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	<title>Kloster Hradisko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:33:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-21T05:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klaster Hradisko-2.jpg|mini|hochkant=1.2|Das Kloster Hradisko]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Hradisko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;Monasterium Gradicium&amp;#039;&amp;#039;; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Hradisch&amp;#039;&amp;#039;; tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Klášterní Hradisko&amp;#039;&amp;#039;; umgangssprachlich auch: &amp;#039;&amp;#039;Moravský Escorial&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Kloster]], das zunächst als [[Benediktinerabtei]] und später als [[Prämonstratenser]]abtei bestand. Es liegt am nördlichen Stadtrand von [[Olmütz]] auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe der [[March (Fluss)|March]] (&amp;#039;&amp;#039;Morava&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaster Hradisko - knihovna.jpg|mini|Stuckaturen in der Klosterbibliothek von Baldassare Fontana]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaster-Hradisko.jpg|mini|Portal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle des Klosters stand ursprünglich eine ältere Přemyslidenburg (&amp;#039;&amp;#039;Hradiště&amp;#039;&amp;#039;), die seit 1061 Sitz des Olmützer Teilfürsten [[Otto I. (Mähren)|Otto I. des Schönen]], eines Sohnes des Herzogs [[Břetislav I.]] war. 1078 übergaben Otto und seine Gemahlin Euphemia die Burg den [[Benediktiner]]n aus der [[Kloster Břevnov|Abtei Břevnov]] und statteten das zu gründende Kloster mit reichen Stiftungen aus. Die Abteikirche wurde 1078 durch den [[Erzbistum Olmütz|Olmützer]] Bischof [[Johann I. von Breunau|Johannes]] dem hl. Stephan geweiht und die Anlage deshalb 1087 als „Stephanskloster der Olmützer Vorstadt“ bezeichnet. 1151 wurde das Kloster von Bischof [[Heinrich Zdik]] dem Orden der Prämonstratenser zugewiesen und mit Chorherren aus [[Leitomischl]] besiedelt. Die Benediktinermönche mussten Hradisch verlassen und fanden Aufnahme im [[Kloster Opatovice|Kloster Opatowitz]] in Ostböhmen. Im Kloster Hradisch entstanden in der Folgezeit die &amp;#039;&amp;#039;Annales Gradicenses&amp;#039;&amp;#039;. Zur [[Abtei]] der Prämonstratenser gehörten zwölf Pfarreien sowie der Wallfahrtsort auf dem „Heiligen Berg“ mit einer Propstei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Abtei Hradisch mehrfach geplündert, verwüstet und zerstört: 1241 durch die [[Mongolen]], 1429 durch die [[Hussiten]], 1432 durch die [[Taboriten]], 1642 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch die Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Bauten wurden 1661–1737 nach Plänen der Architekten [[Giovanni Pietro Tencalla]] und [[Domenico Martinelli]] im Barockstil errichtet. Sie gehören zu den architektonischen Glanzleistungen der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1706 vermachte Johann Wenzel Zeller von Rosenthal der Abtei testamentarisch seine Allodialherrschaft [[Hrochův Týnec|Hrochow-Teinitz]] mit dem angeschlossenen Gut [[Trojovice|Trojowitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen; statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Chrudimer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1837, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. Jahrhundert war das Kloster ein Zentrum des [[Jansenismus]]. Bei der [[Säkularisation]] 1783/84 lebten im Kloster noch 85 Prämonstratenser-Chorherren. Die Klostergebäude dienten bis 1790 als staatliches [[Josephinismus#Generalseminare|Generalseminar]] für [[Mähren]]. Ab 1802 wurde es als Militärspital genutzt. Heute beherbergt die frei zugängliche Anlage das Olmützer Militärkrankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Abteikirche&amp;#039;&amp;#039; wurde 1730 umfassend umgestaltet. Das Deckengemälde schuf [[Johann Christoph Handke]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Prälatur&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich nach Plänen von Domenico Martinelli errichtet und mit Skulpturen von [[Baldassare Fontana]], [[Georg Anton Heintz]] und [[Josef Winterhalder der Ältere|Josef Winterhalder dem Älteren]] geschmückt. Die Flurgemälde schuf [[Daniel Gran]], das Fresko im Hauptsaal [[Paul Troger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Äbte von Kloster Hradisko ==&lt;br /&gt;
* Jan (1078–1081)&lt;br /&gt;
* Bermar (1081–1116)&lt;br /&gt;
* Paulinus (1116–1127)&lt;br /&gt;
* Deocarus (1138–1144)&lt;br /&gt;
* Jiřík (etwa 1149–1159)&lt;br /&gt;
* Blažej (genannt 1160)&lt;br /&gt;
* Michal (genannt 1174)&lt;br /&gt;
* Dětřich (1184–1189)&lt;br /&gt;
* Hilar (genannt 1200)&lt;br /&gt;
* Heřman (1201–1216)&lt;br /&gt;
* Bonifác (1221–1223)&lt;br /&gt;
* Petr (1225–1230)&lt;br /&gt;
* Řivín (genannt 1232)&lt;br /&gt;
* Gerlach (1233–1238)&lt;br /&gt;
* Bonifác (1238–1239)&lt;br /&gt;
* Robert (1240–1267)&lt;br /&gt;
* Budiš (1269–1290)&lt;br /&gt;
* Roman (1290–1300)&lt;br /&gt;
* Bohuslav (1310–1315)&lt;br /&gt;
* Jindřich (1315–1322)&lt;br /&gt;
* Tomáš (1322–1332)&lt;br /&gt;
* Frydrych (1332–1336)&lt;br /&gt;
* Augustin (1336–1350)&lt;br /&gt;
* Mikuláš Rús (~1453)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], Winfried Eberhard, Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 421.&lt;br /&gt;
* Knaurs Kunstführer Tschechische Republik, ISBN 3-426-26609-1&lt;br /&gt;
* Aleš Zelenka in: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648–1803&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-428-06763-0, S. 68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hradisko Monastery|Kloster Hradisko}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vnol.cz/ Homepage des Krankenhauses] (tschechisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.czecot.com/de/results/virtualni_prohlidka.php?idvp=217 Virtuelle Besichtigung des Klosters Hradisko]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Tschechien|Hradisko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Tschechien|Hradisko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Hradisko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Olmütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Olmütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Olmütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Olmütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Olmütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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