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	<title>Kloster Jakobsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T02:05:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miediwo: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-08-09T06:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel = Kloster Jakobsberg (Ockenheim)&lt;br /&gt;
| Bild = Kloster Jakobsberg.JPG&lt;br /&gt;
| Beschreibung = [[Klosterkirche]] vom Klostergarten mit Kreuzgang. &lt;br /&gt;
| Bildbreite = 400px&lt;br /&gt;
| Lage = Kloster Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim&lt;br /&gt;
| Bistum = [[Bistum Mainz]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49/56/9/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 7/59/12.7/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
| Nummer =&lt;br /&gt;
| Patrozinium = [[14 Nothelfer]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1921&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden = [[Trappisten]] aus der niederländischen [[Trappistenabtei Lilbosch|Abtei Echt]] bis 1949. Von 1951 bis 1960 beherbergte die Klosteranlage  das Noviziat der Ostdeutschen Provinz des [[Jesuitenorden]]s, bevor dieses nach Berlin-Kladow verlegt wurde. Ende 1960 erwarb die [[Erzabtei]] [[Erzabtei St. Ottilien|St. Ottilien]] der [[Missionsbenediktiner]] das Kloster.&lt;br /&gt;
| benediktinisch = seit 1960&lt;br /&gt;
| Auflösung =&lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung =&lt;br /&gt;
| Wiederauflösung =&lt;br /&gt;
| Mutterkloster = Missionsbenediktiner Erzabtei St. Ottilien, Erzabtei 1, 86941 St. Ottilien &lt;br /&gt;
| Primarabtei =&lt;br /&gt;
| Kongregation = [[Ottilianer Kongregation]]&lt;br /&gt;
| Tochterklöster =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Jakobsberg Bildungszentrum.JPG|mini|Bildungszentrum und Jugendhaus (rechts) des Priorats]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ockenheim, Klooster Jakobsberg, interieur kloosterkerk.jpg|mini|links|Innenraum der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Jakobsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priorat Jakobsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein ehemaliges Kloster der [[Benediktinerkongregation von St. Ottilien|Missionsbenediktiner]] auf dem [[Jakobsberg (Rheinhessen)|Jakobsberg]] bei [[Ockenheim]] in [[Rheinhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster entwickelte sich aus einer im Jahr 1720 begründeten [[Wallfahrt]] zu Ehren der [[Vierzehn Nothelfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Johann Brilmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart - Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Emil Roth, Mainz 1905, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst existierte nur eine kleine Kapelle mit [[Einsiedelei|Eremitage]]. Von 1857 bis 1862 wurde die neue, heute noch bestehende Kapelle nach Plänen von [[Ignaz Opfermann]] errichtet&amp;lt;ref&amp;gt; Dieter Krienke: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Denkmale in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039; 18.1 = &amp;#039;&amp;#039;Kreis Mainz-Bingen&amp;#039;&amp;#039;. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007. ISBN 978-3-88462-231-5, S. 296. &amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend von Bischof [[Wilhelm Emmanuel von Ketteler]] [[Konsekration|konsekriert]]. Durch die Brüder [[Fritz Muth|Fritz, Pedro und Heinz Muth]] aus Worms wurde der Innenraum zwischen 1864 und 1869 mit [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] Bildern romantisch-religiös ausgemalt&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Leben&amp;#039;&amp;#039;. Zeitung des Bistums Mainz. vom 15. Februar 2009. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Das anschließende Wohnhaus, das spätere „Haus St. Christoph“, wurde nur wenig später erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der enormen Popularität der Wallfahrt kam bereits im 19. Jahrhundert die Idee auf, eine Klostergemeinschaft mit deren Durchführung zu betrauen. Die ersten Mönche, damals [[Trappisten]], zogen jedoch erst 1921 ein. Zwischen 1922 und 1929 wurden im Altarraum und den Nebenaltären der Kapelle Veränderungen, wie zum Beispiel der Einbau eines Chorgestühls, vorgenommen. Beeinträchtigungen des Klosterlebens bis hin zu Auflösung mussten die Mönche vom Jakobsberg während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] hinnehmen. Nachdem die Generalleitung der Trappisten unter Druck bereits 1930 die Aufhebung der Gemeinschaft angeordnet hatte, wurde diese, mit einigem zeitlichen Verzug, im Jahre 1949 umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1951 und 1960 war im Kloster das [[Noviziat]] der Ostdeutschen Provinz des [[Jesuiten]]ordens untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Unruhen im [[Afrika]] der 1960er Jahre sahen sich viele in der Mission tätige Orden gezwungen, ihre Mitbrüder aus den Krisenregionen abzuberufen, um einer Ausweisung zuvorzukommen. Daher erwarben am Ende dieses Jahrzehnts die [[Benediktinerkongregation von St. Ottilien|Missionsbenediktiner]] von [[Erzabtei Sankt Ottilien|St. Ottilien]] die Gebäude auf dem Jakobsberg. Die erste Gruppe von Mönchen zog am 31. Januar 1961 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Chorbogen]] wurde 1972 mit farbigen Keramikreliefs der 14 Nothelfer verkleidet. Dieser Chorbogen trennt den Altarraum vom Langschiff. Ein 4,5 m hohes [[Pantokrator]] Glasmosaik der Künstler [[Peter Paul Etz]], damals Dozent an der Landeskunstschule in Mainz, und [[Gustel Stein]] (Mainz) wurde 1952/53 entworfen und in der [[Apsis]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1983 und 1990 wurden neue Gebäude (Kloster, Bildungshaus, Jugendhaus) errichtet und renoviert. Diese dienen seitdem als Bildungsstätte und [[Kulturzentrum]] der Diözese Mainz und der Benediktiner auf dem Kloster Jakobsberg. Im Februar 2009 wurde erneut eine sechsmonatige Renovierungsphase abgeschlossen. Der [[Altar]] aus 1,2 Tonnen schwerem rotem Sandstein als zentraler Punkt rückte mehr zum Kircheninnern zu, Ambo und Tabernakel bilden heute eine Achse im Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Missionsbenediktiner haben den Jakobsberg Anfang 2023 verlassen, er soll zum geistlichen Zentrum des Bistums Mainz ausgebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bistummainz.de/pastoralraum/ingelheim/nachrichten/m-article/Wir-lassen-Sie-nicht-allein./ Wir lassen Sie nicht allein] Pressemitteilung des Bistums&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Priorat Jakobsberg Haus St Christoph.jpg|Haus St. Christoph&lt;br /&gt;
Priorat Jakobsberg Jugendhaus St Georg.jpg|Jugendhaus St. Georg&lt;br /&gt;
Priorat Jakobsberg Kirche zu den 14 Nothelfern.jpg|Kirche zu den Vierzehn Nothelfern&lt;br /&gt;
Jakobsberg Blick auf Ockenheim.jpg|Blick auf Ockenheim vom Jakobsberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benediktinermissionare Jakobsberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Jakobsberg&amp;#039;&amp;#039;. EOS-Verlag, St. Ottilien&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Berg – Wallfahrt – Kloster&amp;#039;&amp;#039;. 1983, 2. Auflage 1992, ISBN 3-88096-660-5 (= Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes; Bd. 7)&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Berg – Wallfahrt – Kloster – Aus Ockenheim&amp;#039;&amp;#039;. 1987 (= Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes; Bd. 21).&lt;br /&gt;
* [[Aegidius Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Jakobsberg bei Ockenheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das heilige Deutschland. Geschichte und Beschreibung sämmtlicher im deutschen Reiche bestehender Wallfahrtsorte &amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, 1887 S. 430 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8372360 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Heinz Lehnhart OblOSB: &amp;#039;&amp;#039;Oblaten-Gemeinschaft – ohne Kloster! Jakobsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039; 101 (2025), S. 220–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://bistummainz.de/einrichtungen/kloster-jakobsberg/index.html Website des Priorats Jakobsberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster in Rheinland-Pfalz|Jakobsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Mainz|Ockenheim Jakobsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ockenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1921|Jakobsberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miediwo</name></author>
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