gt;
 | Nummer = 539&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = Hl. [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]&lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1202&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1474&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Igriș]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = &lt;br /&gt;
 | Kongregation =&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = keine&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Kerz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Unserer lieben Frau zu den Kerze&amp;#039;&amp;#039;n}}, {{roS|Mănăstirea Cârța}}, &amp;#039;&amp;#039;{{laS|Sancta Maria de candelis}}&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige [[Zisterzienser]][[abtei]] in [[Siebenbürgen]], [[Rumänien]]. Es war das am weitesten südöstlich (innerhalb Europas, ohne Griechenland und Türkei) gelegene Zisterzienserkloster und lag im Ort [[Cârța (Sibiu)|Cârța]] &amp;#039;&amp;#039;(Kerz)&amp;#039;&amp;#039; bei [[Hermannstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im Jahr 1202 als Tochterkloster des [[Kloster Igriș|Klosters Egresch]] gegründet und gehörte damit der [[Filiation (Orden)|Filiation]] der [[Primarabtei]] [[Kloster Pontigny|Pontigny]] an. Die Abtei Kerz erhielt zunächst vom ungarischen König ein Gebiet am linken [[Olt (Fluss)|Altufer]] zugeteilt – das sog. &amp;#039;&amp;#039;terram exemtam de Blaccis&amp;#039;&amp;#039; und wurde mit mehreren Dörfern im Umkreis belehnt, darunter auch [[Cisnădioara|Michelsberg]] bei [[Heltau]], welches sich seit 1223 im Besitz des Klosters befand. Zudem griff die Abtei aktiv in die [[Deutsche Ostsiedlung|Kolonisierung]] des damals noch menschenleeren Winkels zwischen [[Schäßburger Stuhl|Schäßburger]] und [[Repser Stuhl]] ein. Auf Betreiben der Abtei wurden die Dörfer [[Criț|Deutschkreuz]], Kerz, Klosdorf (rum. [[Cloașterf]]) und Meschendorf (rum. [[Meșendorf]]) angelegt. Damit beteiligte sich das Kloster direkt an der Kolonisierung des [[Königsboden]]s, was ein typisches Verhalten des Ordens war, der sich besonders in noch wenig erschlossenen Gebieten betätigte. Die Siedler für diese Aktivitäten stammten, neben denen aus den deutschen Ländern (siehe [[Siebenbürger Sachsen]]) wahrscheinlich zum Teil aus [[Flandern]], einige auch aus Nordostfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Schenkung, die den Reichtum des Klosters beträchtlich mehrte, waren um 1240 die der Orte Marienburg, Tartlau, Honigberg und Petersberg im [[Burzenland]], durch König [[Béla IV. (Ungarn)|Bela IV]]. nach Abzug des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1264 wurden Abtei und Besitzungen vom ungarischen König Stephan unter den Schutz der Stadt Hermannstadt gestellt. Dadurch kamen die Bewohner der abteiangehörigen Ortschaften in den Genuss der Rechte des [[Goldener Freibrief|Goldenen Freibriefs]], der sog. &amp;#039;&amp;#039;Libertas Cibinensis&amp;#039;&amp;#039;. Die Gebiete der Abtei unterstanden seit dieser Zeit bis in das 19. Jahrhundert dem Hermannstädter Magistrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mongolensturm]] von 1241 wurde das Kloster geplündert, jedoch sind keine Brand- oder anderen Spuren von Zerstörung zu erkennen. Der Bau des bestehenden Ostteils der Kirche ist auf die Zeit nach 1264 zu datieren. Nach dem [[Türkenkriege|Einbruch der Türken]] in Siebenbürgen begann der Niedergang der Abtei. Die Einfälle ab 1421 fügten dem Kloster schweren Schaden zu und beschleunigten auch den moralischen Verfall im Inneren. Dieser hatte unter Abt Raimund von Perenfuß derartige Ausmaße angenommen, dass am 27. Februar 1474 die Abtei nach Konflikten mit den Grundhörigen durch König [[Matthias Corvinus]] aufgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Siebenbürger Sachsen |Ort=Thaur bei Innsbruck |Datum=1993 |ISBN= |Seiten=233}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach kamen die Abtei sowie die Dörfer Kerz und Michelsberg unter Hermannstädter Stuhlsverwaltung. Die anderen Besitzungen gingen an den Burzenländer Distrikt sowie den [[Sieben Stühle|Repser Stuhl]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansamblul fostei mănăstiri cisterciene-vedere aeriana.JPG|mini|Blick auf die Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
Der [[Gotik|gotische]] Steinbau der Kirche wurde bereits vor 1241 begonnen. Die Zisterzienser trugen zur Verbreitung dieses Baustils in Siebenbürgen bei und beeinflussten vor allem die damaligen Kirchenneubauten im [[Burzenland]], an denen sich der plastische Schmuck der Zisterziensergotik [[ornament]]al wiederfindet. Beispiele wären St. Bartholomäus in [[Brașov|Kronstadt]] oder die Kirchen von [[Cristian (Brașov)|Neustadt]], [[Sânpetru (Brașov)|Petersberg]] und [[Bauernburg Tartlau|Tartlau]], die im Stil der [[Frühgotik]] gehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika im [[Gebundenes System|gebundenen System]] mit Querhaus, zweijochigem pentagonalem Chor und beiderseits je zwei rechteckigen Kapellen. Das Langhaus wies vier [[Joch (Architektur)|Doppeljoche]] auf. Die Klausur lag rechts (südlich) von der Kirche. Erhalten sind Chor, Vierung und eine südliche Seitenkapelle. Langhaus, Fassade und der Ostteil der [[Klausur (Kloster)|Klausur]] sind als Ruinen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Chor der alten Klosterkirche von der evangelischen &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde Kerz&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bkh.evang.ro/gemeinden/kerz/ Kerz bei &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Bezirkskonsistorium Hermannstadt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede dritte Woche findet hier ein Gottesdienst statt (Stand 2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Juliana Fabritius-Dancu]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Kirchenburgen in Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; 2., neu durchgesehene Auflage. Zeitschrift Transilvania, Sibiu (Hermannstadt) 1983.&lt;br /&gt;
* Carl Göllner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen auf dem Gebiete Rumäniens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;12. Jahrhundert bis 1848.&amp;#039;&amp;#039; Kriterion-Verlag, Bukarest 1979.&lt;br /&gt;
* Reinhardt Hootz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Rumänien. Ein Bildhandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Einleitung, Erläuterungen und Bildauswahl von Virgil Vătășianu. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1986, ISBN 3-422-00332-0, S. 414–415, mit Grundriss und Fotos.&lt;br /&gt;
* Michael Thalgott: &amp;#039;&amp;#039;Die Zisterzienser von Kerz. Zusammenhänge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50). Verlag Südostdeutsches Kulturwerk, München 1990, ISBN 3-88356-061-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cârța monastery|Kloster Cârța}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=987&amp;amp;lin=de Kerz auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Die Zisterzienser&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.rilievo.poliba.it/romania/documentazione/storia/istoric/fotarch.html Text und Bilder bei &amp;#039;&amp;#039;Collaborazione con la Romania&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Rumänien|Kerz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Kerz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kreis Sibiu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1202|Kerz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1474]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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