<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Kamenz</id>
	<title>Kloster Kamenz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kloster_Kamenz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Kamenz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T08:28:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Kamenz&amp;diff=1301723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Kamenz&amp;diff=1301723&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-04T06:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Kamenz&lt;br /&gt;
 | Bild = Archiwum państwowe 02.JPG&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Kloster Kamenz, Gebäude und Klosterkirche&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = {{POL}}&amp;lt;br /&amp;gt; Woiwodschaft [[Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 50/31/09/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 16/52/53/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = PL&lt;br /&gt;
 | Nummer = 630&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = [[1247]]&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = [[1810]]&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Leubus]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = &lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Kamenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Camencium}}; {{plS|Kamieniec}}; {{csS|Klášter Kamenec}}) ist eine ehemalige [[Zisterzienser]][[abtei]] in [[Kamieniec Ząbkowicki]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Sie entstand 1247 anstelle einer [[Augustiner-Chorherren]]-[[Propstei (Kirche)|Propstei]] aus dem Jahre 1210.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Sicherung der Landesgrenze zu [[Böhmen]] errichtete Herzog [[Břetislav II.]] 1096 die Burg Kamenz, die Anfang des 13. Jahrhunderts der [[Schlesien|schlesischen]] Adelsfamilie [[Pogrell|Pogarell]] gehörte. Sie gründete 1210 unterhalb der Burg als Familienstiftung eine Augustiner-Chorherren-Propstei. Die Gründung wurde vom Breslauer Bischof [[Lorenz (Breslau)|Lorenz]], der möglicherweise selbst dem Adelsgeschlecht Pogarell entstammte, genehmigt. Die Leitung der Propstei übernahm der [[Augustiner-Chorherren|Augustiner-Chorherr]] Vinzenz von Pogarell, der bis dahin dem Breslauer [[St. Maria auf dem Sande|Sandstift]] angehörte. Wegen Verfall der geistlichen Disziplin und Misswirtschaft wurden die Augustiner 1246 gegen ihren Widerstand aus dem Kloster entfernt und 1247 durch Zisterzienser aus dem [[Kloster Leubus]] ersetzt, das eine [[Filiation (Orden)|Filiation]] der [[Primarabtei]] [[Kloster Morimond|Morimond]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Siedelprivilegs, das die Pogarell schon 1230 vom Herzog [[Heinrich I. (Polen)|Heinrich I.]] erhalten hatten, entfalteten die Zisterzienser eine rege Wirtschafts- und Siedlungstätigkeit, die zu einer Erweiterung des Klosterbesitzes führte. Weiteren Besitz erlangten sie 1325, als der Ritter Hanß von Wüstehube dem Kloster zahlreiche Dörfer seiner [[Markgrafschaft Mähren|mährischen]] [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] [[Branná|Goldenstein]] überließ. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbauten die Zisterzienser die [[St. Anna (Ząbkowice Śląskie)|St.-Anna-Kirche]] und die Klostergebäude neu, die sie mit Mauern und Türmen umgaben. 1334 verlieh der Münsterberger Herzog [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] dem Kloster die oberen Herrschaftsrechte, zu denen u. a. die weltliche [[Gerichtsbarkeit]] über das [[Stift (Kirche)|Stiftsland]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hussitenkriege]] wurde das Kloster zwischen 1425 und 1428 mehrfach von den [[Hussiten]] überfallen und verwüstet, so dass die Ordensleute fliehen mussten. Nach den Hussitenkriegen kam es zu Bedrückungen durch den einheimischen Adel und den böhmischen Landesherrn. Auch durch die [[Reformation]] im 16. Jahrhundert und die Auswirkungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Entwicklung des Klosters gehemmt. Hinzu kam 1633 noch die [[Pest]], so dass der [[Konvent (Kloster)|Konvent]] erneut fliehen musste. Bei Abschluss des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] 1648 war das Stiftsland verwüstet und wirtschaftlich ausgeblutet. Nur ein Drittel der Bevölkerung von Kamenz überlebte die Kriegswirren.&lt;br /&gt;
[[Datei:StiftundKlosterCamentz.jpg|mini|Fürstliches Stift und Kloster Kamenz um 1735]]&lt;br /&gt;
Eine geistliche Erneuerung und ein wirtschaftlicher Aufschwung setzten erst ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts unter den Äbten Kaspar Kales, Augustin Neudeck (1681–1702) und Gerhard Woywoda (1702–1732) ein. Die Klostergebäude wurden 1682–1685 neu errichtet und die gotische Abteikirche um 1700 barockisiert und reich ausgestattet. Zudem entstand ein Brauhaus, eine Backstube, das Pfortengebäude mit der steinernen Brücke über den Mühlgraben, ein weiteres [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und der [[Kretscham|Dorfkretscham]]. In den zum Stiftsland gehörenden Ortschaften [[Bardo (Niederschlesien)|Wartha]], Maifritzdorf (&amp;#039;&amp;#039;Mąkolno&amp;#039;&amp;#039;), [[Chwalisław|Follmersdorf]] und Gierichswalde (&amp;#039;&amp;#039;Laskówka&amp;#039;&amp;#039;) wurden neue Kirchen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 kam es während des [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieges]] zum [[Gefecht]] bei [[Braszowice|Baumgarten]], in dessen Folge der [[Preußen|preußische]] König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] in das Kloster Kamenz flüchtete und durch den Abt vor der Gefangennahme durch die österreichischen [[Habsburger]] gerettet wurde. Im [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] drang 1778 eine österreichische [[Patrouille]] nach Kamenz vor und entführte den Abt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1810 erließ König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] das [[Säkularisation]]sedikt und schon am 22. November d. J. erfolgte die Aufhebung des Stiftes, das zu dieser Zeit 31 Ortschaften besaß. Die 38 [[Konvent (Kloster)|Konventualen]] verließen unter Führung des Abtes Placidus Hoffmann das Kloster. Kunstschätze, Archiv und Bibliothek wurden teilweise in die staatlichen Sammlungen in [[Breslau]] verbracht, von den in Kamenz verbliebenen Schätzen wurde ein Teil verschleudert. Die Abteikirche diente nachfolgend als katholische [[Pfarrkirche]] von Kamenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klostergebäude und die Stiftsherrschaft kamen 1812 an Prinzessin [[Wilhelmine von Preußen (1774–1837)|Friederike Louise Wilhelmine]], eine Tochter des preußischen Königs [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] und spätere Königin der Niederlande. 1817 brannten Kirche und Klostergebäude ab. Während die Kirche wiederhergestellt werden konnte, wurden die Klostergebäude bis auf den [[Prälat]]enflügel abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół w zespole cysterskim 02.JPG|mini|Fassade der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
* Die Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ entstand als spätgotischer Ziegelbau in drei Etappen: der [[Chor (Architektur)|Chor]] 1315, das [[Querschiff]] um 1330 und das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] vor 1350. Es ist eine kreuzförmige, [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Hallenkirche]] mit [[Joch (Architektur)|dreijochigem Chor]], dreijochigen, einschiffigen Kreuzarmen und sechsjochigem Langhaus. Die [[Kreuzrippengewölbe]] stammen aus der Zeit um 1400. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche barockisiert und reich ausgestattet:&lt;br /&gt;
** Den zweigeschossigen Hauptaltar mit den Figuren der hl. Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas schuf der Breslauer Bildhauer Christoph Königer, die Altargemälde [[Mariä Himmelfahrt]] und [[Trinitatis|Dreifaltigkeit]] der Maler [[Michael Willmann]].&lt;br /&gt;
** Die Gemälde des St.-Benedikt-Seitenaltars und des St.-Bernhard-Seitenaltars schuf Willmanns Stiefsohn [[Johann Christoph Lischka]].&lt;br /&gt;
** Die Wandfiguren der [[Vierzehn Nothelfer]] und der hl. Joachim, Anna, Josef und des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] stammen vom Breslauer Schnitzer [[Thomas Weisfeld]].&lt;br /&gt;
** Die Kanzel mit der Darstellung Jakobs auf dem [[Schalldeckel]] schuf Christoph Königer, von dem auch der Altar der [[Geburt Christi]] in der St.-Josephs-Kapelle und der St.-Luitgard-Altar stammen.&lt;br /&gt;
** Den Schnitzaltar der Vierzehn Nothelfer schuf der Grüssauer Bildhauer [[Georg Schrötter]].&lt;br /&gt;
* Die Klostergebäude aus dem 14. Jahrhundert wurden 1682–1685 unter teilweiser Verwendung des mittelalterlichen Mauerwerks im Stil des Frühbarocks von Matthias Kirchberger und Simon Wiedemann neu erbaut. Nach dem Brand von 1817 wurden sie abgerissen. Erhalten ist der Prälatenflügel, in dem sich seit den 1990er Jahren eine Außenstelle des Breslauer Staatlichen Archivs (&amp;#039;&amp;#039;Archiwum Państwowe Wrocław&amp;#039;&amp;#039;) befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte von Kamenz ==&lt;br /&gt;
# Ludwig I.&lt;br /&gt;
# Bruno&lt;br /&gt;
# Guntherus&lt;br /&gt;
# Mauritius; während seiner Regierung wurde 1251 das Dorf Wolmsdorf (jetzt &amp;#039;&amp;#039;Sosnowa&amp;#039;&amp;#039;) erworben; 1261 erhielt das Kloster die päpstliche Bestätigung.&lt;br /&gt;
# Ludwig II.&lt;br /&gt;
# Konrad († 1283); erwarb 1283 das Dorf Pilz (&amp;#039;&amp;#039;Pilce&amp;#039;&amp;#039;) nebst Kretscham&lt;br /&gt;
# Lambertus (1283–1290)&lt;br /&gt;
# Rainbald; erhielt 1294 vom böhmischen König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel]] das Städtchen [[Międzylesie|Mittelwalde]] geschenkt.&lt;br /&gt;
# Otto; erwarb 1297 das Vorwerk in Bahnau (&amp;#039;&amp;#039;Dzbanów&amp;#039;&amp;#039;) und 1298 das Dorf Scalisdorf bei [[Bruntál|Freudenthal]] als Entschädigung für das Dorf Trebanowitz bei [[Opava|Troppau]]&lt;br /&gt;
# Petrus von Pondaczin; erhielt 1301 von Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] das Privileg für sechs Wirtshäuser in Wartha; erwarb 1303 von Herrmann von Barba das Dorf Schrom (&amp;#039;&amp;#039;Śrem&amp;#039;&amp;#039;) mit dem zugehörigen Wald und dem Allodialgut&lt;br /&gt;
# Gottfried († 1312); stellte 1307 dem Breslauer Bischof [[Heinrich von Würben]] den [[Ordensbruder|Bruder]] Christian vor, der Pfarrer in [[Przyłęk (Bardo)|Frankenberg]] werden sollte.&lt;br /&gt;
# Paulus; erwarb von Hermann Lauterbach aus [[Ziębice|Münsterberg]] die [[Schultheiß|Scholtisei]] in Wolmsdorf&lt;br /&gt;
# Nikolaus; erhielt 1316 von Bischof Heinrich von Würben verschiedene Privilegien und erhielt von ihm das Dorf [[Topola (Kamieniec Ząbkowicki)|Reichenau]] geschenkt, das der Bischof vorher vom Ritter Johann von Letcz erworben hatte. 1320 stellte Herzog [[Bernhard II. (Schweidnitz)|Bernhard II.]] in [[Dzierżoniów|Reichenbach]] einen [[Freibrief]] für das Kloster Kamenz aus, wonach dieses nie mehr mit Forderungen belästigt werden sollte.&lt;br /&gt;
# Heinrich; während seiner Regierungszeit wurde das Vorwerk in [[Kamieniec Ząbkowicki#Gemeindegliederung|Gallenau]] (&amp;#039;&amp;#039;Goleniów&amp;#039;&amp;#039;) erworben und 1325 [[Sławęcin (Kamieniec Ząbkowicki)|Schlottendorf]] dem Kloster geschenkt.&lt;br /&gt;
# Konrad II, gebürtig aus [[Stolec (Ząbkowice Śląskie)|Stolz]]; erhielt 1325 die mährische Herrschaft Goldenstein mit zehn Dörfern und allem Zubehör.&lt;br /&gt;
# Theodor; während seiner Amtszeit wurde das Kloster vom Münsterberger Herzog [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] überfallen und ausgeraubt und die Bewohner misshandelt. Daraufhin wurden Bolko II. und seine Familie vom Breslauer Bischof [[Nanker]] mit dem [[Anathema|Bann]] belegt. Nach einer Vermittlung durch Herzog [[Bolesław III. (Schlesien)|Boleslaus III.]] von [[Herzogtum Liegnitz|Liegnitz]] musste Bolko II. verschiedenen Auflagen akzeptieren. 1335 bestätigte er die Klosterprivilegien; 1336 übergab er dem Kloster das Dorf Haag zwischen Giersdorf (&amp;#039;&amp;#039;Opolnica&amp;#039;&amp;#039;) und Wartha. Im selben Jahr bestätigte er mit einer in [[Kłodzko|Glatz]] ausgestellten Urkunde dem Abt die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] über die Stiftsdörfer.&lt;br /&gt;
# Thylo&lt;br /&gt;
# Sieghard; erwarb 1339 Dörndorf (&amp;#039;&amp;#039;Płonica&amp;#039;&amp;#039;) von Nikolaus Kazimir. 1340 erhielt er von Herzog Bolko das Recht zum Abhalten eines freien [Markt]s auf dem Klosterplatz. Nach einer Überschwemmung 1341 erließ Bolkos Sohn Herzog [[Nikolaus (Münsterberg)|Nikolaus]] den betroffenen Bewohnern alle Abgaben. 1344 schenkte der Ritter Heinrich von [[Haugwitz]] dem Kloster die Stadt [[Złoty Stok|Reichenstein]] mitsamt den Goldgruben und den Dörfern Herwisdorf, Katersdorf und Kraßerwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben über die Zugehörigkeit von Reichenstein zum Kloster Kamenz sind in den Quellen widersprüchlich. Sie wurden hier nach Gregor Frömrich: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der ehemaligen Cistercienser Abtey Kamenz in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Glatz 1817, gedruckt bey [[Franz Pompejus|Pompejus Erben]] wiedergegeben und entsprechen teilweise nicht den Angaben im Lemma [[Złoty Stok]], das sich auf die dortigen Literaturangaben stützt&amp;lt;/ref&amp;gt; 1349 stellte der böhmische König [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] mit einer in Nürnberg ausgestellten Urkunde dem Kloster einen [[Schutzbrief (Diplomatie)|Schutzbrief]] aus, mit dem er den [[Schlesische Piasten|schlesischen]] Herzögen untersagte, das Kloster zu beunruhigen. Im selben Jahr erwarb Abt Sieghard von dem Ritter Nizugthon von [[Danielowice|Dammelwitz]] das Dorf [[Byczeń|Britzen]].&lt;br /&gt;
# Andreas&lt;br /&gt;
# Petrus von Reichenbach&lt;br /&gt;
# Johannes († 1421), aus Breslau gebürtig; erwarb 1393 die Reiß-Mühle in [[Przyłęk (Bardo)|Frankenberg]] sowie Bahnau und Johnsbach (&amp;#039;&amp;#039;Janowiec&amp;#039;&amp;#039;), 1396 Paulwitz (&amp;#039;&amp;#039;Pawłowice&amp;#039;&amp;#039;), 1398 von dem Ritter Hermann [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|von Seydlitz]] einen Teil von Baumgarten und 1403 vom Ritter [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Gotsche Schoff]] Dürrharte (&amp;#039;&amp;#039;Suszka&amp;#039;&amp;#039;). In Wartha erbaute er zu der bestehenden &amp;#039;&amp;#039;böhmischen&amp;#039;&amp;#039; Kapelle eine weitere, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;deutsche Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. An ihrer Finanzierung beteiligten sich neben dem Breslauer Bischof die Städte [[Nysa|Neisse]] und [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]], der Herzog von Münsterberg sowie die [[Grafschaft Glatz|Glatzer]] [[Stand (Gesellschaft)|Stände]].&lt;br /&gt;
# Nikolaus II. († 1421); war nur drei Monate im Amt.&lt;br /&gt;
# Nikolaus III. († 1426); gebürtig aus [[Paczków|Patschkau]],&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Patschkau (Breslauer Patriziergeschlecht)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christoph († 1439 in Neisse); während seiner Regierungszeit wurde das Kloster mehrmals von den [[Hussiten]] überfallen und die Stiftsdörfer verwüstet sowie die Klosterkirche ausgeraubt und angezündet.&lt;br /&gt;
# Nikolaus IV. († 1443)&lt;br /&gt;
# Jacobus († 1447)&lt;br /&gt;
# Johannes († 1451)&lt;br /&gt;
# Nikolaus V. († 1453)&lt;br /&gt;
# Johannes III. (resignierte 1457), erwarb 1456 das Vorwerk Golschitz bei [[Świdnica|Schweidnitzer]]&lt;br /&gt;
# Nikolaus VI. „Viereckel“ († 1461), gebürtig aus Glatz&lt;br /&gt;
# Nikolaus VII.; löste 1465 das versetzt gewesene Reichenstein nebst den Goldgruben wieder aus. Der Vertrag wurde vom Glatzer Landeshauptmann [[Hans von Warnsdorf]] als Bevollmächtigter des böhmischen Königs [[Georg von Podiebrad]] unterzeichnet. Das Vorwerk in Golschitz verkaufte Nikolaus VII. an Nikolaus von Seidlitz.&lt;br /&gt;
# Thomas († 1474)&lt;br /&gt;
# Erasmus († 1479), gebürtig aus [[Hradec Králové|Königgrätz]]&lt;br /&gt;
# Jacob II. († 1506); 1483 kaufte der Münsterberger Herzog und Grafen von Glatz [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]] Reichenstein nebst allen Bergwerken dem Kloster ab, bezahlte jedoch nie den vereinbarten Kaufpreis. Kurz vor seinem Tod erhielt Abt Jacob II. für sich und seine Nachfolger die Würde eines [[Infulierter Prälat|infulierten Abts]].&lt;br /&gt;
# Simon († 1521); erwarb 1516 das Dorf Gierichswalde (&amp;#039;&amp;#039;Laskówka&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
# Nikolaus VIII. († 1529); während seiner Amtszeit wurde das Kloster am 21. November 1524 durch ein Feuer vernichtet.&lt;br /&gt;
# Georg († 1557), baute das Kloster wieder auf&lt;br /&gt;
# Simon II. († 1552), gebürtig aus Patschkau&lt;br /&gt;
# Anton von Wallenburg († 1596); erwarb das Dorf [[Starczów|Alt Altmannsdorf]]; wegen der religiösen Wirren brachte er das Warthaer [[Gnadenbild]] nach Kamenz, um es vor einer Vernichtung zu schützen.&lt;br /&gt;
# Mathias Steiner († 1606), gebürtig aus Patschkau&lt;br /&gt;
# Johannes IV. († 1616); brachte das Gnadenbild wieder nach Wartha zurück&lt;br /&gt;
# Fabian Krause († 1625), 1621 wurden das Kloster, die Kirche und die Stiftsdörfer von den Truppen des Markgrafen [[Johann Georg (Brandenburg-Jägerndorf)|Johann Georg von Jägerndorf]] mehrmals ausgeplündert. Er stand auf Seiten des böhmischen Königs [[Friedrich V. (Pfalz)|Friedrich]] und belagerte die [[Festung Glatz]], die erst im Oktober 1622 durch die [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen]] erobert wurde. Am 19. März 1623 hielt Abt Fabian Krause in Glatz bei der Wiedereinweihung der [[Mariä-Himmelfahrt-Kirche (Kłodzko)|Pfarrkirche]] für den katholischen Gottesdienst die Predigt. Anschließend hielt der Breslauer [[Suffragan]] und Bischof von [[Bistum Nicopolis|Nicopolis]], [[Martin Kohlsdorf]], das Hochamt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet und herausgegeben 1993 von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrei- und Stadtchroniken von Glatz.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-927830-09-7, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christoph II. († 1641 in Glatz)&lt;br /&gt;
# Simon III. († 1661), Klosterbruder aus [[Kloster Leubus|Leubus]]&lt;br /&gt;
# Kaspar Kales († 1666); erwarb 1663 von Ignaz Klahr die andere Hälfte von Baumgarten; erbaute in Wartha an der Stelle der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;deutschen Kapelle&amp;#039;&amp;#039; die neue [[Wallfahrtskirche]].&lt;br /&gt;
# Friedrich Steuer († 1681), aus Schrom gebürtig&lt;br /&gt;
# Augustin Neudeck († 1702), aus Glatz gebürtig&lt;br /&gt;
# Gerhard Woywoda († 1732), erwarb von Baron von Grutschreiber das Gut Michelau. Erbaute die Kirchen in Maifriedsdorf, Follmersdorf und Gierichswalde sowie das Pfarrhaus in Baitzen. Die Klosterkirche erhielt während seiner Amtszeit mehrere neue Altäre. Die jungen Ordensbrüder schickte er zum Studium nach Prag.&lt;br /&gt;
# Amandus Fritsch († 1742), gebürtig aus Maifriedsdorf; erhielt von Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] die Bestätigung aller Privilegien&lt;br /&gt;
# Tobias Stusche († 1757), aus Patschkau gebürtig&lt;br /&gt;
# Abundus Neumann († 1773)&lt;br /&gt;
# Raphael Rösler († 1808), gebürtig aus [[Żarek|Bremberg]] bei [[Jawor|Jauer]]&lt;br /&gt;
# Placidus Hoffmann, letzter Abt bis zur [[Säkularisation]] des Klosters im Jahre 1810.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftsdörfer ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1645 gehörten folgende Dörfer zum Kamenzer Stiftsland:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Starczów|Alt Altmannsdorf]] · [[Byczeń|Baitzen]] · [[Dzbanów|Banau]] · [[Braszowice|Baumgarten]] · Dörndorf · Eichau · [[Chwalisław|Follmersdorf]] · [[Laskówka (Bardo)|Gierichswalde]] · Grochwitz · Grunau · Haag · Harta · [[Laski (Złoty Stok)|Heinrichswalde]] · Hemmersdorf · Johnsbach · Laubnitz · Mayfriedsdorf · Nossen · Paulwitz · Pilz · [[Topola (Kamieniec Ząbkowicki)|Reichenau]] ·Sand · Schlottendorf · Schrom · [[Bardo (Niederschlesien)|Wartha]] · [[Sosnowa|Wolmsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Frömrich: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der ehemaligen Cistercienser Abtey Kamenz in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Glatz 1817, gedruckt bey [[Franz Pompejus|Pompejus Erben]].&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 213–215.&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. München·Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 415–419.&lt;br /&gt;
* Ambrosius Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Lexikale Übersicht der Männerklöster der Cistercienser im deutschen Sprach- und Kulturraum&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ambrosius Schneider]], Adam Wienand, Wolfgang Bickel: &amp;#039;&amp;#039;Die Cistercienser, Geschichte – Geist – Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Wienand Verlag, Köln 1986, ISBN 3-87909-132-3, S. 666.&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; 2. Bd. Nordostdeutschland, 2. Auflage. bearb. v. J. Kohte, 1922, S. 217–218.&lt;br /&gt;
* Petzak: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Baugeschichte der Zisterzienserklöster Heinrichau und Kamenz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Schlesiens.&amp;#039;&amp;#039; 52, 1918, S. 165–170.&lt;br /&gt;
* Konstanty Kalinowski: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1990, ISBN 3-422-06047-2, S. 117.&lt;br /&gt;
* Wojtek Zmudzki: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Leubus und seine Filiationen&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Knefelkamp, Wolfgang F. Reddig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Landschaften, Zisterzienser westlich und östlich der Oder&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Scrîpvaz-Verlag, Frankfurt (Oder) 1999, ISBN 3-931278-19-0, S. 159, 163f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kamieniec Ząbkowicki Abbey|Kloster Kamenz}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.frankenstein-schlesien.de/index.html |titel=Das Kloster Kamenz |werk=Kreis Frankenstein in Schlesien |abruf=2025-12-02 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Menü &amp;quot;Kreis Frankenstein&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=1670&amp;amp;lin=de Website der Certosa di Firenze zum Kloster] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/506893,Kamieniec_Zabkowicki.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1704950-7|VIAF=311266794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Polen|Kamieniec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in Polen|Kamieniec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kamieniec Ząbkowicki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Woiwodschaft Niederschlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1210|Kamenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>