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	<title>Kloster Hecklingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:48:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Hecklingen&amp;diff=2632860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Literatur: +1</title>
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		<updated>2026-03-29T10:07:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur: +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hecklingen, Ehemaliges Kloster, Kirche St. Georg und Pancratius 20170713 002.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Klosterkirche St. Georg und Pancratius, Westwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hecklingen Klosterkirche Mittelschiff ostwaerts.jpg|miniatur|hochkant|Klosterkirche St. Georg und Pancratius, Mittelschiff, nach Osten gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hecklingen Klosterkirche Stuckengel.jpg|miniatur|hochkant|Einer der 14 Stuckengel]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Hecklingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Frauen[[kloster]] in [[Hecklingen]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Heute gehört es zur &amp;#039;&amp;#039;[[Straße der Romanik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1070 wurde in Kakelingen (heute Wüstung bei Hecklingen) eine [[Benediktinerinnen]]abtei gegründet. Stifter waren die Herren von Kakelingen.&amp;lt;ref&amp;gt;L Puttrich: Denkmale der Baukunst des Mittelalters in Sachsen. Erste Abtheilung Erster Band 1835, S. 51f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Nonnen kamen aus dem [[Kloster Gerbstedt]]. Erste [[Äbtissin]] wurde Ermengard (Irmengard) von Kakelingen. Das Kloster wurde Familiengrablege der Herren von Kakelingen, später der [[Grafschaft Plötzkau|Grafen von Plötzkau]] und der [[Egeno I. von Konradsburg|Konradsburger]]. Seit 1147 gehörte es zu einer [[Vogt#Vogtei als Bezeichnung für Gerichtsherrschaft|Vogtei]] der [[Askanier]]. Zwischen 1150 und 1176 begann der Bau der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts nahmen die Benediktinerinnen die [[Augustinusregel]] an, womit das Kloster zum [[Augustiner-Chorfrauen (CRSA)|Augustiner-Chorfrauenstift]] wurde. 1305 stattete der [[Bistum Halberstadt|Halberstädter]] Bischof das Kloster mit Einkünften [[Köchstedt]]s aus, zusätzlich zu den bereits bestehenden Einkünften.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto von Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Anhaltinus]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, 1877, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1319 gingen die Vogteirechte gingen an die [[Fürstentum Anhalt|Fürsten von Anhalt]] über. Im Jahre 1496 zerstörte ein Brand Teile des Klosters, jedoch nicht die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1559 [[Konversion (Religion)|konvertierte]] die [[Abt|Äbtissin]] Barbara Schildes zum lutherischen Bekenntnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Lindner: Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt 1833 S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster wurde [[Säkularisation|säkularisiert]], in ein [[Rittergut]] umgewandelt und später zu einem [[Schloss Hecklingen|Schloss]] ausgebaut, dem die Grundherrschaft über den Ort zustand. Zwölf Jahre später kaufte die Familie [[Trotha (Adelsgeschlecht)|von Trotha]] das gesamte Anwesen auf. Aus der Klosterkirche wurde die evangelische Pfarrkirche Hecklingens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird sie auch für Konzerte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kirche des Klosters zählt zu den bedeutenden Sakralbauten des [[Harz (Gebirge)|Harz]]gebietes und besitzt [[romanische]] Stuckplastik von europäischem Rang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das den Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Pankratius]] gewidmete Gotteshaus ist eine dreischiffige romanische [[Basikika (Bauform)|Basilika]] mit rheinischem [[Stützenwechsel]] (Säule-Pfeiler-Säule) und präsentiert in lehrbuchhafter Weise den [[Quadratischer Schematismus|quadratischen Schematismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf 1225/30 datierte Engelszyklus wird als Höhepunkt des sächsischen [[Byzantinische Kunst|Byzantinismus]] gewürdigt. Die vierzehn an den Langhausarkaden angebrachten Engelfiguren sind ca. 1,25 m hoch und mit Luren (die 4 Eckfiguren) bzw. Schriftbändern als [[Apokalypse|apokalyptischer]] Engelchor zu deuten. Sehenswert sind außerdem fünf Stifterköpfe aus dem 12. Jahrhundert, einige [[Kämpfer (Architektur)|Kämpferreliefs]], filigrane [[Kapitell]]e und Ornamente unter den Emporen von 1240/50 sowie ein knapp 10 Meter hohes Renaissance-[[Epitaph]] aus Sandstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte der historische Rang von Baukörper und Bauplastik der Hecklinger Basilika neu ins Bewusstsein, so dass von 1878 bis 1883 eine Generalrestaurierung unter dem Zeitgeschmack des [[Historismus]] stattfinden konnte. Für die Innenausstattung der Kirche lieferte Holzbildhauer [[Gustav Kuntzsch]], [[Wernigerode]], den [[Altar]], die [[Kanzel]], das [[Kirchengestühl|Gestühl]] und das [[Prospekt (Orgel)|Orgelgehäuse]] zu der 1884 von der Orgelbauanstalt [[Wilhelm Rühlmann]], [[Zörbig]], eingebauten [[Orgel]] ([[Opus (Werk)|Opus]] 59).&amp;lt;ref&amp;gt;Soproni Múzeum, [[Sopron]] ([[Ungarn]]), Invent.-Nr. S. 2425 E 251 ([[Franz Storno der Ältere|Storno]] könyvtár): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Kuntzsch Mappe&amp;#039;&amp;#039;, nicht [[Paginierung|paginiert]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1886–1889 wurde die [[Doppelturmfassade]] vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1996 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten, um im Wesentlichen die [[Neuromanik|neoromanisch]]e Raumfassung wiederherzustellen. 2000/2001 folgte eine Auffrischung der Engelrestaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Beumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Klosters Hecklingen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Walter Schlesinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Friedrich von Zahn. Band I: Zur Geschichte und Volkskunde Mitteldeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Köln/Graz 1968, S. 239–293.&lt;br /&gt;
* Franz Kowolik: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Hecklingen und seine Klosterkirche St. Georg.&amp;#039;&amp;#039; Oschersleben 1994.&lt;br /&gt;
* Gudrun Millsimmer, Christfried Kulosa: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche zu Hecklingen (Kunstführer).&amp;#039;&amp;#039; Passau 1999.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schenkluhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche in Hecklingen und der Goslar-Braunschweiger Architekturkreis&amp;#039;&amp;#039;. In: Hallesche Beiträge zur Kunstgeschichte, Heft 2 (2000), S. 3–20.&lt;br /&gt;
* Christfried Kulosa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hecklinger Basilika 1883–2008. Festschrift anlässlich 125 Jahre Generalrestaurierung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klosterkirche St. Georg und Pancratius (Hecklingen)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.basilika-hecklingen.de/ Website des Freundeskreises Basilika Hecklingen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* {{ YouTube | id = 4tkeC7wym4k | titel = Rundgang durch die Basilika }}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|NS=51.846582|EW=11.533622|type=building|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hecklingen, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hecklingen|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hecklingen|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pankratiuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche Anhalts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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