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	<title>Kloster Ilfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Ilfeld&amp;diff=1898669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miediwo: /* Literatur */ Kl. Korrekturen</title>
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		<updated>2026-03-13T08:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Kl. Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ilfeld 1900.jpg|mini|Ilfeld um 1900 – Im Vordergrund der Schulkomplex, entstanden aus dem ehemaligen Kloster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Ilfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Prämonstratenser]][[abtei]] in [[Ilfeld]] im [[Landkreis Nordhausen]] im Südharz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kloster befand sich in einer Höhe von etwa 250&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M. im Tal der [[Bere (Zorge)|Bere]] an der südlichen Grenze des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] etwa 10 km nördlich von [[Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im Jahr 1189 von dem auf der [[Burg Hohnstein (Harz)|Burg Hohnstein]] residierenden Grafen Elger II. von Ilfeld-[[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohnstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;1174–1188 Graf von Ilfeld, 1182–1190 Graf von Hohnstein.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Frau Lutrude (auch Lutrudis oder Lutrutis) gestiftet. Elger II. starb bereits am 13. Januar 1190, und der Bau des Klosters wurde unter seinem Sohn Elger III. vollendet. Dabei wurden große Teile der bereits zuvor aufgegebenen [[Ilburg]] als Baumaterial verwendet, weshalb der Bau sehr zügig vollendet werden konnte. König [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] bestätigte die Klosterstiftung in einer Urkunde vom 16. November 1190, ausgestellt in [[Saalfeld]]. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten [[Prämonstratenser]]-[[Chorherren]], von [[Kloster Pöhlde|Pöhlde]] kommend, bereits eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1246 erfolgte eine größere Umgestaltung und die Erhebung der bisherigen [[Propstei]] in eine [[Abtei]]. In der Folge entwickelte sich Ilfeld zum Hauptort einer der sieben [[Zirkarie]]n des [[Prämonstratenser]]ordens in Mitteleuropa (der „Ilfeldia“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Mai 1322 verkauften die [[Grafen von Hohnstein]] die Gemeinde [[Wiegersdorf]] (seit 1948 ein Ortsteil von Ilfeld) an das Kloster. Im Jahr 1385 erfolgte die Gründung des selbständigen [[Flecken (Ort)|Fleckens]] Ilfeld vor den Toren des Klosters. In einem Brief an Abt Friedrich von Rüstefeld, datiert auf den 17. September 1385, gestatteten die Grafen von Hohnstein die Gründung. Auch ist eine Dorfordnung für den Ort überliefert, die 1423 von [[Abt]] Heinrich erlassen wurde. Das Kloster war zu dieser Zeit wirtschaftlich sehr stark und hatte großen [[Grundbesitz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordhausen Dom Taufstein.jpg|mini|Mittelalterlicher Taufstein aus dem Kloster Ilfeld (heute im [[Nordhäuser Dom]])]]&lt;br /&gt;
Die hohen Abgaben der Landbevölkerung ([[Zehnt]]) führten zur Unzufriedenheit der Bauern. Anfang Mai 1525 wurde das Kloster von aufständischen Bauern im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] geplündert und zeitweilig besetzt. Abt Bernhard hatte die Kostbarkeiten und Urkunden des Klosters bereits vorher auf die [[Burg Hohnstein (Harz)|Burg Hohnstein]] gebracht. Der letzte Abt des Klosters, Thomas Stange, trat infolge der [[Reformation]] zum [[Protestantismus]] über und wandelte das Kloster 1546 in die evangelische [[Klosterschule Ilfeld]] um. Von 1629 bis 1631 gab es einen kurzfristigen Versuch, die Abtei wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien (u.&amp;amp;nbsp;a. mehr als 1500 [[Hektar|ha]] [[Forst]]) des Klosters verblieben als [[Stift Ilfeld]] beim [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] und gingen später als Sondervermögen an die [[Klosterkammer Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ursprünglichen Klostergebäuden ist durch vielfache Um- und Neubauten heute praktisch nichts mehr erhalten; der große mittelalterliche [[Taufstein]] mit einem Fassungsvermögen von ca. 260 [[Liter|l]] ist heute im [[Nordhäuser Dom]] zu sehen. Auf dem Klostergelände steht heute die Neanderklinik Harzwald GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Ilfeld |Band=15 |Seite=127–128}}&lt;br /&gt;
* Carsten Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Die Antiquitates Ilfeldenses von Johann Georg Leuckfeld aus dem Jahr 1709 und deren Fortsetzung bis 1750.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte von Stadt und Landkreis Nordhausen.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Nordhausen 2015, ISBN 978-3-939357-26-1, S. 5–24.&lt;br /&gt;
* Bouterwek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Michael Neander (Pädagoge)|Michael Neander]]’s Bericht vom Kloster Ilfeld. Ein Beitrag zur Geschichte des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über das Königliche Pädagogium zu Ilfeld von Ostern 1872 bis Ostern 1873&amp;#039;&amp;#039;.  Ilfeld 1872/73, S. 1–44 ([https://www.rambow.de/download/Jahresbericht-koenigliches-Paedagogium-Ilfeld-1872-1873.pdf Digitalisat]; PDF; 5,84&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Carl Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Ilfelder Regesten. Auszüge aus den Urkunden des ehemaligen Prämonstratenser-Klosters Ilfeld am Harz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Walter Brandt. Ilfeld 1932.&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Leuckfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Antiqvitates Ilfeldenses, Oder Historische Beschreibung des Closters Ilfeld/ Præmonstratenser Ordens : Worinnen von dieses Stiffts-Alter/ Landes-Gegend/ Orthe/ Nahmen … u.s.w. ausführlich gehandelt wird ; Aus raren Manuscriptis und bewehrten Historicis zusammen getragen/ auch mit dienlichen Anmerckungen/ Diplomatibus, Briefen, Registern u. Kupfern erleutert; Welchem noch beygefüget ist des berühmten Professoris [[Lorenz Rhodomann|Laurentii Rhodomanni]] Ilfelda Hercynica.&amp;#039;&amp;#039; Quedlinburg 1709 [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fdigitale.bibliothek.uni-halle.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D1655467&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=9&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=19f7d8ac10ec948548e4ce0e5eeb9754 ULB Halle].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.harzlife.de/harzrand/kloster-ilfeld.html &amp;#039;&amp;#039;Kloster Ilfeld – Kurzinformationen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.58411|EW=10.7866|type=landmark|dim=25|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4769790-8|VIAF=245856750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Thüringen|Ilfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkammer Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Harztor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Ilfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Harz|Ilfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Harztor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miediwo</name></author>
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